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#11
Hallo Jondalar,

in einem Bericht welchen ich mal über die mesolithische Schamanin und die in ihrem Grab gefundenen Beigaben gelesen habe, war die Möglichkeit aufgeführt, dass es sich bei dem geschliffenen Beil um ein Prestigestück handelt, welches aus einer bereits neolithisch besiedelten Kontaktzone im Süden nach Sachsen-Anhalt weitergereicht wurde. 

Ich finde übrigens die neue Präsentation des Grabes im Museum in Halle besonders gelungen und voller Achtung gegenüber der Person.

Viele Grüße
Michael       
#12
Steinartefakte / VERSCHOBEN: Treffen der AG Alt...
Letzter Beitrag von Neos - 31. März 2026, 21:13:07
#13
Steinartefakte / Aw: Ein buntes, mesolithisches...
Letzter Beitrag von Neos - 31. März 2026, 21:09:25
Moin, Jan,

Zitat von: Steinkopf in 31. März 2026, 18:13:02Zwei Flintkünstler sind bei der Arbeit: Kernbeile machen. Rhombus und  Symmetrius
...

wenngleich ich zugegebenermaßen nur zu 98% folgen konnte: Lieben Dank für deine bildhafte Erklärung! :super:

Viele Grüße

Frank
#14
Steinartefakte / Aw: Ein buntes, mesolithisches...
Letzter Beitrag von Neos - 31. März 2026, 20:46:27
Hallo, Robert,

Zitat von: Robert in 31. März 2026, 08:18:31das ist leider in meiner besonderen Lage micht mehr möglich, aber trotzdem herlichen Dank für
die Einladung.

ich verstehe. Sehr schade und sehr gerne!

Viele Grüße

Frank
#15
Steinartefakte / Aw: Ein buntes, mesolithisches...
Letzter Beitrag von Neos - 31. März 2026, 20:43:45
Moin, Klaus,

Zitat von: steinwanderer in 31. März 2026, 07:30:24ja, ich gehe auf Grund der blauen Patina von einem höheren Alter aus.

hmmmm...  :kopfkratz:  Meines Erachtens/Wissens sagt die Patina relativ wenig über das Alter eines Artefaktes aus, weshalb ich an der Stelle nicht mitgehen würde.

ZitatEs ist doch durchaus möglich, das schon viel früher Kernbeile in Benutzung waren.

Mir ist zwar nicht bekannt, dass es Kernbeile bereits im Palälolithikum gegeben hat, aber für möglich halte ich das auch. Solltest du Quellen zu diesem Thema kennen, dann poste die bitte sehr gerne einmal.

Viele Grüße

Frank
#16
Umfragen / Aw: Musik
Letzter Beitrag von Ölfinger - 31. März 2026, 20:42:16
Warum schreibst Du wie ein KI- Bot? :kopfkratz:
#17
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Ein Stück Ofenkeramik oder...
Letzter Beitrag von Levante - 31. März 2026, 19:54:56
Hi,

Es handelt sich unumstritten um das Fragment einer Ofenkachel. Man nennt diesen Bereich der Kachel (Blattkachel) Zarge, weniger Korrekt aber dennoch zutreffend ist es auch wenn man von dem Rahmen oder der Rahmung der Kachel spricht.

Es handelt sich um die Rückseite der Ofenkachel. Mit diesem Rahmen wurden die Kacheln im Ofen posizioniert bzw. unter Zuhilfenahme von Mörtel oder Ton eingebaut.

Interessant finde ich das scheinbare Muster auf der Zarge.

Eine Dazierung ist leider schwierig. Aber 16. bis 18. Jahrhundert scheint wahrscheinlich.

Anbei ein Beispiel einer polychromen Ofenkachel des 16. Jahrhunderts aus unserer Sammlung, etwas andere Zarge.

LG

Patrick
#18
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Ein Wellenrandfuß
Letzter Beitrag von Levante - 31. März 2026, 19:43:25
Hi,

3 Bilder von allen Seiten Sagen meist mehr als 2 x dasselbe Bild. :zwinker:

Sieht zumindest auf dem einen Foto wie Siegburger Steinzeug aus. 14./15. Jahrhundert scheint zu passen.

LG

Patrick
#19
Veranstaltungen / Treffen der AG Altsteinzeit am...
Letzter Beitrag von Levante - 31. März 2026, 19:40:28
Hallo zusammen,

wir haben uns entschieden am Treffen der AG Altsteinzeit teilzunehmen. Wer hat Lust und Zeit am 09.05.26?

Organisiert wie ich bin finde ich den Flyer gerade nicht....ahhh da ist er ja 🫣


LG

Patrick

P.S. *eigentlich* ist bereits Anmeldeschluss
#20
Steinartefakte / Aw: Ein buntes, mesolithisches...
Letzter Beitrag von Steinkopf - 31. März 2026, 18:13:02
Zwei Flintkünstler sind bei der Arbeit: Kernbeile machen. Rhombus und  Symmetrius

Beide haben eine nahezu identisches Flintplatte in der Hand und beginnen
eine gerade Kante / Flanke durch Abschläge zu bilden.
So weit - so gut.
Nun kommt der entscheidende Unterschied:
Symmetrius dreht sein Werkstück so, daß die Oberseite oben bleibt.
Rhombus dreht sein Werkstück so, daß die ehemalige Oberseite nun unten ist.

Nachdem die zweite Kante derart abgechippt wurde, ist das Werkstück, bei dem die
gleiche Oberseite an beiden Flanken in die gleiche Richtung  gechippt wurde,
symmetrisch im Querschnitt.
Bei Rhombus, der das Werkstück von gegenüberliegenden Flächen aus formte,
ergibt sich ein rhombischer Querschnitt.

Soweit der Grundgedanke im Einklang mit Peter Vang Petersens (FLINT) Unterscheidung.

Da im Verlauf noch weiter an dem Beil herumgemacht wird, ist diese Unterscheidung
bei vollständig überarbeiteten Kernbeilen dann vielleicht kaum noch zu erkennen.

Soweit zur Terminologie. Es ist die Weise, wie ein Meister das Werkstück für die zweite Kante drehte.

LG
Jan