Gerade frisch im Radio gehört:
Polizeimeldungen
Mölln - gefährliches Hobby - Polizei stellt alte Waffen- und Munitionsreste sicher
Ratzeburg (ots) - Kreis Herzogtum Lauenburg/ 23.02.2010, Dienstag Mit Metalldetektoren suchten zwei Heranwachsende, aus der Nähe von Mölln, in ihrer Freizeit nach alter Munition und Sprengkörpern. So auch am Dienstag auf einem Feld in der Nähe von Sternberg in Mecklenburg Vorpommern. Jeder Laut des Metalldetektors bedeutete, dass die 18 und 19 Jahre alten Männer etwas gefunden hatten. Ihr Vorgehen blieb nicht unentdeckt und Polizeibeamte der Polizeistation Sternberg kontrollierten die Heranwachsenden. In den Vernehmungen gaben sie an, weitere "Funde" bei sich zu Hause zu lagern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin, überprüften noch am selben Tag Polizeibeamte der Polizei-Zentralstation Mölln die Angaben und durchsuchten deren Zimmer. Ein Blick in die Zimmer bestätigte die Aussagen und der Kampfmittelräumdienst wurde vom Landeskriminalamt Kiel angefordert. Die Polizeibeamten stellten Militaria sowie diverse Patronen, Granaten und Waffen sicher, die zum großen Teil stark verrostet waren. Die sichergestellten Gegenstände, werden von Sachverständigen untersucht. Die beiden Tatverdächtigen waren polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Es werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Sprengstoffgesetz geprüft. drei Fotos können per Email angefordert und versandt werden
Das ist doch wieder tolle Werbung!! :wuetend:
Gruß
Michael
Quelle: http://www.rsh.de/668961/newsitem/police/NA1568650
Auf solche Meldungen könnte ich gut verzichten.... :besorgt:
Zitat von: McBain in 26. Februar 2010, 20:55:54
Auf solche Meldungen könnte ich gut verzichten.... :besorgt:
Du schon, ich auch, aber für andere gehen solche Meldungen wie Öl runter:
In Frankreich hat der Anti-Sondengängerverband HAPPAH in einer konzertierten Aktion, den Verbot von Metalldetektoren eingeleitet. Der HAPPAH gehören ca. 190 Archäologen an, viele davon sind allerdings arbeitslos und sie sehen in einer Mitgliedschaft durchaus ein Sprungbrett um einen der begehrten Posten in einer Archäologiebehörde zu ergattern.
Ehrenmitglied der HAPPA ist der allseits bekannte Luxemburger Archäologe André Schoellen. Im Forum von DIGS, einer angeblichen Sondengänger Interessenvertretung, die aber real nur die Interessen der Archäologen vertritt, hatte er bereits Ende 2009 Andeutungen gemacht, dass es sich in 2010 entscheiden werde, meinte er diese Aktion?
Von langer Hand vorbereitet, schlug die HAPPAH am 09-02-2010 zu. Sie verteilte an alle regionalen und überregionalen Zeitschriften und Rundfunkmedien vorbereitete Presseerklärungen zu einer Raubgrabung bei Noyon, ein Gebiet nördlich von Norden von Paris in Richtung der Grenze zu Belgien und Deutschland in dem währen des 1. Weltkrieges schwere Kämpfe stattfanden.
Hier wird seit 10 Jahren von der französischen Regierung ein Schifffahrtskanal geplant. Auf der geplanten Trasse des Kanals liegt auch einige Bodendenkmälerl, welche im Zuge des Kanalbaus ausgegraben werden. Anfang Februar soll ein Ausgrabungsareal von einer Bande von fünf Raubgräbern heimgesucht worden sein. Am anderen Morgen war das Planum von Hunderten von Löchern übersät. In der Presseerklärung wurde berichtet, dass die Ausgrabungsstätte jetzt komplett zerstört sei. Die Raubgräber hätten auch Munition aus dem 1. Weltkrieg ausgegraben u. a. haben sie eine 40 Kilo Granate mitgenommen.
Auf mehren Fotos, die an die Presse gegeben wurden, sind allerdings nur wenige Löcher im Boden des Planums zu sehen. Alle Fotos zeigen immer nur diesen Planumsabschnitt, allerdings aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen. Verwunderlich ist aber, dass im Februar die Witterungsverhältnisse nicht so waren, dass man eine Ausgrabung hätte durchführen können.
Noch merkwürdiger ist die Sache mit der 40 Kilo Granate. Sie steckte senkrecht im Boden und soll so von den Archäologen ausgegraben worden sein. Statt aber bei ihrem Fund den Kampfmittelräumdienst zu rufen, ließen die Archäologen die Granate halbausgegraben im Planum stecken. Am nächsten Morgen war die Granate jedenfalls nicht mehr da, angeblich von den Raubgräbern mitgenommen. Woher die Information stamm, dass es eine Bande von fünf Raugräbern war und woher man fast genau wissen wollte was die Raubgräber ausgegraben haben, obwohl doch vorher von diesen Sachen nichts zu sehen war und sie nachher nicht mehr da waren, die Raubgräber aber auch nicht ermittelt wurden und daher Aussagen über Art und Menge der entwendeten Bodenfunde nur reine Spekulation sein können, dazu fehlten jede Hinweise in der Presseerklärung.
Der verantwortliche Archäologe für diesen Bereich ist Jean-David Deforges, ein Schelm der böses dabei denkt, ein bis vor kurzem noch arbeitsloses HAPPAH-Mitglied.
Hinter der Fundmunition aus dem 1. Weltkrieg und der entwendeten 40 Kilo Granate steckt System. Wer das Forum von DIGS, hier ist der Chefpropagandaminister der HAPPA ein gern gesehener Gast, aufmerksam verfolgt hat, konnte feststellen, dass André Schoellen jede Pressemeldung bei der es um illegale Fundmunition ging, sofort im Forum veröffentlichte oder per Link auf sie verwies und sofort eine Verbindung zu Sondengängern zog, auch wenn dieses aus der Pressemeldung nicht hervorging. Dieses Spiel wurde gleichzeitig in Frankreich gespielt.
So wird aus der Gleichung Sondengänger = Munitionssammler = potentieller in die Luftsprenger unschuldiger Kinder und Nachbarn eine politische Formel um jene Politiker zu aktivieren, die sich nach der bisherigen, von Archäologen gerne verwendeten Formel Sondengänger = Raubgräber = potentieller Zerstörer archäologischer Befunde, nicht übermäßig zu Aktivitäten veranlasst gesehen haben.
Die HAPPA hatte nämlich erkannt, das alleine mit den Verweisen auf gestörte Befunde oder unterschlagenen Funde kaum jemand für das Ziel der HAPPAH zu mobilisieren ist, den Besitz, die Anwendung und den Verkauf von Metallsuchgeräten zu verbieten. Daher ersann man bei der HAPPAH eine neue Strategie. Da man über die archäologische Schiene nicht weiterkam wechselte man einfach das Trägermedium aus. Da die Archäologie in der Gesellschaft keine allzu große Lobby besitzt und der/die Bürger/in vor zerstörten archäologischen Befunden nun mal keine allzu große Furcht hegt, setzte man bei der HAPPAH auf ein Medium, welches in der Gesellschaft für eine größere Resonanz sorgen sollte – lebensgefährliche Kriegsaltlasten in Form von Bomben, Minen und Granaten. Dinge vor denen jeder Bürger/in Angst hat, insbesondere, wenn sondengehende Nachbarn diese lebensgefährlichen ,,Eier" in den nachbarlichen Keller einlagern.
Jetzt gelten Sondengänger als Gefahr für Leib und Leben. Der zuständige Minister, Herr Mitterand, hat den 31-köpfigen Archäologierat beauftragt eine Kommission aufzustellen, die bis zum Jahresende eine Ausarbeitung vorlegen soll, wie die Zerstörung von Bodendenkmälern durch Sondengänger zukünftig sicher zu verhindern ist. Dieser Kommission gehört auch ein Deutscher an, der Leiter des Römisch-germanischen Museums in Köln. Später sollen die Ergebnisse im europäischen Rahmen umgesetzt werden. Großbritannien würde hier natürlich quer schießen, da dort in England und Wales sehr gute Reglungen im Umgang mit Sondengängern getroffen wurden. Doch auch dies ist kein großes Problem. Da es in Großbritannien in den beiden Weltkriegen nicht zu Kampfhandlungen kam, gibt es dort auch keine Gefährdung durch Munitionsfunde. Ergo, würden die Verbote für Metalldetektoren nur in Kontinentaleuropa gelten, da es nur hier zu einer akuten Gefahrdung der Bevölkerung durch Sondengänger kommt.
Als Ergebnis können mehre Szenarien in Frage kommen. Ein Transportverbot für Metalldetektoren ohne Sondergenehmigung (wie in Portugal), ein Verkaufsverbot an Personen ohne Sondergenehmigung, eine behördliche Registrierungs- und Anmeldepflicht wie bei Schusswaffen.
Die lancierten Presseveröffentlichungen sollen gezielt Öl ins Feuer gießen. Wie z. B. die groß angelegte Mitteilung über die Zerstörung eines archäologischen Geländes in Portugal durch Raubgräber. Nur bleibt dabei unerwähnt, dass es in Portugal bereits ein Transportverbot für Metalldetektoren gibt. Dieses Verbot – wie alle anderen Verbote auch – jedoch völlig nutzlos ist.
Der einzige erfolgversprechende Weg ist eine umfassende Zusammenarbeit mit Sondengängern bei gleichzeitiger Abschaffung des Schatzregals bzw. bei bestehenden Schatzregal eine Finderlohnreglung in Höhe der Hälfte des Verkehrswertes des Fundes bei gleichzeitiger hoher Bestrafung der Raubgräberei.
Viele Grüße
Walter
Hier ein Zeitungsbericht dazu
http://www.ln-online.de/regional/lauenburg/2745511/Gef%26auml%3Bhrliches_Hobby_-_Polizei_stellt_junge_Waffensammler.htm
Hey Walter!
Eine treffende Analyse des Sachverhaltes, - genau so wird Politik gemacht! Da kann man schon das Würgen kriegen .....
Walter
Ich habe keine Ahnung welche Ziele Du mit Deiner merkwürdigen Agitation gegen die DIGS verfolgst, aber auch Du warst sehr aktiv in diesem Forum. Behauptungen wie "Im Forum von DIGS, einer angeblichen Sondengänger Interessenvertretung, die aber real nur die Interessen der Archäologen vertritt", finde ich einfach nur zum kotzen und unterste Schublade.
Die Leute dort vertreten Ihre Meinung und wenn die sich nun mal mit der Auffassung einiger Archäologen deckt, ist es noch lange nicht deren Meinung. Die meisten Leute sind numal pro Denkmalschutz und viele Meinungen gehen mit den offiziellen Konform, manche werden auch kritisch betrachtet. Gerade Andre muss für jede Meinung die er postet, ellenlange Diskussion über sich ergehen lassen.
Ich finde es ärmlich, wenn Leute wie einfach nicht anerkennen können, dass manche halte andere Auffassungen haben und andere Wege gehen.
Das Du es nötig hast so einenj Scheiß von Dir zu lassen hätte ich im Leben nicht gedacht.
Die Kritik an A. Schoellens Vorgehensweise zur Diffamierung und "Ausschaltung" der Sondengänger ist durchaus berechtigt. Ebenso ist es nicht von der Hand zu weisen, dass DIGS die sich selbst gesteckten Ziele nicht erreicht hat, wenn die obige Wortwahl vielleicht auch etwas unglücklich ist :zwinker:
Wie dem auch sei, - ich geh' jetzt wat finden. Schön (warm) ist's draußen!
Zitat von: Denarius in 27. Februar 2010, 13:15:08
Die Kritik an A. Schoellens Vorgehensweise zur Diffamierung und "Ausschaltung" der Sondengänger ist durchaus berechtigt. Ebenso ist es nicht von der Hand zu weisen, dass DIGS die sich selbst gesteckten Ziele nicht erreicht hat, wenn die obige Wortwahl vielleicht auch etwas unglücklich ist :zwinker:
Wie dem auch sei, - ich geh' jetzt wat finden. Schön (warm) ist's draußen!
Na, dann wünsch ich noch gut Fund Albert :-)
Walter :super:, danke für diesen anderen Einblick in gewisse Dinge...
Ich finde es gut , daß mal eine deutliche Sprache gesprochen wird, klar bekommt das einigen verlogenen Gestalten nicht :narr:
Gruß
Andy
Zitat von: Andy in 27. Februar 2010, 16:04:42
Walter :super:, danke für diesen anderen Einblick in gewisse Dinge...
Ich finde es gut , daß mal eine deutliche Sprache gesprochen wird, klar bekommt das einigen verlogenen Gestalten nicht :narr:
Gruß
Andy
Klasse Diskussionsniveau!
Zitat von: jupppo in 27. Februar 2010, 23:47:20
Zitat von: Andy in 27. Februar 2010, 16:04:42
Walter :super:, danke für diesen anderen Einblick in gewisse Dinge...
Ich finde es gut , daß mal eine deutliche Sprache gesprochen wird, klar bekommt das einigen verlogenen Gestalten nicht :narr:
Gruß
Andy
Klasse Diskussionsniveau!
Stimmt, dann halt dich einfach raus. :-D
Was hat das Ganze noch mit dem ursprünglichen Beitrag zu tun?
Kindergarten! :irre:
Hier geht es um Medien-Tipps!!
Wenn Walter seine oder Privatfehde mit André oder DIGS hier weiterführen möchte,
dann ist er keinen Streich "besser" als seine "Feinde".
Macht daß bitte unter Euch über PN aus aber nicht öffentlich!
Ich darf in dem Zusammenhang auch an die Forenregel erinnern! :belehr:
•Beleidigungen, Kraftausdrücke, Denunziationen, Diskriminierungen lassen wir nicht zu, was eine kontroverse Diskussion keinesfalls ausschließt!
Gruß Daniel
Vollkommen richtig, lieber Daniel!
Bleibt bitte sachlich - Diskussionen über DIGS gehen am Thema vorbei und gehören hier nicht her. :belehr:
Grüße Corax
wenn es so ist, wie es walter beschreibt, dass SG als Gefahr betrachtet werden weil sie Munition finden und nicht melden oder gar mitnehmen, so sollte man doch mal bei den kmrd nachfragen, ob und wieviel Munition von sg gemeldet wird. das müsste doch zu ermitteln sein....
Durch diese Meldungen -die es meiner meinung nach zuhauf gibt- werden Gefahren beseitigt, das ist doch dem Ansehen der SG dienlich.
oder vertreten die kmrd eine ähnliche Meinung wie die Archäos? " alles soll im Boden bleiben"
Hat denn einer gute Kontakte/ Beziehungen zu kmrd und könnte da mal nachfragen?
Bin mal gespannt
Zitat von: Denarius in 27. Februar 2010, 12:53:56
Hey Walter!
Eine treffende Analyse des Sachverhaltes, - genau so wird Politik gemacht! Da kann man schon das Würgen kriegen .....
Hallo Albert,
so wird nicht nur Politik gemacht, sondern auch Meinungsbildung. Walters Beitrag strotzt nur so von Vermutungen, Unterstellungen, unterschwelligen Andeutungen und sonstigen Diffamierungen. Also keinen Deut besser als das, was vermutlich die HAPPAH macht. Für mich daher billigste Schiene und wieder mal nur heiße Luft und tote Fliegen. :-D
Vielleicht ist dieser ellenlange Beitrag über Frankreich, Portugal und Luxemburg (habe ich noch Länder vergessen?) nur ein Ablenkmanöver von den eigenen Problemen, die wir hier in Deutschland haben? :kopfkratz:
@Augenauf!
Ja, dort sind die Sachen besser aufgehoben. Kennst Du irgend einen Fall, wo eine Granate, Mienen, Munition oder sonstiges von alleine auf einem Acker oder im Wald explodiert ist und jemand zu Schaden gekommen ist? Es gibt aber leider genügend Fälle, wo bei Explosionen dieses Kriegsschrotts Menschen verletzt oder sogar getötet wurden, weil jemand damit "rum gespielt" hat. In dem Zusammenhang vielleicht hier der Punkt 2 (Seite 4) : http://www.stmug.bayern.de/umwelt/boden/vollzug/doc/fund_mun10.pdf
Gruß
Michael
ZitatEs gibt aber leider genügend Fälle, wo bei Explosionen dieses Kriegsschrotts Menschen verletzt oder sogar getötet wurden, weil jemand damit "rum gespielt" hat.
Stimmt. Mal ein Beispiel aus 2008:
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/geltendorf-mit-granate-hantiert---explosion-63838.html
Zitatnur ein Ablenkmanöver von den eigenen Problemen, die wir hier in Deutschland haben
Vielleicht ???? Die Spatzen pfeifen da ja einiges vom Dach. :zwinker:
Es verwundert mich schon sehr, wie hier (und in anderen Foren) Sondergänger
anderen Sondengängern Vorwürfe machen. Immer die anderen sind Schuld an:
Fundunterschlagung,
Befundzerstörung,
Hehlerei,
Raubgraben,
Finden und Freilegen von Blindgängern,
absichtlichte Herbeiführung von Explosionen,
Unterlassene Fundmeldungen & Dokumentation
Hausfriedensbruch (weil Suchen ohne Genehmigung des Besitzers)
Erntezerstörung
Fallenstellerei ( unverschlossene Grabungslöcher)
Suchen ohne NFG
Vertreiben von Tieren
Und vieles mehr.
Wo bin ich da hingeraten??? :friede:
Zitat von: Loenne in 28. Februar 2010, 11:44:38
Hallo Albert,
so wird nicht nur Politik gemacht, sondern auch Meinungsbildung. Walters Beitrag strotzt nur so von Vermutungen, Unterstellungen, unterschwelligen Andeutungen und sonstigen Diffamierungen. Also keinen Deut besser als das, was vermutlich die HAPPAH macht. Für mich daher billigste Schiene und wieder mal nur heiße Luft und tote Fliegen. :-D
Sehe ich auch so !
Solange es keinerlei Beweise gibt, das Archäologen irgendetwas (Bilder/Bomben/Fundstücke) manipuliert haben, ist es sehr wohl anzunehmen das
ihre Angaben stimmen.
Natürlich ist die wilde, ungenehmigte Graberei der Archäologie ein Dorn im Auge. Und sie dürfen darauf, wie auch auf die Tatsache das Unglücke mit Fundmunition, Bomben und Granaten in Bastlerhand geschehen hinweisen.
DAS IST NICHT gegen ordentliche und sich gemeldete/meldende Sucher. :winke:
Zitat von: Denarius in 27. Februar 2010, 13:15:08
Ebenso ist es nicht von der Hand zu weisen, dass DIGS die sich selbst gesteckten Ziele nicht erreicht hat, wenn die obige Wortwahl vielleicht auch etwas unglücklich ist :zwinker:
Mhhh.....bleibt die Auswahl zwischen Aufgeben und die Idee begraben, und > Weitermachen bis Ziel erreicht.
Liegt ja an Euch. :smoke:
ZitatSolange es keinerlei Beweise gibt, das Archäologen irgendetwas (Bilder/Bomben/Fundstücke) manipuliert haben, ist es sehr wohl anzunehmen das ihre Angaben stimmen.
:staun: :narr:
Schade, ich dachte du wärst ausgewandert. Sei's drum.
Schau mal hier: Stammt von der Happah-Website
ZitatNewsletter Nr. 9 bis 18. Februar 2010 - Nach der Plünderung von Noyon: Allgemeine Mobilmachung gegen Plünderer mit Metalldetektor!
Allgemeine Mobilmachung........................; solche Phrasen hatten wir zu Beginn des 1. Weltkrieges auch. Das ist Anfeindung vom Übelsten. Solch eine Wortwahl dürften gebildete Menschen noch nicht mal denken. Hinweise sehen für gewöhnlich anders aus. :wuetend:
ZitatDie Kritik an A. Schoellens Vorgehensweise zur Diffamierung und "Ausschaltung" der Sondengänger ist durchaus berechtigt.
Und diese, durch den doch recht besonnenen Albert, dargestellte Sichweise sehe ich genauso.
Hallo,
Nivea hin und her, in mir drängt sich die Frage auf, ob solche Leute hier im Forum sein müssen...
Zitat von: Andy in 01. März 2010, 18:35:28
Hallo,
Nivea hin und her, in mir drängt sich die Frage auf, ob solche Leute hier im Forum sein müssen...
Hier im Forum sollten Leute sein, die
Fragen zu Funden etc haben und solche die
helfen die Fragen zu beantworten.
Wenn meinst Du mit Deiner Antwort????
Zitat von: Pfälzer in 01. März 2010, 16:45:36
Schade, ich dachte du wärst ausgewandert. Sei's drum.
Zitat
:nono: Das man dich hier noch weiter beleidigen läßt, erstaunt mich auch.
Sich an der "Allgemeinen Mobilmachung" aufzuhängen, bei 60900 überwiegend unpolitischen Googleeinträgen ist schon ne Kunst.
Egal, es ging darum Plünderern das Leben zu erschweren. Wer das nicht will, der zeichnet sich halt entsprechend aus.
Wie wäre es mit ?????????? :zwinker:
Tach,
fürs erste geschlossen....wenn ihr euch wieder beruhigt habt könnt ihr weiterschreiben :zwinker:
@Insurgent
Ist hier nicht dieser Andre von NAPPAH in diesem Forum, alias Archaeos ?
Sagt mal Jungs, was macht hier hier eigentlich aus so einer banalen und popeligen Zeitungsmeldung. Fragt mal in 2 Wochen jemanden in Mölln, ob er sich daran noch erinnern kann. :narr:
Das wirklich interessante an der Meldung habt Ihr in Eurem Eifer gar nicht erkannt. Und zwar dieser banale Nebensatz: "Ihr Vorgehen blieb nicht unentdeckt und Polizeibeamte der Polizeistation Sternberg kontrollierten die Heranwachsenden." Im Gegensatz zu den beiden Suchern, wussten sie offensichtlich was sie tun. Das Ansinnen der Archäologen greift also langsam und Polizei, Förster und Landbesitzer wissen um was es geht und wie die rechtliche Seite aussieht. Und je mehr dieser Art Meldungen kommen, umso mehr wissen Bescheid.
Vor 5 Jahre hätte sich kein Polizist für irgendwelche Verrückten interessiert, die mit einer Wünschelrute übers Feld ziehen. :smoke:
Gruß
Michael
Hast Recht !
Muß halt Jeder für sich wissen wo er steht. :super:
Ginge es nach mir,gäbe es gar keine Diskussion. :belehr:
Der Link zu den TV-Sendungen oder Zeitungsmeldungen reingestellt und gar keine Möglichkeit,überhaupt einen Kommentar abzugeben. :-D
Erspart viel Ärger und graue Haare wegen ein paar übereifrigen Forenteilnehmern! :irre:
Sollte sich jeder User selbst seine eigene Meinung zu so einem "TIP" bilden und seine Meinung für sich behalten.
Das war kein Tip, sondern eine Mediennews, wie in der Katergorienüberschrift deutlich zu lesen ist. :super:
Gruß
Michael
Zitat von: Loenne in 01. März 2010, 22:26:51
Das war kein Tip, sondern eine Mediennews, wie in der Katergorienüberschrift deutlich zu lesen ist. :super:
Gruß
Michael
Um so trauriger, dass es für Propagandazwecke genutzt wurde.
Ich denke gerade diese Seitenhiebe und Angriffe, wie Walter sie demonstriert hat, tragen zu immer tieferen Gräbern zwischen vernüftigen Sondengängern bei.
Dann kommen noch ein paar verächtliche Kommentare wie "Stimmt, dann halt Dich da raus", "Schade, ich dachte du wärst ausgewandert." oder es wird von uns als verlogenen Gestalten gesprochen. Anscheinend haben einige ein Trauma mit der DIGS, aus was auch immer für Gründen. Schade ist es nur, dass dieses öffentlich abgearbeitet werden muss.
Um den Bogen zu Andre zu schlagen, ich kann ihn manchmal gut verstehen, dass er die Nase voll hat. Die ganzen Anfeindungen sind schon pervers, gerade wenn man bedenkt das einige der Leute viel für die ehrlichen Sondengängern getan haben.
Wenn man die Linie der Amtsarchäologen in Ordnung findet oder keine Solidarität mit Raubgräbern bekundet wird man halt von Kleingeistern angefeindet. Das ist wirklich ätzend.
:winke: Sehe ich auch so.
Besten Gruß
Stefan
Hiermit nehme ich kurz Stellung zu dem unsäglichen Beitrag von Walter Franke zum Thema der geschnappten Militariasammler und berufe mich auf mein Antwortrecht, da sowohl meine Person, wie die Vereinigung (Happah) der ich als Ehrenmitglied angehöre, von W. Franke schwer verunglimpft wurden: http://www.sucherforum.de/index.php/topic,41011.0.html
- Vielen der Happah Mitgliedern wird angelastet, arbeitslose Archäologen zu sein, deren Anliegen es sei, mittels ihrer Mitgliedschaft bei Happah einen festen Arbeitsplatz zu ergattern. Eine grobe, unhaltbare Unterstellung!
- DIGS wird vorgeworfen, ausschließlich die Interessen der Archäologen zu verteten. Hier ist es an Stefan Glabisch von DIGS, sich gegen solche Vorwürfe zu wehren.
- Ich selbst werde als Chefpropagandaminister der Happah verunglimpft, eine offensichtliche Anspielung an den Nazipropagandaminister Goebbels. In französischen Detektorforen wird der Verein Happah als "Gesthappah" verschrien, in Anspielung auf die Gestapo. Ihm wird Delation (Anschmieren aus niederen Beweggründen) vorgeworfen. Andere Anspielungen an das Dritte Reich oder an das Vichy Regime sind seitens der französischen Sondengängerszene an der Tagesordnung.
- Dem INRAP Archäologen JD Desforges wird vorgeworfen, noch bis vor kurzem arbeitslos gewesen zu sein. Wo bitte schön liegt der Makel, ein Archäologe ohne Anstellung gewesen zu sein?
- Diverse Anspielungen unterstellen dem Grabungsleiter, es in der Presseerklärung der INRAP nicht so genau mit der Wahrheit zu nehmen, was wiederum eine Unterstellung darstellt. Hier reiht sich W. Franke in die Reihe der Gegner der Happah ein, welche sogar so weit gehen, den Archäologen zu unterstellen, die Raubgrabung in Noyon selber inszeniert zu haben.
- Dass die gefährliche Militariasuche neue, durchaus ernst zu nehmende Argumente zur Bekämpfung des illegalen Sondengehens bietet, ist kein Geheimnis. Ich habe es schon oft geschrieben. Entgegen Frankes Vermutung ist die Gefährdung durch Fundmunition allgegenwärtig und nicht nur auf den europäischen Kontinent beschränkt, denn selbst in Ländern, wo nie ein fremder Soldat je einen Fuß gesetzt hat, sind zahlreiche Unfälle und Vorfälle mit Fundmunition aktenkundig. Was die von Franke aufgezählten möglichen Szenarien der Maßnahmen angeht, so sind sie in jedem Fall wünschenswert und die Happah wird sich für deren Umsetzung in europäisches und danach in nationales Recht stark machen.
André Schoellen
Walter, grüße doch bitte Deinen Kumpel Jean-Louis, von dem Du deine so genannten Infos zur Happah übernommen hast. Der Schreibstil von Jean-Louis ist unverwechselbar. Lediglich die drei letzten Zeilen bezüglich des Schatzregals stammen wahrscheinlich von Dir. :frech: :frech:
Im Wald raschelt es auch schon wieder vor Gerüchten, ein neuer "Verein" wäre im Anflug. Das erklärt auch warum wieder Panikmache betrieben wird, Leute verunglimpft und wahrlos beleidigt. Anscheinend möchte man die neuen Sondengänger wieder mal so verunsichern, dass alle die Notwendigkeit eines neuen Vereins einsehen, denn sonst ist alles verloren für das Hobby.
Natürlich ist es dazu hilfreich alle in eine "Feindes"-Ecke zu stellen, die auch nur annähernd pro Denkmalschutz sind oder eine andere Meinung vertreten als die Protagonisten.
Alle paar Jahre das gleiche Spektakel: Sondengänger dieser Welt vereinigt Euch, denn sonst droht der Untergang! Alle anderen Pro-Archäologie Vereinigungen wollen Euch nur schaden.
Anscheinend brauchen die Leute das um ihr Ego zu befriedigen.
:winke: Ja, ich denke auch, du liegst richtig.
Zum Glück hat man in den letzten Jahren allerhand Leute kennen gelernt und weiß jetzt in etwa wie sie " ticken ".
So Vereine kommen und gehen.
Was bleibt ist die Erfahrung mit den Einzelnen dahinter. Gutes wie auch Schlechtes prägt sich zwangsläufig ein.
Und lenkt zu besserem Wissen und neuen Taten. :-D
Besten Gruß
Es laufen komische Gerüchte über die Happah au Frankreich :glotz:
Zitat von: Beweng in 09. März 2010, 09:12:10
Es laufen komische Gerüchte über die Happah au Frankreich :glotz:
Ja, da liest man derzeit dioe schlimmsten Verleumdungen. Aber alles Panikmache der ewig gleichen Leute, die ihren tollen Verein etablieren wollen.
Wer das ernst nimmt...
besser man nimmt die Verleumdungen beider Seiten nicht mehr ernst :irre:
:sondi:
Zitat von: Beweng in 09. März 2010, 09:12:10
Es laufen komische Gerüchte über die Happah au Frankreich :glotz:
Wem erzählst Du das?! Zur Zeit läuft dort eine Schmutzkampagne gegen mich und meinen Verein Happah, die ihresgleichen sucht. Es werden Geschichten erlogen und erstunken, es werden Tatsachen verzerrt, verdreht, aufgebauscht und verfälscht, in er Hoffnung, die Anti-Raubgräbervereinigung Happah zu diskreditieren, auseinanderbrechen zu lassen und deren Mitglieder in den Dreck zu ziehen. Es wird nach dem Prinzip verfahren, dass immer etwas hängen bleibt.
Wie man in diesem Thema hier sieht, macht die Kampagne an der deutschen Grenze nicht halt. Die Attacken beinhalten das ganze Repertoire: Verunglimpfungen, Beleidigungen, Diffamation, infame Lügen, Unterstellungen, Vergleiche mit Institutionen, Leuten und Handlungsweisen des 3. Reiches, Diskriminierungen, fremdenfeindliche Bemerkungen, ... Sie würden ausreichen, eine ganze Anwaltskanzelei mit Arbeit zu versorgen, um juristisch dagegen anzugehen.
:winke: Hallo André,
ein " höheres Ziel ", in eurem Fall die Bekämpfung von Plünderei und Raubgräbern, geht nie ohne Gegenwehr ab.
Und die Mittel sind doch typisch. >möglichst Anonym. Diskreditierend. Beleidigend.
Der Rechtsstaat und dessen Vertreter sollten einfach darauf hingewiesen werden. Oft erstaunlich schnell ist dann Besserung in Sicht. :-D
Man glaubt ja gar nicht was alles geht. :engel:
Zitat von: Entetrente in 10. März 2010, 08:02:09
...Und die Mittel sind doch typisch. >möglichst Anonym. Diskreditierend. Beleidigend.
Man merkt, dass Du die hardcore Sondengängerszene kennst :zwinker:
Zurück zum eigentlichen Thema, der Militariasuche.
Mit einer Behauptung hat Walter völlig recht: Die Militariasuche ist von Frankreichs verärgerten Archäologen als Argument erkannt worden, um eine Gesetzesverschärferung gegen die illegale Sondengängerei durchzusetzen. Die Zahl der durch Fundmunition getöteten und verletzten Sondengänger ist beängstigend hoch. Um dem Militariaargument entgegenzutreten, versucht die Detektorlobby das Problem in Abrede zu stellen, indem sie den Zusammenhang Sondengehen und Unfälle mit Kriegsmunition abstreitet. Weiterhin behauptet die Detektorlobby, die getöteten Militariasammler seien nie am Fundort getötet oder verletzt worden. Auch wenn die Mehrzahl der Sondengänger erst zuhause beim Basteln an Fundmunition getötet oder verletzt wurden, so sind auch schon etliche am Fundort selbst draufgegangen. Der älteste Vorfall dieser Art ereignete sich bereits 1958 als der Finder eines römischen Silberschatzes einen weiteren Schatz ein paar Schritte daneben zu finden glaubte und jede Vorsicht beim Graben vermissen liess und dabei von explodierender Fundmunition getötet wurde. Er war privater Sondenbenutzer und nicht beruflicher Kampfmittelräumer ...
Hallo André,
bei dem von Dir geschilderten Fall handelt es sich allerdings um einen tragischen Unglücksfall, der immer wieder passieren kann (z.B. bei Bauarbeiten usw.) und nicht nur aufs Sondegehen beschränkt ist. Viel schlimmer ist, dass einige (bei weitem nicht alle) Militäriasucher gezielt nach scharfer Munition suchen. Irgendwie scheint das bei diesen ihr selbstwertgefühl zu steigern. So war es bei einer eigenen Meldung an den KMRD für mich erstaunlich, wie schnell sich der Fund von Munition in den entsprechenden Kreisen herumspricht. Trotz Absperrung des Terrains über Nacht, waren entsprechende Aktivitäten zu verzeichnen.
Gruß Jörg
In Noyon (F) wurden neben den antiken Metallgegenständen ebenfalls eine Granate mitgenommen, welche in situ geschützt auf ihren Abtransport durch den KMRD wartete. :staun: :staun:
Fast die Hälfte aller Sondengeher suchen gezielt nach Militaria in MG-Nestern, in so genannten Fox Holes, auf Flugzeugabsturzstellen und in Flak- und Artilleriestellungen ehemaliger Kampfgebiete. Selbst wenn man als Militariasucher nichts mit Munition am Hut hat, so findet man deren trotzdem tonnenweise.
Aus archäologischer Sicht stellen die Militariasucher ein großes Problem dar:
1. Sie können bei ihrer Suche auf gut erhaltene archäologische Fundstellen stoßen, ohne sie als solche zu erkennen. Mir sprach mal ein Militariasucher von einer grossen Anzahl Asse in einem Waldgebiet. Er konnte sich jedoch nicht einmal ersinnen, um welches Waldgebiet es sich handelte. :wuetend:
2. Ihre Suche gilt Gegenständen, welche für die Geschichte von Bedeutung sein kann. Entnimmt ein Militariasucher undokumentiert identifizierbare Teile aus einem Flugzeugwrack aus dem 2 WK, so beraubt er das Wrack wichtiger Hinweise auf die Identität des Flugzeugs und seiner Mannschaft.
3. Das undokumentierte Entnehmen von ID Plaketten und anderen persönlichen Gegenständen beraubt damit verbundene möglicherweise unerkannte menschliche Überreste ihrer Identität.
Hi
ZitatDie Zahl der durch Fundmunition getöteten und verletzten Sondengänger ist beängstigend hoch.
Wo kann ich das nachlesen ? Gibt es Statistiken und wer führt die ?
Das interessiert mich wirklich. Ich finde nämlich im Netz nichts und meine Unterlagen von der Pi-Schule/München sagen darüber auch nichts aus.
Vielen Dank im voraus.
Zu Punkt 2, heute wichtig vor 30 Jahren interessierte das keinen Menschen. Die Mehrzahl gefundener Absturtzstellen
und das Schicksal der Besatzungen, wurden von Privatleuten geklärt und auch finanziert! Natürlich auch mit MD. Ein
Name nur "Werner Girbig", lese mal seine Bücher.
Zu Punkt 3, hier schreibst du von Grabplünderern. Diese "Personen" interessiert sowieso nicht ob legal oder illegal.
Wieviele Schicksale wurden aber durch Sondengänger geklärt, die nicht zur obigen Sorte zählen.
Gruß, Tuco
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00
Zu Punkt 2, heute wichtig vor 30 Jahren interessierte das keinen Menschen. Die Mehrzahl gefundener Absturtzstellen
und das Schicksal der Besatzungen, wurden von Privatleuten geklärt und auch finanziert! Natürlich auch mit MD. Ein
Name nur "Werner Girbig", lese mal seine Bücher.
Zu Punkt 3, hier schreibst du von Grabplünderern. Diese "Personen" interessiert sowieso nicht ob legal oder illegal.
Wieviele Schicksale wurden aber durch Sondengänger geklärt, die nicht zur obigen Sorte zählen.
Gruß, Tuco
Aber es bestreitet doch niemand, dass es auch Sondengänger gibt die Positives tun, sich an Gesetze halten und zur Aufklärung der Geschichte beitragen. Es geht hier aber nicht um diesen Typ Sondengänger.
Zitat von: Pfälzer in 10. März 2010, 18:47:51
Hi
ZitatDie Zahl der durch Fundmunition getöteten und verletzten Sondengänger ist beängstigend hoch.
Wo kann ich das nachlesen ? Gibt es Statistiken und wer führt die ?
Die Informationen zu einem Grossteil der Militariaunfälle stammen, tut mir leid es dir sagen zu müssen, aus dem Internet: Hilfreich bei der Suche der Happah nach solchen Unfällen waren dabei Presseagenturen, Archive von Tageszeitungen in ehemaligen Kriegsgebieten, Polizeiwebseiten, Statistiken von KMRD, einschlägige Internetforen, Blogs, Umweltschutzorganisationen, usw.
30 getötete Militariasammler in 10 Jahren in Frankreich. Eine wahrhaft blutige Bilanz. Letztes Jahr (2009) sind in Europa
mindestens 11 Militariasammler ums Leben gekommen, in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle mit
erwiesenem Metalldetektorbefund.
In einschlägigen Militariaforen wird ebenfalls von leichten Unfällen berichtet, welche den Behörden nicht einmal bekannt sind... weil sie vertuscht werden konnten. Selbst wenn sich sämtliche Militariaforen jetzt nach aussen abschotten würden, schwere Un- und Vorfälle werden immer bekannt.
Der erste Todesfall geht ins Jahr 1999 zurück: Pascal Lebrun. Er hatte mich zwei oder drei Monate vor seinem tragischen Tod per Internet kontaktiert ...
Zitat von: jupppo in 10. März 2010, 19:54:34
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00
Zu Punkt 2, heute wichtig vor 30 Jahren interessierte das keinen Menschen. Die Mehrzahl gefundener Absturtzstellen
und das Schicksal der Besatzungen, wurden von Privatleuten geklärt und auch finanziert! Natürlich auch mit MD. Ein
Name nur "Werner Girbig", lese mal seine Bücher.
Zu Punkt 3, hier schreibst du von Grabplünderern. Diese "Personen" interessiert sowieso nicht ob legal oder illegal.
Wieviele Schicksale wurden aber durch Sondengänger geklärt, die nicht zur obigen Sorte zählen.
Gruß, Tuco
Aber es bestreitet doch niemand, dass es auch Sondengänger gibt die Positives tun, sich an Gesetze halten und zur Aufklärung der Geschichte beitragen. Es geht hier aber nicht um diesen Typ Sondengänger.
Exakt, und der Typ braucht auch nicht ängstlich zu werden, wie immer wieder von einschlägigen Leuten behauptet.
Hallo Pfälzer
Pionierschule wir zur gerade abgerissen.
Wohne gleich in der Nähe.
Aber vielleicht hat ja jemand eine Antwort auf deine Frage.
Ohne das Thema verharmlosen zu wollen müssten nach den Aussagen einiger Leute unsere Wälder voll von zerfetzten Sondengängern sein.
Leider ist es mit Sicherheit auch wahr das es solche verantwortungslosen Idioten gibt die gezielt
nach Waffen und Munition suchen und diese auch mitnehmen.
Grüße Germanicus1
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00
Zu Punkt 2, heute wichtig vor 30 Jahren interessierte das keinen Menschen. Die Mehrzahl gefundener Absturtzstellen
und das Schicksal der Besatzungen, wurden von Privatleuten geklärt und auch finanziert!
Quatsch! Weshalb wohl führt das CILHI der US Streitkräfte regelmässig in Europa gewissenhafte Grabungen an Absturzstellen von US Flugzeugen durch?!
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00Zu Punkt 3, hier schreibst du von Grabplünderern. Diese "Personen" interessiert sowieso nicht ob legal oder illegal.
Wieviele Schicksale wurden aber durch Sondengänger geklärt, die nicht zur obigen Sorte zählen.
Diese "Personen" zählen auch zum Personenkreis der Sondengänger, ob's dir lieb ist oder nicht. Die Zahl der durch Sondengänger gestörte Grabbefunde von Soldaten beider Weltkriege übersteigt bei weitem die der gemeldeten Befunde ...
Oftmals ist die Bergung von vermissten Soldaten ein Vorwand für Sondengänger, derer Habseligkeiten habhaft zu werden ...
Ich will dieses Thema bestimmt nicht verharmlosen..................aber
Zitat30 getötete Militariasammler in 10 Jahren in Frankreich. Eine wahrhaft blutige Bilanz.
dagegen:
http://www.focus.de/panorama/welt/frankreich-jaeger-toetet-enkel-aus-versehen_aid_442369.html
Pro Jahr :staun:
ZitatIn der vergangenen Saison 2008/09 starben in Frankreich 15 Menschen bei 163 Unfällen mit Schussverletzungen. 2006/07 waren es 24 Tote gewesen. Vor zehn Jahren gab es noch 40 Tote bei 259 Jagdunfällen.
Natürlich gibt es noch mehr Autounfälle mit Todesfolge etc.., etc...
Die Vollpfosten, die z.B. noch scharfe Granaten mit nach Hause nehmen, gehören definitiv bestraft. Ich möchte auch keinen Nachbarn in der Nähe haben, welcher scharfe Munition im Wohnzimmer sammelt und in der Badewanne versucht zu entschärfen. Da sind wir doch einer Meinung.
ZitatLetztes Jahr (2009) sind in Europa mindestens 11 Militariasammler ums Leben gekommen, in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle mit erwiesenem Metalldetektorbefund.
Kann es sein, daß diese Unfälle überwiegend in den osteuropäischen Ländern stattfanden ?
Nur die
Überzogenheit deiner Ausführungen finde ich unangemessen.
ZitatPionierschule wir zur gerade abgerissen.
Wohne gleich in der Nähe.
Schade :heul:
Zitat von: Pfälzer in 10. März 2010, 21:45:02
Nur die Überzogenheit deiner Ausführungen finde ich unangemessen.
Aber die Überzogenheit und die Angriffe von Walter sind angemessen, oder?
Wenn manche Leute hier nur halb soviel Energie in den Denkmalschutz und die offene Aufklärung stecken würden, wie sie Zeit aufwenden, dubiose Initiativen zu verteidigen, wäre alle schon ein Stück weiter....
Zitat von: Archaeos in 10. März 2010, 20:15:22
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00
Zu Punkt 2, heute wichtig vor 30 Jahren interessierte das keinen Menschen. Die Mehrzahl gefundener Absturtzstellen
und das Schicksal der Besatzungen, wurden von Privatleuten geklärt und auch finanziert!
Quatsch! Weshalb wohl führt das CILHI der US Streitkräfte regelmässig in Europa gewissenhafte Grabungen an Absturzstellen von US Flugzeugen durch?!
