Hallo Goldsucher,
sagt mal die "Roll Up Portable Sluice Box", hat jemand von euch die rollbare Schleuse mal getestet? Ich suche nach einer leichten, kleinen und zusammenlegbaren Schleuse für den Rucksack.
Die Eldorado Spezial von guldstrom.se ist mir noch "zu sperrig", da die Seitenteile recht lang sind und ich bin mir nicht sicher,ob man die Schleuse dauernd auseinander und zusammen bauen kann (Materialermüdung)?
Das Video vom Vertreiber der Roll Up Portable Sluice Box auf youtube:
Hat jemand Erfahrung mit der Schleuse (Roll Up Portable Sluice Box) oder kennt ihr eine ähnliche transportable Schleuse (leicht und zusammenlegbar)?
Hat jemand die Eldorado Spezial und kann was davon berichten?
Grüße und danke
Lytton
Transportable Schleuse? schau selbst die find ich genial, 2 min für den zusammenbau. :super:
http://www.youtube.com/watch?v=fv8qiEIkuY4
Gruß Murdigger
Hallo Lytton,
ich würde eher zu der von Murdigger geposteten segmentmässig zusammenbaubaren Plastikschleuse von KeeneEng tendieren
http://markkeeneeng.blogspot.com/2010/05/a52p-sluice-box-folding-sluice-box.html
Die zusammenrollbare Plastik-Sluice ist ja nichts anderes, als ein Stück herausgeschnittenes Teil aus einem grossquerschnittlichen Drainage-Entwässerungsrohr.. Einfälle gibts. http://www.cpp-pipe.com/ High Density Polyethylene (HDPE) corrugated plastic drainage pipe http://www.hancor.com/
Gruss
Geo
Hallo Murdigger,
danke für den Tipp!
Genau solch eine Schleuse habe ich immer gesucht. Ich finde bei keene aber gar keinen Link zum Kauf, nur bei anderen Fachhändlern in den USA...egal.
Die Schleuse ist eigentlich genau das, was man im Rucksack gut transportieren könnte. ABER 4 bis 4,5 Kilogramm ist verdammt viel Gewicht, zu viel Gewicht -lächerlich-! Die normale Keene Schleuse wiegt kaum mehr und die mini Keene wiegt sogar ein Kilo weniger. :cop:
Eventuell stimmen ja die Angaben nicht, aber es wird zwischen 9 bis 10 pounds als Gewicht angegeben.
Ich bin immer am Limit mit dem Gewicht und 4 bis 4,5 kg sind ja nett am Bachbett in heimischen Gewässern, aber nicht mehr am Ende der Welt im nirgendwo.
Solch eine rollbare "Spielzeugschleuse" finde ich eigentlich gut wegen des Platzbedarfs und dem Gewicht.
@ Geo
Ja ich kenne dass Material und ich war auch schon im Baumarkt, müsste halt mal im Baustoffhandel schauen.
Ach Geo, der Tipp mit dem Ultraschallreiniger war richtig gut. Das Gold wurde genauso gereinigt, wie mit Backpulver. Hätte ichgar nicht gedacht. Bilder gibts bald.
Was nicht immer alles tun muss. :smoke:
Grüße und immer gut Gold in der Pfanne...ähm Schleuse
Lytton
Hallo Lytton
hier noch eine Alternative: http://www.goldfeverprospecting.com/foslbox50in.html
Leider auch nicht leicht aber sicher stabiler als das Plastikgerödel.
Norbert
Ist ja wirklich eine interessante Idee. Drainagerohr okay, aber die Form ist schon gut d.h. am Ende ziemlich flach und am Anfang rund.Ob er das mit Erwärmung so hinbekommen hat, dass der Memoryeffekt das Teil nicht auf der ganzen Länge wieder rund werden läßt ? Mit der Eldorado war ich mal 6 Wochen in Ecuador unterwegs.Für die Flüge ganz auseinandergebaut, die Längsseiten halbiert und dann in Ecuador immer mit zwei fertigen Hälften, die sich zusammenschieben ließen und mit einem kleinen Alublech,4 Löchern und 4 Flügelschrauben verbinden ließen. Heute würde ich allerdings nur noch mit der Squarepan reisen und wer weiß vielleicht auch mit der Rollsluice. :winke:
Hallo travelandprospect,
ich sehe schon, du hast die selben Ansichten bezüglich der Ausrüstung.
Die square pan von Le Trap (ich nenne sie mal grüne Waschpfanne in viereckiger Schaufelform), was ist denn der Vorteil. Ich nutze Pumpe, grobes Sieb und Schüssel.
Jetzt wo ich mich so eingeschleimt habe, könnte ich die Eldorado Spezial eventuell mal für 2 Wochen Alska leihen?
Grüße
Lytton
Hi Lytton,
bei der square pan wird das Sluice Prinzip angewendet und mit ihr kann man schneller waschen, fast so schnell wie mit einer richtig großen Batea.Dave Mc Cracken und Tom Bryant schreiben in ihren Büchern positiv darüber . Sorry aber mit dem ausleihen wird nix, da die Eldorado bei mir hierzulande fast immer im Einsatz ist.Hat damals so ca. 80 Euro ? gekostet, also nicht die Welt und läßt sich bestimmt auch wieder verkaufen, falls du sie nicht mehr willst.
Gruß
travelandprospect
Hallo travelandprospect,
leider ist der Mindestkaufpreis/-bestellwert bei 150 Euro angegeben und die Schleuse kostet tatsächlich nur 67 Euro...
Naja, ich habe mir mal die Roll Up gekauft und will die auch mal nachbauen, insbesondere fehlt mir ein Trichter/Zulauf, um einfacher zu Schaufeln und für die Strömungsgeschwindigkeit.
Grüße
Lytton
Wenn wir grade auch bei der "le trap" sind/waren: Hat das schon mal jemand gesehen bzw ausprobiert?
Wieso ist die auf der rechten Seite anders aufgebaut als links?
Hier der Link: http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=170447207248&category=3632
Gruß Rheini
Hat jemand von euch den Zusammenbau der Keene schon mal eigenhändig am Bach ausprobiert? Auf dem Ladentisch sieht das ja schon nicht so ganz einfach aus - wie wird das dann erst am Bach und vor allem im Winter mit kalten Händen?
:huepf:
Hallo Gemeinde
Hier stelle ich euch mal meine Eigenkonstruktion einer Rinne vor.
Ich weiss nicht ob es in diesem Forum im geschützten Bereich ist, dann stelle ich das mit Bildern hier nochmal neu vor.
http://www.goldblitzforum.de/viewtopic.php?f=11&t=1128&start=15
In diese Rinne wird die von mir entwickelte Gummimatte eingeklebt (Vor kurzem von Rheindigger hier vorgestellt).
Passt sehr gut in meinen Seesack, ist aus 2 mm Aluminium und hat die Masse zusammengebaut 124 cm mal 30 cm (am Trichter 40 cm) breit, Die Seitenwände 10 cm hoch.
Transportmass = 30,04 cm breit, 50 cm lang, mit eingeklebter Matte ca. 11,2 cm hoch.
Matte ist leider noch nicht drin, deshalb kann ich zum Gewicht noch nichts sagen. Ich gebe zu, der Zusammenbau kann im Winter etwas schwierig sein (kalte Finger), aber was ist schon perfekt ?
Grüsse
Bayerwalddigger/Paul
:huepf:
Hallo, hier noch die dazugehörigen Bilder. Lässt sich so auch mit 2 oder besser 3 Spanngurten leicht an einem Rucksack befestigen.
Wenn jemand Interresse hat, kurze PN.
Gruss
Bayerwalddigger/Paul
:huepf:
Hier die nachgelieferten Bilder der Rinne mit eingeklebter Gummimatte mit grossen Stegen,
sowie Bilder der neuen Gummimatte grosse und kleine Stege im Vergleich.
Wie sehen denn die Ergebnisse von den Funden aus?
Grüße und Gut Fund :prost:
:huepf:
Hallo Nightmare
Die Rinne ist so, wie hier ausgestellt mit eingeklebter Gummimatte mittlerweile verkauft.
Die Gummimatte ist meine Erfindung und hier im Forum von Rheindigger vorgestellt worden.
http://www.sucherforum.de/index.php/topic,43497.0.html
Ich habe die Matte mehreren Tests in meiner eigenen 20 cm breiten Rinne unterzogen.
1. Test: Die Rinne in ziemlich schnellfliessendem Wasser. Am Trichter hab ich eine Autogummimatte mit senkrechten Stegen entwa 3 mm hoch. Hier habe ich am Trichter ohne taubes Material
5 Flitter um 1 mm auf den Trichter gegeben. Auf dem Trichter wegen des schnellen Wassers fand sich keiner auf den nächsten 60 cm alle 5.
2. Test: Ebenfalls schnellfliessendes Wasser, vorgesiebtes 3 Eimer etwa je 25 kg Material in die Rinne (incl. Trichter knapp 145 cm) gegeben. Am Ende der Rinne war zur Sicherheit eine Waschschüssel untergelegt, um Flitter, die durchrauschen noch aufzufangen. In der Waschschüssel befanden sich keine Flitter, alle im vorderen Teil der Rinne hinter dem Trichter.
3. Test: Restmaterial in der Pfanne und zwar für beide Variationen, kleine Stege vom Bach in die Rinne geschaufelt etwa 20 Min. , der Boden der Waschpfanne war nicht einmal ganz mit Material gefüllt. Auch nur Material von der Oberfläche geschaufelt, nicht mit Gold gerechnet und hatte doch 1 Flitter.
Gleicher Test für die Matte mit den grossen Stegen, 15 Min., war ein klein wenig mehr Material in der Pfanne. Dies führe ich aber darauf zurück, sie ist nicht eingeklebt und drückt sich am Ende des 1. Rinnenteils in der Mitte ein wenig hoch, so dass dort eine grössere Ruhezone gebildet wurde, wo sich eben auch mehr Material gefangen hat. Hier war ich bei knapp 30 cm Tiefe und hatte 5 Flitter in der Pfanne.
In der Regel hole ich bei etwa 4-5 Std. am Bach, zwischen 40 und 90 Flitter heraus, der Tagesrekord liegt bei ich meine 115 oder 125 , müsste ich nachsehen. Und die überwiegende Anzahl sind Flitter zwischen 0,2 mm und 1 mm,
Grössere sind eher selten. Aber der Grösste mit 4 x 1,5 mm ist auch mit dieser Matte gefangen worden.
Ich bin noch nicht so lange in diesem Forum und muss mal schauen, ob es ein Thema mit ausgestellten Funden gibt. Dann werde ich auch hier, wie im Goldblitzforum einen Teil meiner Funde vorstellen.
Ich kann immer nur auf meine Videos bei YouTube hinweisen, wo die Matte ausgiebig dargestellt ist
Grüsse und immer viel Gelbes in der Pfanne
Bayerwalddigger/Paul
hi Bayerwalddigger
also bei der eingeklebten gummimatte wäre es vielleicht besser gewesen den vorderen trichter der sluice ohne diese riffel auszustatten, damit im vorderen bereich kein materialstau entsteht.
also bevor sich hier wieder einige lustig machen, ich bin kein goldexperte, hab aber schon mal eine sluice gebaut, zwar nur aus holz ohne teppich u gummi, dafür aber mit riffel die sich im winkel frei verstellen ließen, zudem mit relativ großen riffeln (brett, oben scharfkanntig, ca 30*6 cm), und ich fand das das ding schon recht gut funktionierte. war auch nicht auf hightech aus, hab im urlaub einfach was zusammengezimmert wo man gut was reinkippen konnte, zumindest black sand wurde zuverlässig hinter den riffeln eingefangen, im klaren wasser und höher strömung konnte ich das material hinter den riffeln sogar mit einem stock etwas nach vorne bewegen, wobei das kehrwasser hinter den riffeln das material sofort wieder zu den riffeln zog.
vorteilhaft war vor allem das ich den winkel der riffel anfangs leicht einstellen konnte, so das das geröll gerade noch gut über die riffel bewegt wurde, und es keinen stau gab.
wird das material nicht über die riffel gespült, so kann die sache eh nicht funktionieren, von daher halte ich es eben für evtl besser wenn der vordere teil nicht mit gummiriffel beklebt worden wäre. so brauchte man weniger starke wasserströmung um keinen geröllstau zu verursachen.
außerdem wenn man schon was bauen möchte was möglichst viel gold einfängt, dann müßte man auch unterschiedliche goldfallen in ein u derselben sluice einarbeiten, und nicht ein u dieselbe riffelart von anfang bis ende.
dazu kann ich aber auch nichts genaues sagen.
teppich wird ja oft eingearbeitet, vermutlich weil goldflitter eh sehr dünn aber doch mit relativ großer fläche dazu neigen von der strömung trotz der hohen dichte des goldes rumgewirbelt zu werden, sich aber in teppich verfangen, kann dazu aber auch nur spekulieren.
fakt ist aber das gold ansonsten sehr zuverlässig wegen der hohen dichte eingefangen werden kann, auch mit einer einfachen sluice. hat man aber probleme mit materialstau so ist die konstruktion eh unbrauchbar. von daher ist es für den selbstbau bestimmt ein vorteil wenn man sich ein model zum experimentiren anfertigt bei dem man die riffelgröße u den winkel der riffel frei verändern kann, somit ist man sehr flexibel.
beim bau von unveränderbaren einstellungen ist man hingegen immer ausgeliefert ob es funktioniert oder nicht, das einzige was man dann noch beeinflussen kann ist der winkel der sluice zur erdoberfläche und die wassergeschwindigkeit. ist man dann auf hohe wassergeschwindigkeit angewiesen stellt dies schon einen erheblichen aufwand dar.
mfg
:huepf:
Interressante Meinung. Was jedoch für mich einzig und allein zählt, ist nicht das Aussehen der Rinne/Matte, oder ob unterschiedliche Goldfallen da sind, sondern einzig das Ergebnis - ob möglichst alles gefangen wurde oder nicht - und da waren eben meine Tests positiv.
Das, wenn ich bei langsam fliessendem Wasser grosses Material auf die Rinne gebe, dieses nicht weggespült wird, ist wohl jedem klar. Ich glaube es gibt auf YouTube kaum ein Video über Goldwaschen, welches ich nicht gesehen habe. Aber wenn du dort ein Video schaust, wirst du bei allen, die schweres Material auf die Rinne schaufeln sehen, dass auch dort Brocken teilweise nicht weggeschwemmt werden und sie hier und da einen Schubs brauchen. Auch Rinnen mit unterschiedlichen Materialien.
Bei langsam fliessendem Wasser siebe ich vor, oder muss des öfteren die grossen Steine wegräumen. Im Gegensatz zu dir, bin ich der Meinung, dass einige grosse Steine in der Rinne auch, wenn auch nur eingeschränkt, die Funktion von Riffelrahmen mit übernehmen. In der freien Natur sucht man doch auch zuerst hinter grossen Steinen.
Bei der hier gezeigten Rinne entsteht auch im Trichter kein Materialstau, weil der Winkel sehr klein gehalten ist, verjüngt sich von knapp 400 mm auf knapp 300 mm, also 5 cm auf jeder Seite.
Bei meiner eigenen, älteren, Rinne sind das fast 10 cm auf jeder Seite, und er ist 10 cm kürzer, da kommt es eher schon mal vor, dass das Material ein wenig zäher abfliesst.
Alle Bücher und Filme zeigen doch eins, Gold verhält sich überall auf der Welt gleich, es legt sich hinter sogenannten Goldfallen ab. Wie diese letztendlich aussehen, ist dem Gold egal. Wenn ich nun genug, auch gleich aussehende Fallen hintereinander gruppiere, hat es gar keine andere Möglichkeit, als sich dort abzulagern.
Wenn z. B. erfahrerene Goldwäscher da eine andere Meinung vertreten, würde mich diese sehr interessieren.
Und wie du schon selber erwähnt hast, durch die Schräge von 40 Grad bei der Matte bildet sich sogar ein Sog, der das trägere Material, dort hinzieht, wo es sich ablegen soll, der aber widerum nicht so stark ist, das leichtere Material übermässig festzuhalten.
Ich glaube man kann auf den Bildern schon erkennen, dass das Restmaterial überwiegend aus kleineren schweren Steinchen und eben Gold besteht.
Es ist ja durchaus auch machbar, die abstände zwischen den Stegen zu varieren, wobei kleiner nur dazu führt, dass sich Steinchen festsetzen. Grössere Abstände wiederum führen dazu, weniger Fallen zu haben.
Ich bin gerade dabei, zwei Videos von meinen letzten Tests, wo es darum ging die Restmenge in der Rinne zu zeigen, bei YouTube hochzuladen. Nun haben wir hier nur DSL 1000, da dauert es halt.
Du wirst dort sehen können, bei beiden Varianten (grosse und kleine Stege), was an Restmaterial in der Rinne verblieben ist, und zwar in meiner Rinne mit dem breiteren Trichter, der allerdings noch mit einer Automatte belegt ist.
Aus meiner Sicht ist diese Matte für mich das Optimum. Aber in den nächsten Wochen komme ich mit einigen erfahrenen Leuten zusammen, die diese dann Testen wollen.
Wenn sie ihre Ergebnisse auch bekannt geben wollen, werde ich sie bitten, dies hier zu posten - positiv wie negativ.
Die Links zu diesen Videos folgen nach, sobald sie hochgeladen sind.
Gruss
Bayerwalddigger/Paul
Ich (absoluter Laie) sehe es vom physikalischen Standpunkt her ähnlich wie Eldo6000. Es ist unnötig, wenn nicht sogar hinderlich, den Trichter mit der Gummimatte auszulegen, da dadurch die Fließgeschwindigkeit innerhalb der Sluice Box verringert wird. Zudem hast du ja auch nur auf beiden Seiten jeweils 5cm Unterschied und nicht 10cm und damit grundsätzlich schon ein geringeres Tempo.
Ich kann keine Beurteilung dazu abgeben mit welcher Variante du mehr findest. Allerdings kann man ganz klar sagen, dass du nicht die höchste Fließgeschwindigkeit rausholst - was bei langsamen Gewässer eventuell zu kleinen Geröllstaus oder mehr tauben Material führen kann. Und ich glaube auch nicht, dass sich dein Ergebnis verschlechtert wenn du die Matte im Trichter rausnimmst. Probier es einfach mal aus.
hi Bayerwalddigger
Zitat
Interressante Meinung. Was jedoch für mich einzig und allein zählt, ist nicht das Aussehen der Rinne/Matte, oder ob unterschiedliche Goldfallen da sind, sondern einzig das Ergebnis - ob möglichst alles gefangen wurde oder nicht - und da waren eben meine Tests positiv.
na ja, das material was du benutzt hast, das hast du vermutlich eh schon selber gefunden, somit kann es sich um material handeln was man eh leicht einfangen kann.
hier hat zb auch mal vor einigen jahren jemand seine sluice mit minibleikügelchen getestet, und anhand dieser tests seine sluice für brauchbar eingestuft. :narr:
und geo wird dir sicherlich bestätigen können das man in einer sluice, selbst in der besten, viel material verliert, weil diese sache eben ab einer bestimmten korngröße (kleiner x, x ca 0,05 mm) nicht mehr so gut funktioniert. dies ist ja auch der grund warum man zb oft quecksilber einsetzt, um eben so zusätzlich die ausbeute zu steigern.
na ja als hobbygoldsucher kann man sich ja kompromisse erlauben, von daher ist es auch halt praktischer das eine sluice gut funktionieren sollte, und nicht ständig mit geröll vollsitzt. dafür sollte man richtig masse reinkippen können. möglichst viel material in möglichst geringer zeit zu verarbeiten soll ja auch ein schlüssel zum erfolg bei der goldsuche sein. dies kann man denen entgegenhalten die behaupten es sei wichtig möglichst alles rauszuholen, quälen sich aber mit n paar eimern schon einen ab. :smoke:
ich bleibe dabei, eine gute sluice sollte material gut abtransportieren können, sobald sich steine vor den riffeln festsetzen kann die sache nicht mehr funktionieren weil sich weiteres material daran aufstaut.
mfg
:huepf:
Deine Aussage:
hi Bayerwalddiggerna ja, das material was du benutzt hast, das hast du vermutlich eh schon selber gefunden, somit kann es sich um material handeln was man eh leicht einfangen kann.
Wer böses dabei denkt, könnte meinen, du unterstellst mir, dass meine Tests nicht so durchgeführt und exakt wieder gegeben wurden, wie ich es niedergeschrieben habe, sondern dass sie nennen wir es mal nett, geschönt sind.
Ich kann Kritik an der Rinne, Matte, vertragen und schreibe darauf als Antwort, wie ich über die Sache denke, bzw. wie ich es selbst getestet habe und am Bach auch erlebe.
Und ändere auch etwas, wenn ich dies als sinnvol erachte, wie z. B. die Form des Trichters. Ich zwinge doch niemanden, es mir gleich zu tun !!!!
Womit ich nicht klarkomme, ist, wenn man mich als Lügner hinstellt, indem man solche Unterstellungen in die Welt setzt, ich sogar bewusst täusche, dass ich Material einsetze, dass ich Zitat: eh schon selber gefunden habe.
Für das Material in meinem Bach, welcher ca. 10 km von der vermutlichen Lagerstelle, entfernt fliesst, kann ich nichts. Du kannst dir gerne im Goldblitzforum die von mir ausgestellten Funde anschauen,
wo auch kleinstes Gold auf Millimeterpapier erkennbar ist. Ob z. B. Goldstaub mit gefangen wird weiss ich nicht, hab ich auch nie behauptet, weil ich das nie testen konnte Mangels Möglichkeiten.
Ich habe auch nie behauptet, dass der Einsatz der Matte nur für sich alleine das Non plus Ultra ist, sondern im Gegenteil habe ich dazu geschrieben, dass sie z. B. stellvertretend für alle in Verbindung mit Riffelrahmen oder ähnliches in einer Elvo benutzt werden kann.
Du kannst auch gerne zu mir kommen, und den Beweis am Bach antreten, Du mit deiner Rinne, und anschliessend mit meiner Rinne, dass das, was ich geschrieben habe nicht stimmt.
Wenn du das bewiesen hast, und jetzt unterstelle ich etwas, natürlich in Beisein von Zeugen, kannst du über mich im Forum schreiben was immer du willst, denn dann ist es ja keine Unterstellung mehr.
Grüsse
Bayerwalddiger/Paul
hi Bayerwalddigger
kein grund sich aufzuregen. ich unterstelle gar nichts, sondern hab lediglich geschrieben das du ja material gehabt haben mußtes womit du deine tests gemacht hast. bleib mal aufm tepich kumpel :smoke:
mfg
:huepf:
Wenn du mit Material meine Rinne und Matte meinst, ok, dann hab ich das in den falschen Hals bekommen, weil in den bisherigen Beiträgen mit Material immer das beschrieben wurde, was ich aus dem Bach, ob direkt in die Rinne oder vorgesiebt in die Rinne gegeben habe.
Ich konnte es mir auch nicht vorstellen, da ich schon vorher einiges von dir im Forum gelesen habe.
Du hast ja nun auch schon eine Menge Erfahrung, dürfte ich deine Meinung zur Form meiner Gummimatte erfragen. Ich denke, die Berichte darüber hast du gelesen ?
Ist hier vom Rheindigger vorgestellt worden. Unabhängig davon, ob man sie nun in Verbindung mit anderen Produkten Minersmoos etc. verwenden will oder nur die Matte.
Nur die Form, und ob sie deines Erachtens auch in z. B. Elvo, Keene usw zukunft haben könnte.
mfg
Bayerwalddigger/Paul
hi Bayerwalddigger
also ich glaub du überschätzt meine kompetenz, ich weiß zwar grob einiges über die goldsuche, aber so spezielle fragen dazu kann ich ehrlich gesagt nichts sagen.
ich finde es aber zb ok wenn leute sich eine sluice selbst zusammen bauen, man muß dann halt selbst rausfinden was praktisch ist und gut funktioniert. eigenbau fördert sicherlich gute ideen.
mfg
Hallo Bayerwalddigger,
das Material das du verwendest ist sehr dauerhaft, auch in der Schweiz stehen die Kühe auf Gummi, das Profil sieht auch gut aus. Die Rinne würde ich so wie im Video nicht verwenden. Wenn du keine Riffel hast wird die Strömung gegen das Ende der Schleuse immer schneller und die Wirbel der gröberen Steine immer stärker. Das ist auch mit Riffeln so aber sie bremsen die Strömung doch etwas. Die grössere Strömung im hinteren Teil ist auch der Grund warum das Gold im vorderen Teil liegt. Wenn deine Matte funktioniert, was ich glaube, sehe ich eine Rinne mit eingeklebter Matte, die nur schnell gespült werden kann und wieder einsatzbereit ist. Zwei cm über dem Gummiprofil würde ich ein Lochblech in die Rinne einhängen, damit nur das feine Material auf die Gummimatte gelangt. Die Strömung unter dem Lochblech wird dadurch ruhig, vorsieben ist nicht mehr nötig. Ich arbeite auch mit meiner Keene nur noch mit Lochblech um den Durchsatz zu erhöhen. Wenn du mehr Schotter durch die Schleuse wäschst hast du am Abend mehr Gold. Eine Schleuse muss schlucken was ein Mann schaufeln kann.
Gruss Silberlocke
:huepf:
Hallo Silberlocke
Du sprichst mir aus der Seele. Sehe ich genauso. Das mit dem Lochblech ist eine hervorragende Idee, die ich auch dem jungen Mann, der die Rinne gekauft hat, so empfohlen habe.
Auch für mich selbst habe ich mich schon entschieden, mir ein solches Lochblech zuzulegen. Die Tests wurden ja auch nur so durchgeführt, um zu sehen, ob das Geschaufelte Material auch so rüber geht.
Jedes kleine Kind weiss ja, dass Gummi bremst und das tut es auch bei der Matte insbesondere bei flachen grossen Steinen, die aber auch drüber rutschen bei entsprechender Ströumung und einem kleinem Schubs. Da erleichtert das Lochblech natürlich die Arbeit und ich wäre ja, mit dem, wie man bei uns am Niederrhein sagt, wo ich ursprünglich herkomme, "Quast gepudert", wenn ich eine solche Möglichkeit nicht wahrnehmen würde.
Für alle, die den Ausdruck "Quast" nicht kennen, dass ist das Teil, mit dem man Kleister auf die Tapeten bringt.
Ich betone nur noch einmal, dass ich lediglich meine Erfahrungen mit meiner Matte, bzw. selbst entwickelten Rinne darstelle. Natürlich will ich meine Matte auch verkaufen, aber nicht um jeden Preis, d. h. dass ich den Leuten etwas falsches oder geschöntes unterjuble.
Aber Thema dieses Threads ist ja nicht meine Matte, sondern eine leicht zu transportierende Rinne. Deshalb habe ich ja auch eigentlich meine Rinne, die es in anderen Variationen (Breite, anderer Trichter, andere Länge der Einzelteile, kein Trichter etc. ) natürlich gibt, eingestellt. Gewichtsmässig ist eine Gudström leichter, aber wie schon ein anderer angemerkt hat, ich bin kein Freund von Plastik, darüber ist ja auch schon genug geschrieben worden.
Wenn ich nun die reine Transportgrösse zu Grunde lege, ist sie glaub ich gut im Soll. Ob sie nun unbedingt 10 cm hoch sein muss ???? ok, 5 oder 6 oder 7 tuns auch. Ist halt weniger Gewicht.
wie ich sie nun Bestücke ??? jeder wie er mag. Natürlich muss ich ein paar Stücke zusammenschrauben, wenn ich das nicht will muss ich mir eine Rinne aus einem Stück kaufen (kann ich auch biegen lassen), aber das ist wieder für den Tarnsport nicht so effektiv, wie es hier gefordert wird.
Ich biete nur an, eine Aluminium Rinne, mit Massen, die sich gut transportieren lässt, zu einem unschlagbaren Preis, es sei denn, jemand kann sie selbst biegen.
Ich habe mir für die präsentierte Rinne im Internet mehrere Preisangebote eingeholt. Von zwei Firmen, die mir zurückgeschrieben haben, erhielt ich preisvorstellungen zwischen 180 und 240 € je Rinne.
Kann gerne jeder nachvollziehen. Gebt in die Suchmaschine ein, Aluminium nach Mass biegen. Den Firmen, die dort angezeigt werden, schickt ihr per Mail eine Skizze und bittet um einen Preis.
Da fragt man sich, wieso eine Elvo nur 139,--€ kostet. und da hat man nicht nur die blanke Rinne, sondern alles andere an Ausrüstung noch dazu.
Und ganz ehrlich, viel anders als eine Rinne aus dem Handel sieht meine ja nun wirklich nicht aus, nur sie ist eben in einem Seesack zu verstauen. Ich brauch ja das Rad nicht mehr zu erfinden, das haben schon andere getan. Nur hätte ich es gerne so, wie ich es für meine Anforderungen brauche. Mir ist dabei schon klar, dass es das absolut für jeden Zweck Richtige nicht gibt, aber es sollte schon nah dran sein.
Grüsse
Bayerwalddigger/Paul
Hallo Silberlocke,
was das Lochblech angeht bin ich mit dir was den Durchsatz angeht einer Meinung. Man spart sich eben das Vorsieben, schwere Steine können nichts mehr verwirbeln und das Material trennt sich besser, da in der Rinne eine einheitliche korngröße in den Rillen ist.
Das Lochblech aber beruhigt die Strömung teils zu sehr. So ist meist im hinteren Teil zu viel sand und die Rinne versandet wenn der Neigungswinkel nicht perfekt ist.
Das muss man eben in Kauf nehmen. Und wo der Sand liegenbleibt bleibt das Gold ja erst recht liegen.
Man muss dann eben kurz vor dem Auswaschen den Winkel etwas ändern oder das Lochblech entfernen und die Rinne mal 1/4 Std in Ruhe lassen.
Gruß,
Rheini
:huepf:
Habt ihr hier im Forum bestimmt schon einmal beantwortet, aber wie gross sollten denn die Bohrungen in dem Lochblech sein ? Meine Vorstellung wäre so 12-20 mm ?
Wie habt ihr es in der Rinne befestigt ? Eine Aufhängung nach oben, über den Rand der Rinne ? Oder auf Stelzen auf der Matte? Aber das würde ja wieder nicht gewünschte Verwirbelungen hervorrufen.
So ein Foto wäre da schon recht aussagekräftig wenn vorhanden ?
Gruss
Bayerwalddigger/Paul
@Bayerwalddigger
Den Tipp mit dem Lochblech hatte ich dir ja auch schon gegeben. Hier ein Bild eines Bekannten von mir der die Befestigung per Kippvarinate hat - das hat den Vorteil, dass liegen gebliebene Steine schnell runter gekippt werden können und geschaut werden kann ob unten Flitter in der Gummimatte liegen bzw. diese dann auch gleich abgesaugt werden können. Der zweite Punkt spielt ja wahrscheinlich bei dir eher keine Rolle.
:huepf:
Hallo Robin
Danke für den Tip, aber weisst du wie gross die Löcher gewählt sind ?
Ich brauche für meine Rinne eh 2 überlappende Teile, da ja diese auch wie die dargestellte transportabel und zum auseinandernehmen ist.
Ich würde mir passend Aluminiumblech biegen lassen, die Seitenteile nach unten mit einer Einsparrung, die über die Schrauben der Einzelteile passt.
Die Bohrungen würde ich dann selbst einbringen.
Bevor andere wieder loswettern, na dann viel Spass, haste viel zu bohren - ok aber ich bastle nun mal gern
und ist besser als sich den Finger beim in der Nase bohren zu brechen.
Bei meiner jetzigen Baustelle weiss ich ja, dass es da was gibt, da brauch ich in der Rinne nicht nachzusehen, ob was da ist. Sollte ich ein neues Gebiet erkunden ist das sicherlich erforderlich.
Aber du siehst ja selbst, wie wenig Material in der Pfanne ist, und wie schnell die Rinne gesäubert ist kann man im Video sehen. Dann schnell die Pfanne ausgewertet und ich weiss auch, ob da was ist.
Und dann fleissig hinein, auch wenn uns die Profis eher belächeln, die aber bestimmt auch mal so wie wir angefangen haben.
Ich freu mich über jedes Körnchen meiner seit etwa August 2009 ausgebuddelten 1,37 g Gesamtgewicht.
Nochmals Danke und auf den Lochdurchmesser warte ich dann noch. Aber nach dem Bild zu urteilen, schätze ich mal so 20 mm ???
Grüsse
Bayerwalddigger/Paul
Zitat von: Bayerwalddigger in 18. Juli 2010, 21:12:28
Hallo Robin
Danke für den Tip, aber weisst du wie gross die Löcher gewählt sind ?
Kein Ahnung wie groß die sind?
hallo silberlocke und die anderen diggers
bei uns gibt es noch diese gummimatte mit breiten stegen, welche sich ebenfalls bestens für den einsatz in der sluice eignet
gruss
atlin
:huepf:
Hallo
Diese Matten gibt es bei uns auch, aber ich hab sie extra nicht gewählt, weil die Höhe der Stege max. 3 mm beträgt und weil die Stege trapezförmig sind,
das Wasser an der einen Seite der Stege heraufgeleitet wird und an der anderen Seite wieder herunter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich da eine vernünftige Ruhezone bildet,
lass mich aber gerne eines besseren belehren.
zweiter Punkt, die Stege sind noch breiter und das Teil zum Boden hin hat 3 mm , wird also geschätzt auch mehr wiegen, was aber evtl. nachzuprüfen wäre, da die von mir benutzte Matte ja 8 mm, davon Boden 2 mm und Stege 6 mm hoch sind, könnte sich also ausgehen.
Grüsse
Bayerwalddigger/Paul
@Paul
Ich möchte ja nicht wieder ein Faß aufreisen - aber die Matte mit den breiten Stegen hat sich durchaus bewärt - sie hat halt eine andere Funktionsweise die ich schon mehrfach dargestellt habe. Sinn dieser Matte mit den breiten Stegen ist es weniger Konzentrat (geht quasi gegen null) zu haben - die Gefahr besteht dass wenn die Flitter (die man dann optisch gleich sieht - was für manche der Grund ist diese Matte zu wählen) nicht gleich abgesaugt werden wieder mitgerissen werden. Bei deiner wirst du wahrscheinlich mehr Konzentrat haben aber wahrscheinlich hat sie wegen des Hinterschnitts andere Vorzüge d.h. die Flitter im Hinterschnitt nicht mitgerissen werden aber vermutlich vom Black Sand verdeckt werden.
Leute jede Matte hat ihre Vor- und Nachtteile. Es gibt nicht nur gut und schlecht! Es kommt halt darauf an was einem bei einer Matte wichtig ist.
genau robin
aus diesem grund wird sie im trichter benutzt. die matte erlaubt eine sehr schnelle selektion des materials. in den vertiefungen bleibt meist nur das gold und die schwersten mineralien liegen. auch lassen sich die breiten vertiefungen sehr gut und gezielt absaugen. wenn die rinne richtig im bach liegt und nicht zu viel zug hat, bleiben die flitter recht lange auch in den breiten rippen liegen. ich benutze diese matte aber nur in einer selbst gebauten rinne und in einem bach wo es grosse flitter gibt. bei feinem gold bevorzuge ich den einsatz einer rinne mit der üblichen rippenmatte im trichter.
gruss
atlin
@atlin
Endlich mal jemand der mich versteht. Mit optischer Funktion was du "schnelle Selektion des Materials" nennst habe ich immer genau das gemeint - die Matte hat ein Auffangfunktion des Goldes aber soll die Schwermineralien nicht halten um zu schauen wie sich die Goldfunde veränderen - sprich ob an der bearbeiteten Stelle noch Gold kommt oder nicht. Deswegen habe ich mir hier den Mund fusselig geredet.
Diese breite Quergummirinne fängt die Flitter sehr, sehr gut - man sollte die Flitter allerdings wenn möglich sofort absaugen - habe das mal beobachtet und es kann schon sein, dass ein Flitter 15-20 Eimer später einmal mitgerissen wird vom Material. Das hat man natürlich bei einer hinterschnitten Matte nicht - allerdings hat man da nicht mehr den Vorteil, dass man sieht ob noch Gold kommt oder nicht - da hier auch der Black Sand gehalten wird.
Also das eine freine Quergummimatte kleinere Flitter besser hält kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Wir hatten in einer reine Gummimattenrinne einmal 0,3 cm der breiten Quergummimatte drin und danach 1,70 m der feinen. Ich würde sagen da sind ca. 70% aller Flitter (wirklich sehr kleine - sogar Goldstaub) in den ersten 30 cm sprich in der breiten Quergummimatte liegen geblieben.
:huepf:
Ich hab mit der Breitriefenmatte überhaupt keine Erfahrung, hab auch nur meine selbstgebaute erste Rinne.
Auf dem Trichter eine Automatte mit senkrechten Stegen 3 mm hoch und in der 120 cm langen Rinne meine Matte.
Im Moment bin ich an einer Stelle, wo das Wasser schnell fliesst.
Auch vorgesiebtes Material auf den Trichter gegeben, hab ich auf diesem wenn es hochkommt mal 1 Flitterchen, alles andere in der Rinne.
Nun weiss ich nicht, ob das an der Matte auf dem Trichter liegt, oder aber vielleicht auch an zuviel Zug.
Die Feinriefenmatten kenn ich auch, hab aber keine Erfahrungen damit.
Gruss
Bayerwalddigger/Paul
Die Feinriefenmatte ist das beste, wenn es darum geht, kleinen Staub direkt zu halten. Auch hier hat man wieder den Vorteil, dass man kleine Flitterchen direkt sieht, manchmal sind die feinen Rillen zwar mit Black Sand zu, aber nach einer Minute freispülen sieht man das Gold.
Das hat sich vor allem am Rhein bewährt.
Auch Körnchen von 50 mg bleiben in den Rillen hängen. Ich machte in Frankreich die Erfahrung, dass die "etwas größeren" Flitter um 7-8 Millimeter darauf aber nicht lange liegen bleiben, ich fand sie in den breiten Gummistegen meiner Elvo-Rinne (Rillen im Trichter, Rechteckige Gummistege in den ersten 10 cm der Rinne, dann Miners Moss) wieder. Zu leicht kommt Wasser unter die großen Teile und sie hüpfen weiter.
Was mich erstaunt hat, war die Tatsache, dass wirklcih 80% des Goldes im Trichter und im vorderen Rinnenteil (alles Gummi) gefunden wurde, das Auswaschen des Mooses war eher noch so ein...Zubrot, hat aber nicht umgehauen.
Das Zeigt doch, dass - egal welche - Gummimatten mehr können, als man ihnen zutraut.
Das Optimum wäre eine Rinne mit großem Trichter, zu zwei Dritteln feine Rillen, das dritte Drittel breite Stege, dann im Rinnenkörper 15 cm Pauls neue Steg-Gummimatte und dann für den Rest der Rinne moos.
Das kann ich jedenfalls aus meinem Erfahrungsschatz herschenken :)
Goldeneye
:huepf:
Damit ihr mal seht, was meine Matte noch fängt !!!
aufgenommen auf Millimeterpapier und das sind die dünnen Linien !
Gruss
Bayerwalddigger/Paul
Zitat von: atlin in 19. Juli 2010, 08:11:11
hallo silberlocke und die anderen diggers
bei uns gibt es noch diese gummimatte mit breiten stegen, welche sich ebenfalls bestens für den einsatz in der sluice eignet
gruss
atlin
Zitat von: Bayerwalddigger in 19. Juli 2010, 08:27:04
Hallo
Diese Matten gibt es bei uns auch, aber ich hab sie extra nicht gewählt, weil die Höhe der Stege max. 3 mm beträgt und weil die Stege trapezförmig sind,
das Wasser an der einen Seite der Stege heraufgeleitet wird und an der anderen Seite wieder herunter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich da eine vernünftige Ruhezone bildet,
lass mich aber gerne eines besseren belehren.
Grüsse
Bayerwalddigger/Paul
Hier ein Fotoausschnitt vom Einlaufbereich einer Rinne mit breiten Gummimattenriffeln im Bereich der ersten 20 cm (in welchem das Material hineingeschüttet wurde). Das Gold hat eine Größe von Staub (<0,1mm) bis ca. 0,3 mm. Die breite Matte fängt das Gold sehr gut und es bleibt nur sehr wenig Black Sand übrig (ab und zu mal noch mal ein Kieselsteinchen - bei der feineren Matte bleibt eher geringfügig mehr Black Sand zwischen den Stegen). Der Rest wurde ja alles schon zu genüge durchgesprochen - in diesem Sinne und mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich jetzt mal in meinen hart verdienten Urlaub.
Euch allen gut Gold egal mit welcher Matte - denn im Prinzip sind alle Matten gut unter Berücksichtigung worauf mal seinen Schwerpunkt legt. Viel wichtiger wie die 100%ige richtige Mattenwahl (die es eh nicht gibt) :zwinker: ist es das man eine Stelle mit gut Gold hat. In diesem Sinne...
