Sucherforum

Allgemeines => Umfragen => Thema gestartet von: schnulch in 24. September 2004, 21:17:08

Titel: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: schnulch in 24. September 2004, 21:17:08
Würde mich interessieren in welcher Relation Ihre Funde im Verhältnis zu den Kosten bzw. den Preis des Suchgerätes stehn.Dauer bezieht sich auf 3 Jahre.:aetsche:
Titel:
Beitrag von: Jotonius in 24. September 2004, 22:23:28
Zumal ich keine Funde verticke, stellt sich die Frage nicht. Einen Wert der Funde könnte ich erst nennen, wenn es zu einem Verkauf kam. Der ideelle Wert ist sowieso ein vielfaches höher. Mit dem Wert eines Fundes ist es aber wie mit den Aktien. Der Kurswert mag 150 Euro sein, aber der wahre Wert ist der Kurs (Preis), zu dem das Papier tatsächlich verkauft wurde/wird, denn der Markt ist die Wahrheit, zumindest bei den Preisen.

Andererseits verurteile ich das Verticken von Funden nicht, solange kein wirklicher Schaden für die Archäologie entsteht.

Für die Anfänger unter uns sei gesagt, wer dieses Hobby des Geldes wegen beginnt, steckt es bald wieder oder überschreitet bestimmte Grenzen.

[Bearbeitet am 24-9-2004 von Jotonius]
Titel:
Beitrag von: schnulch in 25. September 2004, 00:28:16
Danke für die Antwort Jotonius,
ich bin generell nicht für das verticken von Kulturgut!
Die Umfrage bezieht sich nicht ausschliesslich auf den erzielbaren Verkaufswert sondern auch auf ideelle Werte,d.h. es ist eine rein informative Umfrage welche ich hier mit ausdrücklich auf alle Werte bezogen stelle.
Trotzdem danke für Ihre Antwort.
Ein richtiger Sucher legt keinen Wert auf den Katalogpreis sondern auf den Hintergrund des gefundenen Objekts.
So z.B.:Mein erster Münzfund war ein 5 Rentenpfennigstück von 1924 (Prägestätte A)-kein hoher Katalogpreis,aber für mich anregend zu überlegen,was dieses Geldstück schon alles hinter sich gebracht hat und wie es letztendlich an diesen Ort gelangt ist.


P.S.:Ich wolllte keine negativen Resonanzen schüren.

MFG

schnulch:prost:
Titel:
Beitrag von: Daniel in 25. September 2004, 00:42:53
Da ich nichts verkaufe werde ich so schnell nicht die Kosten für mein Gebrauchtgerät reinbekommen.:lol:
Wenn ich allerdings meine aktuelle Euros und sonstige Fundmünzen nach Katalog- und erreichten Auktionspreisen messe,hätte ich rein theoretisch das Geld wieder draußen.

Gruß Daniel
Titel:
Beitrag von: schnulch in 25. September 2004, 00:59:26
Danke für die Antwort.
Grüße in den Schwarzwald:hallo:
Titel:
Beitrag von: Ruebezahl in 25. September 2004, 08:02:00
Eure Einstellung zum Verkauf archäologisch bedeutender Bodenfunde find ich klasse. :super:

Anderseits denke ich, die Chancen mit der Sonde den großen Wurf zu machen, sind weit aus höher als im Lotto.

Irgendwo stand mal eine Schätzung, wie viele Tonnen vergrabenes Gold noch in der Erde sind. :icon_eek:

Leider wirst du auch rechtlichen Gründen fast nie etwas über Schatzfunde in den Foren lesen werden.
Titel:
Beitrag von: Basilios in 25. September 2004, 10:59:00
Es müssen ja keine Schatzfunde sein - die Masse macht's. 40 Armbrustbolzen kann man manchmal schon für 200-300 Euro verkaufen.  Das wär schon der Preis einer ordentlichen Einsteigersonde.
Titel:
Beitrag von: Mad Matz in 09. Januar 2005, 12:10:02
Hallo Leute,

Von den Funden her, würde ich sie denn verkaufen, wär ne Billigsonde eventuell finanziert ( ich hab mittlerweile innerhalb eines Jahres schon die dritte Sonde 2 mal Whites ) aber wenn man die Fahrtkosten und den Zeitaufwand mitrechnet steht das in keinem Verhältniss.

Ich suche weils mir Spaß macht was zu finden und dann zu konservieren und nicht wegen dem Wert der Sachen.

Gruß Matze :-)
Titel:
Beitrag von: Licher in 09. Januar 2005, 22:33:17
Hallo,

besser wie Mad Matz hätte ich es auch nicht sagen können, genauso sehe ich das auch. Ich würde nie auf die Idee kommen meine Funde zu verkaufen. Es ist doch jedesmal faszinierend, wenn man was ausbuddelt und dann weiss, dass den Gegenstand zuletzt vor vielleicht einigen Hundert Jahren jemand in der Hand hatte. Dadurch hat jeder Fund einen hohen ideellen Wert.

Den Kaufpreis der Sonde hätte ich bestimmt nicht beisammen, aber das macht nix  :-)

G&GF Licher
Titel:
Beitrag von: Lojoer in 24. Februar 2005, 22:41:42
Also Funde verkaufen- mit mir nicht. Hier und da was verschenken an dem ich nicht interessiert bin (z.B. WK II) ist schon möglich.
Ihr kennt ja einige meiner Funde und ich gehe davon aus, dass rein vom Sammlerwert schon mehr als eine gute Sonde drin wäre, trotzdem habe ich miserable angekreuzt.
Vom Zeitaufwand und den Fahrtkosten her ist Sondengehen ein absolutes Verlustgeschäft.
Aber darum geht es ja gar nicht, es ist halt die Neugierte die mich treibt.
Gruß Jörg
Titel:
Beitrag von: Ranger in 09. Mai 2005, 23:36:17
Da ich nichts verkaufe , habe ich nur eigendlich nur verlust!!!
Aber Verlust machen kann ja so viel spaß machen...:cool1:
Titel:
Beitrag von: Mad Matz in 09. Mai 2005, 23:50:17
@ Ranger

Das was du als verlust machen bezeichnest seh ich auch als den Gewinn bei unserem Hobby und das Teilen mit anderen was man gefunden hat
Das Teilen und Zeigen ist für mioh einer der standpfeiler des Hobbys
Es soll nix verloren gehen :-)

Gruß Matze :-)
Titel:
Beitrag von: Atilla in 09. Mai 2005, 23:55:37
Würde auch nichts verkaufen,
den historischen Wert der meisten Funde und grad den persönlichen,
kann mir niemand bezahlen.

Selbst gefundene Stücke der Geschichte sind unbezahlbar!
 
 Gruß Atilla!!:smoke:
Titel:
Beitrag von: zampano in 10. Mai 2005, 00:00:21
hallo!

Was haltet Ihr vom tauschen???

das ist besser.
weil ich römisch net sammle, schreibt mir mal ne u2u ich steh auf grüne legierungen... :)

gruss M
Titel:
Beitrag von: neptun08 in 10. Mai 2005, 02:08:01
habe mit miserabel gestimmt
weil ich nichts verkaufe:zwinker:
ich sammel aus leidenschaft und möchte den kulturelen hintergrund unser stadt in zusammen arbeit mit einem heimat forscher etwas aufhellen.
ich finde es unwarscheinlich spanned zu erfahren was in unserrer näheren umgebung in der zeitrechnung alles passiert ist darum hänge ich an jedem stück:super:
muß aber gestehen das mich persöhnlich das römische imperrium sehr interresiert in verbindung unserer örtlichen umgebung. ich meine denare verhöckern wo ich solange für gesucht habe niemals hängt mein herz dran, es sei den meine kinder würden hunger leiden aber das ist gott sei dank
nicht gegeben.

Lieben Gruß Neptun
Titel:
Beitrag von: Fugger in 10. Mai 2005, 02:22:23
Ich verkaufe auch nichts, wenn ich aber meine Funde verkaufen würde, hätte ich mehr Kohle als ich für die Sonden plus Zubehör ausgegeben habe :irre: Deshalb Auswahl A
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: goldsammler in 09. März 2006, 12:19:05
Die Tankfüllung für An- und Abreise zum/vom Thüringer "Waschplatz" war meist 100x größer als der Wert der gewaschenen Goldflitter ..... aber es macht mir ungeheuer Spaß und ich glaube, daß das bei einem Hobby das Wichtigste ist !!!  :irre:
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: Der Wikinger in 09. März 2006, 14:14:00
Entschuldige Leute  :platt:

.....aber jetzt bin ich  :wuetend: :wuetend: :wuetend:

Dies ist eine dämliche Umfrage, die unserem Ansehen als Sondler (nochmals) schadet !!!  :heul: :heul: :wuetend:

Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: Bartli in 05. April 2006, 11:32:53
Hallo zusammen.

Meine Tochter wird meine Fundsachen nach meinem Ableben den entsprechenden Museen abgeben. Es ist alles dokumentiert. Verkaufen brächte ich nicht übers Herz, jedes Stück würde mir fehlen. Sogar einen Tausch schliesse ich aus.
Ausbezahlt hat sich schon jede Sonde: Stundenlanges Suchen auf abgelegenen Hügeln, kilometerlange Anmarschwege, Zecken einfangen, Hänge hinunterpurzeln, im heissen Sommer nach Wasser lechzen. Welche Sportart macht solche Freude????
Mit Bartligruss
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: wotan1648 in 24. Mai 2006, 09:05:07
Hallo :winke:,

ich gehe nicht zum suchen um damit Geld zu verdienen, sonder weil es Spass macht in der Natur zu sein und nebenbei auch noch tolle Sachen zu finden.Das Materiele geht da aussen vor.

Gruss Wotan :super:
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: Silbersurfer in 27. Mai 2006, 21:54:32

Ich hätte zwar schon längst meine Sonde bezahlt, aber wenn ich keine Funde mehr zuhause
bewundern könnte gibt es nicht genug Geld um meine seelische Verfassung wieder aufzubauen!
Nein das Hobby kann man nicht in eine Kosten - Nutzenrechnung zwängen denn es ist nicht
mit Geld aufzuwiegen!
Hatte vor 2 Wochen eine Begegnung mit ner Familie aus Heilbronn, die hier in Unterfranken
Urlaub macht, im Wald.
War ein kleines Mädchen dabei von ca. 8-9 Jahren und hat gefragt was ich da mache.
Hab ihr und der Familie alles erklärt und auch die Funde gezeigt. Die kleine war so richtig
fasziniert von den Erzählungen und bekam dann beim Abschied ein zuvor gefundenes
Taschenmesser mit Kupfergriffplatten von mir geschenkt. :engel:
Soviele Dank für eine Kleinigkeit zu bekommen und dann die Augen der Kleinen...... :-D
Das ist auch nicht mit Geld zu bezahlen....
Ne, ich möchte nie dieses Hobby aufgeben bzw. etwas verkaufen nur weil ich Geld brauch.
Macht nicht glücklich und ein schlechtes Karma! :winke:

Gruß der Silbersurfer! :sondi:
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: spike in 28. Mai 2006, 04:19:19
hallo leute,
also erst einmal möchte ich sagen,das sich mein whites prizm II innerhalb einer saison von selbstabbezahlt hat.
ich war anfänglich eigendlich nur an badeseeen und da ist nunmal die BEUTE ? + DM + ringe .........;alleine der DM anteil war schon die hälfte der miete,
da man die gute alte mark immer noch umtauschen kann.(habe es aber immer noch nicht geschaft,mich davon zu trennen)
ich habe aber nie etwas gefundenes verkauft,um kommerz zu betreiben.ich sehe mir lieber in der winterzeit meine mal kleineren oder größeren schätze an(warscheinlich sind es nur für mich schätze) und hoffe, das die weisse pracht bald vergeht um eine neue saison zu eröffnen.ab und zu verschenke ich mal einen fund an den bauern dem der grund gehört.
kurz und gut--nie etwas verkaufen,den zum geld verdienen gehe ich arbeiten.
SPIKE
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: knopffinder in 31. Mai 2006, 16:54:46
der nutzen ist riesig, meines erachtens fast unbezahlbar, top interresantes hobby das den horizont sehr erweitert, natur pur , nervenkitzel und entspannung, etc. etc. da investieren viele ,tausende euros jedes jahr dafür in adventure urlaube aber ,einmal einen tag von morgens 4.00 ( mann sieht diue natur erwachen )bis mittags sondeln  mit grillen usw ,  das hat schon was, .......................................................................................... :sondi:
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: sojka in 06. Juni 2006, 21:39:02
Ideellen Wert und Materialwert sollte man deutlich von einander trennen. Wo kämen wir hin, wenn wir unsere Funde allein an ihrem Wert (Preis) messen würden?
Die Anschaffungskosten meiner Sonde und der sonstigen Ausrüstung haben sich im übrigen in Form von Erholungswert rentiert. Und das schon nach wenigen Wochen!
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: star_crash in 16. Juni 2006, 13:43:57
Zitat von: agersoe in 09. März 2006, 14:14:00
Entschuldige Leute  :platt:

.....aber jetzt bin ich  :wuetend: :wuetend: :wuetend:

Dies ist eine dämliche Umfrage, die unserem Ansehen als Sondler (nochmals) schadet !!!  :heul: :heul: :wuetend:

Keep cool. Wie man hier an den Bemerkungen sehen kann, hat hier keiner geschrieben, das er sucht um Geld zu machen. Alle erfreuen sich an dem gefundenen und es werden sich sogar schon Gedanken gemacht, was mit den Funden später mal passieren soll (Museum). Die Frage war vielleicht ein wenig unglücklich, aber die Antworten doch durchweg positiv.  :-)
Oder sehe ich das falsch?

Star_Crash
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: Der Wikinger in 16. Juni 2006, 15:34:07
Hallo star_crash !!

Ich bin sogar sehr sehr cool !!! :smoke:

Ich kann nur die Möglichkeiten im Fragebogen......

- Schon weit drüber

- Kosten sind gedeckt

....so verstehen, das es darum geht etwas im höheren Wert als die Kosten zu finden.

Und wie macht man die Funde, nicht nur wissenschaftlich, sondern auch PERSÖNLICH wertvoll, damit sie die Kosten decken oder übersteigen können ????

Wohl nur beim Verkaufen..... oder ???   :nono:

Das ist es was unser Hobby schadet, und der Grund warum hier im Forum immerwieder die Diskussionen sind.
Es ist auch der Hauptgrund warum in Deutschland so strenge Regel für das Sondeln sind !!  :belehr:

Mir kann das alles ja egal sein, da ich in DK wohne, wo das anders läuft.

...ich muss aber lachen, wenn Leute die eine Minute über die Behörden meckern, und die nächste Untersuchungen über "das Gewinn" machen, und sogar Umfragen dazu produzieren !!!  :platt:

Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: Merowech in 16. Juni 2006, 16:20:35
Eine wirklich selten dämliche Umfrage !  :irre:

Das ist das einzige was ich dazu schreiben kann!
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: star_crash in 16. Juni 2006, 22:04:05
Zitat von: agersoe in 16. Juni 2006, 15:34:07
Hallo star_crash !!

Ich bin sogar sehr sehr cool !!! :smoke:

Wie sagt doch noch der alte Mann in der Milkawerbung? "It`s cool Man"  :prost:

Ich habe mich auch gar nicht an der Befragung beteiligt. Für mich zählt beim sondeln nur der Spaßfaktor, ab in die Natur und dabei vielleicht noch mal nette Leute auf Treffen kennen lernen. Das ist mein Ausgleich zum Arbeitstag. Auch wenn es in der letzten Zeit ein wenig zu kurz kommt.  :besorgt:

Also einigen wir uns so :prost:, Frage Note 6, Antworten Note 1.   :super:
Star_Crash
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: PhilippK85 in 04. März 2009, 20:03:10
Also ich betrachte es als Hobby. Wobei ich sagen muss, dass jegliches Werkzeug und jegliche Literatur seine Euronen Wert war und mir viel genützt hat.
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: jabberwocky666 in 05. März 2009, 16:52:53
Ist bei mir 'ne ganz einfache Rechnung:

Kosten: für Material bislang ca. 1.300.- Euro

Nutzen: Viel Bewegung an der frischen Luft, bei jedem "Piep" neue Spannung, viele neue Freunde, viel neues Wissen, immer ein interessantes Gesprächsthema und manch zeigenswerte Funde.

Ergebnis: Der Nutzen ist unbezahlbar und mit 1.300.- Euro ein wahrer Schnäppchenpreis gewesen!

LG Jan
Titel: Re: Kosten-Nutzen-Faktor
Beitrag von: cyper in 07. Juni 2009, 18:56:47
ich bin ein Sondler der noch nie auf die Idee gekommen ist was gefundenes zu Geld zu machen da könnt ich mich zu schwer von trennen, weil jedes Teil eine eigene Geschichte schreibt
mfg Cyper