Servus allerseits,
Eine kleine Beilklinge aus Tonschiefer. Ziemlich oval, zienlich dick, ziemlich klein und leider an der Schneide ziemlich kaputt.
Warum haben die Ahnderln aus Schiefer Beile hergestellt, wo das Zeug doch offensichtlich nichts taugt?
Eigentlich wollte ich an der Stelle Linienbandkeramik finden, war wohl nix. Stattdessen dieses jungneolithische Beil, einen Klingenrest aus Rijckholt und eine fette provinzialrömische Trümmerstelle.
Jetzt ist Hauptsaison, ehe Kartoffeln gesetzt und Rüben gesät sind.
Beste Grüße
RP
schönes beil :staun:
gruß
Man nimmt, bzw. nahm halt was zur Verfügung stand.
Schönes Einsatzbeilchen.
:prost:ist doch ein schönes teil ! glückwunsch ....
Dere rolfpeter, "....Beilklinge aus Wetzschiefer. Ziemlich oval, zienlich dick, ziemlich klein und leider an der Schneide ziemlich kaputt.
Warum haben die Ahnderln aus Schiefer Beile hergestellt, wo das Zeug doch offensichtlich nichts taugt?"
Das Teil hat immerhin ein paar tausend Jahre überlebt... und Schiefer ist zäääääh... und schöön ist es auch... und gebeilt wird es auch ETLICHES haben..hoffentlich keine Köppe...
Bist Du sicher dass es sich um Schiefer handelt?
Bis bald
Edi
Weil Schiefer nicht gleich Schiefer ist.
http://www.kunsthandwerker-markt.de/maei_schiefer.php3
Das Material sieht mir auch ein bisschen wie Porfyr / Basalt aus, oder ???
Danke Jungs,
sicher, welches Material es ist, bin ich mir natürlich nicht. Aber kommt mir vor wie Schiefer. Der helle Bogen auf der Vorderseite ist übrigens ein Kratzer vom Pflug, die hellen Punkte sind Pickspuren. Ein metamorphes Gestein ist es jedenfalls, also kein Basalt.
Ich glaube ich besuch mal ein Gesteinskundeseminar, falls es sowas gibt.
Grüße
RP
Tach zusammen !
Häng mich einfach mal dran !!
Ich bin mir beim Material sicher dass es Schiefer ist !!
Aber: ist die auch jungsteinzeitlich ? und falls ja wie alt in Jahren ??
Danke für jeden Tipp !
Schang
Nun Schiefer werden unsere Vorväter wohl nicht benutzt haben, Schiefer läßt sich leicht spalten und ist daher als Werkzeug denkbar ungeeignet. Ich tippe eher auf Amphibolit. Dieser Stein ist kompakt und wurde sehr gerne zur Steinbeilherstellung verwendet.
http://www.geodienst.de/amphibolit.htm
Gruß Rambo
Zitat: Aus den Gruben Stelle 128, 135, 137 und 191 konnten insgesamt fünf Dechselbruchstücke -2 Nackenbruchstücke, 1 Schneidenbruchstück und 2 Mittelteilfragmente - aus Wetzschiefer geborgen werden. Ein möglicher Dechselabschlag aus Amphibolit (?) stammt aus der Grube Stelle 132.
aus: http://www.urban-archaeologie.de/Archaeologie/asf/Reports/Bericht_1016%20ACA.html
Schiefer ungleich Schiefer. :winke:
Moin!
Einmal abgesehen davon, ob RPs Beilklinge aus Wetzschiefer besteht oder nicht, was nach dem Bild nicht zu beurteilen ist, aber der Mann weiss, wovon er spricht: (Wetz-)Schiefer ist noch lange kein (Dach-)Schiefer! Wetzschiefer ist eine rheinische Bezeichnung für das, was in Belgien "Quarzite de Vielsalm" genannt wird. Und der Namensbestandteil "Quarzite" sollte eingentlich schon genügen. In unverwittertem Zustand ist das Zeug tierisch zäh und ziemlich hart und diente z.B. im Rheinland seit der LBK als wichtiges heimisches Ersatzmaterial für den sonst grundsätzlich dominierenden "Amphibolit i.w.S.".
Beste Grüsse
schönes Teil.
MFG
Hansi.
Aaaaarrrrrrrrrrrrrrggggggggggggghhhhhhhhhhhhhhhhhh :wuetend:
Jetzt habe ich gut 20x schönes Teil.
MFG
Hansi.
gelesen
Das halte ich nicht mehr aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Er hat sicher auch die besten ausgesucht... :irre: :irre: :irre:
schöne Beiträge.
MFG
Valens.
Komme eben von einem gesteinskundlichen Seminar, das die hiesige Außenstelle des Amtes für Bodendenkmalkunde ausgerichtet hat.
Das Material ist Tonschiefer.
Frage an alle kundigen: Wie krieg ich den Betreff geändert?
Ich probiers mal.
Gruß
RP