Servus
Jeder Acker hat so seine Keramikeigenheiten.. aber im Lauf der Zeit finden sich in einer Fundlandschaft sukzessive Entsprechungen, Abwandlungen und Ähnlichkeiten der lokalen Keramikproduktion.
Dieses Teil hier aber- von einem vielperiodigen Acker- hat noch keine Brüderlein und Schwesterlein.... Sehr weich- leicht mit länglichen Stichen-Furchen verziert...
Kennt jemand Vergleichsstücke
Danke
Edi
@ Silex, kanst du auch die Rückseite der Keramik zeigen, vielleicht kann ich dann mehr dazu sagen.
Sieht sehr nach prähistorisch aus, aber damit wollen wir uns ja nicht zufrieden geben. :super:
Gruß Rambo
Dere Rambo, - leider wieder ein "abgegebenes" Stück- ebenso wie die in unmittelbarer Umgebung gefundenen - folgenden Bruchstücke.
Die Rückseite der ersten , gesendeten Scherbe - also die Innenansicht - weist meiner Erinnerung nach keine erhellenden Eigenschaften auf.
Die Fundstelle und die Datierung der keramischen Hinterlassenschaften ist deshalb so interessant weil sich hier 7 Pfeilspitzen, auf kleinem Raum - fanden, nebst eben dieser - für unseren Raum untypischen- Keramik. Und neolithische Keramik ist für unser Gebiet absolut
RArissimo
Na gut dann eben so :prost:
Ich tippe auf Kupferzeitlich die Art der Verzierung, der Rand mit den Einstichen, Handgefertigt, grobe Keramik, lassen mich zu der Annahme Kupferzeitlich kommen. Vielleicht auch frühe Bronzezeit, da ich ja die Keramik vom Fundort nicht kenne.
Gruß Rambo
Isoliert betrachtet ist die zweite Scherbe m.E. ziemlich sicher slawischen Ursprunges(7.-10. Jh.)