Servus Leute,
wenn gar nichts mehr geht dann muss man sich eben auch dem Mikrokosmos der Ackeroberfläche widmen.
Dieses Teil fand ich heute auf einem metallzeitlich - frühmittelalterlichen Areal ( mit minimalen steinzeitlichen Einzelfunden).
Das Ding ist winzig, nicht mal 7 mm lang, scheinbar getempert- woher wohl auch die (durch die Erhitzung typische) Abplatzung herrühren mag.
Man erkennt auch noch einige Retuschen an der Oberfläche- was jedoch verwundert sind die - meiner Meinung nach- intentionellen, randlichen "Zähnungen" .
Auch vermeine ich eine leicht hervortretende "Spitze" zu erkennen.
Die Handhabbarkeit liegt allerdings jenseits der Grenzen eines "mitteleuropäischen Normalmenschen"
Ansonsten warte ich auf Regen der sich gewaschen hat...denn meine Knie tun mir (samt Ellenbogen) schon arg ....
Bis bald
Edi
Servus Edi :-)
Minimal Art ist was anderes - oder?
BTW, hier hat es geregnet heute! Hilft mir aber nicht so richtig weiter, denn die einzigen noch nicht bestellten Äcker sind die, wo Gerste drauf gestanden hat. Und die sind entweder frisch gepflügt, braucht also noch 50 l / m² oder mit Calziumkarbonat weißgetüncht. Steincamouflage also.
Aber ein bisserl was geht ja immer noch!
:-D
Grüße
RP
Hallo Edi :-)
Also ich weiss nicht, ob es sie auch bei Euch zu Weihnachten gibt !! :smoke:
.... aber ich möchte mal behaupten, dass dies ein Scheibenschaber eines Wichtelmännchens ist !!! :-D :narr: :winke:
danke Leute,
@H.P. ...die Äcker und das Wetter sind böse zu uns Steinsuchern, die weiße Tünche, das Bewalzen der Felder, die Beimengung von Holzhäckseln, die Wintersaaten.......das gibt Minimalart(efakte)....
@ agersoe, .....bei uns gibts zwar keine Wichtelmännchen, Trolle, Kobolde, Klabautermänner...etc. aber wir hätten "Schratzeln" zu bieten-- vermutlich eine Abart der "Schrate".... und just in unserer Gegend sind deren Machwerke vorhanden.... die sogenannten "Schratzellöcher".
sie stellen ein , bisher noch nicht gelöstes Rätsel der Menschheit dar. Sie existieren vornehmlich in Frankreich (souterrains) und in Bayern, Böhmen und Österreich und sollen der Sage nach von kleinwüchsigen Fabelwesen erstellt worden sein.
Man deutet sie entweder als unterirdische Stätten von Initiationsriten, Fluchtgänge, Verstecke, Durchschlupf- und Sündenabstreifkultorte, Leergräber für in der Ferne Verstorbene. ........aber da gibts schöne Seiten im Netz dazu (Erdställe, Souterrains)...
Ich komm nur auf dieses Thema weil es auch Menschen gibt die von gewissen kleinwüchsigen Typen in der Steinzeit ausgegangen sind.....die dermaßen filigrane Teilchen herstellten und benutzten. Bei uns ist es in der Tat so dass selbst minimalste Reste , aufgrund des Fehlens exquisiter Rohstoffe, noch benutzt wurden.... und wenn Du das Teil anschaust dann siehst Du beim oberen Bild nach links gehend eine leicht auslaufende Spitze , die abgebrochen ist- (beim unteren Bild auf der rechten Seite)....
Das war ein Gerät... glaub ich... aber vermutlich eher metallzeitlich einzuordnen.
Man kann es sich bei Euch Meeresanwohnern wohl kaum vorstellen dass bei uns mitunter solche Teile ausgeackert werden.... genauso wie sie vor langer, langer Zeit in den Boden gelangten.... und ob Ihrs glaubt oder nicht..... ich rieche ob es aus einem metallzeitlichem oder steinzeitlichem Kontext stammt....
Man kann damit z.B. exquisit die Fingernägel reinigen und schneiden (habs grad selbst ausprobiert) .. und sonst wirds damals nicht viel für Sowas gegeben haben das experimentell auch heute noch so gut funktioniert....
Bis bald
Edi
Und manche neue Knochenfunde ließen diese Theorie sogar nähren
bis bald
edi