Ich habs zwar schon mal gepostet...aber hier die einzige endneolithische Pfeilspitze mit Schaftdorn , dieser Größe und Qualität meiner Fundgegend, samt der kürzlichst erhaltenen zeichnerischen Darstellung des LfD.
Frühbronzezeit könnte auch noch sein , meinte die Archäologin.
Servus Freunde
bis bald
Edi
Wow :staun:
"Gänsehaut an"
Ich hoffe dem Jäger ist dieses wohlgelungene Pfeilspitzchen nicht zu früh verloren gegangen, sodaß sich die Sippe oft über die reichliche Beute freuen konnte die diese "Überlebens"- Werkzeug ermöglicht hat. Es war bestimmt ein guter, geschickter Mann, der damit jagen ging.
"Gänsehaut aus"
Gruß
Michael
P.S. es war auch ein guter Mann der das Spitzchen der Menscheit gerettet hat :super: :smoke:
Salaam!
@Edi: sieht mir schwer nach Arnhofener Plattenhornstein aus. Nicht nur wegen der Farbe des puren Materials, sondern auch wegen der anretuschierten zentralen Rindenpartie. Was meinst Du?
Klar, ein wunderschönes Teil! Leider hat der Zeichner - nach meinem Verständnis von Artefaktzeichnungen als technischen Zeichnungen (SIC!) - vergessen, diesen Aspekt, d.h. die Darstellung des Rindenrestes zu berücksichtigen.
Ist übrigens nicht schwer, aus einer relativ dünnen Platte dieses Hornsteines eine solche Spitze herzustellen, in reiner Drucktechnik, natürlich.
Beste Grüsse KIS
Danke für das Interesse,
sowas findet man bei uns , trotz ausgiebiger Suche, vielleicht einmal im Leben. Mein Kreisarchäologe hat 30 Jahre Sucherpraxis mehr auf dem Buckel, aber nicht dieses spezielle Glück auf seiner Seite, aber durchaus anderes Spektakuläreres aufgetan. Er ist eben in unserer äußerst kleinräumigen Fundlandschaft , einige Kilometer flußaufwärts, tätig.
Und das "Material" , Khamsin, ist , laut Fundbericht, "Jurahornstein", was ich, obgleich eine Schichtenfolge im Stein nicht erkennbar ist und sich ein dunkler Fossilieneinschluß im Zentrum befindet, auch kaum glauben mag.
Gute Nacht,
Edi