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Allgemeines => Umfragen => Thema gestartet von: Lojoer in 07. Mai 2008, 08:32:30

Titel: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 07. Mai 2008, 08:32:30
Hi Zusammen,
immer mehr zeigt sich, das es bei den Suchern offenbar fließende Übergänge vom reinen Sondengänger zum visuell suchenden Feldbegeher gibt.
Es würde mich hier im Sucherforum mal interessieren, wie sich die einzelnen unserer User so selbst einordnen würden. Vielleicht auch für Euch eine recht interessante Frage. Wäre schön wenn Ihr recht zahlreich mitmachen würdet, um ein repräsentatives Ergebnis zu bekommen.
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: ben1 in 07. Mai 2008, 09:04:32
Hi Jörg,

interessante Frage - wobei einem an der Vergangenheit Interessiertem eigentlich nur Antwort a) stimmig sein kann.

Ben
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 07. Mai 2008, 10:05:49
Hallo Ben,
Zitat von: ben1 in 07. Mai 2008, 09:04:32
Hi Jörg,

interessante Frage - wobei einem an der Vergangenheit Interessiertem eigentlich nur Antwort a) stimmig sein kann.

Ben
da hast Du Grundsätzlich recht, aber es gibt noch
1. die klassischen Feldbegeher, die mit der Technik auf Kriegsfuß stehen,
2. Sondengänger, für die Keramik und ähnliches Bücher mit sieben Siegel sind,
3. Sondengänger, für die Lesefunde nur als Müll eingestuft werden,
4. Sondengänger, die nicht das richtige Auge für Lesefunde haben,
last but not least
5. Sondengänger, die nicht so geschichtsinteressiert sind und rein zum Spaß suchen um halt nur schöne Sachen zu finden.
Du siehst es gibt etliche Gründe und noch mehr nur mit der Sonde zu gehen. Geschichtsinteresse fürs Sondegehen kann man nicht grundsätzlich voraussetzen

Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 07. Mai 2008, 10:24:07
Ich sehe das Problem darin, dass viele Sondengänger gar nicht die Keramik erkennen, die zur Datierung wichtig ist. DIe Teilnahme an einer Einführung in Keramologie sollte bei der Erteilung einer Suchgenehmigung verpflichtend sein, ansonsten gibt es eben keine.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: insurgent in 07. Mai 2008, 10:35:07
Zitat von: hunter in 07. Mai 2008, 10:24:07
Ich sehe das Problem darin, dass viele Sondengänger gar nicht die Keramik erkennen, die zur Datierung wichtig ist. DIe Teilnahme an einer Einführung in Keramologie sollte bei der Erteilung einer Suchgenehmigung verpflichtend sein, ansonsten gibt es eben keine.

Da gebe ich Dir völlig recht. Auch Steinzeitartefakte müssen dazugehören.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 07. Mai 2008, 10:48:58
Hunter und insurgent,
ihr alten Haudegen - mal langsam mit den jungen Pferden.
Auch ich habe nicht allwissend beim ersten Mal die Sonde über den Acker geschwenkt.
Jetzt verschüchter mir nicht die Leute.  In der Konsquenz daraus könnte man dann genausogut sagen. wer von den visuellen Feldbegehern nicht mit der Sonde umgehen kann, bekommt keine Genehmigung  :irre:
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 07. Mai 2008, 10:57:00
Das hat doch nichts mit Verschüchterung zu tun: wenn man sowas machen will, dann aber auch richtig, Metallfunde sind zwar gut und schön, für sich alleine genommen aber auch nicht aussagekräftig genug.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Nertomarus in 07. Mai 2008, 11:03:13
Mir war die Frage nicht ganz klar.
Was ist ein Feldbegeher (einer der nur mit den Augen sucht?)
Dann bin ich ein Sondengänger unter Nutzung meiner Augen.
Mein Hauptwerkzeug ist die Sonde, nehme aber alle Scherben mit die ich sehe; als Feldbegeher will ich eigentlich nicht tituliert werden. Auch wenn ich mich für Geschichte und Archäologie sehr interessiere.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 07. Mai 2008, 11:13:10
Hi Norbert
Zitat von: Norbert in 07. Mai 2008, 11:03:13
Mein Hauptwerkzeug ist die Sonde, nehme aber alle Scherben mit die ich sehe; als Feldbegeher will ich eigentlich nicht tituliert werden.
warum eigendlich  :zwinker:. Negativ belegt??????
Du subsumierst wahrscheinlich unter Feldbegehern das, was manche von diesen unter Sondengänger subsumieren  :zwinker:
Fängt mit A an und hört  löcher auf  :zwinker:
Da sollten wir uns doch eigendlich davon frei machen und nicht ins gleiche Horn blasen.
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: insurgent in 07. Mai 2008, 11:13:16
Zitat von: Lojoer in 07. Mai 2008, 10:48:58
In der Konsquenz daraus könnte man dann genausogut sagen. wer von den visuellen Feldbegehern nicht mit der Sonde umgehen kann, bekommt keine Genehmigung  :irre:
Gruß Jörg

Der ist gut, werde ich mal für die alten Steinchensucher bei uns im Land vorschlagen, die brauchen einen Krückstock :narr:

Aber hast schon recht, verschrecken wollen wir keinen. Und mit der Zeit wächst die Erfahrung, hoffe ich :zwinker:
Obwohl ich ein Verfechter der Grundlagenausbildung für Sondengänger als Vorraussetzung einer Suchgenehmigung bin (aus eigener Erfahrung :zwinker:) und da gehört so etwas mit dazu.

Ansonsten bin ich als Feldbegeher gestartet, dann mehr Sondler gewesen und lass die Sonde inzwischen öfters mal im Wagen :smoke:

Schöne Grüße vom Insurgenten
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: ben1 in 07. Mai 2008, 11:17:16
Hi,

ganz so extrem wie Folkert sehe ich das nicht. Klar sollte man sich um Basiswissen bemühen, aber als Grundlage für eine Genehmigung gleich ein angehendes " Archäologie Studium"  einfordern ????? am Besten noch dazu für die Sondengänger einen "Einführungskurs" in Kampfmittel-Beseitigung ??? :zwinker: :zwinker: :zwinker:
Wünschenswert wäre sicherlich "Einsteiger-Literatur", ähnlich dem "Handbuch für Sondengänger"von Gesink- eben auch in Hinblick auf Keramik, Fossilien etc.

Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: insurgent in 07. Mai 2008, 11:29:15
Zitat von: ben1 in 07. Mai 2008, 11:17:16

am Besten noch dazu für die Sondengänger einen "Einführungskurs" in Kampfmittel-Beseitigung ??? :zwinker: :


Nicht Beseitigung, aber Erkennen ist wichtig und gehört dazu :zwinker:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: ben1 in 07. Mai 2008, 11:50:38
...klar - so war's auch gemeint. :zwinker:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: stratocaster in 07. Mai 2008, 12:08:26
Zitat von: hunter in 07. Mai 2008, 10:24:07
Ich sehe das Problem darin, dass viele Sondengänger gar nicht die Keramik erkennen, die zur Datierung wichtig ist. DIe Teilnahme an einer Einführung in Keramologie sollte bei der Erteilung einer Suchgenehmigung verpflichtend sein, ansonsten gibt es eben keine.

Da ich ausschließlich auf gestörten Böden suchen darf (und auch gar nicht will, aus reiner körperlicher Gebrechlichkeit  :narr:),
verstehe ich Dein Argument nicht  :kopfkratz:

Gruß  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 07. Mai 2008, 12:31:28
Ganz so extrem hatte ich es auch nicht gemeint; ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass eine gewisse grundlegende Kenntnis von Keramik und anderen Objekten vorhanden sein sollte. Und ich wollte auch niemanden abschrecken!! Als Einstiegsliteratur für Keramik ist z. B. das Buch von Rainer Schreg geeignet:
R. Schreg, Keramik aus Südwestdeutschland. Eine Hilfe zur Beschreibung, Bestimmung und Datierung archäologischer Funde vom Neolithikum bis zur Neuzeit. Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit (Tübingen 2007).
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: coinwhisper in 07. Mai 2008, 14:00:18
muss nicht auch ein wissen über heimische wildtiere vorhanden sein?

ein wissen über die mitmenschen die unterwegs zuviele neugierige fragen stellen könnten?

ein psychologisches gutachten sowie ein polizeiliches führungszeugnis um den sondler auf die walz zu lassen wäre auch nicht schlecht?

zu guter letzt noch eine qualitäts detektorengenehmigung für sondler die mit gurken oder guten detektoren suchen!

usw....

weiter so männer, in 20 jahren haben dann 1 % aller sondler einen führerschein, für den wieder in jeder stadt 3 - 6 hochbezahlte beamte nebst ausbildung etc. mehr finanziert werden müssen und werden.

das deutschland von heute hält noch ca. 20 jahre aus, dann platzt so langsam die bombe.  :narr:

lg

coinwhisper  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: insurgent in 07. Mai 2008, 14:14:08
Zitat von: coinwhisper in 07. Mai 2008, 14:00:18

ein psychologisches gutachten sowie ein polizeiliches führungszeugnis um den sondler auf die walz zu lassen wäre auch nicht schlecht?


Bei Dir halte ich so etwas für angeraten, sonst nicht :smoke: :engel:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 07. Mai 2008, 14:29:04
Zitat von: stratocaster in 07. Mai 2008, 12:08:26
Zitat von: hunter in 07. Mai 2008, 10:24:07
Ich sehe das Problem darin, dass viele Sondengänger gar nicht die Keramik erkennen, die zur Datierung wichtig ist. DIe Teilnahme an einer Einführung in Keramologie sollte bei der Erteilung einer Suchgenehmigung verpflichtend sein, ansonsten gibt es eben keine.

Da ich ausschließlich auf gestörten Böden suchen darf (und auch gar nicht will, aus reiner körperlicher Gebrechlichkeit  :narr:),
verstehe ich Dein Argument nicht  :kopfkratz:

Gruß  :winke:

keramik als Datierungsmittel ist mitunter wichtiger als Metallfunde und wird meist aus Unkenntnis einfach nicht beachtet.
@Coinwhisper: es besteht überhaupt kein Grund sich so künstlich aufzuregen.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Daniel in 07. Mai 2008, 17:12:59
Grundsätzlich stolpert wohl keiner über den Acker und hat den Blick stur auf der Spule. :-D
Zumindest ich habe auch noch einen Blick für die Umgebung und wenn ich was interessantes sehe,nehme ich es auch.
Somit kommt wohl "1" für mich in Frage. :engel:

Gruß Daniel
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: coinwhisper in 07. Mai 2008, 17:37:35
@ hunter

ich rege mich gar nicht auf, weder künstlich noch sonst wie...  :-D

lg

coinwhisper  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 07. Mai 2008, 17:56:47
Ok, schien mir nur so. :winke: :zwinker:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: mc.leahcim in 07. Mai 2008, 17:58:55
Genau Daniel,
nebenher finde ich häufig Golfballe (sind wohl die Crossgolfer) Dann gibt es noch die schönen alten Porzellan-Flaschenverschlüsse (Pllloop)Nicht zu vergessen Murmeln und die schönen Porzellan bzw Tonpfeifen (Reste). Scherben die nicht neuzeitlich sind werden sowieso mitgenommen.
Hat mir doch mein Archeologischer Ansprechpartner gesagt das ich alles mitbringen soll. Am Anfang wahr da viel Müll dabei, aber da es jeden Monat ein Treffen mit Schulung gibt (zu den verschiedensten Themen) lernt man immer dazu. Die Kiste die man mittschleppt wird leichter und der Archeologe kann über die Funde, sich und mir, ein besseres Bild machen über den Gesammtzusammenhang. Er gibt dann auch Tips was da eigendlich noch zu finden sein könnte und zeigt Beispiele an Hand andere Funde.
Gerade Scherben leiden unter der ständigen Bearbeitung durch die Bauern und sind bald so klein das man es überhaupt nicht mehr richtig zuordnen kann.
Golfbälle und Flaschenverschlüsse gehen gleich ins eigene Säckel.  :narr:  (Halt Jäger und Sammlerverhalten) Der Rest zum Archeologen.

Gruß

Michael
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: matko in 07. Mai 2008, 22:32:25
Himmelherrgottfixsakrament , die "Sondlerschaft" verblödet zusehends :nono:
Bald lacht die ganze Welt über uns!Nur weiter so Jungs :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 08. Mai 2008, 00:59:05
Hi,
grundsätzlich hat hunter natürlich recht. Selbst für den reinen Sondengänger ist eine Grundkenntnis im Erkennen und Datieren von Keramik sinnvoll. Eine wesentlich gezieltere Suche ist dadurch möglich. Daneben ist es auch sinnvoll auf weitere Indizien zu achten, die auf einen anthropogenen Ursprung hindeuten.
Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass derarige Hinweise eine effektivere Suche möglich machen.
Der Aussage von matko
Zitat von: matko in 07. Mai 2008, 22:32:25
Himmelherrgottfixsakrament , die "Sondlerschaft" verblödet zusehends :nono:
Bald lacht die ganze Welt über uns!Nur weiter so Jungs :winke:
kann ich mich nicht anschließen. Meiner Meinung trifft die Verblödung nur auf Einzelne zu.
Und auch dass wäre zu hinterfragen. Vielleicht sind sie auch einfach ohne Grips geboren.

Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: insurgent in 08. Mai 2008, 08:36:13
Zitat von: Lojoer in 08. Mai 2008, 00:59:05

Der Aussage von matko
Zitat von: matko in 07. Mai 2008, 22:32:25
Himmelherrgottfixsakrament , die "Sondlerschaft" verblödet zusehends :nono:
Bald lacht die ganze Welt über uns!Nur weiter so Jungs :winke:
kann ich mich nicht anschließen. Meiner Meinung trifft die Verblödung nur auf Einzelne zu.
Und auch dass wäre zu hinterfragen. Vielleicht sind sie auch einfach ohne Grips geboren.

Gruß Jörg


Und ich bin froh, dass solche "Sondengänger" zur aussterbenden Sorte gehören und wir uns den Spaß an der Geschichte nicht mehr vermiesen lassen. Höchst warscheinlich stimmt auch eher Dein letzter Satz :zwinker:

Schöne Grüße vom Insurgenten
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: ChristianH in 08. Mai 2008, 08:53:19
Naja, es ist ja eigentlich so, dass die unzähligen Stunden, die man über Äcker läuft, eine erhebliche Zeitressource darstellen, die man nicht durch "blindes" Sondeln teilweise vergeuden sollte. Der positive Anreiz dafür, das ganze auch (und gerade) als Feldbegehung zu sehen, liegt ja auf der Hand. Da kommen dann halt nicht "nur" Fibeln, sondern auch mal Spinnwirtel, Glasperlen, ja sogar Knochen & natürlich Keramik in allen Varianten, u.a. Murmeln aus allen Epochen. Versteinerungen und sehr schön geschliffene Naturfeuersteine in allen Farben runden das Bild ab. Mein Fundspektrum wäre nicht halb so "bunt" ohne all die schönen Nichtmetallfunde...
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 08. Mai 2008, 09:11:18
Das Beispiel unseres mc.leahcim zeigt uns wie schön es laufen kann, auch ohne spezielle Workshops. Schön, wenn ein Archäologe sich diese Zeit nimmt. Die Praxis ersetzt dann die reine Theorie.
Was in matko manchmal vorgeht weis ich auch nicht so recht. Manchmal denk ich er hat schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht ist er auch vom Grund her negativ eingestellt. Auf jeden Fall scheint er was gegen Leute zu haben, die mehr als nur Suchen wollen.

Im übrigen finde ich das bisherige Ergebnis der Umfrage recht interessant. Vor allem weil es sich mit meiner bisherigen Einschätzung deckt  :zwinker:.

Gruß Jörg

Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: dappeler in 08. Mai 2008, 14:12:36
Nur als "ganzheitlicher" SucherIn, eben nicht nur den Blick auf sie Spule heftend, können wir als Geländebegeher mit Metallsonde der Archäologie und somit der Wissenschaft dienlich sein.
Ich persönlich würde auch gerne an mehreren Lehrgängen teilnehmen, wie sie bspw. vom LDA in Wiesbaden/ Hessen angeboten werden.

PS: Wie lautet die Botschaft von Matko? Ich verstehe nicht wirklich, was seine Feststellung aussagen soll...... :idee:

Gruß vom dappeler
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 08. Mai 2008, 14:20:37
Die Aussage (was auch immer er sagen will) von Matko sollte einfach ignoriert werden
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Silex in 08. Mai 2008, 21:04:15
Matko "will"  eben unverstanden sein....dabei überholt er sich oft selbst rückwärts  und seine zweifelsohne vorhandene Intelligenz  samt Kenntnisreichtum. Selbst er wird auf Keramik achten gelernt haben um eine Fundstelle verstehen zu können...
Ich hab mich hier als reiner Lesefundler- Feldbegeher in die Abstimmung eingetragen obwohl ich eine Sonde habe....und diese auf manchen bedrohten Äckern schon eingesetzt habe .
Aber im Allgemeinen  suche ich nur aufgetürmten Abschub  von Baustellen damit ab....
Was Besonderes hab ich  damit bisher noch nie gefunden da ich trotz wilder Signale ...zugegebenerweise  in solch einer Situation widerwillig....bei  unserem flachen Humushorizont sehr bald abbreche...in der Regel bei 20 cm...aber wie gesagt  auf Äckern krieg ich sowieso keine Genehmigung und deshalb mach ichs dort nur seltenst bei Gefahr im Verzug.
Was mir dabei aufgefallen ist: Du kriegst mit der Sonde keine vernünftigen Lesefunde...ab und an einen Zufallsfund...aber den Siedlungscharakter...die Gruben oder Hüttenstandorte bekommt man nur durch weitschweifiges, jahrelanges, beständiges Beobachten und "Feldbegehen"...dies mag für manchen  als langweilig gelten...aber  da kommt dann doch manchmal ein MBZ-Dolch oder ein UK- Melonenarmreif dabei heraus- brauchts aber gar nicht....denn es ist auch OHNE ungemein spannend.
Vielleicht kann man die hiesige Situation auf andere Fundregionen nicht 1 zu 1 übertragen ...aber eines ist sicher:
Die vorgeschichtliche Keramik und die Steinwerkzeuge sind in der Sondlerszene  bisher leider unterbewertet....
und dies obwohl sie gewiss mehr als 90 % der Relikte aus fernsten Epochen darstellen... man sollte sie kennen...  in diesem Forum hier sind die Weichen schon richtig gestellt....
Der Idealfall ist eben wenn jemand die Geschichte seiner Heimat "ganz" verstehen will.
Hier ein Protzarmreif aus einem ausgeackertem Elitengrab   ...und daneben ein kleines tönernes Sauggefäß - vermutlich aus einer ärmlichen Bauernkate-  an dem vor 3000 Jahren so ein kleiner Winzling in die Welt hineingluckerte...... noch nicht ahnend dass er später für die Nachkommen der Armreifträger fronen und vielleicht sterben musste.
Und dann draus lernen....matko.... das ist Feldbegehen
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: CptAhab in 08. Mai 2008, 21:52:12
ie vorgeschichtliche Keramik und die Steinwerkzeuge sind in der Sondlerszene  bisher leider unterbewertet....
und dies obwohl sie gewiss mehr als 90 % der Relikte aus fernsten Epochen darstellen... man sollte sie kennen...  in diesem Forum hier sind die Weichen schon richtig gestellt....  :super:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 08. Mai 2008, 22:02:12
Zitat von Silex "Die vorgeschichtliche Keramik ...bisher leider unterbewertet.... kann auch auf die keramik anderer Perioden ausgedehnt werden: es ist immer wieder zu beobachten, dass Metallfunde eifrig aufgesammelt werden, die eindeutig vorhandene (römische) Keramik aber ignoriert wird, aus welchen Gründen auch immer.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Archaeos in 09. Mai 2008, 07:06:04
Eure Diskussion legt die Notwendigkeit einer Grundausbildung und Fortbildung für Sondengänger offen. Ein diesbezüglicher Artikelentwurf befindet sich in einem meiner Notizhefte und ist fürs Nachrichtenblatt des Sucherforums bestimmt.
Zur Grundausbildung gehört mehr als nur die Identifikation von Funden und Beifunden die Dokumentation der Funde und zwar die genaue Fundortbestimmung per GPS oder Karte. Der Gebrauch von GPS beim Sondengehen sollte m. E. Pflicht werden. Nebenbei bemerkt, das korrekte Verhalten beim Sondengehen lernt man weder in Schatzsucherbüchern noch in Schatzsucherzeitschriften.

Fun- oder Freizeitsondeln nach dem Motto, "wir suchen nichts Archäologisches daher brauchen wir keine Ausbildung und keine Genehmigung" darf es nicht geben!
Gruss,
André
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Ruebezahl in 09. Mai 2008, 07:30:55
Zitat von: Archaeos in 09. Mai 2008, 07:06:04
Eure Diskussion legt die Notwendigkeit einer Grundausbildung und Fortbildung für Sondengänger offen.
Hallo André!
Meine voll Zustimmung zu dieser Aussage. Leider haben das viele ,,Offizielle" noch nicht erkannt. Wie du sicher bemerkt hast, versuchen wir hier im Forum die User entsprechend zu sensibilisieren. Klar ist dennoch, dass kann eine ,,richtige Schulung" keinesfalls ersetzen, sondern höchstens ergänzen.

Zitat von: Archaeos in 09. Mai 2008, 07:06:04
Ein diesbezüglicher Artikelentwurf befindet sich in einem meiner Notizhefte und ist fürs Nachrichtenblatt des Sucherforums bestimmt.
Vielleicht schaffst du es ja sie für unsere nächste Ausgabe fertig zu stellen?
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: nertus in 09. Mai 2008, 09:00:26
Zitat von: Archaeos in 09. Mai 2008, 07:06:04
Nebenbei bemerkt, das korrekte Verhalten beim Sondengehen lernt man weder in Schatzsucherbüchern noch in Schatzsucherzeitschriften...
Gruss,
André


Vielleicht liegt es ja daran das DU keinen Beitrag hierüber in der DSM schreibst.
Schon mal daran gedacht...???

Nur Kritik alleie bringt keinen weiter.
Vorschläge, Ansätze und Lösungen müssen her.
Aber da rede ich mir ja wieder die Lippen franzelig...

P.S.: Ich vertrete eigentlich das genaue Gegenteil deiner Meinung hier.
Ich versuche es halt mal mit selbst wenn es so wäre...


Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: matko in 09. Mai 2008, 09:09:36
Danke lieber Silex !
Das hättest Du nicht so ausführlich darlegen müssen , das weis ich auch ! Nur trenne ich das in verschiedenen Forums geschriebene , und das reale Leben . Glaub mir , ich kenne unzählige Sondler persönlich , aber das hier kolportierte Verhalten ist in der Realität absolut nicht vorhanden !
Aber möglicherweise sitze ich ja auf einer Insel des Bösen und in Germany sind die Sondengänger anders ...möglich...nur allein , mir fällt der Glaube , da mir noch keiner begegnet ist :winke:

Gruß Matko
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Loenne in 09. Mai 2008, 10:25:11
Zitat von: matko in 09. Mai 2008, 09:09:36
Danke lieber Silex !
Das hättest Du nicht so ausführlich darlegen müssen , das weis ich auch ! Nur trenne ich das in verschiedenen Forums geschriebene , und das reale Leben . Glaub mir , ich kenne unzählige Sondler persönlich , aber das hier kolportierte Verhalten ist in der Realität absolut nicht vorhanden !
Aber möglicherweise sitze ich ja auf einer Insel des Bösen und in Germany sind die Sondengänger anders ...möglich...nur allein , mir fällt der Glaube , da mir noch keiner begegnet ist :winke:

Gruß Matko

Moin Waldwachler,

liegt vielleicht daran, dass ihr Österreicher ein komischen Völkchen seit. Bis auf Rambo fällt deine ganze Sippe eigentlich immer nur unangehm in den Foren auf. Vielleicht könnt ihr immer nur negativ sein und euch wie Kotzbrocken verhalten, ist scheinbar angeboren. Und wenn man sich dann nur in diesen Kreisen bewegt, meint man auch noch, dass das normal sei. Lass uns hier in Deutschland mal schön unsere Keramik, Steine und Murmeln sammeln, diese per GPS einmessen und auch noch melden. Du und Deine Kumpels könnt weiter bronzezeitliche Sicheln wegschmeißen, wenn sie nicht mehr komplett sind und versuchen eure Berge und eure Kultur zu zerstören - wir machen es eben anders. Früher habe ich mich mal über dich aufgeregt, heute kann ich dich nur noch mitleidig belächeln.  :smoke:

Gruß
Michael
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 09. Mai 2008, 11:02:03
Hi matko,
natürlich kenne ich auch Sondengänger, die eine völlig andere Vorstellung vom Sondegehen haben als ich. Auch solche denen es einfach zu viel Aufwand ist mit den Archäolgen zusammenzuarbeiten. Bestimmt gibt es auch eine ganze Reihe von solchen, die ein Interesse an der Zusammenarbeit nur vortäuschen. Das alles steht außer Frage.
Nun frage ich Dich aber, was ist denn eigendlich Falsch an einer Zusammenarbeit. Würdest Du sie ablehnen, wenn Dir die Tür offen stehen würde. Ich finde es höchst bedauerlich, dass das Wissen, was Du zweifelsfrei besitzt, einfach so im Nirwana verpufft, ohne dass die allgemeinheit was davon hat.
Von Euch Österreichern wird uns oft vorgeworfen, wir würden uns anbietern. Dem ist aber bei weitem nicht so. Ich für meinen Teil kann sogar sagen, dass man von Seiten der Archäologen auf mich zugeht und z.T. meine Hilfe erbittet.
Überlege mal, vielleicht ändern sich tatsächlich die Zeiten.
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: El Grabius in 09. Mai 2008, 11:22:40
 :winke:

Hallo Leute,

ich latsch zwar immer mit zwei offenen Augen durch die Gegend aber Edi hat schon Recht, grad Steinzeit, Keramik und Mineralien find ich ohne Sonde besser - komisch eigentlich, aber vielleicht lenkt die Piepserei wirklich ab. So kommt es öfters vor, dass ich nur spezielle "Lesefundtage" einlege.

GPS hab ich z. B., im Gegensatz zur Sonde, immer im Auto.

Viele Grüße
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: matko in 09. Mai 2008, 12:13:21
Das einzige um einen Archäologen glücklich zu machen , wäre die Finger aus Mutter Erde zu lassen und Briefmarken zu sammeln ! Die Polizei hat ja auch keine Freude wenn ein Laie auf Räuberjagt geht und einen, durch gutgemeinte Faustschläge, lädierten Übeltäter vor die Tür gelegt bekommt . Und genauso verhält es sich zwischen Sondengängern und "echten"Archäologen ! Der Ansatz einer Zusammenarbeit ist ja nur das Resultat einer Hilflosigkeit der Masse gegenüber die man halt auch durch Verbote nicht zügeln kann , da man ja nicht hinter jeden Baum einen Aufpasser stellen kann ! Hilflosigkeit , sonst garnichts Freunde . Echtes Wohlwollen der Archäologie gegenüber Sondengängern wird es NIE geben  :nono:
Ich , für meinen Teil, bin halt nicht so vermessen zu glauben das ich gutes tue , aber es macht trotzdem Spass :smoke:

Gruß Matko

@ Loenne !
Ich kenn Dich zwar nicht , aber kann mir trotzdem dein blödes Lächeln gut vorstellen :zwinker:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: stratocaster in 09. Mai 2008, 12:32:42
Spätestens jetzt sollten wir den Beitrag schließen. Oder ?
Mal abgesehen von der Gürtellinie sind wir jetzt wieder
mal in der 367. Version von ein und derselben Diskussion angelangt.  :kopfkratz:

Gruß  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: nobody in 09. Mai 2008, 12:42:54
Nein schließen würde ich ihn nicht ehr splitten, um die sehr interessante Umfrage weiterzuführen.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: stratocaster in 09. Mai 2008, 12:52:58
Zitat von: nobody in 09. Mai 2008, 12:42:54
Nein schließen würde ich ihn nicht ehr splitten, um die sehr interessante Umfrage weiterzuführen.

Na klar  :super:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: matko in 09. Mai 2008, 13:03:00
Zitat von: stratocaster in 09. Mai 2008, 12:52:58
Zitat von: nobody in 09. Mai 2008, 12:42:54
Nein schließen würde ich ihn nicht ehr splitten, um die sehr interessante Umfrage weiterzuführen.

Na klar  :super:

Hier darf es nur EINE Meinung geben ! Alles andere ist Plasphemie :heul:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: hunter in 09. Mai 2008, 13:18:56
Wenn schon ein Fremdwort: dann Blasphemie
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: dappeler in 09. Mai 2008, 13:31:32
..es ergibt sich auch aus der Schilderung für mich immer noch nicht, zu welcher der hier angegebenen Gruppe sich M. hingezogen fühlt???
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 09. Mai 2008, 13:39:04
Hi,
also ich bin weder für die Schließung noch für das Splitten des Beitrags, stellt doch die Meinung von Matko eben die andere Seite der Medaille da und die sollte ja auch vertreten sein.
Die persönlichen Anfeindungen kann und wird Loenne einfach nur ignorieren, wie ich Ihn kenne.
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Nertomarus in 09. Mai 2008, 13:43:38
Jetzt muss ich auch noch mal:

Die Situation in Österreich ist sicher eine andere als in manchen Deutschen Bundesländern. Anscheinend gibt es bei euch doch einige Archäologen welche gewillt sind OFFIZIELL mit Sondengängern zusammenzuarbeiten.

Hier hab ich mal zwei Vereinszeitschriften eines oberösterreichischen archäologischen Vereines welche unsere Situation ein wenig darlegen
http://www.ooegeschichte.at/fileadmin/media/heimatforscher/dokumente/arges/Sonius_Erstausgabe_Web.pdf (Seite 8)

und hier:
http://www.ooegeschichte.at/fileadmin/media/heimatforscher/dokumente/arges/Sonius_Nummer_2_2007_WEB.pdf (Seite 11 bis 14)

Und das aus einem Bundesland welches im Vergleich noch harmlos ist.

Ja, wir sind vielleicht ein komisches Völkchen (bin mal so frei und interpretiere das nicht als Angriff). Ein Hauptgrund der zu dieser Besonderheit beiträgt ist der generelle Status der Archäologie in Österreich. Die Anzahl der von einem Archäologen betreuten km² (auf Seite 12) sprechen hier Bände. Sie haben schlicht keine Zeit sich ernsthaft mit uns abzugeben. Weiters muss jeder um seine Anstellung kämpfen und will dann diese nicht durch nicht konform-gehendes Verhalten wieder verlieren.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 09. Mai 2008, 14:02:01
Hallo Norbert,
scheint bei Euch wirklich einige Problemfälle geben. Das ist bei uns ja auch in einigen Bundesländern der Fall.
Wenn ich hier schreibe kann ich natürlich nur meine eigenen Erfahrungen wiedergeben. Bei mir ist es tatsächlich so, dass sich aus der Zusammenarbeit mit den Archäologen z.T. dicke Freundschaften ergeben haben. Das mag z.T. auch der Grund sein, dass ich in vielen privaten Gesprächen auch Verständnis für deren Situation habe und deren Probleme verstehe. Aber ich versichere Dir dieses Verständnis füreinander ist keine Einbahnstraße.
Zugegeben bis die Situation so war, wie sie jetzt ist musste dieser oder jener über seinen Schatten springen. Aber mittlerweile wird es zum Selbstläufer.
Gibt schon echt nette Jungs unter den Archäologen. Mädels natürlich auch  :zwinker:.

Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: matko in 09. Mai 2008, 20:06:53
Zitat von: hunter in 09. Mai 2008, 13:18:56
Wenn schon ein Fremdwort: dann Blasphemie

Ich weis , aber Blas kommt mir so vulgär vor,da schäm ich mich ein wenig , Herr Oberlehrer  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: wühlmaus in 09. Mai 2008, 20:08:43
Ok, ok nur mal schnell in Eile, mehr von mir Heute Abend oder Morgen ...  :engel:

Auch wenn es sich aus meinem Munde (180% Keramikfetischist *** de Luxe  :zwinker:  :engel:) merkwürdig anhört:
Matkos polarisierende Meinung bitte aus der Gesamtdiskussion nicht durch Trennung oder Löschung entfernen. Für mich ist sie einfach ein Diskussionsbestandteil, dem wir uns zu stellen haben und die ich auch im Grundtenor passagenweise für berechtigt halte!  

Ich habe leider viel größere Probleme mit Archeos Meinung, die macht mir in ihrer praktischen Konsequenz wirklich Magenschmerzen ...  :platt:
und das obwohl ich mit ihm in meiner eigen Arbeitsauffassung in weiten Teilen konform gehe  :staun: :staun: :staun:

Nein, die Wühlmaus ist nicht zu den Bad-Boys konvertiert, sie erinnert sich nur an ihre eigenen Anfängerzeiten, übele Amtserfahrungen, verknöcherte Altsammler, 2 Sucherlebnisse mit einem "Sondlerkollegen" der sich als Mega-Spacke entpuppte  :wuetend: :wuetend: :wuetend: (+ den leider nicht vorhandenen kotzenden Smily)
... und die Wühlmaus versucht hier auch für all die "Frischlinge" zu sprechen, die bei ihr manchmal fast rührend hilflos im Keramikforum aufschlagen und für all die Sammler mit denen ich mitlerweile "Bekehrungsgespräche" in Richtung Lesefunde geführt habe ...

:winke:
Gerd
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: matko in 09. Mai 2008, 20:19:47
Zitat von: dappeler in 09. Mai 2008, 13:31:32
..es ergibt sich auch aus der Schilderung für mich immer noch nicht, zu welcher der hier angegebenen Gruppe sich M. hingezogen fühlt???


Hallo !
Ganz einfach , zu denen die , sollten sie ein Töpfchen mit Goldmünzen finden , sich des unerwarteten Wohlstands freuen würden ! Und natürlich zu denen die es offen zugeben das es so wär ...verstehst jetzt :cool1:
Ich sag immer , so lange man nur Ramsch findet , kann man leicht Gutmensch sein , aber.....EGAL .gibt ja doch keiner zu .
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Silbersurfer in 09. Mai 2008, 20:47:15
 Für mich ist sie einfach ein Diskussionsbestandteil, dem wir uns zu stellen haben und die ich auch im Grundtenor passagenweise für 
berechtigt halte!

Da bin ich ganz der Meinung der Wühlmaus!  :belehr:

Gruß der Surfer! :sondi:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 10. Mai 2008, 01:06:04
Zitat von: wühlmaus in 09. Mai 2008, 20:08:43
Ich habe leider viel größere Probleme mit Archeos Meinung, die macht mir in ihrer praktischen Konsequenz wirklich Magenschmerzen ...  :platt:
und das obwohl ich mit ihm in meiner eigen Arbeitsauffassung in weiten Teilen konform gehe  :staun: :staun: :staun:

Hi Gerd,
obwohl ich vermute worauf Du hinaus willst, musst Du schon wie angekündigt ein paar Erklärungen nachschieben, da diese Aussage ein wenig schizoide Züge besitzt  :zwinker:.

Matkos Meinung muss man nicht teilen, man kann aber zumindest ihm zugestehen, dass er klar Position bezieht für seine Werte  :besorgt:.
In der Diskussion wird auf jeden Fall klar (wie z.B. aus den Beiträgen von Norbert und Wühlmaus ersichtlich), dass wir von unseren Erfahrungen geprägt werden, die regional offensichtlich doch sehr unterschiedlich sind.
Nur ist - positive oder negative Erfahrung hin und her - unstrittig, dass in der Zusammenarbeit mit der Archäologie sich offenbar ein Wandel vollzieht, an den ich vor einigen Jahren auch noch nicht so recht geglaubt habe.
Genau wie die Archäologen sich zur Zeit fragen wollen wir die Sondengänger in die Denkmalpflege integrieren, so muss der Sondengänger sich nun die Frage stellen, will ich das überhaupt?
Nach Matkos Aussage gibt es offenbar doch Sondler, die sich erhoffen durch das Sondegehen sich einen gewissen Wohlstand zu erwerben. Die finanzielle Ausrichtung verträgt sich natürlich nicht mit der Denkmalpflege. Hier wird man sich zwangläufig mit der Archäologie überwerfen.
Auf der anderen Seite stehen die Sondengänger, die aus geschichtlichem Interesse oder Idealismus (matko würde wahrscheinlich sagen Verblödung) dieses Hobby betreiben. Hier sehen die Archäologen ein zukünftiges Potenzial, dass die bisherigen Feldbegeher ersetzen und sinnvoll in der Denkmalpflege eingesetzt werden kann.
Gruß Jörg



Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: coinwhisper in 10. Mai 2008, 01:39:17
woran soll denn festgelegt werden, welcher sondengänger aus geschichtlichem interesse oder idealismus geeignet ist, solch eine wichtige aufgabe zu übernehmen?  :kopfkratz:

die wichstigsten punkte sollten doch mal zuerst geklärt werden:

welche vorteile hätten die sondengänger von einer zusammenarbeit?
welche nachteile haben sie von einer zusammenarbeit?

sollten die nachteile unter dem strich höher liegen als die vorteile, könnte ich mir vorstellen, das die sondengänger, da nicht mitspielen, schließlich opfern sie mit ihrem einsatz fast ihre gesamte freizeit und setzen sich den gefahren der natur (zecken, fuchsbandwurm, baumäste die auf den kopf fallen können etc.) sowie der explosionskraft der weltkriegsreste (verursacht durch gier und macht vom abschaum der menschheit...) bei ihren sondengängen aus.

alles in allem sollte das missionspaket schon passen für einen sondler finde ich...

lg

coinwhisper  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: ChristianH in 10. Mai 2008, 09:10:09
ZitatEchtes Wohlwollen der Archäologie gegenüber Sondengängern wird es NIE geben

Das wage ich nicht nur zu bezweifeln, sondern möchte behaupten, das gibt es bereits  :frech:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: LITHOS in 10. Mai 2008, 09:38:21
Zitat von: ChristianH in 10. Mai 2008, 09:10:09
Das wage ich nicht nur zu bezweifeln, sondern möchte behaupten, das gibt es bereits  :frech:

Aber sie sind noch deutlich in der Unterzahl. :besorgt:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: arriba in 10. Mai 2008, 11:36:55
Wenn man so manche Sachen hier liest, würde ich wenn ich Archäologin wäre,  auch gut überlegen wen ich in meinen Kreis einschliessen würde...sollte ich jemals einen Schatz finden, was ich sehr bezweifle  :zwinker: wäre ich doch stolz ihn der Welt präsentieren zu können! Wenn ich ihn verkaufe habe ich zwar Geld aber wenn ich ihn vorzeige und abgebe kann ich mir vielleicht einen kleinen Namen machen oder wenigstens meine fünf minuten bei N3 bekommen  :narr:  Es ist ja mein Hobby, nicht meine Einkommensquelle...

Es ist  doch egal in welchem Beruf man ist, wenn dort Leute auftauchen die diesen Beruf Hobbymäsig betreiben, hat man doch das recht erst mal skeptisch zu sein, oder? Ausserdem hat es doch sehr viel damit zu tun wie man auf die Leute zugeht .....Wenn ich einen Archäologen brauche, dann überlege ich vorher wie ich das Vertrauen dieser Person gewinnen kann und bin natürlich auch der Zuhörer im ersten Gespräch...ich brauche doch erstmal ihn/ sie um weiterzukommen...der Archäologe weiss noch nicht dass er mich braucht  :zwinker:  dass muss ich ihm aber irgendwie vertickern  :kopfkratz:   :engel: Er muss  merken das mein Hobby ihm vielleicht manche Arbeit erleichtern kann...ich bin keine Klette sondern eine bereicherung für ihn, damit er in seiner Arbeit schneller vorran kommen kann... :prost: Und schon haben beide was davon...ich bringe den "Apport" und er sagt mir was es ist und aus welcher Zeit es stammt...Und wenn mir das  nicht reicht, muss ich halt Archäologie studieren...

Ich weiss natürlich nicht wie es in anderen Ländern ist, aber irgendjemand muss ja der Vorreiter sein, und das ist nur mit einer positiven Einstellung möglich auch wenn man hundert mal gegen eine Wand rennt...
Gebe ich mich als Schatztsucher aus oder glaube ich mit meinem Hobby einen Gewinn machen zu können, dann ist es kein Hobby mehr, sondern einen Job.
:winke: Rikke
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 10. Mai 2008, 12:16:03
Rikke  :super:

coinwhisper,
man sieht schon, dass auch Du Dir tiefergehende Gedanken über die Problematik machst.
Zitat von: coinwhisper in 10. Mai 2008, 01:39:17
welche vorteile hätten die sondengänger von einer zusammenarbeit?
welche nachteile haben sie von einer zusammenarbeit?

sollten die nachteile unter dem strich höher liegen als die vorteile, könnte ich mir vorstellen, das die sondengänger, da nicht mitspielen, ...........


Kann man Vorteile und Nachteile wirklich gegeneinander aufrechnen???
In dem Verhältnis zur Archäologie, darf es sich nicht so sein, dass wir Knechte und Bittsteller sind, sondern als Partner anerkannt werden. Die ist für mich der ausschlaggebende Punkt für die Zusammenarbeit.
Es ist vergleichbar ehelichen Partnerschaft, auch hier ist diese immer zum Scheidern verurteilt, wenn einer oder beide egoistisch auf Vorteile bedacht sind.
Wir müssen einfach von unserem z.T. doch vorhandenen Egotripp herunter.
Die Freude an unserer Neugierde, die dieses Hobby begründet, sollte im Vordergrund stehen. Nach meiner Meinung haben prophane Interessen haben bei einem solchen Hobby nichts verloren.
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Nertomarus in 10. Mai 2008, 12:48:11
Zitat von: Lojoer in 10. Mai 2008, 01:06:04
Nach Matkos Aussage gibt es offenbar doch Sondler, die sich erhoffen durch das Sondegehen sich einen gewissen Wohlstand zu erwerben. Die finanzielle Ausrichtung verträgt sich natürlich nicht mit der Denkmalpflege. Hier wird man sich zwangläufig mit der Archäologie überwerfen.

Das sehe ich ein wenig anders. Das jemand beim Sondengehen reich wird glaubt vielleicht noch der eine oder andere Anfänger, aber keiner der länger unterwegs war.
Die finanzielle Ausprägung muss sich nicht unbedingt mit der Archäologie widersprechen. Gegen die marktgerechte Auslöse eines Fundes spricht nur die geringe Wertschätzung von Altertümern in der Politik und Gesellschaft, die nicht bereit sind der Archäologie mehr Geld zuzuteilen. Natürlich wäre eine fachgerechte Bergung eines Schatzes notwendig, aber das liese sich machen.
Ich zähle mich nicht zu dieser Gruppe, da es mir vor allem um das Wissen über die Vergangenheit geht.

Weiters sollte man noch bedenken, dass ein paar Sondengänger wirklich jeden Cent brauchen können. Dann lässt sich so manche Entscheidung nachvollziehen.
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Lojoer in 10. Mai 2008, 13:03:21
Hallo Norbert,
Zitat von: Norbert in 10. Mai 2008, 12:48:11
Ich zähle mich nicht zu dieser Gruppe, da es mir vor allem um das Wissen über die Vergangenheit geht.
aus Deinen Beiträgen dürfte das auch ohne entsprechenden Hinweis jedem klar sein.

Wie Du richtig schreibst muss der finanzielle Aspekt natürlich auch berücksichtigt werden (Entschädigung für Funde von herausragender Bedeutung, die nicht in privathand gehören), aber der Begriff "finanzielle Ausrichtung" würde widerspiegeln, dass dies die Motivation zum Suchen wäre, und dies lehne ich vollkommen ab.
Dies hat für mich den fahlen Beigeschmack der Schatzgräberei bzw, des Beute machens.
Gruß Jörg
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: coinwhisper in 10. Mai 2008, 13:13:47
matko vs arriba

ich sehe keinen unterschied in ihrer art sich zu verkaufen!  :belehr:

jeder mensch hat einen schwachpunkt wo er sich kaufen lässt, bei matko ist es geld, bei arriba der wunsch in die schlagzeilen der presse zu kommen (profilneurotik - übrigens eine krankheit die man heilen kann!), ein anderer würde alles geben um eine nacht mit einer hübschen blonden zu verbringen usw.!

ich halte diese wege für falsch, kann aber den weg von matko eher nachvollziehen, als den weg von arriba, da in unserer globalisierten und materiellverseuchten welt, halt nur das geld zählt!

arriba hat bestimmt einen gutbezahlten job und/ oder einen mann der das nötige kleingeld mit nach hause bringt, also fallen die GELDSORGEN da mal weg und man kann sich auf andere dinge konzentrieren (wie schön!)!

wer aber unverschuldet keine arbeit hat und/oder wenig geld besitzt (zudem noch dieses hobby betreibt), ist in unserer gesellschaft immer unter druck und bekommt dies jeden tag aufs neue zu spühren, da verwundert es mich nicht wenn einige sondler ihre spärlichen wertvollen funde zu geld machen und sich damit auch ein paar wünsche der werbeindustrie erfüllen möchten, nicht weil sie es aus habsucht oder gier machen, sondern weil dies vielleicht eine art rache an dieser schuldvollen gesellschaftsform ist, wo nur anerkennung findet der auch besitz vorzeigen kann... usw. usw.  :belehr:

den kulturellen wert eines schönen historischen fundes wird matko auch kennen und bestimmt schmerzt es ihn sein gefundenes stück unter preis an händler zu verkaufen, was ihn auch immer dazu treibt... es ist seine sache!


lg

coinwhisper  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: arriba in 10. Mai 2008, 14:38:00
Coinwhisper.
Jetzt heul doch nicht schon wieder rum CW . Think Pink und mach etwas aus dem was du hast...vielleicht bekommt man mit ehrlichkeit und 5 minuten ruhm ja den langersehnten Job!? Wenn ich mich nur beschwere, wer stellt mich dann noch ein??? Ich bin nicht reich  :heul: da muss ich dich leider enttäuschen.....Ich bin auch nicht einig in allem was in diesem Land oder in der EU passiert, aber ich bin froh das ich nicht auf Cuba, in Burma oder in Somalia etc. geboren bin.....Es ist auch nicht so das ich glaube das jeder seines glückes Schmied ist, zumindest ist es für den einen schwieriger als für den anderen, ABER ich habe keine lust deswegen rumzujaulen....Für die Menschen die auf unserem Teil der Erde leben glaube ich aber: Wenn man seinen Kopf für positive gedanken benutzt, dann ist der erste schritt schon getan in richtung schönes Leben.......Man kann auch mit weniger glücklich sein , wer will schon Millionär sein und mit 30 an Krebs sterben....
Und wenn man keine soziale Intelligenz besitz, dann nützt es einem auch nicht viel einen IQ von über 130 zu haben um glücklich zu sein.....wer nett, ehrlich und dazu im stande ist gelerntes gut umzusetzen , der hat auch eine Chance auf eine gute Arbeit. Um dies an allen Menschen weitergeben zu können müssten wir zwar an unseren Schulen erhebliches ändern, aber dann sind wir schon wieder bei einem anderen Thema angelangt.....
Übrigens, ich habe absolut kein Verständnis für Leute die mit unserem Kulturgut Geld machen möchten. Du redest oft darüber das alle Leute auf Geld aus sind, wer aber den Tod in die Augen gesehen hat der hört spätestens dann damit auf....
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: coinwhisper in 10. Mai 2008, 15:16:09
also, zuerstmal arriba, "heule ich gar nicht rum" und führe ein glückliches leben und bin sehr hilfsbereit menschen gegenüber denen es unverschuldet schlecht geht und die aus (erziehungs) bzw. entwicklungsbedingten ursachen nicht das glück haben über den tellerrand zu blicken!

das jeder nur auf geld aus ist habe ich einen beitrag weiter oben im ersten satz schon beschrieben und stimmt auch nicht  :belehr:

zur klarstellung: jeder ist auf seine andere art und weise käuflich! das hat nicht unbedingt mit geld zu tun, klaro!  :zwinker:

auch hab ich nicht geschrieben das du reich bist, sondern wahrscheinlich ein geregeltes einkommen hast, was anderen halt fehlt.

manchmal frage ich mich wo ihr zur schule gegangen seit oder ob ihr nicht richtig lesen könnt oder nur das schreibt was euch grade so in den sinn kommt  :kopfkratz:

wie dem auch sei, über mich mach dir mal keine gedanken  :-D

lg

coinwhisper  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: wühlmaus in 10. Mai 2008, 18:21:30
@ coinwhisper:
Nur einmal kurz zwischendurch:
Wie lange suchst Du jetzt und warum?

Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: coinwhisper in 10. Mai 2008, 19:50:48
ich suche im auftrag von bin laden seit 5 jahren wühlmaus  :zwinker:

lg

coinwhisper  :winke:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Silbersurfer in 12. Mai 2008, 14:41:12
Zitat von: coinwhisper in 10. Mai 2008, 19:50:48
ich suche im auftrag von bin laden seit 5 jahren wühlmaus  :zwinker:

lg

coinwhisper  :winke:


Das ist eher die Antwort eines 5 jährigen als die eines Erwachsenen der seit 5 Jahren sucht! :kopfkratz:
Kannst auf eine einfache Frage auch vernünftig antworten?

Gruß der Surfer! :nono:
Titel: Re: Sondengänger, Feldbegeher oder beides?
Beitrag von: Pantherchamäleon in 23. Juni 2008, 22:27:57
Tach auch Abstimmungsfreaks!

Ich sehe mich als Feldbegeher und Geocacher unter Nutzung eines GPS, einer Metallsonde, einer Frau und eines Hundes!  :narr:

MFG Pantherchamäleon