Zitat von: thovalo in 23. Februar 2026, 14:42:29Es gibt manchmal neolithische "Spitzgeräte" die eigenwillig sein können ......Vielen Dank, Thomas, für Deine Einschätzung!
Dein Hinweis auf einen "kleinen Faustkeil" hat mich dazu verleitet, im Floss durch die Paläo-Artikel zu blättern und an Ähnlichkeiten zu Steinen in meinen Kästen zu denken. Da ist natürlich der Wunsch der Vater des Gedankens. Ich habe dann dieses Thema eröffnet: einZitat von: Schabersucher in 23. Februar 2026, 19:14:27Abschlag,der aber anscheinend auch kaum in die Zeit eines Faustkeils führt. Auch für ein paar andere Steine werde ich sicher weiterhin eure Hilfe brauchen...
Zitat von: Steinkopf in 24. Februar 2026, 09:09:27Es ist ein Abschlag, der einen großen Schlagflächenrest zeigtvielen Dank! Ja, stimmt, die beiden großen Facetten sind aus der selben Richtung abgetrennt ... ich hatte eher an die vier anderen, kleineren Facetten gedacht, die aus unterschiedlichen Richtungen abgetrennt worden sind. Aber ich kenne mich da tatsächlich überhaupt nicht aus und freue mich jedenfalls über die Einschätzung! Ich nehme dann an, dass der Kern halt auch in anderen Zeiten irgendwie in Form gebracht wurde, zB um einfach Kortex zu entfernen, bevor dann aus einer Richtung ein Abschlag nach dem anderen abgetrennt wurde, sodass sich diese Form des Abschlags wohl immer ergeben könnte.
Die beiden Vorgängerabschläge sindwurden richtungsmäßig von der gleichen Schlagfläche abgetrennt.
Ich sehe keine Merkmale, die auf Levallois-Technik hindeuten.
Zitat von: Schabersucher in 22. Februar 2026, 14:08:55... Fundort: Schleswig-Holstein ...Der Abschlag, den ich jetzt zeige, besitzt auf der Dorsalseite mehrere fast planare Facetten mit entsprechend fast linearen Graten und Kanten. Ausserdem hat er keine oder kaum Retuschen. Ich habe hier zwar einige facettierte Abschläge gefunden, aber dieser sticht doch wegen der Planarität der einzelnen Facetten besonders heraus.
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