Servus hier,
manchmal rentiert es sich auch unscheinbare Keramikreste genauer zu begutachten... Von einer urnenfelderzeitlichen Fundstelle diese "zeitgenössische" Wandscherbe... Jahrtausendealte Fingerrillenreste oder Tupfenleisten mit Fingernageleindrücken sind schon was Einzigartiges für einen Sammler- aber der Abdruck eines Getreidekorns hat eher Seltenheitswert im Fundgut. Vielleicht kann jemand sogar die Sorte erkennen. Was gabs damals ? Einkorn, Dinkel, Emmer....?
Danke
Edi
Hallo!
Kommen schonmal vor, wenn auch nicht oft. Besonders gern auf Bodenscherben. Gelegentlich auch Gewebeabdrücke.
In Eurem LA gibt es doch sicher Botaniker, die giessen es aus und können´s dann bestimmen.
Danke Warg,
Das LA kriegt alle meine Fundstücke... aber das dauert schon mal 3 Jahre bis zur "Expertise". Das KORN scheint halb abgebildet zu sein und man kann 4 Einschnürungen erkennen.....
Ja leider, die Amtsmühlen mahlen seeehr langsam. Aber aus Sicht des Archäologen sind drei Jahre keine lange Zeit :heul:.
Bei der guten Abbildung und Erhaltung wird es ganz sicher bestimmbar sein.