Hallo Leute,
wegen dem Stoff hier waren wir eigentlich unterwegs am Sonntag. Bei dem verbrannten Stück kann man es leider nicht mehr erkennen, aber die beiden anderen sind Stücke aus dem Frühmesolithikum. Das sieht man natürlich an der Temperung, denn das wurde (ausschließlich) im Frühmesolithikum gemacht. Wo da der Übergang zu Beuronien B ist weiß ich nicht, deshalb in ( ).
Das erste Stück hat etwas von seinem ´Flügel´ verloren und dürfte einst fast an eine Trapezspitze herangekommen sein. Steht somit in Tradition mit den Geschossen aus dem Spätpaläolithikum.
liebe Grüße Daniel
Hier noch ein weiterer, welcher ungewöhnlich dick ist. Er ist sogar in der Stärke reduziert worden. Das finde ich schon bemerkenswert. Von der Form her, kommt der an ein Segment heran.
Liebe Grüße Daniel
Das hast Du schön gezeigt, Daniel!
Interessant auch dass ein Stück passend gemacht wurde.
LG
Jan
Hallo Daniel,
schöne und charakteristische Fundstücke. Beuronien A kann gut hinkommen. http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Beuronien.htm
LG
Holger
Hallo ihr beiden :winke:
eure Beiträge sind mir wohl durch die Lappen gegangen. Die Retusche auf der Ventralseite hat das Stück auch ein wenig begradigt. Die Klinge war etwas schief geraten.
Der Vollständigkeit halber noch das dritte Stück. Ein Dreieck. Dürfte doch noch zuzuordnen sein. Was denkt ihr. Material dürfte ein gebänderter Hornstein sein.
Liebe Grüße Daniel
:daumen:
Mfg Fredi
Sehr schön Daniel!
Gibt's von der Fundstelle schon mehr?
Gibt es von der Stelle Kerne?
Wie hoch ist der Anteil an Abschlägen, Splitter und Trümmerstücken und Rohmaterial?
Gehst Du von einer kurzweilig besuchten Jagdstation aus oder von einer öfter bzw. immer wieder aufgesuchten exponierten Stelle.
Grüße
Peter :winke:
Guten Morgen,
danke für das Interesse und schön dass du wieder mal vorbeischaust Fredi.
Bisher haben wir von dort vielleicht 15 Mikrolithen, wenn man die Fundstelle mal etwas im Radius erweitert. Es zeichnet sich aber schon eine Konzentration aus dem Spätpaläolithikum ab. Auch das Frühmesolithukum kann man auch etwas eingrenzen. Dann gibt es dort noch die Endneolithikum Streuung. Und zwischendrängen auch vermischte Flächen. Das konnte man erst mit den Jahren feststellen.
Etwas weiter weg dann wieder Endpaläolithikum/Frühmesolithikum gemischt usw. Das reiht sich dort wie eine Perlenschnur aneinander.
Mikrokerne würde ich gefühlt mit Mikrolithen 1/1 setzen. Klingen und Abschläge schon 1/8, Debitage hiervon wieder das Doppelte. Kratzer vielleicht 1,5 mal so viele wie Mikros. Wenn überhaupt. Das aber alles nur gefühlt. Vielleicht ist es noch mehr Debitage.
Liebe Grüße Daniel
Servus Daniel,
danke für die Infos
und in welchem Begehungszeitraum wurden die Stücke aufgelesen?
In der Summe kann man irgendwann wichtige Rückschlüsse auf diese Fundstelle ziehen.
Tütest Du denn zur Abgabe ans Amt auch sämtl. Abschläge, Splitter usw. ein?
Grüße
Peter
Servus Daniel,
der kleine Anhang ist evtl. fürs Grobe vorab recht brauchbar.
Grüße
Peter :winke:
Morsche und Dankeschön Peter :-)
Das ist ein guter Überblick und ermöglicht eine schnelle Einordnung :glotz:
Wir sind jetzt in 4. Jahr der Begehungen dort. Mit unterschiedlicher Intensität. Dort habe ich ca 300 Einzeleinmessungen gemacht. Wieviel genau müsste ich mal sehen. Das macht die Auswertung jetzt natürlich komfortabel. So viele Messungen und dann später die Übertragung kann ich jetzt mit einem kleinen Sohn aber nicht mehr leisten. Da wird leider nur noch selektiv eingesessen. Die Streuungen sind aber schon recht klar.
Bei der Abgabe habe ich alles mitgegeben. Ich finde das gehört dazu. Da kann man ja noch ein paar mehr Aussagen treffen. Wenn man Zeit und Lust dazu hat :dumdidum:
Liebe Grüße Daniel