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Lesefunde => Steinartefakte => Thema gestartet von: merkur in 06. Juni 2011, 22:40:12

Titel: pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: merkur in 06. Juni 2011, 22:40:12
von heute auf einem maisacker
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: hargo in 07. Juni 2011, 00:10:10
...und da bleibst du so nüchtern?

Schöööön !!!

Das finden andere in 15 Jahren nicht.

mfg
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: archfraser in 07. Juni 2011, 05:49:02
Glückwunsch Merkur :prost:

archfraser
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: steinwanderer in 07. Juni 2011, 07:58:12
Moin Merkur,
mit einer Bezeichnung als Pfeilspitze kann ich mich bei dem modifizierten Abschlag nicht anfreunden. Dazu sind mir die Retuschen zu unregelmäßig.
Gruß Klaus
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: Wutach in 07. Juni 2011, 13:04:58
Das sehe ich genau so wie Klaus. Im Maghreb würde man vielleicht im ersten Augenblick an eine Stilspitze des Aterien denken. Aber die Abschlagsrichtung ventral verrät hier deutlich, das eine Spitze nicht intensioniert war. Ich finde "modifizierter Abschlag" trifft die Sache recht gut!

FG Marc.
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: merkur in 07. Juni 2011, 21:36:38
trotzdem danke
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: Avatar11Retirement in 07. Juni 2011, 23:40:03
Das erste Beil finde ich sehr interessant.
Irgendwie sieht es wie ein Geofakt aus, andererseits wirkt der gepickte(?) Nacken (?)abgeschnürt verjüngt.
Mach doch bitte mal bessere Fotos, denn wenn es wirklich ein Beil ist(?), ist  es in der Form ..........selten....aber evtl. gut datierbar.
Zum zweiten: Blinde Gratulation!
m.

Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: Steinkopf in 09. Juni 2011, 08:11:58
Die meisten Beilfotos sprechen nicht dafür aber es gibt die
als Zapfkeile bekannten Stein-Artefakte die eine verjüngte
Nackenpartie aufweisen - wie auf der zweiten Beilabbildung.

Bei genaueren Abbildungen könnte man weiter grübeln ob
der Stein nicht mehr hergab oder es sich um eine gewollte
Verdickung handelt.

Schöne Grüße

Jan
Titel: Re:pfeilspitz bittet um bestimmung und beile
Beitrag von: thovalo in 09. Juni 2011, 08:24:58
Das ist ein sehr charakteristisches jung- bis spätneolithisches Beil ohne "Zapfenbildung".

Genau betrachtet ist das Foto so geschickt oder eben ungeschickt zufällig geschossen, das eine Beschädigung, wahrscheinlich eine Pflugschramme oder eine Störung im Stein in der schräg gestellten Seitenansicht als "Stufe" zu einer Verjüngung wirkt.
Die Aufsicht des dritten Beilklingenfotos (Aufsicht) lässt das bei genauen Hinsehen deutlich erkennen!

Das nur die Schneide, hier wohl bereits wiederholt, überschliffen worden ist und der Rest des Korpus gepickt blieb, gehört in dieser Zeit zur weit verbreiteten Gebrauchstradition. Das rau belassene Ende erleichterte den festen "grip" der Nackenpartie im Holm. Bei mehrfacher Überarbeitung, wenn sie nur die Schneidenpartie betroffen hat, ergab sich dann durchaus eine zunehmend exponiert wirkende Nackenbildung, die aber nicht als technologisch gezielte primäre Zurichtung entstanden ist!  :glotz:


glG thomas  :winke:


..... ich habe mal vor dem Start in den Arbeitstag versucht noch Vergleichsbilder zu schiessen ........ vielleicht ermöglichen diese nachzuvollziehen was meiner Ansicht nach hier möglich ist. Das linke Beil der gleichen Machart ist noch gleichförmig im Nacken, das rechte auf dem Weg zur "zapfigen" Ausprägung ......