servus Vorgeschichtsfreunde,
vermutlich neuerer Abkunft aber weil ich Ähnliches noch nie fand wäre es vielleicht doch interessant wenn jemand von Euch sowas irgendwie einordnen könnte.
Die Begleitfunde sind urnenfelderzeitlich und mittelalterlich
Danke
Edi
Hallo Silex, derartige Stücke entstehen bei der Herstellung in Waldglashütten beim Schneiden von Fensterscheiben. Du hast hier einen Abschnitt von einer Glasschere, der zusammengebogen ist.
Viele Grüße
Kunckel
Hallo
Dazu ist nichts mehr weiter beizufügen. :-)
Außer das man in der zeit von Butzenscheiben spricht. Das Fensterglas von heute gab es noch nicht.
Grüße
Patrick
Hier gleich noch mal ein Bild zur Veranschaulichung. :zwinker:
Die Fragmente stammen von einer zerpflügten Glashütte.
Grüße
Patrick
Ihr Lieben,
ich weiß ja nicht wer von Euch Ahnung von der Produktion von Waldglsahütten aus dem 16./17.Jahrhundert hat, aber: defeinitv gab es Fensterglas im 16.und 17.Jahrhundert! Man formte frei mit der Glasmacherpfeife Zylinder, hat sie aufgeschnitten und so das Fensterglas erhalten, die dicken und ungleichförmigen Rander hat man abgeschnitten. Es geht hier NICHT um Butzenscheiben !!!!
Gruß
Peter alias Kunckel
Hi du Lieber,
Hm... Wenn dem so ist, dann muss ich wohl noch mal die Literatur wälzen.
Bei uns in der Gegend sind mir Große Fensterscheiben nicht bekannt aus der Zeit. Eher aus dem 19ten Jahrhutert.
Wenn die Häuser bei uns Glasfenster hatten dann waren es Butzenscheiben.
Möglicherweise war das in reicheren Gegenden anders, aber das muss ich dann wohl nochmal nachlesen.
Grüße
Patrick
Moin Moin
Kunkel hat recht. Diese Scheiben gab es schon. Kann man Heute noch sehen an alten Kirchen z.B.
Da sind die Scheiben dann so uneben, rauh an der Oberfläche. Natürlich nur *kleinere* Scheiben.
Und die Herstellung von diesen Glas wird Heute noch in Museen gezeigt. ( Wurde zur Rohglasherstellung noch bis vor ca. 50 Jahren ausgeführt. )
Einfach eine Röhre blasen und aufschneiden. Zurecht schneiden und fertig ist das Fensterglas :-)
Gruß Bernd