Ist es einer?

Begonnen von steinwanderer, 03. April 2026, 21:19:44

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steinwanderer

Moin Moin,
Diesen Stein habe ich vor 25 Jahren in Portugal auf einer Anhöhe gefunden. Und weil ich ihn so interessant fand mitgenommen.
Nach einer Begutachtung dachte ich das es Sandstein ist und daraus wurden ja keine gemacht.
So wanderte er auf den Lesehaufen.
Jetzt viel er mir noch Mal auf. Mittlerweile war schon ein Stück abgeplatzt und das schwarze Innere kam zu Tage.
Nun sieht die Welt doch schon ganz anders aus.
Gruß Klaus
Lewer duad üs Slav

Danske

Moin Klaus,

stehe gerade etwas auf dem Schlauch.

Was meinst du mit "Ist das einer?" und was wurde nicht aus Sandstein gemacht? Meinst du eine Beilklinge?

Und das schwarze Innere kann ich auch nicht erkennen. :glotz:


LG Holger :winke:
Ignoramus, ignorabimus.

Nanoflitter

Also, das schwarze innere könnte was basaltisches sein? Grundsätzlich habe ich hier ähnliche MP Artefakte, die einfach aus flachen Kieseln hergestellt wurden und noch schlimmer aussehen. Von daher, auch das die alten formgebenden Sachen schön patiniert sind, könnte das schon was sein. Einfaches Keilmesser oder ob Faustkeil schwer zu sagen. Auf Bild 1 rechts unten evtl. Schärfungsschlag. LG

steinwanderer

Auf dem 4. Bild ist die Kante versintert. Sie ist ziemlich aus gesplittert, als ob mit Ihr schlagend gearbeitet wurde
Lewer duad üs Slav

Nanoflitter

Kann durchaus auch wie ein Spaltkeil, also ausgesplittertes Stück, verwendet worden sein. LG

Danske

Ok, bin jetzt vom Schlauch heruntergegangen.

Die Frage ist, ob es sich hier um einen Faustkeil handelt.

Das schwarze Innere des Stücks ist mir nicht so aufgefallen, weil auf den Fotos der Stein ja auch außen stellenweise dunkel erscheint.

Basalt kann gräulich oder bräunlich, mitunter auch ins rötliche, verwittern, er könnte als Material hier also passen. Zur Abklärung der Materialfrage kann ein Neodym-Magnet helfen, da Basalt eine sehr hohe magnetische Suszeptibilität besitzt.

Bei der Frage, ob hier ein Faustkeil oder ein anderes AP-/ MP-Artefakt vorliegt, möchte ich mich aufgrund meiner geringen Fachkenntnisse gerne zurückhalten. Nur soweit: Eindeutige menschliche Bearbeitung vermag ich an dem Stück nicht zu erkennen.

LG
Holger 

 
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