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#21
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von Steinkopf - 26. März 2026, 08:58:05
Moin Jondalar,

Auch von mir  Glückwunsch für deine bemerkenswerte Pfeilspitze, zu der ja viele
Aspekte schon diskutiert wurden.
Du erwähntest einen meiner Funde - hier ist der link:
https://sucherforum.de/steinartefakte/pfeilspitze-mein-grosstes-fundstuck/msg495652/#msg495652

LG
Jan
#22
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von Jondalar - 26. März 2026, 08:44:16
Hallo Jan,

vielen Dank für Deinen Zuspruch. Ich meinte mich bei Deinen Zeilen daran zu erinnern, dass Du hier im Forum mal eine unglaubliche Pfeilspitze (ca. 70mm) zeigtest, aber vielleicht täusche ich mich da ja...
Viele Grüße

Jondalar
#23
Knöpfe / Aw: Kennt ihr den Knopf?
Letzter Beitrag von stratocaster - 25. März 2026, 22:18:42
Hallo Lupe 123,

es freut mich, dass Du mit solch einem Knopf in das Sucherforum gefunden hast.
Es handelt sich um einen "Gegenknopf", der an der Innenseite eines Sakkos angenäht wurde.
An der Aussenseite des Sakkos war ein größerer Knopf zum Schließen.
Diese Knöpfe wurden aber auch für Hemden verwendet.

Irgendwann habe ich diese Art von Knöpfen "underdogs" genannt. Kannst ja mal in die Suchfunktion gehen.

Solche Knöpfe sind für die Amtsarchäologie total uninteressant. Davon kannst Du ausgehen.
Für einen selbst sind sie höchst interessant:

Auf der Vorderseite ist beschrieben, für wen dieser Knopf hergestellt wurde, z.B.
ein Herrenschneider oder auch ein Militärausstatter.
Auf der Rückseite finden wir meist (nicht immer) die Kürzel für den Hersteller.

In Deinem Fall hat die Firma H & F in W den Knopf für E. Ebenstein in Wien hergestellt.

Mein erster Knopf dieser Art, den ich vor Jahren gefunden hatte, hatte als "Auftraggeber"
Seville Row in London.
Und so habe ich erfahren, dass dort im 19. Jh. das Zentrum der englischen Herrenausstatter
beheimatet war.

Und das ist das Schöne an unseren Hobby.  :super:

Viel Erfolg weiterhin  :winke:
#24
Knöpfe / Kennt ihr den Knopf?
Letzter Beitrag von Lupe123 - 25. März 2026, 21:03:42
Hi zusammen,
ich habe meinen Detektor in(!) Unserem Garten (wohnen am Waldrand) ausprobiert und tatsächlich eine verwitterten 50er Reichspfennig von 1921 und einen Knopf gefunden.

Bei dem Knopf hoffe ich auf eure Hilfe.
Was man gut auf dem Knopf erkennt:

Durchmesser 16,25mm

Vorderseite:
  • H & F
  • W
  • getrennt durch jeweils 3 Sterne oder Blumen wobei der mittlere der Größte ist


Rückseite:
  • E. Ebenstein
  • Wien
  • beides getrennt durch jeweils einen Stern


Könnte ihr mir sagen was das für ein Knopf ist und aus welcher Zeit er sein könnte?
Ist sowas etwas Besonderes/Wertvolles für Sammler?
Finde ihn cool und bin mega glücklich sowas beim ersten ausprobieren zu finden.

Viele Grüße
Lupe123

#25
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder / Hallo Lupe123 ...
Letzter Beitrag von Sucherforum - 25. März 2026, 20:46:40
... ein :welcome II:

Hallo Lupe123,

es wäre nett, wenn Du Dir ein paar Minuten Zeit nimmst um Dich im Board Neuvorstellungen kurz vorzustellen.

Gruß
Das Team des Sucherforums
#26
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von Nanoflitter - 25. März 2026, 17:37:50
Zitat von: neolithi in 25. März 2026, 11:07:04Hallo zusammen,
Glückwunsch zum schönen Fund, Jondalar.

