Hallo,
kann mir jemand was zu dieser Goldmünze sagen?
Ich tu mir mit dem bestimmen immer recht schwer...
Gruß
awo
Na erst mal herzlichen Glückwunsch zur Goldmünze !
Was kannst Du denn von der Umschrift lesen ?
Gruß Fieldwalker
Die ist französisch Louis der 14. , glaub ich. Gruss..
REX **IC XIIII und 4 Lilien
REX XIIII CHR
Ja, könnte stimmen...
https://www.numisbids.com/n.php?p=lot&sid=486&lot=3066
Gibt viele verschiedene von dem, deine hat z.B. ein "P" im Kreuz. :winke: Gruss...
Da muss ich mal nachschauen ob die noch Kumpels hat :zwinker:
Ich hab den Link von NumisBids nur reingestellt um zu zeigen, dass es so ein Ludwig 14. ist.
Wie dieser nur aus einer anderen Münzstätte. http://www.comptoir-des-monnaies.com/product_info.php/france-louis-xiv-louis-dor-aux-insignes-1704-paris-au5053-km-3651-p-471149
Die Münzstätte P ist Dijon.
Das ist ja mal passend. Eine Goldmünze vom Sonnenkönig. Beide strahlen!
Glückwunsch
mc.leahcim
Interessantes Stück, scheint sich um eine Fehlprägung bzw einen Doppelschlag zu handeln...Auf der Rückseite sieht man Teile der Inschrift der Vorderseite und umgekehrt....am deutlichsten: am Hals des Sonnenkönig sieht man die Reste des Zepters von der Rückseite und auch oben aus seinem Kopf wächst die andere Seite des Zepters...und da wo sonst das Prägejahr steht liest man Teile der Rückseiten Inschrift...es gibt aber noch viel mehr Stellen auch auf der Rückseite erkennt man Reste des Portraits.
Hi
Gutes Auge Werner :glotz: :glotz: :glotz:
Schönes Stück.
Gruß CR
Eigentlich keine Fehlprägung sondern wohl eine offizielle Überprägung eines älteren Stückes...das kam beim Louis d' Or öfter vor wie einigen Beispiele im Netz zeigen habe dazu folgenden Text gefunden:
"Ludwig XIV. gilt als der Inbegriff des Monarchen, vor allem deshalb, weil die Menschen wirkungsvoll
zur Schau getragene Selbstüberschätzung gerne für bare Münze nehmen. In Wirklichkeit erschöpfte er
die wirtschaftlichen und menschlichen Ressourcen Frankreichs für seine unablässigen Kriege und deren
Folgekosten in Form von Staatsverschuldung, Verlust an Menschenleben und Arbeitskräften,
Hungersnöten, Krankheiten. So trieb er sein Land dem Ruin entgegen der, wie es dann unter seinem
übernächsten Nachfolger geschah, nur in dem Sturz der absoluten Monarchie enden konnte.
Das Problem der ständigen Verschuldung löste der König, indem er die kursierenden Münzen einziehen
liess und durch Überprägung aufwertete; «Reformation» nannte man dieses Vorgehen schönfärberisch.
In Wirklichkeit bedeuteten diese Massnahmen aber natürlich eine Abwertung der Währung, was in der
Bevölkerung zu viel Unzufriedenheit führte. So sank der Silberwert der Livre, im Silberwert des
späteren Franc ausgedrückt, zwischen 1641 und 1740 von 1,86 auf 1 Franc. Der Zahlungswert des Ecu
stieg in dieser Zeit stufenweise von 3 auf 6 Livres."
Also haben wir hier eine "reformierte" Münze vor uns...
Vielen Dank für die Infos! Ist ja höchst Interessant.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem attraktiven Fund! Interessante Geschichte mit der Umprägung, sieht man selten!
Grüße, Steelsky