Hallo,
die Fotos wollte ich Euch schon länger mal zeigen. Es handelt sich un einen Baustellenfund aus den 70iger Jahren. Die Besitzerin wollte wissen wie alt die Keramik wäre und ich konnte den Topf zur Beaebeitung weitergeben. Durch die Hacke eines Bauarbeiters wäre das Stück zerschlagen worden und wurde danach wieder geklebt.
Viele Grüße Heino
Hi,
das ist ein wunderschöner Franke, "Fränkische Knickwand Ware" hast du bitte noch die Abmessungen für uns?
In der Regel kommen diese gut erhaltenen Töpfe aus Gräbern, da hat es vermutlich auch noch Beigaben gegeben, wie schöne fränkische Glasperlen....
LG
Patrick
Hallo Patrick,
die Höhe war so um die 15cm, ist schon ein paar Jahre her. Ein Gräberfeld war dort schon vorher bekannt. Innerorts und in der Nähe des Rheins. Das war sicher ein Grab, aber wie gesagt 70iger Jahre. Nach den Perlen habe ich natürlich auch gefragt, was mit großem Erstaunen zur Kenntnis genommen wurde.
Gruß Heino
Es handelt sich nicht um "Knickwandware" weil kein Knick in der Wandung ist, also kein Umbruch. Es handelt sich um eine charakteristische fränkische Feinkeramik in einer schlichten Form mit einem einfachen Rollstempeldekor. In der Form irgendwas zwischen Fußschale oder Topf mit abgesetzter Standfläche. Was die Datierung angeht konnte sich die Besitzerin ja an der Datierung des Gräberfeldes orientieren. Das Gefäß lässt auf kein Geschlecht der beigesetzten Person schließen
lG Thomas
Hallo,
das Gäberfeld ist in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts datiert. Bei der Bearbeitung des Topfes wurde 6.-8. Jahrh. angegeben.
Zitat von: Heino in 03. August 2019, 09:21:38
Hallo,
das Gäberfeld ist in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts datiert. Bei der Bearbeitung des Topfes wurde 6.-8. Jahrh. angegeben.
Das umfasst die gesamte merowingische Epoche. :dumdidum:
Dabei kann man nun wirklich nichts falsch machen!
:super: