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Goldsuche => Goldgräber => Thema gestartet von: Leuchtkamel in 14. Mai 2004, 15:37:41

Titel: Welche Waschrinne
Beitrag von: Leuchtkamel in 14. Mai 2004, 15:37:41
Hallo, ich habe leider keinen vergleichbaren Thread gefunden, deshalb frage ich direkt:
Ich überlege mir eine Waschschleuse zu kaufen, die möglichst kompakt und transportabel sein muß (sollte in einem größeren Wanderrucuksack transportiert werden können).
Ich bin schon auf die Elvo und die Goldweck aufmerksam geworden. Welche könnt ihr mir empfehlen?
Titel: Rinne
Beitrag von: Lorry in 14. Mai 2004, 21:54:22

Ich glaub jeder wir seine Rinne die er hat toll finden, oder ausreichend.
Viel kann ich dir nicht raten da ich selbst noch nicht lange Goldsuche.

Ich hab einfach im Netz alle möglichen Berichte oder auch Seiten durchsucht und mich dann für die entschieden die mir am besten gefallen hat. Bin damit super zufrieden.

Gruß Lorry
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 15. Mai 2004, 12:12:47
Also, ich habe mich entschlossen soetwas in der Richtung Keene A51 zu nehmen,
wer ist der günstigste und schnellste Anbieter für Deuitschland?
Titel:
Beitrag von: Daniel in 15. Mai 2004, 13:37:52
Keine Ahnung,ob die Preise noch aktuell sind.
Das Ebay-Angebot auf jeden Fall nicht mehr..
Kannst ja mal nachfragen.
http://www.sucherforum.de/index.php?topic=4679

Gruß Daniel
PS.:
Frag mal nach,ob Mr. Nuss noch die billige Rinne hat.
War,glaub ich,sogar eine Goldweck.
Seine Elvo ist allerdings eine Klasse für sich.:
Kostet zwar einiges aber ist Top!:super:
Aber es kann noch so eine gute Rinne sein,wenn Du nicht schaufelst,kriegste auch nix!
:lol:
Titel: hallo leuchtkamel, super der name...
Beitrag von: garimpeiro in 15. Mai 2004, 17:33:31


http://www.goldminer.at/ausruestung.htm
Titel: nochmal an leuchtkamel
Beitrag von: garimpeiro in 15. Mai 2004, 17:39:18
mist war ja noch nicht fertig, sorry
also der link war eh scho drin, der goldminer besorgt dir das teil bestimmt, ansonsten kannst auch direkt beim keene (kreditplastik vorausgesetzt) ordern oder zb. unter www.pioneermining.com
zu dem leuchtkamel- also der name ist echt originell, hast da auch n´foto von? vorzugsweise bei nacht?:jump1:
grüsse: garimpeiro
Titel:
Beitrag von: Au in 16. Mai 2004, 13:41:01
ich mach hier keine werbung, aber einen hinweis wil ich dir geben.
rechne doch mal was dich ein import mit zoll und transport kostet, dann vergleichst du mal die preise.
und wenn du dir dann noch ein paar euro sparst würde ich mir unbedingt eine schleuse kaufen die genau für das anwendungsgebiet gebaut ist wo sie hergestellt wird.:-D
welche das ist?
findest du sicher raus.
grüsse
au
in eigener sache:
goldblitz ist auf der bayrischen meisterschaft vertreten.
http://www.altmuehltal.de/riedenburg/veranst/goldwaschen.htm

[Bearbeitet am 16-5-2004 von Au]
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 16. Mai 2004, 15:26:26
Die Elvo ist mir aber zu groß und zu schwer, die bekomme ich schon nicht mehr in meinen Rucksack. Alternative ist die Goldweck Schleuse, kann die mir jemand empfehlen?
Bei der sind wohl auch die Versandbedingungen etwas günstiger.
Titel:
Beitrag von: Au in 16. Mai 2004, 19:05:14
wenns den schon die goldweck sein soll die gibts hier.
http://www.goldblitz.de/Deutsch/goldweck_gr.html


[Bearbeitet am 16-5-2004 von Au]
Titel:
Beitrag von: Daniel in 16. Mai 2004, 19:22:09
Schlecht ist die nicht!
Ich hab sie damals beim Andorf gekauft und am Rhein hat sie sich auf jeden Fall bewährt.:besserwiss:
Zumindest hatte ich damals mehr Gold als Björn mit einer seiner ersten Prototyprinnen,wobei ich allerdings zu seiner Ehrrettung sagen muß,daß er da nicht viel zum schaufeln kam,da er nebenbei  2 Leute in die Kunst des Goldwaschens einführte.
Allerdings habe ich ein Lochblech ca. 3cm über die Riffel gebaut,da sich die Riffel bei den großen Rheinkiesel immer verbogen haben.:platt:
Hat nicht Buddy auch eine umgebaute Goldweck-Rinne?

