Hallo Leute,
heute habe ich auf einem im letzten Jahr entdeckten Platz, recht isoliert, diese mit mehrern Furchenstichreihen verzierte Scherbe, zusammen mit einer unverzierten Scherbe gefunden. Die Hauptfundstreuung geht erst wieder nach 50 m los. Das Dekor ist wohl mit einem rechteckigen Werkzeug gestochen worden und nicht mit der Schnur verziert. Ansonsten wäre die Zeitstellung für mich schon klar.
Jedenfalls ist das neben einigen Fingertupfenleisten und Strichverzierungen die am besten ansprechbare Scherbe von dort, von der Warenart hatten wir aber schon eingie. Wir haben dort ganz wenig Silex und ein Bruchstück von einer sehr großen Dechselklinge. Scheint ein gemischter Platz.
Was denkt ihr, was das für eine Zeitstellung ist?
liebe Grüße Daniel
Na Gott sei Dank, seid ihr wieder alle da :zwinker:
Mittlerweile gibt es ein paar Einschätzungen die in Richtung Schnurkeramik und Glockenbecherkultur gehen. Schaut man sich die Verbreitungskarte, z.B. von Oberfranken an, dann gibt es ein wildes Nebeneinander dieser beiden Kulturen.
PS: Auch in der Schnurkeramik gibt es solche Verzierungen, welche nicht mit der Schnur gemacht wurden.
liebe Grüße Daniel
War mal teuer zu kaufen!
Jetzt zum freien downloaden
https://www.academia.edu/38914617/Gro%C3%9Fmann_2016_R_Gro%C3%9Fmann_Das_dialektische_Verh%C3%A4ltnis_von_Schnurkeramik_und_Glockenbecher_zwischen_Rhein_und_Saale_Dissertation_Human_development_in_landscapes_8_2016_
liebe Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
komme jetzt erst dazu dir zu danken. An den Stoff muss ich mich langsam herantasten.
Auf Seite 192 Abb 8.19 sieht man aber die ganze Misere :winke: also nur mal so ein Beispiel :narr:
liebe Grüße Daniel
Genau, die Übergänge sind verdammt eng und an Gefäßfragmenten gar nicht zu unterscheiden! :super: