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Ich habe gerade so einen Quecksilber-Retort, wie er im Goldgräber-Handbuch von G.Rube beschrieben ist, selbst gebaut und in Betrieb genommen. Dieser Retort funktioniert im Prinzip genau so wie eine Schnapsbrennerei. Es werden beim Quecksilber-Retort lediglich stabilere Materialen verwendet. Besonders der Behälter, wo das Gold-Amalgam zum Erhitzen hineinkommt, muss von gutem Material sein - und der Deckel muss luftdicht abschliessen. Nur gib Obacht, dass Du keinerlei giftige Quecksilber einatmest! Gruß Tecnomaster :bandit:
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Hallo Flinc,
das mit der Glasretorte würde ich lieber aus Sicherheitsgründen (Explosionsgefahr) schön bleiben lassen. Die metallene Versión hält dagegen mehr aus. Gruß Tecnomaster :bandit:
spanisch sprachige Web-Site:
http://www.gama-peru.org/libromedmin/ gehe auf (5. Kapitel)
Ach was, unter laborbedingungen kannst das ruhig machen, keine Angst.
funzt wie bei einer Schnapsbrennerei. Glas ist sogar optimal weilst da alles genau beobachten kannst.
Bei dem Mercury Retort (made in USA) gebaut für Amis, muss es halt robuster sein, das sind lauter "Wilde" da muss es Lagerfeuertauglich sein, zur Not muß man damit auch einen Nagel einschlagen können usw. Explodieren tut der retort nur wenn er verstopft ist und das Gas nicht raus kann. Entweder sind die Dinger verdreckt oder zugerostet, da passierts schon mal :-D Meistens aber wird einfach zu stark erhitzt, das Quecksilber beginnt zu kochen, nimmt Gold mit und verstopft so das Rohr.
Hallo Goldminer,
gerade weil wir "Wilde" sind, geht's auch lustiger her. Gruß Tecnomaster :bandit::prost:
ZitatOrginal gepostet von tecnomaster
gerade weil wir "Wilde" sind, geht's auch lustiger her. Gruß Tecnomaster :bandit::prost:
Da hast recht:-D
Aber mal im ernst, was soll ein Goldgräber mit Glas??
Sowas sieht der ja gar nicht.
Wenn ich mir vorstelle einen ganzen Tag dredging in trübem Wasser da ist das Auge auf Microskop eingestellt nur um einen Felsen in 30 cm Entfernung zu erahnen (sehen tust eh nix)
Das nächst ist, da hast den ganzen Tag geschuftet wie ein Depp, mit 2kg Hammer, Meißel und 3 Meter Brecheisen, Steine/Felsen gewutzelt und geschmissen, das ganze unter Wasser ohne Sicht und viel zu wenig Luft.
Was willst da am Abend mit Glas???
Die Pratzen sind am Abend so groß wie Klodeckel, wennst da ein Proberöhrchen in die Hand nimmst fällts entweder runter oder es wird zerdrückt. Da hast einfach kein Gefühl mehr in den Händen.
Deshalb :saufen: nur aus der Flasche sonst schüttst dir das ganze Zeugs in de Fresse:lol:
@Goldminer
Wahre Worte! Gruß Tecnomaster :bandit::prost:
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also wenn ihr das quecksilber nicht mehr braucht nach der destillation gäbs auch noch ne rustikale methode. stammt von den alten diggers die im busch keine destillationsanlage mitschleppen konnten. also man nimmt ne rohe kartoffel und schneidet die einmal längs durch. dann pult ihr in der mitte eine kleine vertiefung in der grösse des amalgamkügelchen raus. da gebt ihr das amalgam rein und fügt die kartoffel wieder zusammen. jetz in ein stück alufolie wickeln und ab ins lagerfeuer damit. nach ner stunde oder so nehmt ihr die kartoffel in der folie wieder raus und lasst sie gut abkühlen (sehr wichtig wegen etwaiger dämpfe). nach dem abkühlen nehmt ihr die alufolie weg und klappt die kartoffel auf. nun sollte nur noch das gold in der ausgepulten vertiefung sein. das quecksilber ist ins fleisch der kartoffel verdampft und hat sich darin abgesetzt. nun das wichtigste, die kartoffel natürlich nicht essen.
dann mal gut gekocht nich!
the atlin digger
Wenn ich das Quecksilber nicht mehr brauche reichts auch einfach über dem Feuer zu verdampfen.
Die Kartoffel ist ja dazu da das Quecksilber aufzufangen. Rein theoretisch, naja ein wenig funzts ja, wenn die Temperatur stimmt.
Dei Methode von Atlin ist nur die halbe Sache.
Der Clou besteht darin dass man die Kartoffel anschliessend in einem Eimer Wasser zu Brei zermatscht, Brei schwimmt oben, Quecksilber sinkt zu Boden.
Dazu der ganze Aufwand.
yep, hab ich vergessen mit dem vermatschen der kartoffel.
danke und gruss von
atlin
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... aber muss denn die ganze Scheisse unbedingt sein? Müsst ihr wirklich Quecksilber oder Cyanid verwenden? Also ich will ja nicht den Moralischen machen, aber Bitte bleibt auf dem Teppich! Lasst die Chemie in den kleinen braunen Fläschchen und lasst eurem Hobby eine Chance. Wenn ihr so rummacht, bringt ihr nur alle in Verruf und die Daumenschrauben werden enger gezogen. Und wieder geht ein tolles Hobby vor die Hunde, weil es ein paar Leute übertrieben haben *heul*
Viele Grüße!
MrNuss
Wieso???
Spricht doch nix dagegen.
Wenn man weiss wie es geht und es richtig macht, noch dazu unter Laborbedingungen, wieso nicht???
Er destilierts ja zuhause, und schüttet es nicht einfach in den Bach so wie es sooo viele Unkundige machen.
Und was die Cyanidlaugerei betrifft, da erübrigt sich sowieso jede Diskussion, weil man auf legalem Wege sowieso nicht an die nötigen Chemikalien rankommt.
ZitatOrginal gepostet von Goldminer
Wieso???
Spricht doch nix dagegen.
Wenn man weiss wie es geht und es richtig macht, noch dazu unter Laborbedingungen, wieso nicht???
...ich will User Flinc ja nicht zu nahe treten, aber seine Postings lesen sich nicht so, als ob er ein echter Chemie-Fachmann wäre...
Und "Laborbedingungen" sind eben Laborbedingungen und nicht der Waschtisch im Keller. Was, wenn ihm so ein Teil runterfällt? Wie glaubst du, sammelt man 1kg Hg ein, dass lustig auf dem Bodenr um kullert, ohne einen Biochemischen GAU zu produzieren? Und nachher alles ins Klo damit oder? *augenroll*
Also bitte: lass den Scheiss. Ihr glaubt garnicht, wie giftig Quecksilber ist.
Moralansprache beendet, jetzt wieder in den Bach mit allen!
Grüße
MrNuss
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Oh Mann das wird einen Bums geben, kann den Knall sicher bis zu mir hören. So funktioniert es mal nicht.
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auf jeden Fall die Daumen! Aber mach vorher nochmal ein Foto, wie du *MIT* Haaren aussiehst :-D
MrNuss
[Bearbeitet am 20-5-2003 von MrNuss]
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Hast du schonmal übelegt, an was du mehr verdienst? Am Quecksilber oder am Gold? Oder willst du das Quecksilber entsorgen? Kostet doch sicher ein paar Räppli, oder?
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ZitatOrginal gepostet von Flinc
Ich muss nur noch ein paar Leute, die's früher schon mal regelmässig gemacht haben (wenn auch nicht des Goldes wegen...), noch ein bisschen mehr ausquetschen! :-D
Das die Leute immer alles gratis möchten. Da iss nix mit ausquetschen.
Besorg dir anständige Literatur, da stehts drin. Deinen Postings nach bin ich mittlerweile auch der Meinung Du hättest es nötig. Wär auf alle Fälle besser bevor Du die Bude abfackelst. :narr::narr::narr:
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ZitatOrginal gepostet von Flinc
Übrigens, schöner Spruch von Einstein (ich nehm ihn nicht persönlich...)
:prost:
*grins* Habe ihn ja auch nicht extra für dich hier eingehängt, sondern dass sich *alle* daran erfreuen :wink3:
ZitatOrginal gepostet von Flinc
Das Ganze übersteigt langsam ein angemessenes Mass an Aufwand. Somit ist die
AKTION ABGEBLASEN!
[Bearbeitet am 21-5-2003 von Flinc]
Nana
Zuerst große Sprüche klopfen, von wegen Zyanidlaugerei und so und dann den beim winzigsten Problemchen den Schwanz einziehen.
Die Sache mit dem Quecksilber ist einfacher als du denkst, es kommt nur auf ein paar Kleinigkeiten an die beachtet werden müssen, sonst kanns tödlich enden.
Aber wenn mans richtig macht und ein wenig aufpasst ist es weder gefährlich noch aufwändig.
Nachzulesen im Goldgräber Handbuch, ist ein ganzes Kapitel und zu aufwändig hier nochmal abzutipseln.
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Ich habe ein vor kurzem ein anderes Verfahren zum Aufbereiten von Konzentraten, mit grossen Erfolg ausprobiert, das ganz ohne Quecksilber auskommt. Mit Hilfe des Flotationsverfahrens. Siehe dazu im Forum diesen Beitrag. Ergänzend füge ich hinzu, dass es mit Lein- oder Hanföl am besten funktioniert.
Gruß Tecnomaster :bandit:
Als Chemiker habe ich zu der Frage
zur Quecksilberdestillation eine Anmerkung.
Die Reinigung von Quecksilber durch
Filtrieren mit einer G2-Fritte, behandeln
mit Salptersäure und Hochvakuumdestillation (mit Drehschieberölpumpe)
ist z.B. im Buch von Jander und Blasius
auf S. 456 (rote Ausgabe der 80er Jahre) beschrieben.
Unter Normaldruck siedet Quecksilber
erst bei ca. 356.6°C. Bei dieser Temperatur
reagiert es u.U. bereits mit Luftsauerstoff.
Die hier abgebildete unorthodoxe Destillationsapparatur mit Wasser als Vorlage ohne Sicherheitsflasche würde
zur Zerstörung der Apparatur führen,
da beim Abkühlen ein Unterdruck entsteht, der das Wasser in die heisse Apparatur saugt.
Ich würde das Quecksilber mit einer
normalen Vorlage für Vakuumdestillationen in einem geeigneten regelmässig zu leerenden Rundkolben (der muss sonst das immense Gewicht des Hg aushalten) auffangen.
Meiner Meinung nach lohnt sich der
Aufwand nicht.
Falls Du eine Goldbestimmung in
Pyrit beabsichtigt hast, würde ich
den Pyrit in einer Säure wie Königswasser lösen.
Noch was: Wenn etwas Quecksilber
verschüttet wird, muss es beseitigt
werden, da es sonst in schlecht gelüfteten
Räumen zu einer schleichenden Vergiftung
durch Quecksilberdampf führen kann.
Dazu eignet sich insbesondere Zinkstaub,
wie er z.B. in Merck Mercurisorb verwendet wird.
Hallo Andreas12,
Richtig ist:
zu der Destillationsanlage sei hingewiesen, daß der Einfüllstutzen im Wasser/Quecksilberauffangbecher eben eine Art Stoffschlauch hat, damit eben kein Wasser zurückgesaugt wird.
Ansonsten werden schon Dimensionen erreicht, die also nicht mehr im vertretbaren Verhältnis der Hobby-Goldgräberei oder gar im kommerziellem Bereich stehen, mal ganz abgesehen vom Gefährdungspotential. Da würde ich dann schon lieber auf eine Shaker Table (Wilfley-Prinzip) zurückgreifen, die schon über 97% alles Feingold zurück hält. Oder gar eine kleine Zentrifuge (Knelson-Prinzip) die 99.8% sogar aus schwierigsten Gold-Kupfer bzw. Sulphit-Gold-Verbindungen etc. fertig wird. Das ist heute Stand der Technik. Gewaschene, gesiebte Konzentrate können direkt verarbeitet werden, primäres Material muß gemahlen werden. Gruß Tecnomaster :bandit:
[Bearbeitet am 11-7-2003 von tecnomaster]
Hallo Tecnomaster !
>zu der Destillationsanlage sei >hingewiesen, daß der Einfüllstutzen im >Wasser/Quecksilberauffangbecher eben >eine Art Stoffschlauch hat, damit eben >kein Wasser zurückgesaugt wird.
Ich würde eine Hochvakuumdestillation bevorzugen, wenn ich das machen würde.
Alte Drehschieberölpumpen werden
gelegentlich von Forschungsinstituten
abgegeben. Die sind noch voll funktionsfähig und erreichen oft
noch ein sehr gutes Feinvakuum, würden ansonsten jedoch teuer entsorgt werden.
Wasserstrahlpumpen liefern ein schlechtes
Vakuum. Ausserdem muss die Pumpe
ein Rückschlagventil besitzen, damit
kein Wasser zurückgesaugt wird, wenn
das Wasser abgedreht wird.
>Ansonsten werden schon Dimensionen >erreicht, die also nicht mehr im >vertretbaren Verhältnis der >Hobby-Goldgräberei oder gar im >kommerziellem Bereich stehen, mal ganz >abgesehen vom Gefährdungspotential.
Ich würde auch eher davon abraten.
Cyanidlaugerei fachgerecht durchgeführt
wäre noch harmlos im Vergleich zum Umgang mit Quecksilber.
Eine 0.1% KCN-Lösung gilt gesetzlich
in der EU nur noch als gesundheitsschädlich.
>Da würde ich dann schon lieber auf eine >Shaker Table (Wilfley-Prinzip) >zurückgreifen, die schon über 97% alles >Feingold zurück hält.
Was obendrein auch die interessante
Form etwa von Goldkristallen erhält.
Die geht beim Auflösen leider verloren.
Und gerade die ist besonders interessant.
>Oder gar eine kleine Zentrifuge >(Knelson-Prinzip) die 99.8% sogar aus >schwierigsten Gold-Kupfer bzw. >Sulphit-Gold-Verbindungen etc. fertig >wird. Das ist heute Stand der Technik. >Gewaschene, gesiebte Konzentrate >können direkt verarbeitet werden, >primäres Material muß gemahlen werden.
Wenn es um Analysen geht, würde ich
die Probe in Säure auflösen.
Silber in Galenit kann man z.B. sehr bequem bestimmen, indem man den Galenit in 70% Perchlorsäure bei Raumtemperatur (ggf. leicht erwärmen) löst. Man kann damit das Mineral vollständig und schnell ohne störende Rückstände (z.B. Schwefelbildung, wie sie bei HNO3 entstehen würde), unter H2S-Entwicklung auflösen.
In der Lösung liegt dann Blei- und Silberperchlorat gelöst vor, in welchem mit
Dithizon (Extraktion mit Chloroform in HNO3-saurer Lösung) und Rückschütteln mit Kochsalzlösung Silber photometrisch
bestimmt werden kann. Im Detail
steht das in einem Artikel im Candadian
Journal of Chemistry.
Zu Gold in Pyrit müsste man mal die
Literatur durchsuchen. Mit reiner Perchlorsäure wird das nicht funktionieren.
Ich kann aber mal gleich in einem Fachbuch
nachsehen, ob dort ein Vorschlag
gemacht wird.
Gruss
Andreas
Halllo Andreas12,
im Bereich der kommerziellen Goldgewinnung gibt auch zur Cyanidlaugerei schon mit dem System der >Lauge mit Bakterien< bereits eine bessere und umweltschonende Alternative. Gruß Tecnomaster :bandit:
Hi Tecnomaster!
Im Labormaßstab kann man Cyanid leicht
durch Kochen mit 30% Wasserstoffperoxid
in alkalischer Lösung vernichten.
Grosstechnisch macht man das ähnlich.
Für irgendwelche analytische Zwecke (noch dazu in Sulfiden) würde ich aber eher zu anderen Aufschlußmethoden greifen.
Klassisch benutzt man bei der
Goldbestimmung in Gesteinen die sogenannte dokimastische Methode.
Dabei wird die Probe mit Blei und
Borax als Flussmittel geschmolzen,
das Blei mit dem extrahierten Gold oxydiert und das zurückbleibende Gold gewogen. Die Methode ist jedoch
ziemlich unempfindlich und verwendet
giftiges Blei.
Einfacher und empfindlicher dürfte ein
Lösen in Königswasser und anschliessende Bestimmung mit Rhodamin-B sein.
Etwas eleganter kann man ein Gemisch aus Bromwasser und konz. Salzsäure anstelle
von Königswasser zur analytischen Untersuchung verwenden und das
überschüssige Brom mit 5-Sulfosalicylsäure
vor der Goldbestimmung mit Rhodamin B entfernen.
Man spart sich so das Abrauchen unter
Freisetzung nitroser Gase.
Bei Einschlüssen in Pyrit wird man allerdings evtl. auf Königswasser zurückgreifen müssen.
Hallo Andreas12,
nun, ich habe großen Respekt vor der Chemie und bin von Deinen Kenntnissen sehr angetan, aber ich bin Goldgräber und muß oft sehr schnell sehen, ob Gold da ist oder nicht, andererseits spielt sich meine Arbeit zumeist am Fluß ab. Die Leute würden mich lynchen, wenn ich das Wasser mit Chemie versaue. Selbst zuhause möchte ich mein Umfeld samt der Familie nicht unnötig mit Chemiedämpfen aussetzen. Im Augenblick setze ich höchstens mal Acido Nitrico ein, um den Pyrit zu eleminieren. Ansonsten das Shake Table und vielleicht einmal eine Zentrifuge. Gruß Tecnomaster :bandit:
Hi Tecnomaster!
>nun, ich habe großen Respekt vor der >Chemie und bin von Deinen Kenntnissen >sehr angetan, aber ich bin Goldgräber >und muß oft sehr schnell sehen, ob Gold >da ist oder nicht, andererseits spielt sich >meine Arbeit zumeist am Fluß ab. Die >Leute würden mich lynchen, wenn ich das >Wasser mit Chemie versaue.
Das sind ja auch reine Labormethoden.
Flinc suchte doch eine Methode, um
im Labor der ETH-Zürich den Goldgehalt
zu prüfen.
Das ganze Equipment kann man gar nicht
mitschleppen, solange man nicht
mit einem Labor-Kleintransporter vorfährt.
:-D
Selbst bei professionellen Prospektionsarbeiten geht man üblicherweise so vor, dass man im
Gelände nur Proben nimmt, die man im
Labor dann untersucht.
>Selbst zuhause möchte ich mein Umfeld >samt der Familie nicht unnötig mit >Chemiedämpfen aussetzen. Im Augenblick >setze ich höchstens mal Acido Nitrico ein, >um den Pyrit zu eleminieren. Ansonsten >das Shake Table und vielleicht einmal eine >Zentrifuge.
Mit Salzsäure, Bromwasser und Rhodamin-B, ein roter Farbstoff, und
Diisopropylether kann man schon zu Hause experimentieren, wenn man entsprechend
vorsichtig ist. Das ist auch nicht
gefährlicher, wenngleich reines Brom
schwer heilende Wunden verursacht.
:cop:
(Experimente mit Brom waren zumindest früher in Deutschland Bestandteil des Kosmos-Kastens C1/C2 für Jugendliche!)
Ich überlege gerade, ob man das von Feigl vorgeschlagene Bromwasser nicht vorteilhaft durch eine Mischung von Bromat und Bromid ersetzen kann, so dass
der Umgang mit reinem Brom entfällt.
Das wäre eigentlich möglich, solange man
keinen Bromatüberschuss einsetzt.
Das Rhodamin-B-Reagenz gibt es auch
von Merck als Testset.
Aber wie gesagt ist das nur von Interesse,
wenn man exakte Goldgehalte etwa
für wissenschaftliche Zwecke bestimmen will.
Hallo Andreas12,
gräbst Du selber nach Gold (Goldwaschen) oder bist Du nur der Chemiker im Labor?
Gruß
Tecnomaster:bandit::prost:
ps. ja. ja die Firma Merck. Ab und zu kommen vom Umweltamt Leute daher und testen mit Merckoquant Teststreifen, ob wir irgendwo was sulphithaltiges etc. in den Fluß geschmissen haben:-D
Hast Du schon mal was vom Bacillus Cereus-Cereus gehört?, gibts als Test auch von Merck, wo man nicht nur Lebensmittelbakterien untersucht, sondern auch schon zur (experimentellen)Goldsuche eingesetzt hat.
[Bearbeitet am 15-7-2003 von tecnomaster]
Hi!
>gräbst Du selber nach Gold >(Goldwaschen) oder bist Du nur der >Chemiker im Labor?
Ich habe im Chemiestudium mit Erzanalysen zu tun gehabt.
Privat sammle ich zufällig Mineralien.
Da sich eine Goldlagerstätte in meiner
Nähe befindet und dort Fundmöglichkeiten
für Goldkristalle bestehen, habe ich mich
mit Goldprospektion beschäftigt und
dankenswerterweise interessante Einblicke
in die Gold-Prospektionsarbeiten eines
grossen Konzerns erhalten.
Ich selbst suche gelegentlich nach Gold.
Mich interessieren bei der obigen Lagerstätte einige Fragen, die man mit
reinen physikalischen Untersuchungen
nicht klären kann.
>ps. ja. ja die Firma Merck. Ab und zu >kommen vom Umweltamt Leute daher und >testen mit Merckoquant Teststreifen, ob >wir irgendwo was sulphithaltiges etc. in >den Fluß geschmissen haben
Ich weiss. Ich kannte mal einen Biologen,
der Umweltanalysen macht und für Merck Teststäbchen erprobt.
>Hast Du schon mal was vom Bacillus >Cereus-Cereus gehört?, gibts als Test >auch von Merck, wo man nicht nur >Lebensmittelbakterien untersucht,
Nur als Krankheitserreger.
>sondern auch schon zur >(experimentellen)Goldsuche eingesetzt >hat.
Davon habe ich noch nie gehört.
Hallo Andreas12,
siehe zu cereus-cereus
http://www.goldsucher.de/lagerstaetten/mikroben.html
Gruß
Tecnomaster :bandit:
Diese Bakterien dürften aber vermutlich nur selten eine Rolle spielen und als
Indikator nutzbar sein.
Üblicherweise untersucht man andere
Schwermetallionen.