Krankheiten durch Zecken und andere Insekten

Begonnen von Schötzel, 25. August 2002, 15:53:41

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Merowech

Grüße    MICHA   Und nutze den Tag - na ja ? - die Nacht auch !  :zwinker:

confetti

Hallo,

ich kenn die als Wadenstecher. Der Stich tut echt weh. Die Biester haben wir selten als Schädling, aber wenn, betteln uns die leute an, sie zu killen*fg

confetti


Daniel

Zitat von: Merowech in 08. Oktober 2005, 13:28:00
Uaaaaaahhhh !!!!!!!!  :staun:
da kriegt man ja das kalte Grausen !

Kuckst du hier : http://www.faunoekjmueller-magdeburg.de/Lausfliegen/body_lausfliegen.html
Bleib mir bloß ruhig! :wuetend:
Ich bekam gestern fast ein Herzschlag,als ich mich nach dem Sondeln aus dem T-Shirt pellte und auf dem Bauch so ein Vieh sitzen hatte. :staun:
Wußte bis dahin gar nicht,daß wir die Viecher auch haben.

Gruß Daniel
Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.

Daniel

Hatte heute wieder solche Viecher zu ertragen!
Gibt es die dieses Jahr besonders häufig oder ist Merowechs Beitrag schuld? :narr:
Die sind mir zumindest bis zu dem Beitrag noch nie aufgefallen. :platt:

Gruß Daniel
Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.

confetti


Daniel

Also wie "Pigpen" renne ich jetzt auch nicht gerade durch die Gegend. :narr:

Gruß Daniel
Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.

Glückspilzchen

Hallo Leidensgenossen,

ich bin gestern im Wald gewesen, doch erst heute habe ich dieses Mistviech, das sich in meinem Nacken festgesaugt hatte, entdeckt. Brrrr!
Das ist mein erster Kontakt mit einer Lausfliege, komisch irgendwie. Ob es diese Blutsauger vielleicht tatsächlich dieses Jahr häufiger gibt, wie auch Daniel vermutete?
Wie auch immer, ich finde die Teile fast ekliger als Zecken. Mich kribbelt's jetzt noch überall.

Gruß
Glückspilzchen :winke:

Michael

Ja die kenn ich unter den Namen Hirschlausfliege (Lipoptena cervi) . Sie lösen übergangslos im Sept./Okt. die Zecken ab. Sie kommen stellenweise häufig vor (Laubwälder) und fehlen anderen Ortes ganz. Soll wohl was mit übergroßen Wildbestand zu tun haben.
Das schlimme ist sie fliegen einen völlig unverblümt an und kriechen in alle Öffnungen. Festgebissen hat sich allerdings noch keine bei mir.
        GugF Michael, der mit dem C-Scope 1220 XD sucht

Daniel

Zitat von: Michael in 14. November 2005, 20:54:54
Sie lösen übergangslos im Sept./Okt. die Zecken ab.
Stimmt nicht ganz! :belehr:
Konnte erst am Samstag wieder eine Zecke von mir "abpflücken". :heul:
Die Viecher scheinen sich zu verbünden und holen zum großen Gegenschlag aus! :narr:

Gruß Daniel
Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.

Aschanes

Hallo zusammen,
man kann die Zecken auch zur Untersuchung einschicken, es gibt dafür verschiedene Labore. Kostet, wenn ich mich recht erinnere, so um die 20 - 25 Euro. Dabei können die Viecher tot und lebendig eingeschickt werden, einfach mit Grashalm in eine Kleinbildfilm-Dose (damit sie nicht austrocknen bzw. abhauen können) und das Ergebnis abwarten. Adressen solltet ihr beim googeln mit dem Wort "Borelliose" finden. Wenn ich mich recht erinnere ist das Einschicken auch bei der Tierärztlichen Hochschule in Hannover möglich, ich habe aber keine Adresse bzw . kenne ich nicht die richtige Abteilung.
Dann hat man wenigstens Gewissheit ob Borreliose an Bord war oder nicht und kann dann ggf. die nächsten Schritte einleiten.
Ich hatte übrigens im Oktober zum ersten mal eine Zecke (trotz optimaler Kleidung) und habe erst nach ihrer öffentlichen Verbrennung darüber gelesen...

In einem Zeitungsbericht habe ich auch mal gelesen, dass man die Zecke auf JEDEN FALL unverzüglich entfernen soll. Sollte kein passendes Gerät zum herausziehen vorhanden sein oder man ist abends allein zu Haus und die Zecke sitzt ungünstig kann man die Zecke auch mit einem scharfen Messer direkt über der Haut abschneiden und die Stechwerkzeuge am nächsten Tag vom Hausarzt entfernen lassen. Das ist auf jeden Fall besser als die Zecke sitzen zu lassen und erst am nächsten Tag zum Arzt zu gehen.
Wenn ihr sie selber entfernt würde ich eine gebogene Pinzette mit möglichst kleiner Quetschfläche empfehlen und auf keinen Fall dabei drehen, dann reißen sie schneller ab. Einfach zupacken (nicht abkneifen) und langsam und und in einem Zug herausziehen. (Erfahrungswert - ich habe unseren Hunden schon Hunderte entfernt)

Zeckenzeit ist übrigens ganzjährig, nur die Wahrscheinlichkeit eines Zeckenbisses (genaugenommen Zeckenstiches) ist in der kalten Jahreszeit geringer.

Gruß und viel Glück beim Entfernen;-)

Belenos

Zitat von: confetti in 17. Juli 2005, 18:52:38
Hallo Michael,

Tetanusspritze wegen Zeckenbiss? Das halte ich aber für sehr unsinnig. Eine Tetanusinfektion ist ein höchst seltenes Ereignis und durch Zecken eigentlich nicht zu verursachen.

Bei mir hat eine Zecke nicht stundenlang gewartet bis sie mich mit Borrelien infiziert hat. Ich kam mit der Zecke vom sondeln nach Hause, machte sie raus und hatte bereits Borreliose. Also verlasst euch lieber nicht auf stundenlange Übertragungszeiten.

confetti

Hallo Confetti,

beim Entfernen der Zecke mit einer sogenannten Zeckenzange wird der Darminhalt der Zecke in die Wunde gepresst und damit auch die Erreger der Krankheiten. Wird die Zecke in Ruhe gelassen, dann treten die Krankheitserreger erst nach einigen Stunden in den Körper über. Entfern man die Zecke vor dieser Zeitspanne mit einer Zeckenkralle, dann bleiben die Krankheitserreger in der Zecke.

Einen sehr ausführlichen Bericht über Zecken, Zeckenzangen und die Zeckenkralle steht als Gastbericht eines Tierarztes im Schatzsucher Magazin Ausgabe 5.

Viele Grüße

Walter
www.schatzsucher-magazin.de

confetti

Hallo Belenos,

ich habe die Zecke nicht mit einer Zeckenzange entfernt. Ich hatte sie an der Schulter am Rücken in der Nähe der Achsel sitzen und hätte sie an dieser Stelle niemals sehen können. Ich verspürte heftiges Jucken an der Stelle und hab mich gekratzt. Das war unmittelbar nachdem ich heim kam. Ist halt dumm gelaufen.

viele Grüße, confetti

Warlord

Diese Lausfliegen sind echt die Pest!
Beim Versuch die Viecher von meinen Klamotten abzuklopfen habe ich manchen beide Flügel und ein paar Beine abgerissen. Das ist denen völlig egal.
Die klammern sich fest und kriechen dann weiter richtung Kopf. Meiner Meinung nach die heftigsten Biester in der Biereifel!
Am nächsten Tag krabbelte eines davon aus meinem Rucksack über die hellen Kacheln. Habs plattgetreten, aber es krabbelte weiter... Echt Höllenviecher!

