Trotz Verzapfung im Wandungskörper brechen Handhaben , Henkel, Knubben... und eben auch Aufhängeösen... "gerne" ab. Und man findet erstere nicht arg selten ...wenn ihnen eine gewisse Massivität eigen. Letztere sind aber wegen der geringen Materialdicke und ihrer Winzigkeit nur selten als Bruchstück zu finden.
Und so war dies gestern mein erstes Exemplar in langjähriger Sucherpraxis.
Die Schnur muss auch ein sehr feines Gewirk gewesen sein um durch diese Miniöse zu passen.
Die Fundstelle liefert vom Neolithikum an (Pfeilspitzenrohling, feine Kratzer und ein Tonidolfragment) über die frühen Bronzezeiten ....wenig..aber immer Ausgefallenes.
Ich tippe mal frech auf Neolithikum. Kann man Ösenkeramik dieser frühen Keramikepochen irgendwie ansprechen?
Danke
für jede Anregung
im derzeitigen Dunkel
Edi
Servus Edi,
ich kann's zeitlich nicht einordnen....bis auf....ähhh urgeschichtlich...
Herzliche Grüße
RP