Gruß Daniel :hallo:
Titel:
Beitrag von: Au in 16. Mai 2004, 19:31:26
ja buddy hat seine goldweck zu einer elvo umgearbeitet!:-D
es geht ja doch mit deutscher wertarbeit.
grüsse
au
Titel:
Beitrag von: Lorry in 16. Mai 2004, 23:26:17

Also wenn es nur um den Rucksack geht.
Ich hab einen alten Jägerrucksack bestimmt 22 Jahre alt. Eigentlich ist das so eine Art Sack ohne Gestell, darin bekomme ich meine Rinne + Spaten, Sieb, Hocker und Pfanne rein. Sie schaut oben natürlich raus, mit einem Band um den Kopf ( wie Indianer ) lässt sie sich gut transportieren. An den Taschen kann ich sogar noch meine Eimer ranhängen und wenn man nicht Stunden lang latschen muss geht es mit den 7 kg der Rinne.

Gruß Lorry
Titel:
Beitrag von: MrNuss in 17. Mai 2004, 10:59:37
Kann Lorry nur zustimmen. Hier auf diesem Bild sieht man mal, wie "groß" die Elvo in Transportstellung ist. Ich selber schnalle sie mir einfach auf einen Gestellrucksack und ab gehts. Rücksack ist eh Pflicht... vlnr: MrNuss, AU (hinten) und Buddy. In der rechten Rinne ist noch ein Universalgestell mit dabei, passt alles sehr schon ineinander und ist auf keinen Fall sperrig.

[Bearbeitet am 17-5-2004 von MrNuss]
Titel:
Beitrag von: Au in 17. Mai 2004, 21:50:21
hallo!
da wir erfahren haben das doch etwas wenig leute(20-30) bei den bayrischen meisterschaften erwartet werden sind wir (mr.nuss und ich) nicht dabei.
grüsse
au
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 18. Mai 2004, 15:57:08
Die Entscheidung ist nicht leicht, deshalb habe ich noch folgende Fragen:
-Die Riffel der Goldweck sind aus Alu, nicht aus verzinktem Stahl
-Sie ist geschraubt und nicht geschweißt
-das Riffelblech ist ebenfalls aus Alu
- und der Teppich ist für meinen Geschmack auch nicht das Optimum
Weshalb, ist diese Schleuse dann gut?

Dann zahl ich lieber etwas mehr, und habe eine ausgereifte Schleuse von gewitzten Goldwäschern aus Amerika, die 100-Jährige Erfahrung haben.
Außerdem ist die Keene A51 von der Größe exakt das, was ich brauche.
Kurzum: Warum sollte ich etwas anderes nehmen?
Titel:
Beitrag von: der kärntner in 18. Mai 2004, 20:33:51
Hallo Leuchtkamel

Gold muß die Rinne zurückhalten und wenn die dir Keene passt dann nimm sie. Ich habe auch die Keene und bin sehr zufrieden damit sie hält auch die kleinsten Goldflitter zurück.
schöne Grüße
der Kärntner:-D
Titel:
Beitrag von: Daniel in 18. Mai 2004, 22:29:07
ZitatOrginal gepostet von Leuchtkamel
Die Entscheidung ist nicht leicht, deshalb habe ich noch folgende Fragen:
-Die Riffel der Goldweck sind aus Alu, nicht aus verzinktem Stahl
-Sie ist geschraubt und nicht geschweißt
-das Riffelblech ist ebenfalls aus Alu
- und der Teppich ist für meinen Geschmack auch nicht das Optimum
Weshalb, ist diese Schleuse dann gut?

Dann zahl ich lieber etwas mehr, und habe eine ausgereifte Schleuse von gewitzten Goldwäschern aus Amerika, die 100-Jährige Erfahrung haben.
Außerdem ist die Keene A51 von der Größe exakt das, was ich brauche.
Kurzum: Warum sollte ich etwas anderes nehmen?

Sagt ja zum Glück niemand,daß Du eine andere Rinne nehmen sollst.:besserwiss:
Wenn Du nicht genug schaufelst,hast Du in der besten Rinne nicht´s drin.:lol:
An meiner Goldweck ist das Streckmetall übrigens aus verzinktem Eisen.
Aber mal eine Frage an Dich.
Weshalb soll die Goldweck nicht gut sein?:-D
Andere Leute halten das Gold mit einer selbstgebastelten Schleuse aus 2 Obstkisten mit Gummimatte zurück und das klappt auch ganz gut,wie ich selbst schon gesehen habe.:icon_eek:

Gruß Daniel :prost:

[Bearbeitet am 18-5-2004 von Daniel]
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 18. Mai 2004, 23:46:05

Hallo Daniel,

Na ja, die alten rustikalen Methoden der Goldgewinnung müssen Teils so schlecht gewesen sein, daß ich auf alten Halden noch etwa 1 g/ m/3 dank meiner neuen Systeme zu Tage förderte...

Viele Goldplacer's wurden ausserdem damals liegen gelassen, da diese mit den damaligen Methoden kaum wirtschaftlich rentabel waren.

Es gibt für mich nichts besseres, als moderne ausgereifte Technik.

Hallo Leuchtkamel,

die Sache mit den gewitzten Goldwäschern mit 100 jähriger Erfahrung stimmt natürlich. Bin ja selber auch sehr zufriedener Kunde bei Keene Eng. Aber ein Land, das Weltklasse Mercedes(e) produziert, ist auch in der Lage, (nach langem Dornröschenschlaf) hervorragendes leichtes Minengerät, wie Sluice-Boxen zu liefern.  Meines Erachtens, zählt die ELVO im Segment Handsluice zur Weltklasse. Die Leute von der ELVO haben eher ein Marketingproblem wegen des Bekanntheitsgrades, andererseits wegen Umweltrestriktionen gehindert, eine breite Produktpalette für Minentechnik anzubieten. Wieso aber für ein deutsches Produkt ein völlig unbekannter italienischer Fluß für Namensgebung herhalten muss - und nicht etwa der weltbekannte RHEIN, bleibt aus der Sicht für einen Ausländer ein Rätsel.

Gruß
Tecnomaster   :bandit:
Titel: rinne von guldstrom
Beitrag von: flojo in 21. Mai 2004, 11:07:08
hi...ich bin sehr zufrieden mit meiner rinne von guldstrom . sie ist sehr leicht, verzichtet auf beiwerk wie gitter oder gummimatten sondern hat riffeln eingebaut. da diese in unterschiedlichen grössen ausgestaltet sind, habe ich dort keine probleme gehabt, auch mikrogold zu fangen. weiterer vorteil neben dem gewicht: die rinne ist bei bedarf aus verschiedenen elementen selber zusammenschraubbar. so kann sich jeder die rinne seinen ansprüchen entsprechend herstellen. nachteil: sie ist nicht zusammenlegbar, aber wegen ihres extrem leichten gewichts einfach auf dem rücken zu transportieren. ich werde demnächst sogar diese sluice als grundlage für eine dredge testen. bin mal gespannt, ob die riffeln dann auch noch ausreichen.  
bei guldstrom findet man auch sonst allerlei sachen, die man jedoch auch woanders bekommen kann. die lieferung ging innerhalb kürzester zeit per ups, die preise waren korrekt.
hier der link http://www.guldstrom.se/main6t.htm

dort kann man auch infos zum goldspear erhalten, eine lange stange zum auffinden von gold. ich habe in einem anderen thread schon mal eine nachfrage dazu gelesen.

liebe grüße und viel spass
Titel:
Beitrag von: Napfgoldwascher in 21. Mai 2004, 20:06:09
Hallo Leuchtkamel!
Weisst Du wieviele Keene-User schon auf die Elvo umgestiegen sind? Wahrscheinlich nicht. Ich habe auch eine Weile mit der Keene gearbeitet - bin aber seit Ende Februar stolzer Elvobesitzer und werde es auch bleiben. Das Ding holt vom 0,05mg Flitter bis zum 120gr. Klunker alles raus (grössere habe ich im Napf und am Elvo leider noch nicht gefunden).
Klar, kosten tut die Rinne was. Zumindest von Nahe anschauen würde ich die Elvo schon, bevor Du eine andere Rinne reinholst. Das mit dem Gestellrucksack (gem. MrNuss) ist echt genial. Du kannst mit der Elvo gleich noch Pfannen, Siebe, Hocker und Gestell draufpacken und hast die Hände dann noch frei für Schaufel und Kessel.

Am Sonntag habe ich in der Fontanne ein paar Wascher gesehen so mit Mini-Hosensackrinnen. Bei jedem Beschaufeln mussten sie die Rinne wieder neu positionieren und verloren das halbe Gold. Da habe ich lieber etwas Robustes, wo man die Ware kesselweise draufschmeissen kann.
:cool1:

[Bearbeitet am 21-5-2004 von Napfgoldwascher]
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 22. Mai 2004, 09:13:38
ZitatOrginal gepostet von Napfgoldwascher
Zumindest von Nahe anschauen würde ich die Elvo schon, bevor Du eine andere Rinne reinholst.
 

Achja, ab jetzt bitte nur noch Positives über die Keene  -ich habe sie nämlich schon bestellt.

Ich habe nocheinmal eine andere Frage (wahrscheinlich lässt die sich nicht pauschal beantworten):
Welche Maschenweite sollte man min. für ein Sieb verwenden?
Titel:
Beitrag von: Gold-Digger in 22. Mai 2004, 10:12:57
Hallo Leuchtkamel,:hallo:

es kommt darauf an wo Du nach Gold suchst. Wenn in Deinem Fluss , Goldkörner >6 mm  zu finden sind, würde ich eine Maschenweite von 10 mm verwenden.
Bei kleineren Goldkörner bzw. Goldflitter (< 6 mm) - empfehle ich 5 mm Maschenweite.
 Es erspart viel Arbeit, aber Du solltest trotzdem das Sieb vorsichtshalber noch mal nach Nuggets absuchen, bevor Du das Zeug wegwirfst.

Gruß
Gold-Digger
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 22. Mai 2004, 16:35:26
Hallo Leuchtkamel,

keine Sorge, nichts wird schlecht gemacht.

Es kommt darauf an, zu welchen Zweck Du das Sieb verwendest. Solltest Du ein Einwurfgitter-Gestell mit einem Sieb direkt vor der Sluice-Box zum direkten Sand rein schaufeln aufstellen, so darf die Maschenweite durchaus 1-2 cm haben. An der Unterseite des Einwurfgitter sollte ein Leitblech sein, das den Schotter auf den "Flare" kanalisiert, damit nicht die Hälfte des Schotters ausserhalb der Sluice-Box landet.

Zum heruntersieben von Konzentraten aus Sluice-Boxen, oder beim Sieben zum Pfannenwaschen, sind diese Rundsiebe mit rostfreien Mascheneinsätzen, die auf Eimer passen, sehr praktisch. Für normalen Einsatzzweck sind die Sieb-Modelle CS 4 und CS 8 von Keene völlig ausreichend.

Gruß
Tecnomaster:bandit:
Titel:
Beitrag von: MrNuss in 24. Mai 2004, 11:22:53
dann ist ja alles klar...:hallo:

[Bearbeitet am 27-5-2004 von MrNuss]
Titel:
Beitrag von: atlin in 24. Mai 2004, 13:50:41
hallo leuchtkamel

hast nichts falsch gemacht. die keene ist absolut ok und ne sehr gute rinne. ich selbst hab zwar die längere A52, hab aber früher auch mit ner A51 gearbeitet. die angeblichen goldverluste mit der keene sind relativ zu sehen. es kommt immer darauf an wie die rinne im bach liegt, mit welcher strömung gearbeitet wird und mit welchem durchsatz man arbeitet. bei verschiedenen versuchen mit ner zweiten rinne unterhalb der keene konnte bei den tests kein gold in der zweiten rinne feststellen.

viel spass mit deiner rinne

atlin:winke:
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 24. Mai 2004, 15:47:57
ZitatOrginal gepostet von MrNuss
@Techno: gefällt dir unser Name nicht? :-) Ich habe ja schon beschrieben, wie er entstend *grins* Die Amis sind aber soweit entzückt (siehe Alaska Gold Forum etc auf unserer Linkseite).

Grüße an alle Goldwascher!
MrNuss
:hallo:

Hallo Mr.Nuss,

na ja, vielleicht wäre ja Goldblitz, Rheingold, Rheinblitz vom Namen her gesehen, einfallsreicher gewesen. Alles ist ja heut zu Tage Marketingstrategie.

Gruß
Tecnomaster:bandit:
Titel:
Beitrag von: Napfgoldwascher in 24. Mai 2004, 21:02:47
Hallo Tecno
Meine 'Elvo' habe ich Napf Goldblitz getauft (in den heiligen Napfgewässern).
Goldblitz ist ein Sammelbegriff wie Ferrari und Elvo ist halt der Typ wie Testarossa oder eben Napf.
Aber so oder so sieht die 'Elvo' auch im Elvo gut aus.
Siehe Bild der Elvo im Elvo...
Titel:
Beitrag von: Napfgoldwascher in 24. Mai 2004, 21:13:39
..aber auch in der Kurzenei (nordwestlicher Napfbach) machen sich die Goldblitzrinnen (eine Elvo und eine Napf *grins*) sehr gut...
:cool1:
Titel: Siebe
Beitrag von: Lorry in 27. Mai 2004, 18:43:42

Hallo Leuchtkamel,

Eigenbausiebe hab ich bei Goldblitz.de für schmales Geld vorgestellt.
Nun hab ich mir im Baumarkt noch einen Mörtelkübel und ein Pflanzenkübel (ich glaub die sind für Gartenteiche) gekauft.
Der Pflanzenkübel hat ca. 2x1cm große Löcher, ich denke das ich damit sehr schnell einen Eimer Schotter sieben kann.
Beide zusammen haben knapp 10.- € gekostet.

Goldreiche Pfingsten:engel:

Gruß Lorry
Titel:
Beitrag von: Au in 28. Mai 2004, 11:47:54
Hallo Napfgoldwascher!
Um deine Sammlung zu erweitern hier die Elvo im "Orco" (Italien):-D

grüsse
au
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 29. Mai 2004, 11:13:11
Guten Morgen,
Ich habe gestern zum Ersten mal die A51 in einem heimischen Bach ausprobiert.
Ich war ca. die Hälfte der Zeit damit beschäftigt, die keene im Flußbett zu installieren, und mit größeren Steinen einen Strömungstrichter zu bauen.
Ergebnis nach einigen Waschungen:
größere Steine wurden von den Riffeln zurückgehalten und es sammmelte sich immer mehr und mehr Kies auf dem Streckgitter an.
Meine Vermutung war, dass die Strömung nicht ausreichte, deshalb habe ich die Schleuse etwas nach hinten gekippt.
Dann kam es zuweilen vor, dass die gesamte Sluice weggeschwommen ist, da die Strömung wohl unter den Trichter gegriffen hatte.
Also, wenn die Strömung ausreicht um eine mit Steinen gefüllte Sluice zu transportieren, warum werden dann die gröberen Steine und Kiesel nicht von dem schwereren Sand gelöst?
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 29. Mai 2004, 17:42:15
Hallo Leuchtkamel,

stell die Schleuse so auf, wie in den vorherig gezeigten Bilden. Am besten ist immer noch, die Schleuse an einen kleinen Wasserfall bzw. kleinen Staudamm dran zu hängen. Ganz gut dabei, hilft so ein Standgestell. Wichtig ist, daß ein guter Abfluß garantiert wird, dann hat bei etwas Gefälle die Schleuse den richtigen Durchzug. Die Schleuse seitlich am Einlauftrichter mit grossen Steinen einklemmen, so daß die Schleuse nicht wegschwimmt. Übung macht den Meister.

Ach ja, eine total im Wasser "versenkte" Schleuse neigt eher zum Versanden! (zweites Bild weiter oben) Wenn aber, die Schleuse so wie beim letzten Bild mit Stelzen (oben) aufgestellt ist, hat die Schleuse nicht nur den höchsten Wirkungsgrad, sondern auch die höchste Verarbeitungsleistung! (Ein schönes Lehr-Beispiel zeigt auch das dritte Bild weiter oben, ohne Stelzen realisiert)

Gruß
Tecnomaster:bandit:


[Bearbeitet am 29-5-2004 von tecnomaster]
Titel:
Beitrag von: Napfgoldwascher in 03. Juni 2004, 20:50:52
Hallo zusammen
Tecno kann ich nur zustimmen. Elvo oder Keene spielt da keine grosse Rolle. Eine andere Frage ist auch, ob man vorgesiebt die Rinne beschickt oder eben mit vollgas alles Material draufschmeisst. Aber auch da muss man sich halt ein wenig drantasten....

[Bearbeitet am 3-6-2004 von Napfgoldwascher]
Titel:
Beitrag von: MrNuss in 04. Juni 2004, 10:21:10
ZitatOrginal gepostet von Napfgoldwascher
Hallo zusammen
Tecno kann ich nur zustimmen. Elvo oder Keene spielt da keine grosse Rolle. Eine andere Frage ist auch, ob man vorgesiebt die Rinne beschickt oder eben mit vollgas alles Material draufschmeisst. Aber auch da muss man sich halt ein wenig drantasten....

[Bearbeitet am 3-6-2004 von Napfgoldwascher]

Genau so ist es! Ich kann Techno (mal wieder) nur zustimmen. Die Position der Rinne ist das Alpha und das Omega der ganzen Sache. Mit dem Gestell (Bild oben, Orco) geht es natürlich am einfachtsen, zumal man die Rinne zwischendurch einfach rausnehmen kann und danach nicht wieder komplett neu positionieren muss.  Aber auch mit einem Sandsack und ein paar Steinen kann man die Rinne gut ausrichten (Dauert halt mal 10 Minuten, aber wer hier schlampert, der verliert nachher viel Zeit mit der Rinne!). Wir haben bei unserem Camp am Elvo vor zwei Monaten aber gesehen, dass das Gestell im wahrsten Sinne "Gold wert" ist. Fast alle Teilnehmer (ob mit Keene, Elvo oder Selbstbau) haben jetzt ein Gestell und sind damit optimal ausgerüstet.

Mein dringender Tip: die Rinne muss IMMER optimal positioniert werden. Wer hier halbe Sachen macht bekommt eine Versandung oder eine Klospühlung! Die erste halbe Stunde investiert man für Dammbau und Rinnenpositionierung. Selten geht es schneller!!

Grüße!
MrNuss
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 04. Juni 2004, 20:07:07
So, jetzt habe ich die letzten Tipps beherzigt und etwas Wasser gestaut und die Rinne etwas nach hinten geneigt.
Und tatsächlich: die Steine flutschten da durch, dass man mit dem Schaufeln gar nicht so recht hinterherkam.
Da dann aber doch etwas wenig vom gesamten Material zurückblieb, wollte ich einmal fragen, wieviel Prozent des eingeschaufelten Materials sich in der Schleuse absetzen (ja, ist natürlich abhängig vom Anteil schwerer Teilchen, doch könnte man vielleicht eine grobe Schätzung veranschlagen.)
Ansonsten habe ich kein Gold gefunden, was etwas ernüchternd ist, obwohl ich vornherein wusste, dass der Fluß nicht goldführend (oder wenn nur an weniger attraktiven Stellen) ist.
Quarz und Black Sand konnte übrigends aus dem Konzentrat später ausgewaschen werden!
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 04. Juni 2004, 20:41:11
Hallo Leuchtkamel,

eine prozentuale Quote kann man kaum berechnen, was sich hinter den Riffeln so an Schwermineral sammelt, da es von zu vielen Faktoren z.B. von Deiner täglichen Arbeitsleistung (Menge konzentrierten Materials) abhängt, was durch die Sluice-Box wandert. Wichtig ist dabei, daß sich der schwarze Sand einfangen lässt, dann wird auch das bis zu 6 mal schwerere Gold eingefangen.

Gruß
Tecnomaster:bandit:


ps.
es wird wohl je nach Grösse der Sluicebox immer ein Eimer voll an Konzentrat herauskommen. Nur das Gewicht dieses Eimers zum schleppen verändert sich immens! Da merkt man den Unterschied, ob die Sluice einen ganzen Tag, eine Woche, oder nur eine Stunde gefahren wurde...:hallo:

[Bearbeitet am 4-6-2004 von tecnomaster]
Titel:
Beitrag von: Au in 04. Juni 2004, 20:50:12
hallo leuchtkamel!
ich nehme an das du zweifelst, ob du alles richtig machst.
wie du schon selber sagst ist eine schätzung schwer, da es auf den schwermineralgehalt des baches ankommt.
mach doch einmal fotos von deine schleuse im bach. dann könnte dir der ein oder andere schon sagen was du richtig oder falsch machst.

eine angabe von mir:
elvo, 1/2 tag, 2 mann am schaufeln, 1/2 schüssel voll konzentrat.
aber das ist mit einer elvo-sluice, wieviel da einen keene rausbringt weiss ich leider nicht.

und so sieht ein liegeplatz für die rinne aus, und nicht anders!:lol:

grüsse
au
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 20. Juni 2004, 16:32:50
So, ich habe jetzt zwei Bilder und ein Video aufgenommen, die Aufschluss über mögliche Fehlerquellen bei der Installation der Schleuse im Bachbett liefern sollten. Ich vermute, dass das Wasser bis zur Oberkante reichen müsste. Bei dem herrschenden flachen Wasserstand wäre zur Korrektur ein aufwändiges Stauen erfrderlich.

Hier die Bilder:
seitwärts (http://home.arcor.de/hy-per-ion/GoldA%20007.jpg)
Vom Trichter aus (http://home.arcor.de/hy-per-ion/GoldA%20010.jpg)
Und ein Video:
Zur Begutachtung der Strömung (http://home.arcor.de/hy-per-ion/GoldA%20008.avi)

[Bearbeitet am 21-6-2004 von Leuchtkamel]
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 21. Juni 2004, 19:35:15
Hallo Leuchtkamel,

will versuchen zu helfen:

also gemäß der Aufnahmen, sieht es wie folgt aus:

(seitwärts) Ansich richtig: Immer die Schleuse wenn es geht, an einen kleinen Wasserfall dranhängen, oder kleinen Staudamm bauen.

(vom Trichter aus)  
hier sieht man deutlich, daß der Schleusen-Ausgang etwas zu tief im Wasser liegt, was dazu führt, daß der Strömungsdurchfluß an dieser Stelle stark abgebremst wird, was zu einer (unerwünschten) Ansammlung von Kies
führt. Dadurch versandet dann die Schleuse. Dies ist auch auf dem (Video) gut zu erkennen, wie am Ende der Schleuse, das "versanden" beginnt...

Abhilfe:

Die Sluice so aufstellen, daß das Scheusen-Ende über das Wasserstand-Niveau steht. Eventuell nur ein Stück Ast unter die Sluice legen (ein paar Grad Deklination der Schleuse reicht) und die Sluice selber am Trichter mit Steinen fixieren.

Wichtig ist, während der Arbeiten den Schleusenausgang vom Abraum freihalten.

Gruß
Tecnomaster:bandit:
Titel:
Beitrag von: Leuchtkamel in 22. Juni 2004, 10:51:43
Ja, das mit dem Versanden ist mir auch aufgefallen, deshalb habe ich alle 5 min. den Restberg am Ausgang abgetragen.
Kann es eigentlich lohnend sein, dieses Material erneut durch die Schleuse zu schicken?
Immerhin liegt dort alles feinsandig vor, weshalb es kein großer Aufwand wäre.

Was mir noch aufgefallen ist:
In dem Konzentrat waren außerordentlich viele kleine schwarze Steinchen.
Ich dachte zunächst dies wäre Magnetit, zuhause hat sich aber (mithilfe eines U-Magneten) herausgestellt, dass diese Steinchen nicht magnetisch sind. Ich vermute, es sind feingemahlene Schieferreste, da der Schiefer bei und häufig vorkommt.
Ansonst konnte ich noch Quarz feststellen.
Titel:
Beitrag von: tecnomaster in 22. Juni 2004, 17:40:52

Hallo Leuchtkamel,

wenn die Schleuse einmal richtig aufgestellt ist, reicht es absolut aus, das Kies-Material nur  e i n m a l  durch die Schleuse zu jagen.

Nun, der schwarze Sand besteht u.a. aus magnetischen Anteilen, wie Ilmenite und teilweise schwach magnetischen Anteilen (Eisenoxid) Hematite, Chromite und nicht magnetischen Anteilen Zirkon, Amphibole, Pyroxene etc.

Gruß
Tecnomaster

http://www.xlab-goettingen.de/de/praktika/geowissenschaften/mineralogie/schwermetallkonz.htm