ZitatVielen Dank! Ja, solche Rillen sind nicht zu finden. Höchstens vielleicht eine "Politur". Wie ging das wohl praktisch? Haben die Leute damals Sand mit unterschiedlicher Körnung verwendet?
Zitat von: Wiedehopf in 24. Mai 2026, 09:44:10Bei den nordischen jungsteinzeitlichen Beilen kann man den Schliff oft an parallel, meist in Längsrichtung verlaufenden feinen Kratzern (Kritzungen) erkennen. Die können durch eine danach noch vorgenommene Politur mehr oder weniger überdeckt werden.
Ich kann das leider nur sehr schlecht fotografieren, hänge aber mal ein Beispiel an.
Viele Grüße
Michael
p.s. ich denke jetzt doch, dass dein Fund eine natürliche, nicht geschliffene Oberfläche hat![]()
Zitat von: Danske in 24. Mai 2026, 00:04:24Die Beilklinge war ursprünglich hell, wie an den rezenten Abplatzungen an der Schneide zu erkennen ist. LG...Hallo Holger,
ZitatWoran erkennt man am besten, ob geschliffen oder nicht?
Zitat von: Danske in 23. Mai 2026, 22:33:15Die unterschiedliche Einfärbung kann so entstanden sein, wie du es bescheibst. Der Nacken war dann wahrscheinlich intensiver einem Eisen-III-Oxid-haltigen Milieu ausgesetzt als die Schneidenpartie. Die unterschiedliche Einfärbung kann auch mit einer unterschiedlichen Struktur des Steins zusammenhängen. Mit der Schäftung dürfte das nichts zu tun haben.
LG
Holger
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