NfG Hessen

Begonnen von Nanoflitter, 10. Januar 2025, 15:17:11

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Nanoflitter

Heut kam die Rechnung, die Folge NfG kostet nun 50 Euro. Wird sich wohl auf den Detailgrad meiner Fundmeldungen auswirken. Paar Tage weniger schreiben und es ist wieder rein. Bin auch nicht von der Wohlfahrt. Gruss..

hargo

Die Höhe der Rechnung wird dem Nutzen für das Amt in deinem Fall irgendwie nicht gerecht.
Devinitiv zu hoch, finde ich.

mfg

stratocaster

Zitat von: hargo in 10. Januar 2025, 23:24:49Die Höhe der Rechnung wird dem Nutzen für das Amt in deinem Fall irgendwie nicht gerecht.
Devinitiv zu hoch, finde ich.

mfg

Dem kann ich nur zustimmen  :winke:
Das Sucherforum dankt all denen,
die zum Thema nichts beitragen konnten
und dennoch geschwiegen haben !

Levante

Hi,

wir haben uns nach längerer Bedenkzeit für das Ehrenamt in der hessischen Bodendenkmalpflege entschieden.  :biss:
Nicht nur ein Scherben (Keramische Fragmente) Sucher sondern auch ein Scherben (Keramische Fragmente) Finder. :-)

thovalo



Moin!

Ich denke, das ist auch gut so!


lG Thomas  :winke:
Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

Nanoflitter

Zitat von: Levante in 17. März 2025, 12:21:10Hi,

wir haben uns nach längerer Bedenkzeit für das Ehrenamt in der hessischen Bodendenkmalpflege entschieden.  :biss:

Ja, zu bedenken gabs bei mir nix, nur zahlen. Aber für euch ist das, wenn ihr die Auswahl habt, sicher der bessere und günstigere :zwinker: Weg. LG, Gruss..

Münsterland

Das mit den Gebühren in Hessen war eine Idee des Landesrechnungshofes.
Die haben gemeint, dass wenn man eine Stelle zur Bearbeitung der Anträge schaftt, dies auch Geld kosten müsse.

Irgendwie blöd und unnötig. Wir sind ja alle geschichtsinteressierte Steuerzahler.
Viele wohl auch in Vereinen, teils in Funktion, aktiv.

In Relation zum Preis von Ausrüstung und Unkosten dann wieder wenig.
Ein Abendessen mit den Kollegen nach der Such bist du da schon fast dran.
Oder ein Fachbuch zum Nachschlagen.

Persönlich abschreckend finde ich es trotzdem für Einsteiger.
Die Einstiegsgebühr von € 150,- wird so einige abschrecken.
Da geht dann doch eher jemand ohne Zettel durch die Gegend.
Nennen wir es mal kontraproduktiv.

Die Frage ist: wie bringt man die Diskussion darüber an die richtigen Stellen?

Münsterland

Zu Hessen noch eine Anmerkung:

Wir können ja fast alle Funde behalten (wenn wir wollen).

Irgendwelche Münzen etc interessieren im Amt ja keinen.

Wie machen wir dies in der Breite der Suchenden (welche aktuell noch keinen Zettel haben) bekannt?

In Beiträgen anderswo und unter Sucherfilmchen in Youtube findet man immer wieder Kommentare wie: die nehmen mir den Erlös meiner Arbeit weg......

Ist ja, zumindest in Hessen, nicht so.
Man kann aber auch als Finder bekannt und gelobt werden.
Anerkennung ist ja auch ein wichtiger Faktor.
Es soll ja sogar einen Finderlohn geben :-D

Irgendwie ist da ein riesen Loch. Frage wie stopfen?

Dazu kommt mir immer wieder UK in den Sinn.

In UK gibt es, neben der Hadrianischen Teilung, auch hauptamtliche Archäologen welche sich nur um Sondengänger kümmern. Ich habe einmal den für Südwales (rechnet mal hoch wieviele das, verteilt über die Insel sein müssen) getroffen. Der bekommt 95% aller irgendwie interessanten Funde zu sehen. Die Leute wollen wissen was sie da haben. Wissen gleichzeitig, dass alles bei ihnen bleibt.
Da sie das wissen lassen viele den Kram in der Erde wenn ihnen irgendwas komisch vorkommt und rufen an.
Ich glaube beim Stafforshire Fund haben die Jungs auch nach 5 oder 6 Teilen direkt beim Archäologen angerufen.
Die haben gebuddelt (auf Amtskosten) und Bauer und Sucher haben im Anschluss je ca 2 Mio bekommen.
Das ist da überhaupt keine Diskussion.
Ein Bekannter ist dort in einem Museeum Kurator, Münzfund Mittelalter, will er haben fürs Museeum, Schätzung 140.000,-, Sonderausstellung, großer Bericht in der Zeitung und Fernsehen. Schon mal 60.000 Eintrittsgeld, Spendenbox nochmal 30-40, Rest private Mäzene. Geld auf den Tisch, fertig.

Gleichzeitig gehen die rigoros gegen Unterschlagung historisch bedeutsamer Funde vor.
Es gab jetzt 8 und 6 Jahre für 2 Jungs die vorher mehr als 10 Jahre brav alles gemeldet haben, jetzt aber einen Münzhort 11.Jh nicht gemeldet und im Netz angeboten haben. Normal hätte jeder von denen 100 k bekommen und 200 der Bauer.

Irgendwie anders.