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Lesefunde => Steinartefakte => Thema gestartet von: abbeville in 01. März 2009, 13:28:28

Titel: quarzitklingen
Beitrag von: abbeville in 01. März 2009, 13:28:28
hier zwei große quarzit - und keratophyrklingen von jungpaläolothischer fundstelle
Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: abbeville in 01. März 2009, 13:30:22
bild eins
Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: abbeville in 01. März 2009, 13:31:15
bild zwei
Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: Kelten111 in 01. März 2009, 17:29:54
Die sind aber von der Fundstelle vom Reinhart!? Oder?
Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: abbeville in 01. März 2009, 19:52:28
hallo kelten 111
ja genau
Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: Silex in 01. März 2009, 20:24:15
Das Material und eventuelle Retuschenpartien musst Du uns mal  in Makro zeigen. Sowas gibts nicht oft.
Da Szeletien, Kelllten und Du anscheinend  aus der selben Ecke kommt muss ich Dich mal fragen was die Archäologen zu den (anscheinend) vorherrschenden Rohmaterialien  eures Altpaläolithikums  zu vermelden haben. Denn obwohl ihr an der Donauperipherie sucht und findet - wo  eigentlich eine gute - auch damals- Verkehrsader zur Rohmaterialversorgung bestand, hört man da von Keratophyr, Leberopal etc.
Was steckt dahinter? Die Leute damals wanderten doch die Donau entlang....auch naabaufwärts...da wären doch exquisitere Rohstoffe zuhauf. Und dass die Leute da unten perfekte Steinschläger waren das sieht man an etlichen Artefakten die ihr uns gezeigt habt.
Oder waren diese Sippen doch abgeschlossener als man bisher dachte?
Habt ihr auch z.B. Jurahornsteinartefakte aus der Altsteinzeit?

Danke für etwaige Auskünfte im Voraus
vom
Edi
Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: Kelten111 in 01. März 2009, 20:35:11
Zitat von: Silex in 01. März 2009, 20:24:15
Das Material und eventuelle Retuschenpartien musst Du uns mal  in Makro zeigen. Sowas gibts nicht oft.
Da Szeletien, Kelllten und Du anscheinend  aus der selben Ecke kommt muss ich Dich mal fragen was die Archäologen zu den (anscheinend) vorherrschenden Rohmaterialien  eures Altpaläolithikums  zu vermelden haben. Denn obwohl ihr an der Donauperipherie sucht und findet - wo  eigentlich eine gute - auch damals- Verkehrsader zur Rohmaterialversorgung bestand, hört man da von Keratophyr, Leberopal etc.
Was steckt dahinter? Die Leute damals wanderten doch die Donau entlang....auch naabaufwärts...da wären doch exquisitere Rohstoffe zuhauf. Und dass die Leute da unten perfekte Steinschläger waren das sieht man an etlichen Artefakten die ihr uns gezeigt habt.
Oder waren diese Sippen doch abgeschlossener als man bisher dachte?
Habt ihr auch z.B. Jurahornsteinartefakte aus der Altsteinzeit?

Danke für etwaige Auskünfte im Voraus
Hallo Silex habe vor kurzen in meinen Beitrag Datierung Altsteinzeit Antworten von Dr. Rieder reingestellt , sobald ich Antworten bekomm stell ich sie da rein !
Da sind interresante Antworten auch bezüglich der Matreialien drin :glotz: :winke:
Er sagt auch das sowas noch nirgends bekannt ist nur hier bei uns er kommt sogar im Frühjahr a paar Tage runter um sich das anzusehen ssoooo interresant finden sie die Sachen :-D

Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: abbeville in 01. März 2009, 21:29:30
hallo silex
das in jüngster zeit immer mehr paläolithische fundstellen in unserem gebiet bekannt werden hat sicher mit der sammeltätigkeit von privatpersonen zu tun und nicht mit einem " reichen "materialvorkommen. die wenigen feusrsteinvorkommen kann man an einer hand abzählen.
quarzitvorkommen weiß ich auch nur von 3 stellen. andere rohstoffe stammen aus der donau radiolarite u.s.w. da hast du in deinem gebiet geradezu paradiesische verhältnisse.
was unsere archäologen dazu sagen , in letzter zeit wurde ihr interesse an diesem thema  geweckt.
wenn du dir mal eine karte von bayern mit paläolithfundstellen ansiehst,entlang der donau vo passau bis regensburg,nicht viel geboten, eigentlich seltsam.
muß mal kucken aber ich glaube ich habe einige stücke aus jurahornstein.

Titel: Re: quarzitklingen
Beitrag von: Silex in 01. März 2009, 21:43:03
Das macht Freude, sich mit Sammlern unterhalten zu können, abbeville.
Im Bereich der Altmühl und dem Wellheimer Trockental gibts dann doch exzellente Funde. Es liegt in der Tat an der Tätig- und Rührigkeit von Einzelpersonen um diese fernen Zeiten in Erinnerung zu rufen.
Hier noch ein Link wie Altsteinzeit an seichtem Südhang an Flussaltarm  bei uns als Lesefund aussieht:
http://www.sucherforum.de/index.php/topic,17123.0.html
Bis bald
Edi