Hallo,
beim Pilzesammeln fand ich dieser Tage ca. 10 kg ,,Steinglas" im Wald, lauter Bruchstücke bis zu doppelter Faustgröße, Farbe anthrazit, relativ schwer und sehr scharfkantig. Einzelne Stücke mit kreisrunden Gruben an der Oberfläche. Unmagnetisch. Daneben einige Objekte wie poröse Schlacke, Oberfläche glasiert (wie aufgeschmolzen). Die Steine fanden sich in einem Umkreis von ca. 10 m, einige in den Waldboden eingedrungen und teilweise überwachsen. Kein Krater. Ca. 1 km abseits der Straße.
Bitte schauen Sie die Fotos an und geben mir einen Hinweis, ob es sich tatsächlich um Tektit- Bruchstücke handeln könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang
Sieht aus wie Schlacke. Ob nun von einer (Wald)-Glashütte oder von Erzverhüttung ? :icon_eek:
diese schlacke ca. 30x30,wurde bei uns früher für datschenbau verwendet.sauschwer,billig--das ergebnis:
lies nicht nen hauch luft durch--buden feucht,damals konnte man aber noch alle türen offenl
assen.
gut fund karin:lol:
Ich tippe auch auf Schlacke / Obsidian.
Wenn Meteorite aufprallen tritt starke Hitze auf, die dann das umgebende Gestein schmelzen lässt, was dann glasartig (meist grün/schwarz, selten gelb) aussieht. Das sind dann Tektite.
Ähnlichkeiten zu Schlacken / Obsidian bestehen dennoch.
Gegen Tektite spricht:
Die Tektite findet man im Streufeld eines Meteors und das ist ja nicht vorhanden.
Die Tatsache, dass die Funde alle aus 10 m Umkreis stammen, lässt vielleicht auf einen alten Meiler zur Holzkohleherstellung schließen.
Tektite sind meist kleiner als 4 cm, sehr selten findet man apfelgroße Stücke.
Diese Stücke scheinen im Durchschnitt ja deutlich größer zusein.
ist schlacke, in der lausitz kann man kleine tektite finden