Zurück vom LfD. Das Artefakt liegt bezüglich der Zeichnung auf dem Rücken. Im Querschnitt kann man sehen wie fett dieses Projektil ist.
Da wurde die Schäftung wohl zum Problem....oder gibt es (gewichtige?) Gründe solche Brummer herzustellen?
Natürlich vom Pfeilspitzenacker (dessen Keramik in die Frühbronzezeit datiert wurde...mit wenigen Ausreissern ins vielleichtige Endneolithikum....Zeichnung wie immer mit freundlicher Genehmigung des LfD )
Ansonsten Staub und Fundleere
Hallo Edi...
...ja merkwürdig mit dieser Dicke !! :kopfkratz:
Ich hab auch so eins mal gefunden, jedoch ist es klein.
Wie lang ist denn dein Stück ?
Ich weiss nicht, aber könnte man sich vorstellen, dass es eben ein "Probe-Stück" eines jungen, untrainierten Flintschmides sein könnte ?
Wir werden es wohl nie wissen ! :heul:
Ziemlich lang für unsere Verhältnisse ist das Ding, agersoe, ...38 mm...aber sonst ziemlich gut bearbeitet.
Vielleicht brauchte ein Pfeil für besondere Aufgaben manchmal vorne etwas mehr Gewicht?
Du hast Recht : Wir werden es wohl nicht mehr erfahren.....
Servus bis bald
Edi
Hallo,
vielleicht wurden ja derartige Pfeilspitzen benötigt um etwas grösseres zu jagen ...... ich meine je grösser der Querschnitt desto grösser
der Wundkanal desto grösser der Schaden im Gewebe und der Blutverlust .... . Und durch die grössere Masse hat es auch eine höhere
Energie im Ziel .... :idee: .... nur eine Idee halt.
MFG Psearch
Sehr wahrscheinlich, psearch :super:
Merkwürdig ist nur dann, dass es auch grosse neolithische Pfeilspitzen in der bekannteren flachen Form gibt ! :kopfkratz:
Ich würde mal annehmen, dass diese dickere Ausgaben, gross oder kleine, etwas früher in der spätneolithischen Phase zu datieren sind.
Also ein Zeitpunkt, wo die Flächenretuschierungstechnik noch nicht so sublim entwickelt war !!
:winke:
Servus Freunde,
es gibt Untersuchungen, daß Flitzbogenpfeile mit Spitzen, die schwerer als 8g sind, nicht mehr vernünftig fliegen. Vielleicht ist es ja gar keine Pfeilspitze oder es handelt sich um Eine Vorarbeit?
Beste Grüße
RP
Danke Leute, für die interessanten Beiträge
Edi