Huhu,
anbei ein Einzelfund vom letzten Wochenende, es lohnt sich anscheinend auch mal über angrenzende Äcker ohne keramische Funde zu schwenken.
ich hoffe, ihr sagt mir wie alt der Ring sein könnte, ich hoffe auf MA. :smoke:
Mindestens Mittelalter 13.-14. Jh.
Ähnliche Ringe gibt es aber auch zur Hallstattzeit nur ein wenig archaischer.
Zitat von: Merowech in 20. Oktober 2015, 19:09:26
Mindestens Mittelalter 13.-14. Jh.
Ähnliche Ringe gibt es aber auch zur Hallstattzeit nur ein wenig archaischer.
JA Super ☺
Von der Form ähnelt er meinen Steigbügel Armreifen von einem Gräberfeld in der Nähe ,ich bilde mir ein Einen leichten Brandschaden zu erkennen, wie er auf dem Scheiterhaufen durchaus üblich ist wäre die ältere Ansprache zu untermauern bzw.
Kennst du Bilder von Ringen der älteren Eisenzeit dieses Typus?
Zitat von: Levante in 20. Oktober 2015, 21:47:39
Kennst du Bilder von Ringen der älteren Eisenzeit dieses Typus?
Schwierig......da müsste ich mal einiges an Literatur durchsuchen - das kann dauern. :zwinker:
Huhu,
Wäre kaiserzeitlich möglich? Diese Anregung haben wir am Wochenende von unserem Restaurator bekommen, aber leider ohne Literatur Hinweise. :kopfkratz:
Kaiserzeitliche RInge: einfach mal bei Beckmann bzw. Henkel nachschlagen. Im übrigen halte ich das Stück für relativ modern.
Zitat von: TeSi in 07. Dezember 2015, 09:37:44
Kaiserzeitliche RInge: einfach mal bei Beckmann bzw. Henkel nachschlagen. Im übrigen halte ich das Stück für relativ modern.
relativ ist eben etwas relativ. 5 Leuten vorgelegt und 5 relativ unterschiedliche Meinungen. Für meine Verhältnisse ist der Ring relativ ungewöhnlich und relativ alt. :irre:
Aber ich werde ihn mal mit vermutlich 13. Jahrhundert ablegen und melden mit dem Zusatz ggf. RKZ oder älter, damit mache ich nichts falsch.
Wieso ausgerechnet 13.Jh. Sind die Rippen dafür typisch? :-D
Zitat von: Merowech in 20. Oktober 2015, 19:09:26
Mindestens Mittelalter 13.-14. Jh.
Ähnliche Ringe gibt es aber auch zur Hallstattzeit nur ein wenig archaischer.
Deshalb.... :winke:
wobei das
Mindestens wieder relativ ungenau ist.
Exakte Datierungen sind leider oft ein großer Luxus. :heul:
Aber mal sehen was die Fläche im nächsten Jahr bringt, ich tendiere zu Gräbern auf dem Acker, da wird sicherlich noch besser zu datierendes Material zu finden sein.
Zitat von: Levante in 07. Dezember 2015, 10:27:20
...
Aber ich werde ihn mal mit vermutlich 13. Jahrhundert ablegen und melden mit dem Zusatz ggf. RKZ oder älter, damit mache ich nichts falsch.
Moin,
keine polemische Frage. Warum möchtest Du bei Unsicherheit überhaupt eine zeitliche Datierung
in der Fundmeldung angeben?
Gruß
Jürgen
Zitat von: StoneMan in 07. Dezember 2015, 11:49:50
Moin,
keine polemische Frage. Warum möchtest Du bei Unsicherheit überhaupt eine zeitliche Datierung
in der Fundmeldung angeben?
Gruß
Jürgen
Das liegt doch auf der Hand oder in der Natur der Sache... man untersucht ja keine Flächen um nur Fragen zu erlangen, man übt das Hobby in der Regel aus um Antworten, Wissen und Weisheit zu erlangen...die Realität belohnt dich leider viel zu oft mit mehr offenen Fragen als erwartet. :kopfkratz:
Moin,
@ Patrick, das ist doch klar, dass Du/wir das Hobby ausüben um zu lernen etc.
Dass wir uns hier den Kopf zerbrechen ist ja OK :super:
Angaben von Beifunden ist e obligatorisch, aber das nützt weder Dir noch dem Archäologen,
wenn da von der Vor- und Frühzeit bis Industriezeitalter steht.
Es sei denn es ist eine bestimmte Konzentration einer Kulturstufe zu verzeichnen.
Meine Frage war doch, warum in einer Fundmeldung ans LDA eine zeitliche Datierung vornnehmen,
wenn (deinerseits) Unsicherheit vorherrscht?
Gruß
Jürgen
Moin Patrick,
darf ich das von Dir an anderer Stelle Geschriebene auch auf meine Frage als Beantwortung sehen? :dumdidum:
Zitat von: Levante in 08. Dezember 2015, 08:23:03
Wir wissen doch, dass es in der Regel im Amt keine neuen Ansprachen gibt. :smoke:
Gut, Du schreibst, "in der Regel"; es geht hoffentlich mehrheitlich so >Klick< (http://www.sucherforum.de/index.php/topic,68085.msg427815.html#msg427815)
Gruß
Jürgen
Zitat von: StoneMan in 08. Dezember 2015, 13:27:57
Moin Patrick,
darf ich das von Dir an anderer Stelle Geschriebene auch auf meine Frage als Beantwortung sehen? :dumdidum:
Gut, Du schreibst, "in der Regel"; es geht hoffentlich mehrheitlich so >Klick< (http://www.sucherforum.de/index.php/topic,68085.msg427815.html#msg427815)
Gruß
Jürgen
Ach wenn nur alles so schön einfach wäre. :kopfkratz: :smoke:
Wenn man "Unbekannte Zeit" einträgt :besorgt: :nono:, so schreibt man hier lieber "vermutlich xxx", in der Hoffnung, das man sich das Stück deswegen überhaupt mal ansieht. So ist das Leben... :zwinker: Ist bei der Menge ehrenamtlicher Funde auch irgendwo verständlich. Gruss...
Nach längerer Zeit mit aufgestockter Literatur, kann der Ring als
Römischer Bandring gebuckelt oder geperlt Datierung 1. Jh. angesprochen werden.
Henkel Tafel XXIV, Abb. 469-472
Hier noch ein Auszug der Tafel 13, aus dem Band FiA 10, römischer Schmuck in Augst.
Oh, Hallöchen, vielen Dank für den Nachtrag. :Danke2: