Servus, :winke:
heute war der Greifreflex schneller :zwinker:
Wie würdet ihr den zeitlich ansprechen?
Römer sind auf der Fläche vertreten. Sonst bis in die Neuzeit alles zu finden.
Beste Grüße
Mike
Da wird irgend etwas rum getüdelt gewesen sein . Das zerfiel dann wohl vor Jahren.
Gruß
Thomas
Das wäre für mich eine Perle
Zitat von: Harigast in 08. April 2023, 15:12:42
Das wäre für mich eine Perle
:nixweiss: das Loch ist aber spinnwirteltypisch konisch :nixweiss:
Beste Grüße
Mike
Sieht eher so aus als wäre die äußere dunklere Schicht teileise abgelöst und darunter wird dann der andersfarbige Untergrund sichtbar. Für römisch halte ich diesen Wirtel nicht. Eher für hohes Mittelalter.
lG Thomas :winke:
Zitat von: thovalo in 08. April 2023, 21:22:56
Sieht eher so aus als wäre die äußere dunklere Schicht teileise abgelöst und darunter wird dann der andersfarbige Untergrund sichtbar. Für römisch halte ich diesen Wirtel nicht. Eher für hohes Mittelalter.
lG Thomas :winke:
Besten Dank :super:
Gruß Mike
Frohe Ostern und guten Tag! :winke:
Vorgestern konnte ich auf der Flur einer frühmittelalterlichen Siedlung ein entsprechend ausgeprägtes Belegstück eines Keramikgefäßes auflesen, dessen Bilder ich hier mit anhänge. es ist ein seltener Fundbeleg einer Keramik "Badorfer Machart" mit aufgelegten und mit Fingertuopfen gegliederten Tonband. Es datiert in das späte 8. bis in die erste Hälfte des 9. Jhs.
Das Gefäß "sollte" im gelb-beigen Oxydationsbrand gearbeitet werden, doch hat es aus irgendeinem Grund zuletzt eine Reduktionsphase des Brandes gegeben, die einen grauen äußere Schicht erzeugt hatte. Dadurch wirkt es, als wäre dem Scherben eine Engobe aufgelegt worden. Es ist aber im Profil zu erkennen, dass der Scherben farblich so geshichtet ist und diese äußere Schicht bereits partiell abgeplatzt oder aberodiert ist.
lG Thomas
Das ist interessant. Ähnliche "Brandfehler" habe ich auch schon gesehen. Aber kein Exemplar dieser Machart.
:winke:
Anita
Mahlzeit,
es handelt sich um eine sekundär verbrannte Glasur oder Engobe. Tatsächlich scheint der ganze Wirtel davon bedeckt gewesen zu sein. Wenn man sich die Oberfläche genauer betrachtet, grenzen sich die grauen Flächen von den rotbraunen Flächen nicht klar ab. Daher ist das Erscheinungsbild vermutlich verfälscht.
LG
Patrick
Nach Alfred Höllhuber: ".Wirtelformen des Hoch- und Spätmittelalters und der frühen Neuzeit..."
Er bezeichnet deinen Typ als:" BIRN = birnförmig, rundlich gebaucht, beide Abplattungen schmal..."
das Werk lautet:
SPINNWIRTEL AUS DEM FUNDGUT VON MÜHLVIERTLER BURGEN Von Alfred Höllhuber
@ Levante und Signalturm:
Dankeschön euch beiden für die Erläuterungen :super:
Beste Grüße
Mike