Eine DECHSELklinge aus Niederländischen Feuerstein vom Typ "Rijckholt", gefunden am rechten Niederrhein.
Länge 8.4 cm
max. Breite 4.6 cm
max. Durchmesser 1.7 cm
Gewicht 65 g
Querschnitt triangular
Die Schneide ist dorsal beschliffen, ventral zeigen sich deutlich ausgeprägte Arbeitsspuren in Form gestaffelter Aussplitterungen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dechselklingen_aus_Steingrundformen
Der zweite Fundbeleg fand sich auf demselben Fundareal bereits vor zwei Monaten und ist inzwischen auch archäologisch besprochen. Es handelt sich um ein weitere Dechselklinge aus Feuerstein der Varietät Rijckkolt.
Länge 7.0 cm
max. erhaltene Breite 4.4 cm
max. Durchmesser 0.9 cm
Gewicht 36.2 g
Querschnitt trapezförmig
Der dritte Fundbeleg ist eine verbrannte Vorarbeit. Die wurde aus zwei Fragmenten wieder zusammengeset die im Abstand von mehren Jahren aufgelesen wurden. Das Stück stammt ebenfalls vom Fundplatz der zweiten Oben vorgestellten Dechselklinge aus einem Abschlag.
Zuletzt die kleinste bislang bekannte Form, deren Maße ich nicht parat habe. Dieses Stück wurde mit den Negativen am Bogen des Ötzi abgeglichen. Das Ergebnis steht im WIKIPEDIA-ARTIKEL zu "Dechselklingen aus Steingrundformen".
Vom Gesamtfundareal stammen noch weitere Stücke, die aber mit meinem alten Bilderarchiv "untergegangen" sind.
lG Thomas
Zum Abschluß noch zwei Ansichten der Arbeitsenden der beiden Neufunde
Eine interessante und im Fundbestand seltene Werkzeuggattung. Die zuerst gezeigte Klinge hat durchaus musealen Charakter. :super:
LG Holger