Hallo,
ein kleines, symmetrisch gearbeitetes Kernbeil (70 x 33 x 30 mm) mit Cortexrest
konnte ich zwischen den Steinen am Strand des Limfjords finden.
Bei diesen schmalen Stücken sind diese 'Steckenbleiber' nicht untypisch.
Es ist von einem Küstenabschnitt, an dem durch Landhebung die Strandplätze eigentlich im Land liegen.
Durch Küstenerosion hat das Meer diese Plätze zum Teil wieder zurückgeholt.
Das Beil ist sicherlich der Erteböllekultur zuzurechnen.
Die unterschiedlich helle Patinierung camoufliert das Stück.
LG
Jan
Moin,
Tillykke med dit smukke Kerneøkse :Danke2:
Und eine Runde Trost, weil es am Strand lag :heul:
Gruß
Jürgen
Oh Gott.
Mein dänisch Sprachkurs greift!
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Fund.
Ich hätte es in der Fülle von Steinen dort wohl erst auf den zweiten Blick gesehen und wahrscheinlich nicht ansprechen können.
Sachlich kann ich zu solchen Beilen nix beitragen, aber Glückwunsch, sicher schwer zu erkennen, im Strandgeröll. :super: Gruss...
:-)
Sehr charakteristisch und eindrücklich! Es ist schade das es aus seinem Zusammenhang herausgelöst ist und sehr gut, dass Du es erkannt und aus der Gezeitenmühle herus gehoben hast!
lG Thomas :winke:
Hallo Jan,
erstmal natürlich Glückwunsch zu dem schönen Fund.
Frage eines Laien:
Woran machst du fest, dass es sich um ein Kernbeil handelt? Gerade aufgrund des dritten Fotos hätte ich es eher als Scheibenbeil mit leicht gewölbter Ventralfläche angesprochen. Habe mehrfach die Ausführungen von Stefan Wenzel im Floss gelesen, komme aber nicht weiter bzw. sehe in deinem Stück eher ein Scheibenbeil.
LG Holger
Moin Jan,
das hat Holger gut erkannt. Anscheinend bildete den Grundstoff ein Frostabsprung uns somit eine Scheibe =Scheibenbeil.
Gruß Klaus