Hallo,
Schon von Weitem sah ich die auffällige Form. Es war der einzige größere Stein Weit und Breit. Die konkav gewölbte Mahlfläche (ca.45 cm) obenauf war klar zu erkennen. Die leicht konvexe Wölbung über die Schmalseite (ca.25 cm) konnte ich erst später feststellen.
Glücklicherweise fuhr der Bauer des Nachbarackers gerade mit einem Bagger um Feldsteine abzuräumen. Den hat ich, mir meinen Fund zum Auto zu bringen. Immerhin wiegt das Stück sicher auch so etwa 30-40 kg. Ins Gefährt könnte ich den Stein heben.
Fundort: südliches Sachsen-Anhalt
:winke: Sven
Boh - Das war dann wohl eine Suche mit schwerem Gerät!
Schönes Fundstück.
LG
Jan
Moin,
der ist doch mal schön. :super:
Gut, dass Hilfe in der Nähe war.
Gruß
Gabi
Hallo Sven!
Aus der aufgenommen Perspektive ist zu erkennen, dass es schon einigen Materialverlust gegeben hat. Klassisch ist die einseitige Verdickung, was Deinen Fundbeleg als bereits intensiver genutztes Belegexemplar erkennen lässt. Das Stück kann als ein zumindest doch sehr wahrscheinlicher Siedlungsanzeiger angesprochen werden. Gibt es von der Flurpartie weitere lithische Fundbelege? So könnte man bereits schon über eine möglichezeitliche Stellung des Mahlsteins nachdenken!
lG Thomas :winke:
Hallo Thomas,
von der Fläche habe ich bis jetzt nur einige Silexabschläge, einen Kratzer, einen Klingenkern und wenige unverzierte Wandungsscherben vorgeschichtlicher Art. Zur Datierung könnte aber das Luftbild dienen, welches ein trapezförmiges Grabenwerk der Baalberger Kultur zeigt:
:winke: Sven
Ein fetter Trumm, cool.. :super:
Schönes Teil!
Das ist einer spannender Befund und wäre ein möglicher passender Zusammenhang
Die Baalberger Kultur ist ja nicht so dicht gesäht und kann Fundzuwachs gebrauchen!
Ein toller und spannender Aspekt!
Danke für die Darstellung ...... :super:
Danke fürs zeigen, ein schöner Fund!
So, nun ist er im Depot. Aber da beschäftigt man sich gerade mit vorgeschichtlichen Mahlsteinen. Da habe ich ihn wohl zur rechten Zeit gefunden und abgegeben. :-D
:winke: Sven
Und nun habe ich wenige Meter von der Fundstelle des Mahlsteinunterliegers einen Mahl- oder Reibstein gefunden. Ich denke zwar nicht, dass die zwei wirklich zusammengehören, ausschließen möchte ich es aber nicht. Ein typischer Reibmühlenläufer ist es nicht. Er hat eine plane Fläche, welche an zwei Seiten rund ausläuft.
:winke: Sven