Hallo Andre, in diesem Fall erzählst Du völligen Quatsch. Die Amerikaner graben nicht nach Flugzeugen, sondern lediglich nach gefallen amerikanischen Soldaten, weil es den Grundsatz gibt, dass niemand von ihnen auf dem Boden des Feindes liegen bleiben soll. Und dabei ist egal, ob der US-Soldat beim Pinkeln umgefallen ist, in einem Panzer saß oder eben mit einem Flugzeug abgestürzt ist. Nach deutschen, kanadischen, schottischen, britischen, französischen, russischen oder sonstigen Nationalitäten sucht keine Sau. Mir sind in meinem Bundesland ein paar wenige PRIVATLEUTE bekannt, die bisher ein paar hundert Absturzstellen lokalisiert und dokumentiert haben (ich selber sechs). In Zusammenarbeit mit dem ALSH hat es 1-2 Bergungen gegeben (selbst da wurden die Bagger privat gestellt) und der gesamte Rest sind ehrenamtliche (auch privat finanzierte) Einzelaktionen. Und diese Historiker führen keine "gewissenhaften Grabungen" wie die CILHI durch, sondern gehen eher wissenschaftlich vor und versuchen den gesamten Vorgang aufzuklären zu dokumentieren.
Die CILHI würde nicht einen Teelöffel Erde an einer Absturzstelle bewegen, wenn sie wüsste, dass dort 100%ig kein Ami liegt. Die Dokumentation des Absturzes ist denen völlig Latte.
Falls Dich der Verein interessiert: http://www.qmmuseum.lee.army.mil/mortuary/worldwide_cilhi_mission.htm
Gruß
Michael
ZitatAber die Überzogenheit und die Angriffe von Walter sind angemessen, oder?
Wer sagt das Thomas ? Mir persönlich sind die tatsächlichen Ziele von André nach wie vor ein Rätsel. Diese Position war ausbaufähig:
http://www.digs-online.de/dokumente/Schoellen.pdf
Differenzierung und nur ein fairer Dialog kann zu einem gemeinsamen, denkmalschützenden Ziel führen.
Hardcorepositionen verlaufen sich im Sand. Und so sehe ich persönlich auch die Vorgehensweise der Happah.
Zitat von: Loenne in 10. März 2010, 23:04:11Die Amerikaner graben nicht nach Flugzeugen, sondern lediglich nach gefallen amerikanischen Soldaten, weil es den Grundsatz gibt, dass niemand von ihnen auf dem Boden des Feindes liegen bleiben soll.
Weiss ich doch. Ich weiss auch, dass Hobbyforscher das Schicksal von Kriegsflugzeugen und deren Besatzungen aufzuklären versuchen. Ich kenne deren selber!
Zitat von: Loenne in 10. März 2010, 23:04:11...Und diese Historiker führen keine "gewissenhaften Grabungen" wie die CILHI durch, sondern gehen eher wissenschaftlich vor und versuchen den gesamten Vorgang aufzuklären zu dokumentieren.
"wissenschaftlich" Naja. Aus zahlreichen Zeitungsartikeln weiss ich, dass es bei den Hobbyhistorikern oft sowohl an Methode und Gründlichkeit mangelt (nicht aber an gutem Willen). Mit dem Gemeindebagger oder mit dem Traktor des Bauern werden Trichter gebuddelt. Meist fehlt die Genehmigung durch die Denkmalbehörde. Es ist weder ein Archäologe, noch ein Anthropologe, noch ein KMRäumer vor Ort anwesend ...
Zitat von: Loenne in 10. März 2010, 23:04:11... Die CILHI würde nicht einen Teelöffel Erde an einer Absturzstelle bewegen, wenn sie wüsste, dass dort 100%ig kein Ami liegt.
Stimmt.
Zitat von: Loenne in 10. März 2010, 23:04:11... Die Dokumentation des Absturzes ist denen völlig Latte.
Sicherlich nicht!
Zitat von: Loenne in 10. März 2010, 23:04:11...
Falls Dich der Verein interessiert: http://www.qmmuseum.lee.army.mil/mortuary/worldwide_cilhi_mission.htm
Den Verein kenn ich und habe mit ihm zusammengearbeitet
Was soll ein Archäologe vor Ort, wenn es um die Bergung und Dokumentation eines Flugzeuges geht? Archäologen haben von Flugzeugen aus dem WK II so viel Ahnung wie eine Kuh vom Stabhochsprung. :narr: Das ist eher umgekehrt. Wenn die zufällig was finden, werden unsere ehrenamtlichen Spezialisten rangeholt, damit überhaupt einer den Durchblick hat.
Ich habe schon hinter einem Archäologen in der Grube gesessen und aus dem Abraum seiner Schaufel die Knochen raus gelesen, damit der Pilot wenigstens annähernd komplett beerdigt werden kann. Mir standen die Nackenhaare zu Berge, wenn ich gesehen habe, wie der arbeitet.
So sieht z. B. eine dokumentierte Absturzstelle von mir aus. Zeig mir mal eine von den Archäologen, die so eingemessen ist. :glotz:
Gruß
Michael
Zitat von: Loenne in 11. März 2010, 07:44:13
Was soll ein Archäologe vor Ort, wenn es um die Bergung und Dokumentation eines Flugzeuges geht? Archäologen haben von Flugzeugen aus dem WK II so viel Ahnung wie eine Kuh vom Stabhochsprung.
Da geb ich Dir recht, dass die meisten Archäologen null Ahnung von und null Interesse an WK 2 Flugzeugen haben. Die Ausgrabungsmethoden von Archäologen unterscheiden sich aber grundsätzlich von der Fundbergung, wie sie oft von WK 2 Amateuren durchgeführt wird. Die Fundbergung von Flugzeugwracks durch Amateure gleicht eher einer wilden Wühlerei als einer archäologischen Ausgrabung, wenn man sich Pressefotos und Internetsites ansieht. Da sieht man WK2 Amateure, welche Flugzeugwrackteile mit dem Hochdruckreiniger reinigen, obwohl die Wrackteile möglicherweise noch menschliche Überreste enthalten können. Die Leute vom CILHI waren alles andere als begeistert!
Michael, deine Dokumention dieser Absturzstelle ist vorbildhaft (ich nehme an, es sind Oberflächenfunde, die du eingemessen hast). Lediglich der Titel des Bildes mißfällt mir: "Fundverschleppung" Fundverschleppung durch landwirtschaftliche Geräte ist minimal, entgegen der Ansicht so mancher Sondengängervertreter, die von hunderten von Metern sprechen, um so Ackerfunde generell als "befundlos" erscheinen zu lassen, was sie nicht sind. Bei einem heftigen Aufprall mit Explosion der Treibstofftanks fliegen Teile manchmal recht weit ...
André
Siehst Du und das habe ich in der Praxis genau anders herum erlebt. Wir waren völlig geschockt, mit welcher Grobmotorik von den Archäologen gearbeitet wurde. Wir hätten uns für die ganze Sache eine Woche Zeit genommen - die Archäologen wollten um 16 Uhr fertig sein (inkl. Verfüllung und Entsorgung der Teile), also in rund 8 Stunden.
Ja, dass sind eingemessene Oberflächenfunde. Das Bild war ein Beispiel dafür, wie wenig solche Teile nach 60 Jahren Beackerung wirklich verschleppt werden. Daher der Bildtitel.
Jetzt aber Schluss, geht am Thema vorbei. :friede:
Gruß
Michael
Zitat von: Pfälzer in 10. März 2010, 23:31:42
Mir persönlich sind die tatsächlichen Ziele von André nach wie vor ein Rätsel. Diese Position war ausbaufähig:
http://www.digs-online.de/dokumente/Schoellen.pdf
Differenzierung und nur ein fairer Dialog kann zu einem gemeinsamen, denkmalschützenden Ziel führen.
Hardcorepositionen verlaufen sich im Sand. Und so sehe ich persönlich auch die Vorgehensweise der Happah.
Die Happah vertritt keine Harcorepositionen. Sie packt lediglich das Übel an der Wurzel an. Siehe meinen Artikel 2006 (2) im "Archäologischen Nachrichtenblatt". Die Happah besteht grösstenteils aus Berufsarchäologen und die Ansichten der Happah liegen mehr oder weniger auf der Linie des französischen Kulturministeriums! Happah hat nichts gegen eine Zusammenarbeit mit ernsthaften und gewissenhaften Sondengängern einzuwenden, so lange sich diese Zusammenarbeit im gesetzlichen Rahmen bewegt!
Du sprichst meinen Artikel "Vom besonnenen Umgang mit Metalldetektoren" an. Die erste Version dieses Artikels geht ins Jahr 1984 zurück und war als Antwort auf einen Artikel in der französischen Zeitschrift "Dossiers de l'archéologie" gedacht. Damals, ich studierte noch Geschichte und hatte nicht einmal mit dem Archäologiestudium begonnen, war ich noch blauäugig und naïv und glaubte noch an das Gute im Menschen. Zudem hatte ich die perfide Detektorbobby noch nicht durchschaut.
Dennoch, auch heute stehe ich zu diesem Artikel. Ich bin nach wie vor für die Einbindung der brauchbaren Sondengänger in die ehrenamtliche Denkmalpflege. Ich bin nach wie vor gegen ein totales Sondelverbot (es gibt im täglichen Leben schon genug unsinnige und kontraproduktive Verbote). Seit des ersten online Veröffentlichung meines Artikels vor rund 15 Jahren (?) hat sich die Situation immer mehr zum Schlechten gewendet aufgrund der stark ansteigenden Zahl an Hobbyschatzsuchern. Wie man das Problem, oder soll ich sagen die Plage in den Griff bekommt, habe ich im Arch. Nachrichtenblatt 2006 (2) beschrieben.
Zitat von: Archaeos in 10. März 2010, 20:15:22
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00
Zu Punkt 2, heute wichtig vor 30 Jahren interessierte das keinen Menschen. Die Mehrzahl gefundener Absturtzstellen
und das Schicksal der Besatzungen, wurden von Privatleuten geklärt und auch finanziert!
Quatsch! Weshalb wohl führt das CILHI der US Streitkräfte regelmässig in Europa gewissenhafte Grabungen an Absturzstellen von US Flugzeugen durch?!
Zitat von: Tuco in 10. März 2010, 19:36:00Zu Punkt 3, hier schreibst du von Grabplünderern. Diese "Personen" interessiert sowieso nicht ob legal oder illegal.
Wieviele Schicksale wurden aber durch Sondengänger geklärt, die nicht zur obigen Sorte zählen.
Diese "Personen" zählen auch zum Personenkreis der Sondengänger, ob's dir lieb ist oder nicht. Die Zahl der durch Sondengänger gestörte Grabbefunde von Soldaten beider Weltkriege übersteigt bei weitem die der gemeldeten Befunde ...
Oftmals ist die Bergung von vermissten Soldaten ein Vorwand für Sondengänger, derer Habseligkeiten habhaft zu werden ...
Nochmals zu Punkt 2, Archaeos du bist überhaupt nicht informiert und was bitte hat die CILHI mit der Absturtzstelle
eines Deutschen Flugzeuges zu tun?
Zu Punkt 3, das gezielt nach Soldatengräbern gesucht wird, das weiß ich auch, übrigens auch ohne MD.
.....und wieder mal freue ich mich über meine Stattsangehörigkeit :zwinker: Mann bin ich froh dass ich mich nicht mehr mit manch einem Deutschen Archie rumkloppen muß :frech: Ab ins Auto und in einer viertel Stunde kann ich besonnen in der Heimat suchen gehen - herrlich...... :cool1: UND mich mit Archäologen unterhalten und treffen, die mich wie einen ganz normalen Menschen behandeln!!!!!!! :-)
Nordlichter; wählt doch die SSV, vielleicht habt ihr ja das Glück, dass die mehr Mitspracherecht bekommen :zwinker: Loenne, wo waren wir beim letzten mal noch stehen geblieben....????
:winke: :zwinker:
Rikke
Zitat von: arriba in 11. März 2010, 20:06:14
.....und wieder mal freue ich mich über meine Stattsangehörigkeit :zwinker: Mann bin ich froh dass ich mich nicht mehr mit manch einem Deutschen Archie rumkloppen muß :frech: Ab ins Auto und in einer viertel Stunde kann ich besonnen in der Heimat suchen gehen - herrlich...... :cool1: UND mich mit Archäologen unterhalten und treffen, die mich wie einen ganz normalen Menschen behandeln!!!!!!! :-)
Nordlichter; wählt doch die SSV, vielleicht habt ihr ja das Glück, dass die mehr Mitspracherecht bekommen :zwinker: Loenne, wo waren wir beim letzten mal noch stehen geblieben....????
:winke: :zwinker:
Rikke
Komisch, genau so geht es mir auch.
Ich habe in den letzten Jahren einige nette Bekanntschaften und sogar Freundschaften mit vielen Archäologen geschlossen, viel gelernt und sehr viel Freude gehabt.
Das einzige was die Idylle trübt sind Sondengänger, die meinen alles was ihnen Spaß wäre OK.
Zitat von: Loenne in 11. März 2010, 10:47:14
Siehst Du und das habe ich in der Praxis genau anders herum erlebt. Wir waren völlig geschockt, mit welcher Grobmotorik von den Archäologen gearbeitet wurde.
Michael
Hier ein Link, der wohl eher die Grobmotorik der Laienforscher belegt:
http://fouillesfulkwolf.blogspot.com/
Ach, und was ist das dann in Deinen Augen? Sind nur die harmlosen Bilder: http://www.luftfahrtspuren.de/gloster.htm :narr: :narr: :narr:
Gruß
Michael
Was wollt Ihr Euch eigentlich gegenseitig belegen?
Wer der bessere Flugzeugberger ist. :narr: :narr: :narr: :narr: :narr: :narr:
Eigentlich war das Thema doch schon beendet - oder? :friede:
Gruß
Michael
Vorgestern gab es wiederum einen tödlichen Militariaunfall. Eine Waffennarr in Bischeim (Elsaß) bearbeitete eine Granate mit der Bohrmaschine und sprengte sich in die Luft. Die Sicherheitskräfte fanden in der Wohnung ein Arsenal an WW2 Waffen und Munition von ungefähr 500-1000 kg vor. In einem der Presseberichte stellt man sich die Frage, wo sich der Waffennarr wohl diese große Menge an Munition besorgt hat. :-D :narr:
http://alsace.france3.fr/info/bischeim--un-collectionneur-d-arme-tue-chez-lui-61928600.html
http://www.lalsace.fr/fr/article/2857017,1202/Bischheim-un-collectionneur-de-munitions-tue-en-manipulant-une-arme.html
http://www.dna.fr/articles/201003/18/explosion-mortelle-chez-le-collectionneur,faits-divers,000009349.php
Und wie üblich, distanziert man sich in den Detektorforen von solchen Leuten und solchen Vorfällen ... :-D
Würde ich jeden getöteten oder schwer verletzten Militariasmmler in diese Rubrik hier setzen, so würde sie regelrecht an der Fülle der Presseberichte explodieren.
WARUM nimmt jemand eine Bohrmaschine und bearbeitet damit eine Granate???
Ich versteh das nicht...
LG
Billy
Zitat von: Archaeos in 19. März 2010, 13:42:37
Vorgestern gab es wiederum einen tödlichen Militariaunfall. Eine Waffennarr in Bischeim (Elsaß) bearbeitete eine Granate mit der Bohrmaschine und sprengte sich in die Luft. Die Sicherheitskräfte fanden in der Wohnung ein Arsenal an WW2 Waffen und Munition von ungefähr 500-1000 kg vor. In einem der Presseberichte stellt man sich die Frage, wo sich der Waffennarr wohl diese große Menge an Munition besorgt hat. :-D :narr:
Persönlich finde ich es unterste Schublade, daß du selbst über den Tod von Menschen lachst. In diesen Zeitungsberichten sind nur wenige Fakten zu lesen und du gehst mal wieder, von was auch immer aus.
Hauptsache der Zweck heiligt die Mittel.
Das ist einfach widerlich.
Zitat von: Pfälzer in 19. März 2010, 14:07:10
Persönlich finde ich es unterste Schublade, daß du selbst über den Tod von Menschen lachst. In diesen Zeitungsberichten sind nur wenige Fakten zu lesen und du gehst mal wieder, von was auch immer aus.
Hauptsache der Zweck heiligt die Mittel.
Das ist einfach widerlich.
Ich lache nicht über den Tod des Waffennarrs, ich lache über die Frage wie sich denn wohl der Mann die scharfe Kriegsmunition besorgt hat. Jeder hier im Forum kennt die wahrscheinliche Antwort. Scharfe Kriegsmunition liegt nicht tonnenweise in Omas Kleiderschrank!
Wie und wo beschafft man sich am einfachsten Kriegsmunition?
@Archaeos-Kriegsmuni läßt sich auf verschiedene Weise besorgen, ich denk mal der geringste Teil wir ausgegraben...
Deine perfide Abneigung gegen Sondengänger die nicht deinem Weltbild entsprechen ist unübersehbar, für mich zumindest, magst du viele auch blenden mit deinem intellektuellen Gesülze-was willst du eigentlich hier?
Verbesser die Welt doch da wo es Not tut.
Gruß
ZitatWie und wo beschafft man sich am einfachsten Kriegsmunition?
in den bunkern vom westwall. ich stamme aus der gegend. wenn man weiss wo noch zugänge sind ist das no problem
Hallo Archeos!
Ich empfinde die von Dir gesetzten Smilies ebenfalls als höchst unmoralisch, taktlos und fehlplaziert und vermisse das notwendige Quentchen Fingerspitzengefühl und Emphatie.
Eigentor.
Mit einer deratigen "Schreibe" degradierst Du Dich doch unnötiger- und bedauerlichweise selber. Ich hoffe, es handelt sich hierbei um eine Ausnahme.
Gruss,
Albert
Hallo Ihr zusammen!
Es ist leider immer wieder eine sehr traurige Angelegenheit, wenn Menschen durch Kriegswaffen um`s Leben kommen.Leider ist es seit 65 Jahren den Staaten nicht gelungen, diese Kriegswaffen zu bergen und zu entschärfen.Sämmtliche scharfen Waffen im Boden stellen weiterhin eine potentielle Gefahr für Leib und Leben der Menschen dar. Das menschliche Genie hat sie geschaffen und Fanatiker streben diesem als Sammler nach. Sicher pervers, aber Realität. Die Geister die ich rief....Man wird dies sicherlich per Gesetz nicht ganz aus der Welt schaffen können. Sicherlich kann man sich derartige Munition überall besorgen.Hierzu benötigt man kein Suchgerät. Ich bin ein älteres Semester und möchte mal 2 Beilspiele geben, was uns als Jungen hierbei an Erfahrungen mit Kriegswaffen wiederfahren ist. Was jetzt kommt ist nicht zur Nachahmung empfohlen. Als Jungs haben wir unser Taschengeld mit Altmetallsammlung verdient. So kam es natürlich vor, daß man als 7-Jähriger mal eine Panzerfaust zum Händler trug. Einmal habe ich eine eine 20 Kg Granate mitten durch die Stadt am Polizeipräsidium vorbei zum Händler getragen.Der Führungsring mit den Zügen ist mir heute noch in Erinnerung.Das Muster sah sehr schön aus. Mein Freund fand auch im Fluß eine 8.8 Kartusche ( Teilzerleger) bei dem die Spitze abgebrochen war, so daß sie als leer angesehen wurde. Das haben wir dann bemerkt und das restliche Geschoß entfernt. Natürlich mußte mein Freund die jetzt leere Kartusche zwischen 2 Steine legen und mit dem Zimmermannshammer auf den Zünder schlagen. Er hatte Glück gehabt. Die kartusche flog an seinem Kopf vorbei über das Haus ( Zünder haben immer eine höchst brisannte Sprengkraft). Die Wehrmacht hat beim Rückzug viel Munition in Flüssen und Seen entsorgt. Das liegt heute noch dort. Ein Fall von tötlichen Ausgang für mehrere Menschen war vor ungefähr 12 Jahren. Die deutsch-französische Einheit hatte im Schwarzwald ein Manöver. Das Bivacfeuer wurde ausgerechnet über einer Panzermine angebracht,mit verheerenden Folgen. Warum macht man nicht aus der Not eine Tugend, indem man den Suchern einen Kurs über Munition zukommen läßt, anstatt sie zu bekämpfen. Wer glaubt, daß die Wissenschaft etwas Höheres darstellt, geht irre. Sie hat sich dem gleichen Gleichheitsprinzip unterzuordnen, ansonsten werden wir von ihr versklavt.
MfG
Hans
Zitat von: Denarius in 19. März 2010, 20:51:51
Hallo Archeos!
Ich empfinde die von Dir gesetzten Smilies ebenfalls als höchst unmoralisch, taktlos und fehlplaziert und vermisse das notwendige Quentchen Fingerspitzengefühl und Emphatie.
Eigentor.
Mit einer deratigen "Schreibe" degradierst Du Dich doch unnötiger- und bedauerlichweise selber. Ich hoffe, es handelt sich hierbei um eine Ausnahme.
Gruss,
Albert
Moin,
nein, es ist keine Ausnahme, sonder es hat System. Die HAPPAH, deren Ehrenmitglied André ist, hat sich genau diese Strategie ausgedacht um einen Hebel zu finden, mit dem sie bei Politikern gegen das Sondengehen angehen können. Die bisherige Linie, das durch illegale Sondengänger die Befunde zerstört werden, hat nämlich keinen einzigen Politiker auch nur die Bohne interesiert.
Viele Grüße
Walter
Zitat von: Belenos in 19. März 2010, 23:33:36
Die HAPPAH, deren Ehrenmitglied André ist, hat sich genau diese Strategie ausgedacht um einen Hebel zu finden, mit dem sie bei Politikern gegen das Sondengehen angehen können. Die bisherige Linie, das durch illegale Sondengänger die Befunde zerstört werden, hat nämlich keinen einzigen Politiker auch nur die Bohne interesiert.
Viele Grüße
Walter
Gut zusammengefasst, Walter. :winke: :winke: :winke:
Zitat von: Derfla in 19. März 2010, 23:21:09
....Warum macht man nicht aus der Not eine Tugend, indem man den Suchern einen Kurs über Munition zukommen läßt, anstatt sie zu bekämpfen....
Die amtlichen KMRD werden dann so durch ein Heer von Hobby-Kampfmittelräumern oder Freizeitkampfmittelräumern unterstützt :irre: :irre: :irre: :narr: :narr:
Kann es sein da man mittlerweile nen Vorfilter im Forum installieren muss?
Teilweise um nächtliche Alkoholbeiträge zu verhindern oder um Streitereien auf Kindergartenebene zu verhindern?
Ich finde das eine eigene Rubrik (Sandkasten) geschaffen werden muss und das Walter und Andre nur noch dort in ein und den selben Beitrag posten dürfen :belehr:
Desweiteren wollt ich mal in die Runde fragen wer der Mitdiskutenten sich denn schon mal um ein persönliches Gespräch mit dem Heimatpfleger Museumsdirektor und den Leuten vom Amt bemüht hat ?
Ich schon, und das mit mehreren und wenn man moderat sondelt, so wie die meisten hier Anwesenden, sind die ganz umgänglich denn sie wissen sehr wohl um die Unterschiede zwischen der Bösen und den Normalen .
Und nun zum Thema.
Wohl 95 % der Munitionssammler haben ihre Stücke aus einer Detektorbergung , denn soooo viele Stellen wo das Zeug noch in Kisten orginalverpakt daliegt gibt es mittleweile auch nicht mehr.
Und wer das Zeug aufflext, aufbohrt, aufsägt, mit dem Hammer oder Schneidbrenner bearbeitet und dabei in die Luft fliegt ist selber schuld. Hoffentlich wird niemand anderes in Mitleidenschaft gezogen :nono:
Wie hat Markus Kavka immer so schön gesagt : N riesen Depp der Typ und jetzt zurecht tot !
Man könnte es auch als "natürliche Selektion" ansehen,solange keine anderen Personen zu schaden kommen.
Aber darum geht es hier ja gar nicht!
Die Problematik mit dieser Gruppe von Militariasammlern ist ja auch schon lange bekannt und das "Hobby" wurde von entsprechenden Personen schon in der "Vordedektoren-Ära" betrieben.
Aber wenn das Thema jetzt von diversen Leuten schamlos gegen Detektorengänger allgemein ausgeschlachtet wird,damit diese Leute mit politischer Hilfe ihre Interessen durchgesetzt bekommen,verlieren solche Leute meinen Respekt,den ich bisher noch hatte!
Schade drum! :nono:
@Admin
Wieso haben wir hier keinen "Daumen nach unten Smylie"?
Moin,
also ich finde, Archeos hat hier im Forum nix mehr zu suchen,
Leute er macht sich doch nur über Euch lustig, alle Sondler sind
für seinesgleichen Dreck, was Walter schreibt scheint genau zu stimmen.
Diese Type ist noch nicht mal Deutscher und mischt sich dauernd in Angelegenheiten hier- raus aus dem Forum mit Archaeos!!!
Zitat von: Andy in 20. März 2010, 09:52:22
Moin,
also ich finde, Archeos hat hier im Forum nix mehr zu suchen,
Leute er macht sich doch nur über Euch lustig, alle Sondler sind
für seinesgleichen Dreck, was Walter schreibt scheint genau zu stimmen.
Diese Type ist noch nicht mal Deutscher und mischt sich dauernd in Angelegenheiten hier- raus aus dem Forum mit Archaeos!!!
Ich denke eher, dass solche Leute wie Du keine Sonde mehr in die Hand nehmen sollten. Aber so hat eben jeder seine Meinung, und wir sollten uns daher der fachlichen Kompetenz von Archaeos in einem öffentlichen Forum erfreuen.
Fachliche Kompetenz-dieser Mensch stiftet doch nur Unfrieden wo er kann-
liegt vielleicht an seiner geistigen Inkontinenz
Und chappi -es geht dich einen Dreck an was ich in die Hand nehm
Und du forderst ernsthaft das andere des Forums verwiesen werden??
Respekt :super:
Ich beende die "nette Diskussion" hier mal. Wer was wann womit und wie oft macht,
wird nicht in diesem Beitrag entschieden
:geschlossen: