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#21
Steinartefakte / Aw: Glänzender Stein
Letzter Beitrag von Wiedehopf - 28. Februar 2026, 21:22:12
Hallo Sven,

ich tendiere zu einer natürlich, z.B. durch Gletscherdruck entstandenen Form, die dann teilweise durch Windschliff poliert wurde. Ein Gerät kann ich leider nicht erkennen. Trotzdem, besonders aufgrund des dunklen Einschlusses, ein sehr schönes Stück.

Viele Grüße
Michael     
#22
Steinartefakte / Aw: Glänzender Stein
Letzter Beitrag von Rheingauner - 28. Februar 2026, 17:48:31
Hi Schabersucher,

ich kann hier zur Bestimmung nichts beitragen, wollte Dir aber zu den Fotos ein "Chapeau" zukommen lassen, weiter so.

Gruß
#23
Steinartefakte / Glänzender Stein
Letzter Beitrag von Schabersucher - 28. Februar 2026, 16:21:27
Liebe Leute,

ich möchte euch wieder einen Stein, den ich am gleichen Ort wie diesen
Zitat von: Schabersucher in 22. Februar 2026, 14:08:55flächenretuschierten Abschlag
gefunden habe, zeigen und um Rat bei der Einordnung fragen:

Ein langgstreckter Flintstein mit drei etwa gleich großen Seiten. Eine davon (die "Unterseite", in den Bildern "ventral") ist nicht bearbeitet, die anderen beiden Seiten sind flächig retuschiert. Diese beiden Seiten glänzen in Hochglanz, während die Unterseite eher seidenmatt glänzt.

L x B x H; M ~= 6.5 cm x 2.8 cm x 2.5 cm; 50 g
Fundort: Schleswig-Holstein

Die Farbe des Flintsteins ist hellgrau, und auf einer Seite befindet sich zentral ein dunklerer, vorne und hinten spitz zulaufender Einschluss.
Bei einem Schaber mit ähnlich auffälliger Färbung hatte Frank vor einer Weile gefragt:
Zitat von: Neos in 09. Dezember 2025, 22:35:34Was meint ihr? Absicht? Oder Zufall?
Die Frage möchte ich hier wiederholen. Und vor allem auch: Was denkt Ihr, was dies für ein Werkzeug (?) gewesen ist?

Viele Grüße,
Sven
#24
Heute erst diese traurige Nachricht gesehen.
Durch seine Threads ist mir slowfood bekannt. Das tut weh. Viel zu früh!
Mein Beileid allen, die ihn schmerzlich vermissen.

Anita
#25
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Glasfund 6: Wandscherben m...
Letzter Beitrag von Danske - 27. Februar 2026, 22:44:57
Zitat von: Shard in 27. Februar 2026, 18:29:47Links vom Rhein ist Frankreich.

Aber auch nur streckenweise, da besteh ich drauf :zwinker:
#26
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Glasfund 6: Wandscherben m...
Letzter Beitrag von Shard - 27. Februar 2026, 18:29:47
Danke für die Erläuterung Strato.
In dem Fall ist es ein Duppeglas.
Links vom Rhein ist Frankreich. Die Franzosen waren schon immer etwas anders. 😜

Gruß Shard
#27
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Glasfund 6: Wandscherben m...
Letzter Beitrag von stratocaster - 27. Februar 2026, 18:19:26
Eine kurze Ergänzung:
Wenn die Noppen an der Außenseite sind, ist das ein "Nuppenglas".
Sind an der Außenseite Mulden, dann ist das ein "Duppeglas".
Kann man erguugeln.
Duppegläser sind ein pfälzisches Heiligtum. Die Pfalz ist immerhin
das Land, in dem der Wein aus Halbliter-Gläsern getrunken wird.   :dumdidum:
Linksrheinisch in SW-Deutschland ist die Maßeinheit "Schoppen" ein halber Liter.  :belehr:
#28
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Glasfund 6: Wandscherben m...
Letzter Beitrag von Shard - 27. Februar 2026, 13:19:06
Servus Thomas,

vielen Dank für deine Einschätzung! Das halte ich für sehr gut möglich und passt auch gut zu dem Stück.

Gruß Shard
#29
Keramik, Glas und Porzellan / Aw: Glasfund 6: Wandscherben m...
Letzter Beitrag von thovalo - 27. Februar 2026, 12:53:29

Guten Tag!

Die Glasmasse sieht für mich neuzeitlich und in einer Form gebildet aus. Es gibt ja auch verzierte Trinkgläser an die man auch denken kann. Die kleinen flächig angelegten Noppen waren Dekor und auch praktisch. Sie erleichter(te)n den Halt und das Glas rutschte nicht aus der Hand.

Gläser der frühen Neuzeit sind oft sehr dünnwündig.


lG Thomas
#30
Keramik, Glas und Porzellan / Glasfund 6: Wandscherben mit M...
Letzter Beitrag von Shard - 26. Februar 2026, 14:20:35
Servus zusammen,

ich habe wieder mal ein Glasfragment vom Acker aufgesammelt, von dem ich vermute dass es neuzeitlich ist, aber nicht sicher bin.

Das Stück ist in leichtem türkis und weißt gleichmäßig verteilt Mulden auf. Die Wandstärke beträgt zwei Millimeter an der dicksten Stelle und 1,8 Millimeter an der dünnsten. Es sind keine Lufteinschlüsse zu erkennen.

Ich musste bei dem Stück an die Mineralwasserflaschen von früher denken. Die waren glaube ich auch genoppt, aber die Wandstärke finde ich dafür zu dünn.

Fundort: LK Neuburg Schrobenhausen
Beifunde: SMA+

Vielleicht weiß ja einer von euch etwas dazu?

Gruß Shard