Grüße von euerem
Robin.71
:huepf:
In dem Beitrag Riefenmatte mit extra hohen Stegen hatte ich schon erwähnt, dass ich eine neue Waschrinne plane,
die zusammengebaut nur eine Länge von 52 cm hat, und ca. 27 cm breit ist. Der Trichter besteht aus 3 Teilen,
jedes Teil 26,5 cm lang, verbreitert sich von 27 cm auf insgesamt 37 cm, also an jeder Seite 5 cm.
Diese Teile lassen sich ineinander legen und dann gemeinsam wieder in die Rinne legen.
Dadurch eben diese geringen Transportmasse. Die Rinne lässt sich somit recht gut in einem Rucksack transportieren.
Zusammengebaut hat sie eine Länge von ca. 170 cm grob gerechnet und 27 cm Breite, am Trichtereinlass 37 cm.
Ich bin ja lernfähig, deshalb werden die beiden oberen Teile des Trichters mit Feinriefenmatte beklebt,
der untere Teil mit Viereck-Autogummimatte. Der Rest der Rinne mit meiner bewährten Gummimatte mit den hohen Stegen.
Die Rinne ist in Arbeit, da mir beim letzten Waschgang im Hochwasser die alte Rinne abgehauen ist.
Zum besseren Vorstellen schon mal eine Skizze, Ich denke, dass ich Donnerstag die ersten Bilder ohne Matten
einstellen kann.
:huepf:
Meine abgehauene Waschrinne hab ich nach mehrmaligem Suchen heute wiedergefunden.
ca. 100-150 m hinter den Stromschnellen. Ist also trotz beruhigtem Wasser doch noch
so weit fortgeschwämmt worden.
Bayerwalddigger/Paul
:huepf:
Endlich fertig - die neue Rinne
Aluminium , 1,5 mm dick Länge max. 180 cm(Verlängerung möglich) - Breite 30 cm
Fünf Einzelteile ( Zwei Teile Rinne , 3 Teile Trichter )
Zwei Teile der Rinne je 50 cm, zusammengeschraubt ca. 97 cm.
Drei Teile Trichter verbreitert von 30 cm auf 38 cm, jeweils 30 cm lang.
Transportmaß der Rinne = 50 cm lang, 30 cm breit, 15 cm hoch.
lässt sich leicht in einem Seesack oder grossem Rucksack unterbringen.
Gewicht ohne noch nicht fertige Lochbleche = 7,4 kg
Der erste Teil des Trichters ist mit Feinriefenmatte bestückt, der Rest mit meiner
bewährten Eigenbauriefenmatte.
Gruss
Bayerwalddigger
Hallo Bayerwalddigger,
na die Schleuse sieht ja schon gut aus.
- - -
Ach so, die ultraleicht Schleuse wurde entsorgt, leider völlig nutzlos.
Grüße und immer die richtige Schleuse
Lytton
Unsere arme Umwelt....
:heul:
man verbrennt doch kein kunststoff :cop:
:belehr: :huepf:
Nur ein kleiner Hinweis für die, die es nicht kennen, das Bild wird gross dargestellt, wenn man es anklickt.
Gruss
Bayerwalddigger
:huepf:
Erster Erfahrungsbericht und Test der neuen Rinne mit
bewährter neuer Riefenmatte
01. Rinne aufgebaut ohne den ersten teil des Trichters mit der Feinriefenmatte
02. mittelschnelles Wasser
03. direkt aus dem Bach in die Rinne ca. 45 Min geschaufelt.
Im ersten Teil des Trichters zwei Flitter
Im zweiten Teil des Trichters vierzehn Flitter (erst hier wurde das meiste an Material auf die Rinne gegeben)
Im ersten Teil der Rinne fanden sich noch fünf Flitter
Und im letzten Teil der Rinne (50 cm) kein einziger Flitter.
So soll es sein.
Gruss
Bayerwalddigger
und noch ein Bild vom Beifund
Sieht aus wie das Projektil von einem Windstock...
:huepf:
Hi ich komme ursprünglich vom Niederrhein, dort nennt man es Luftgewehr oder es gibt auch
Pistolen, die mit Luftdruck schiessen, dort werden sie verwendet.
Gruss
Bayerwalddigger.
hey hey,
bin zwar noch ganz frisch hier.
intressiere mich aber auch für goldwaschen...
bin auch vom niederrhein,lebe aber kurz vor münchen,seid ich weiss nicht wie lange.
ich möchte mir auch gerne eine rinne bauen.werde mich die tage mal genaustens reinlesen,und dann an die arbeit machen.
gilt hierbei auch,je länger desto besser?
gruß
FateBombate :winke:
hallo,
also ich hab mich mal am selbstbau versucht und hab dazu im baumarkt aus der dachrinnenabteilung die Aluminium-Rinneneinläufe genommen. die sind 1 mtr. lang und haben eine schenkellänge von 130 mm und 60 mm (siehe auch bild)
Verbunden hab ich sie überlappend mit blindnieten und als belag hab ich eine vogelschutzgitterrolle 2fach je 10 cm aus kunststoff genommen und ebenso mit blindnieten befestigt. im test mit sand von dem förderbandabwurf vom kieswerk hab ich bei 20 kg material ca. 20 größere flitter und 50 kleinstflitter erhalten. wasserdurchlauf, bitte nicht lachen, mit aquarium-aussenfilter, bei sand geht das wunderbar. natürlich bei größeren steinen schaffts das nicht.
aber das geht wunderbar bei mir zuhause im garten mit nem 20 ltr. eimer als wasserauffangbecken und schlauchinstallation. fürs outdoor hab ich schon mal ne riefenmatte von nem firmenlieferanten organisiert.
kostenpunkt =0
Rinneneinlauf je 4,60 €, schutzgitter 5 mtr. 4,- €, 100 blindnieten 6,50 und u-scheiben 2,--
preiswerter gehts nicht, zumindest wenns um den vorgewaschenen feinsand geht vom förderband.
originalfotos kommen noch
gruß tom