Ich möchte einen Gedanken zu der Spitze äußern:
Mein erster Gedanke war "abgebrochenes Sichelende". Die leichte Asymmetrie ließ mich das denken.
Die Spitze der Spitze  :-D ist ja nicht ganz mittig. Könnte es sein, dass der [url=http://www.uhrheber.de/images/uhrheber.jpg]Urheber [/url]/ die Urheberin ein abgebrochenes Sichelende zu einer Spitze umgearbeitet hat, indem er oder sie die Bruchkante retuschiert hat? Ich kann auch keinen Bulbus erkennen.
Oder ist das zu spitzfindig gedacht?  :kopfkratz:

LG
Anke

Einen Bulbus an einer vollflächig retuschierten Pfeilspitze zu finden ist eher schwierig  :-) . Mit der Datierung vom Steinwanderer gehe ich mit. Habe mich beim suchen nach TBK in der Zeitstellung verlesen. LG
#27
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von thovalo - 25. März 2026, 13:46:35
Zitat von: neolithi in 25. März 2026, 11:07:04Hallo zusammen,
Glückwunsch zum schönen Fund, Jondalar.

Ich möchte einen Gedanken zu der Spitze äußern:
Mein erster Gedanke war "abgebrochenes Sichelende". Die leichte Asymmetrie ließ mich das denken.
Die Spitze der Spitze  :-D ist ja nicht ganz mittig. Könnte es sein, dass der [url=http://www.uhrheber.de/images/uhrheber.jpg]Urheber [/url]/ die Urheberin ein abgebrochenes Sichelende zu einer Spitze umgearbeitet hat, indem er oder sie die Bruchkante retuschiert hat? Ich kann auch keinen Bulbus erkennen.
Oder ist das zu spitzfindig gedacht?  :kopfkratz:

LG
Anke

Moin!

Ich antworte mal vor dme hintergrund meiner Funderfahrungen. Die letzten wirklich nach einem festen Schemaf gestlteten Pfeilspitzen in meiner Region am rechten niederrhein im bereich derGroßstädte Düsseldorf und Duisburg sind die getielten Pfilspitzen mit Schäftungsdorn. Die gibt es hochfein und minutiös ausgearbeitet und ehr weniger repräsentativ, dafür aber funktional genauso wirksam.

Danach verwirbelt sich das Bild. Während im Norden bis in die Bronzezeit (Tollensetal) noch sehr fein gearbeitete Pfeilspitzen mit konkav eingewölbten Basen hergestellt werden, wird es zumindet im Rheinland immer lässiger was den Umriss und die Bearbeitung angeht. Also im Flinttraumland bemüht man sich weiterhin um akkurate Produkte wärhend es anderswo um funktionale Formen und Zuarbeitungen ging. Der gezeigte Fundbeleg gehört für mich in die zweite Kategorie.

Ich habe nicht den Eindruck, dass eine Sichelklingenspitze den Ursprung des Stücks gebildet hat und denke auch, dass sie zeitliche relativ spät datieren wird.


lG Thomas  :winke:

#28
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von neolithi - 25. März 2026, 11:07:04
Hallo zusammen,
Glückwunsch zum schönen Fund, Jondalar.

Ich möchte einen Gedanken zu der Spitze äußern:
Mein erster Gedanke war "abgebrochenes Sichelende". Die leichte Asymmetrie ließ mich das denken.
Die Spitze der Spitze  :-D ist ja nicht ganz mittig. Könnte es sein, dass der Urheber / die Urheberin ein abgebrochenes Sichelende zu einer Spitze umgearbeitet hat, indem er oder sie die Bruchkante retuschiert hat? Ich kann auch keinen Bulbus erkennen.
Oder ist das zu spitzfindig gedacht?  :kopfkratz:

LG
Anke
#29
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von Steinkopf - 25. März 2026, 09:27:07
Hi Jondalar,

meinen Glückwunsch für dieses schöne Fundstück!
Das ist echte Handarbeit.

LG
Jan
#30
Steinartefakte / Aw: Pfeilspitze oder Vorarbeit...
Letzter Beitrag von Jondalar - 25. März 2026, 08:48:39
Hallo Klaus,

vielen Dank auch Dir für Deine Einschätzung.
Mich würde natürlich sehr interessieren, woran Du bei diesem Stück den bronzezeitlichen Kontext erkennen kannst.
Viele Grüße

Jondalar