Mit gruseligem Gruß

goldsammler

Hi, wir nehmen im Sommer meist so ein "Abwehrspray" mit dem man sich eindieseln muß.

Folgendes Exemplar hab' ich voriges Jahr entfernt - dann geknippst und dann zerquetscht!  :wuetend:
- Grüße - goldsammler

 


Daniel

Da sich eine Zecke vor 2 Tagen an meiner  Wade festgebissen hat und ich bisher,trotz etlicher Zeckenbisse,noch nie deswegen so eine "Wunde" hatte,sollte ich das evtl. einmal im Auge behalten. :cop:
Bin wohl geimpft aber gegen Borreliose hilft die "Zecken-Impfung" halt auch nicht. :belehr:
Mal schauen was draus wird.

Gruß Daniel
Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.

Archaeos

Wie kann man nur eine Zecke beim Sondeln auf dem gepflügten Acker erwischen?? Ich sondle mittlerweile 30 Jahre, aber auf dem Feld habe ich noch nie eine Zecke erwischt :-) Der Zeckenalarm jedes Jahr in den Sondengängerforen ist lächerlich :narr: :narr: Ich stelle die Gesundheitsgefährdung durch Zeckenbisse nicht in Frage, aber wer ausschliesslich genehmigt (auf dem Acker) sucht, kennt dieses Problem nicht  :engel:
André

Lojoer

Hallo André,
ganz so harmlos ist das Zeckenproblem auch für den reinen Ackersucher nicht. Was viele nicht wissen, die Mistbiester sind nicht nur im Wald, sondern halten sich auch sehr gerne im hohen Gras auf. Wie schnell ist man mal um auf einen Acker zu gelangen über eine Wiese gegangen und zack, schon hat man so einen blinden Passagier.
Gott sei Dank habe ich dieses Problem nicht, die Mistbiester mögen mich nämlich genausowenig, wie ich sie.
Gruß Jörg

Daniel

@ André
Späßle g´macht?
Habe mir das Vieh ja auch nicht beim sondeln eingefangen,sondern auf einem 2CV-Treffen,wo ich grundsätzlich keine Sonde dabei habe. :frech:
Den Platz im Auto füllt genauso gut eine Kiste Bier. :prost:
Ist der Dank,wenn man beim Kinderprogramm mitmacht. :narr:

Gruß Daniel
Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.

Archaeos

Zitat von: Lojoer in 06. Juni 2006, 09:55:25
[...] die Mistbiester sind nicht nur im Wald, sondern halten sich auch sehr gerne im hohen Gras auf. Wie schnell ist man mal um auf einen Acker zu gelangen über eine Wiese gegangen und zack, schon hat man so einen blinden Passagier. [...]
Jörg, Du hast völlig recht, dass Zecken eher in hohem Gras als im Wald vorzufinden sind. Ich war mal vor 2 oder 3 Jahren mit der Familie über einen 150 Meter langen Feldweg mit hohem Gras zu einer Windkraftanlage in der Eifel spaziert. Auf dem kurzen Weg hin und zurück haben wir zwei Zecken aufgelesen, die aber keine Gelegenheit bekamen, zu zubeissen :-)
Mit Shorts/kurzen Hosen ist das Risiko grösser, Zecken als blinde Passagiere mitzunehmen.
Gruss,
André

Mad Matz

Noch mal zur Info

Zecken kommen normalerweise nicht über 1 Meter höhe vor
Maximal 1,5 Meter
Auf Bäume klettern die so gut wie gar nicht ...

Farn ist sehr kritisch
Ginster ist auch beliebt

Natürlich sämtliche Büsche und Gras

Aber von Bäumen springen die Viecher praktisch nie

Gruß Matze :-)
Sonde : Whites IDX Pro Turbo
Cam: Olympus E-3