so sieht das Ding aus....
Vorab: Ich tippe auf einen Klopfstein
Hinten verdickt die erhaltene Knollenoberfläche- ideal für die rissfissurfreie Faustumklammerung
Dann eine Zone hastig-grober Zurichtungsabwuchtungen
und dann eine von, eindeutigen Spuren manifester, roher Gewalt zeugende Trümmernarbenorgie auf der querovalen "Spitze".
Beifunde: UK /Hallstatt, Jungpaläolithikum, Neolithikum und eine bisher sich , auch den Fachleuten, nicht zu erkennen gebende Steinzeitkultur
mehr Fotos hab ich nicht auf der Platte.... aber ich glaube jemand wird mir trotzdem Ahnungen und Ansätze für die Anwendung für so ein Teil geben.
Der Rindenbereich scheint nicht mit einem Hilfsmittel (Holz-Horn) beschleunigt worden zu sein um die finale Splitterwirkung vorne bewirkt zu haben.
Die Narbenfelder deuten auf eine senkrechte, axiale Krafteinwirkung hin
Von der Seite sieht das Ding aus wie ein Entenkopf. Die Schnabelspitze wäre dann die gedachte "Pickspitze"
so, und jetzt kommt ihr
Danke!
Edi
Hallo Edi :-)
Ich denke deine Analyse ist richtig....
...jedoch ist es immer schwierig zu beurteilen, ob soche Stücke vor oder nach der Zertrümmerung hinten die Trümmernarbenorgie bekommen hat !!
Ich würde das stück unmittelbar, und nur als Versuch früh (jungpaläolithisch) einstufen. Es hat jedenfals keine Ähnlichkeit mit den neolithischen Flintsteine, die zur Bearbeitung von Bergsteinbeilen / -äxten eingesetzt wurden, die sind eher spitz oder rundlich auf der Schlagfläche.
:winke: