Eine Dechselklinge aus Feuerstein - "Dechselklinge aus einer Steingrundform"

Begonnen von thovalo, 05. April 2026, 19:46:28

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thovalo

Eine DECHSELklinge aus Niederländischen Feuerstein vom Typ "Rijckholt", gefunden am rechten Niederrhein.


Länge                  8.4 cm
max. Breite            4.6 cm
max. Durchmesser       1.7 cm
Gewicht  65 g
Querschnitt triangular

Die Schneide ist dorsal beschliffen, ventral zeigen sich deutlich ausgeprägte Arbeitsspuren in Form gestaffelter Aussplitterungen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Dechselklingen_aus_Steingrundformen


Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

thovalo


Der zweite Fundbeleg fand sich auf demselben Fundareal bereits vor zwei Monaten und ist inzwischen auch archäologisch besprochen. Es handelt sich um ein weitere Dechselklinge aus Feuerstein der Varietät Rijckkolt.

Länge                      7.0 cm
max. erhaltene Breite      4.4 cm
max. Durchmesser           0.9 cm
Gewicht   36.2 g
Querschnitt trapezförmig

Der dritte Fundbeleg ist eine verbrannte Vorarbeit. Die wurde aus zwei Fragmenten wieder zusammengeset die im Abstand von mehren Jahren aufgelesen wurden. Das Stück stammt ebenfalls vom Fundplatz der zweiten Oben vorgestellten Dechselklinge aus einem Abschlag.


Zuletzt die kleinste bislang bekannte Form, deren Maße ich nicht parat habe. Dieses Stück wurde mit den Negativen am Bogen des Ötzi abgeglichen. Das Ergebnis steht im WIKIPEDIA-ARTIKEL zu "Dechselklingen aus Steingrundformen".


Vom Gesamtfundareal stammen noch weitere Stücke, die aber mit meinem alten Bilderarchiv "untergegangen" sind.


lG Thomas
Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

thovalo



Zum Abschluß noch zwei Ansichten der Arbeitsenden der beiden Neufunde
Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

Danske

Eine interessante und im Fundbestand seltene Werkzeuggattung. Die zuerst gezeigte Klinge hat durchaus musealen Charakter. :super:

LG Holger
Ignoramus, ignorabimus.