Der dürfte auch seine 10-12000 Jahre auf dem Buckel haben. Kaum benutzt fand er sich neben der ebensolchen Chalcedonklinge/Spitze. Der vorzügliche Erhaltungszustand der hier seit Jahren aufgelesenen Artefakte ist in unserem Raum singulär. Sie liegen alle auf Kuppen , bis jetzt nur wenig verzogen, mitten in ehemaligem Sumpf in einem Gemisch von feinkörnigem Sand der stark mit Holzkohle durchsetzt ist.
Beeinträchtigungen entstehen hier "nur" durch zahlreichen Bruch von Klingen und Lamellen beim Walzeneinsatz.
Der hier dürfte schon damals - beim Herstellungsprozess- einen Teil seiner Funktionskante eingebüßt haben.
Auffallend noch dass hier 2 Typen von Kleinkratzern vorherrschen. Die einen mit einem ca. 30° Arbeitskantenwinkel und solche mit ca. 60°. Von letzterem Typus hatte ich heute auch noch einen "Gschlamperten"
Sehr schöne Stücke mein lieber Edi :winke:
.....Bilderbuchmäßig und klasse :super:
Unglaublich fehlende Grösse ! :staun:
Unglaublich schöner Kratzer ! :super:
Unglaublich, eminente Bilder ! :winke: