Moin,
von einer Spätmittelalterlichen bis neuzeitlichen Hausstelle, diese Silbermünze mit starker Verkrustung gefunden.
Jüngere Münzen kommen dort oft in diesem Zustand aus dem Boden.
Die Verkrustung ist so stark und das Silber scheint nicht das Beste zu sein, sodass ich diesmal nichts dran machen will.
Durchmesser der Münze ist 17mm
Gewicht habe ich nicht gemacht, hat wohl auch keinen Zweck.
Kann man sie trotzdem noch irgendwie bestimmen :kopfkratz:
Lieben Gruß
Gabi
Hi,
könnte ein Dreiling, des Herzogtums Mecklenburg sein. Ist auf Bild 1, ein Ochsenkopf-Wappen?
Gruß, Tuco :-)
Moin Tuco,
ich kann leider wirklich nicht mehr erkennen. :friede:
Weiß ja noch nicht mal wie sie richtig ausgerichtet werden muss.
Hatte sie schon in Vitamin-C-Lösung eingelegt und auch in heißem Wasser und versucht mit dem Skalpell was ab zu bekommen.
Wenn ich die in Zitronensäure und Natron einlege, wird sie bestimmt wieder so stumpf.
Gruß
Gabi
Hallo Tuco,
habe noch ein bisschen was an der Münze gemacht.
Etwas besser ist es zwar zu erkennen aber für mich noch immer nicht identifizierbar.
Stierkopf im Wappen könnte passen aber unter Dreilinge finde ich keine ähnliche Abbildung und ein Witten ist es wohl auch nicht.
Habe auch schon in diesem Link versucht was zu finden.
Da bekommt man ja ne Augenmacke. :irre:
https://www.muenzen-mecklenburg.de/
Kannst Du jetzt mehr erkennen ?
Lieben Gruß
Gabi
Bei diesen Billon-Münzen ist Proargentol besser geeignet, mit dieser Verkrustung ist die Reinigung aber auch schwierig.
Die ist bestimmt auch hier irgendwo zu finden:
https://www.ma-shops.de/altdeutschland/mecklenburg/?catid=14976&sortby=jahr_norm&ajax=32tn
Viele Grüße
Jacza
Jetzt geht meiner Ansicht nach nur noch so etwas:
Lupenbrille und ein scharfes Skalpell, bzw. Zahnarztbesteck
und natürlich eine ruhige Hand :dumdidum:
Gruß :winke:
Zitat von: Jacza in 15. November 2021, 12:54:15
Bei diesen Billon-Münzen ist Proargentol besser geeignet, mit dieser Verkrustung ist die Reinigung aber auch schwierig.
Die ist bestimmt auch hier irgendwo zu finden:
https://www.ma-shops.de/altdeutschland/mecklenburg/?catid=14976&sortby=jahr_norm&ajax=32tn
Viele Grüße
Jacza
Moin Jacza,
was ist besser ? flüssig oder Gel ?
im Link war ich auch schon unterwegs, bin aber noch nicht durch.
Die Konzentration fehlt mir dazu.
Lieben Gruß
Gabi
Moin strato,
Lupenbrille habe ich nicht und schon gar keine ruhige Hand. :dumdidum:
Mit Skalpell habe ich unter einer "normalen" Lupe 3-fach Vergrößerung schon versucht weiterzukommen.
Ein ganz klein bisschen hatte ich abbekommen.
Mit dem Dremel gehe ich erst gar nicht an diese Münzen, dann versaue ich sie erst recht.
Lieben Gruß
Gabi
Was haltet ihr von Oxalsäure?
Habe ich bei Silber schon öfter benutzt.
Allerdings nur kurz rein und dann mit
Kaiser-Natron neutralisieren. :kopfkratz:
Ich meine, dass man 2 oder mehrere Fälle unterscheiden muss, bevor man mit "Chemie" rangeht:
1. die Münze ist oxidiert (schwarz) und/oder hat eine hartnäckige Schicht Hornsilber (anthrazit/grau) drauf
2. die Münze ist kaum oxidiert, aber ist stark verkrustet (mineralisch; Sand; Lehm)
Gabis Münze gehört den Bildern nach eindeutig zu 2.
Dabei stellt sich die Frage, welche "Chemie" Mineralien ablöst aber das Silber unversehrt lässt ?
Ich kann das nicht beantworten, weil ich zur "Skalpell-Fraktion" gehöre.
Gruß :winke:
Zitat von: stratocaster in 15. November 2021, 19:49:04
Ich kann das nicht beantworten, weil ich zur "Skalpell-Fraktion" gehöre.
Gruß :winke:
ich auch :winke:
Zitat von: Wiesenläufer in 15. November 2021, 15:00:28
Moin Jacza,
was ist besser ? flüssig oder Gel ?
im Link war ich auch schon unterwegs, bin aber noch nicht durch.
Die Konzentration fehlt mir dazu.
Lieben Gruß
Gabi
Ich nutze das flüssige Proargentol 351 A, das Gel kenne ich noch garnicht.
Bei trockenen Verkrustungen gehe ich immer mit dem Dremel + Messing-/Stahlbürste ran: rabiat, aber einfach.
Viele Grüße
Jacza
:Danke2: Jacza,
Dann werde ich es mal bestellen.
Lieben Gruß
Gabi
@Gabi
Lohnt sich allemal, aber Vorsicht mit den Dämpfen, stinkt sehr nach Ammoniak, also am besten nicht in Innenräumen verwenden.
Für Billonmünzen mach ich immer ein Bad aus 50% Proargentol und 50% heißem Wasser, dann so nach ca. 12 min die Münze abwaschen und mit Kaisernatron abreiben.
Moin Jacza,
Danke für diesen Hinweis.
Werde ich beachten.
Lieben Gruß
Gabi