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Goldsuche => Goldgräber => Thema gestartet von: goldenmining in 18. Dezember 2007, 19:01:18

Titel: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 18. Dezember 2007, 19:01:18
Hallo,

Ich habe einmal gehört das es zumindest an Stränden nenneswerte Goldkonzentrationen gibt (auch u.a. an der Ostsee).

Wie sieht das ganze nun am Meeresgrund in Küstennähe aus? Gibt es hier auch Gold?

Bzw. an was für welchen Konzentration? Würde Sinn machen mit einer Dredge (4") mal an die Ostsee zu gehen?
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 18. Dezember 2007, 19:07:22
Da das dortige Gold wohl ziemlich klein gemahlen ist stellen sich mir noch zwei Fragen:

Lässt sich so kleinens Gold noch einfangen oder fließ es einfach durch die Schleuse?

Lässt sich aus dem gesammelten Konzentrat überhaupt noch Gold seperieren?

Gruß Martin
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: BWGuenni in 18. Dezember 2007, 19:20:25
@oldenmining

Für mich stellt sich erstmal die Frage, wie du zu deinem Nick gekommen bist?

Günni :irre:
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: targetguy in 18. Dezember 2007, 22:03:50
Das funzt schon, aber nur mit Kaliumzyanid. Simples auslaugen.
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 18. Dezember 2007, 22:47:04
Servas goldenmining!

Hier ein Bericht über Gold in Schleswig-Holstein, aus "Die Heimat" Mai 1993.

Gruß woodl
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 18. Dezember 2007, 22:57:42
Entsculdigung, ich habe die zweite Seite unterschlagen! :winke:

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 08:57:22
Tja, wenn ich mir den Bericht so durchlese scheint die Konzentration und die Korngröße so niedrig zu sein, das fast nichts da :belehr:

Trotzdem erstmal vielen Dank für den Bericht!

Weiß jemand wie es mit den Mündungsgebieten von Skandinavischen Flüßen aussieht? Dort müsste es große Ansammlungen
von Sand und Geröll (größtenteils geringe Korngrößen) die mit einer Dredge perfekt abzuarbeiten sind. Der Goldgehalt sollte
wahrscheinlcih auch nicht berauschend sein, das wir aber wieder dadurch wett gemacht werden können das die Dredge dort
wirklich 10 tonnen/Stunde schaffen kann. Im harten Flußbett ist es ja immer so eine Sache, aber auf einer Sandbank?

Ich habe in einem US Forum mal was gehört das z.b. in Alaska Offshore mit Dredgen gearbeitet wird. Auch soll es Beach Placer
Gold dort geben. Gibt es dort Goldgehalte die man auch mit Hobbygeräten sinnvoll abbauen kann?  Was sagt dort die Polizei
oder ähnliches wenn ich dort am Strand meinen Highbanker aufstelle und ordentlich Sand schaufel?
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Goldminer in 19. Dezember 2007, 09:42:20
Zitat von: BWGuenni in 18. Dezember 2007, 19:20:25
Für mich stellt sich erstmal die Frage, wie du zu deinem Nick gekommen bist?
Günni :irre:

Würd mich auch interessieren
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 19. Dezember 2007, 18:46:37
Zitat von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 08:57:22
Der Goldgehalt sollte
wahrscheinlcih auch nicht berauschend sein, das wir aber wieder dadurch wett gemacht werden können das die Dredge dort
wirklich 10 tonnen/Stunde schaffen kann.

Wenn Du 0,1 Gramm die Tonne im Kies hast dann gibt das 1 Gramm/Stunde. Das sind dann ungefähr 17 Euro/Stunde.
Wenn du alles nur per Hand und ohne Maschineneinsatz machst dann kann du vielleicht davon leben.
Ich kenn bloss keinen der 10 Tonnen in der Stunde umdreht, ausser vielleicht der Nasdaq.  :-D


Zitat von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 08:57:22
Ich habe in einem US Forum mal was gehört das z.b. in Alaska Offshore mit Dredgen gearbeitet wird. Auch soll es Beach Placer
Gold dort geben. Gibt es dort Goldgehalte die man auch mit Hobbygeräten sinnvoll abbauen kann?  Was sagt dort die Polizei
oder ähnliches wenn ich dort am Strand meinen Highbanker aufstelle und ordentlich Sand schaufel?

Es gibt Strandseifen in Alaska, eine davon liegt in Nome und erstreckt sich über ca. 4 km von Nome aus in Richtung SE am Roadhouse vorbei bis zur Mündung
eines Flusses. Hier darf jeder der will Goldwaschen, vom Damm bis zur Niedrigwassermarke.

Gold gibts dort nur nach einem Sturm, die Wellen spülen es dann auf den Strand. Wenn du dann am Tag nach dem Sturm nicht da bist hast du Pech gehabt denn
der halbe Ort ist auf den Beinen und schaufelt für den schnellen Dollar. Dann kehrt nach einigen Tagen Ruhe ein bis zum nächsten Sturm.

Der Meeresgrund ist dort 4 Meilen weit raus geclaimt, trotzdem gibt es Leute die ohne Genehmigung mit Floating Dredges arbeiten. Die Polizei schaut zu
denn erst muss sich mal der Claim-Inhaber bei der Polente beschweren bevor die einschreitet.

Natürlich freuen die sich die einheimischen Dredger ganz besonders über Neuzugänge.    :winke:

Wenn einer glaubt die Einheimischen -egal wo auf der Welt- wären Penner und da braucht es einen aus Deutschland um das edle gelbe Metall aus
dem Boden zu holen dann ist der schief gewickelt. Wo es was zu holen gibt da ist auch schon längst einer dabei es abzuräumen.

Gruss jason



Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 19. Dezember 2007, 19:46:47
Hallo goldenmining,

also beim Abbau von Strandseifen ist zu beachten, dass eine kleine Dredge im (Hoch)Seegang nicht unbedingt das Wahre ist.  Eine ordentlich funktionierende (Schwere)Konzentration der Schleuse auf einer schwer schaukelnden (Klein)Dredge ist fast unmöglich. Auf dem Meer (Hochseegang!!!) kann man die Dredge kaum gut betreiben, (die Tage einer ruhigen See sind wenig...) auch sind die Hobby-Dredges dem aggresiven Salzwasser kaum gewachsen. Auch das Gold selber ist bei Strandseifen, so extremfeines Pulver, dass der Verlust bei konventionellen Sluiceboxen einfach zu hoch ist.  Solcherlei Goldvorkommen wird man nur in Kombination aus Sluicebox/Jig/ bzw. Konzentratorzentrifuge erfolgreich habhaft! Viele wissen auch nicht, dass das Meer hauptsächlich nur dann Gold bei extrem schwerem Seegang (Stürme= Extrem-Wellengang = wirksame erosionale Effekte unter Wasser auf goldhaltiges Gestein) "produziert."  :idee:  Dieses Gold findet man aber allerdings nicht unbedingt auf der aktuellen Strandlinie, sondern gesetzt dem Fall bei flachen Strände (ohne Steilhänge) mehr im Landesinneren, in gewissen unteren Schichten der Sandberge im Binnenland.....  oder auch leider in tieferen Teil des Meeres vor dem Strand, wo man als Hobbysucher ohnehin kaum hinkommt...... Von der Goldsuche an Steilufern rate ich ohnehin ab.  Tipp: Ob ein gewisser Meeresstrand überhaupt goldführend ist, kann man sehr per Waschpfanne schnell herausfinden. Man sucht im hellem feinerem Sand, speziell die schwarzen Sandflecken, (wenn es nicht gerade ein Ölfleck ist...) aus dunklem Sand, der meist aus dem vom Meer produziertem natürlichen "Schwerekonzentrat" , (hauptsächlich Magnetit, Hämatit bestehen kann.)  Gerade da in diesem dunklem Sand befindet sich meist das Gold (wenn vorhanden!) zum Nachweis. Auch in den Ritzen des oft blankliegenden Bedrocks (auch in den Ritzen des steinhart gewordenen Sedimente des falschen Bedrocks) der Meeresstrände findet sich oft unter einer "ein-zementierten Sediment-Schicht" wie auch in ähnlichen Bedingungen an einem einem Bach/Flussbett das Gold.  

Siehe auch  Goldgräber Handbuch für mehr Details.

Zum Abbau von solchen Strand-Placer (am Meer) sind daher mehr dementsprechend optimierte Highbanker vorzuziehen. Süsswasser (wenn vorhanden) ist zum Betrieb des Highbanker, klar den Vorzug einzuräumen, auch dann wenn man dieses 500 m per Schlauch heranzupumpen wäre.  Meist ist aber das Flusswasser der in's Meer einmündende Gewässer derart dreckig und ölig, dass man dann doch auf etwas "reinere Meerwasser" zurückgreifen muss..    

Auch das was gerade Jason geschrieben hat, dem kann ich nur voll beipflichten.

Gruss

Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 19:59:07
Das mit dem Strandseifen hört sich nicht schlecht an,

In Nome soll es angeblich einige Claims geben die eine große Firma mit nem Riesenschwimmbagger abbauen wollte, aufgrund von Wellengang wurde dieser wohl zu oft beschädigt und das Projekt eingestellt. Dort kann man wohl halb legal Dredgen.

Tja, jetzt braucht man nur noch ein Gebiet wo das ganze nicht schon so stark ausgebeutet wird. Nur wird es die (wie jason bereits beschrieben hat) wohl kaum geben  :heul:
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 19. Dezember 2007, 20:06:48
Zitat von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 19:59:07
In Nome soll es angeblich einige Claims geben die eine große Firma mit nem Riesenschwimmbagger abbauen wollte, aufgrund von Wellengang wurde dieser wohl zu oft beschädigt und das Projekt eingestellt. Dort kann man wohl halb legal Dredgen.
geben  :heul:

gHallo goldenmining,

na ja, wenn schon ein grösseres Unternehmen wegen dem HOHEN WELLENGANG vernünftigerweise davon abgesehen hat, wie willst Du dann erst gegen die teils 6 m hohen Brechern der wütenden Meeresbrandung mit einer Kleindredge ankommen?????????????????????????????    Das Meer zerlegt und zerschmettert Dir das Teil mit Leichtigkeit!   :kopfkratz:    Bei Pech den Operator mit dazu. :heul:

Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 19. Dezember 2007, 21:15:04
Zitat von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 19:59:07
In Nome soll es angeblich einige Claims geben die eine große Firma mit nem Riesenschwimmbagger abbauen wollte, aufgrund von Wellengang wurde dieser wohl zu oft beschädigt und das Projekt eingestellt.

Ja richtig das war die BIMA, eine Eimerkettendredge von Inspiration Resources, später Westgold, die hat von 86 -90 gebaggert. Aber halt nur 4 Monate im Jahr von Juni bis September,
denn das ist die eisfreie Zeit. Wie der Geo richtig bemerkt, wenn es mehr als einen halben Meter Welle gab war Schluss mit Baggern. Vielleicht haben die nur an 60-80 Tagen im Jahr ne Produktion hingekriegt. Alles zusammen kamen wohl so 130.000 Unzen raus in 4 Jahren und das war zu wenig. Die Operation war von Anfang bis Ende unrentabel.

Zitat von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 19:59:07
Tja, jetzt braucht man nur noch ein Gebiet wo das ganze nicht schon so stark ausgebeutet wird. Nur wird es die (wie jason bereits beschrieben hat) wohl kaum geben  :heul:

Übrigens, ich kenn mich ein bisserl aus dort und ich tät schon noch ein paar andere Stellen wissen. Das Problem ist nur, dass man dort Gezeitenströmungen bis zu 10 Knoten hat.
Und mit 5 Knoten am Strick hinter einem Schiff hergezogen und dir zieht es die Badehose aus. Da geht nix mit dredgen. Leider.
Ja ne gute Stelle ist das grösste Problem, aber ich will dich ja nicht entmutigen.


Gruss jason

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 21:31:36
Hallo Jason,

Ich bin beruflich im Bereich Maschinenbau tätig und für Strömugen von 10 Ktn gibt es durchaus Lösungen die auch privat machbar sind,
hat dann aber nicht sehr viel mit einer Keene zu tun...

Wie ist den der Meeresboden dort beschaffen? Viel Sand und Geröll unter 20cm, oder liegen dort viele dicke Brocken?
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 19. Dezember 2007, 21:47:32
Zitat von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 21:31:36

Wie ist den der Meeresboden dort beschaffen? Viel Sand und Geröll unter 20cm, oder liegen dort viele dicke Brocken?


Hallo goldenmining,     o mai o mai :narr: :narr: :narr:

Gestatten, dass ich mich da einmische:     :narr:  Alter Witzbold. Auf dem Meeresboden ist alles vertreten, zigmeterhoher Schichten aus leichten- auf den Grund gesunkenen Schwebeteilchen aus abgestorbenen Plankton, nebst alter Kalkmuscheln. Da kannst vielleicht Kalkmaterial abbauen.  Vielleicht hast noch Mangan zwischen drinn :narr: :narr:  Natürlich auch haushohe Felsen+Riffs, verrosteter Metall-Schrott, wie Stahlkabel und versunkene Schiffe, wo sich dann das Schaufelrad einer Dredge herrlich verheddert.  :narr:   :irre: :narr: :irre:   Wie wär es noch mit'm U-Boot :narr:

Einer, der wieder etwas neues erfinden will?!    Mensch der Bergbau ist zum Geld-Verdienen da :frech:   Mit so einem Projekt kommst Du als "Kleiner" finanziell ins Schleudern!

Wenn man so etwas lesen muss, überfällt einem gewisse Trauer - und man muss leider einsehen, dass das heutige Deutschland als führendes altes traditionsreiches Bergbauland heute auch nicht das ist, was es einmal war. Experten und Bergbau-Maschinenlieferanten natürlich ausgenommen.

Ohne Zweifel:  In Zukunft wird der Meeresboden für den Bergbau eine grosse Bedeutung zu kommen, aber das bleibt aber aufgrund der riesigen Investitionen, rein den grossen Bergbaugesellschaften vorbehalten.

Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 19. Dezember 2007, 22:04:31
Das von dir beschriebene Material befindet findest du so eher nicht 1-3km vom Küstenstreifen entfernt :frech:, da musst du schon 10km raus, wenn dort nur Schlamm und Muschelreste sind hätte dort niemand das Gelände mehrere Kilometer raus aufs Meer geclaimt.

Und wenn dort mit nem Riesenbagger Mehr als 30000 Unzen /Jahr abgebaut werden konnten (wenn auch nicht kostendeckend) ist dort definitiv etwas zu holen, die Frage ist nur wie man an der Material herankommt und ob es die Kosten deckt.
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 20. Dezember 2007, 08:04:47
Hab mich jetzt mal ein Wenig genauer Informiert:

-Goldführendeschicht in zwischen 1-2 Meter Tiefe

-Goldgehalt: 1-2 Gramm / Kubikyard

-Meeresboden: Sand, Ton, Kies und Geröll unter 15cm Durchmesser
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: MoReGoLd in 20. Dezember 2007, 10:34:36
Ich würde auch gerne mitdiskutieren, kann aber leider nicht erkennen,
welches Interesse goldenmining verfolgt. Deshalb, lieber goldenmining:
Bevor wir über Abbau am Meeresstrand reden würde ich gerne von Dir
wissen:
1.Hast Du überhaupt schon mal Gold gefunden?
2.Hast Du überhaupt die Zeit für solche Unterfangen?
3.Hast Du überhaupt die Finanzen, um die notwendigen Investitionen zu tätigen?

Wenn Du auf alle 3 Fragen mit JA antwortest brauchst Du hier nicht Zeit verschenden
und kannst gleich mal für ein paar Monate zur Weiterbildung nach Nome (oder wenn´s
Dir dort zu kalt ist Indonesien oder wenn Dir das zu warm ist Goldbeach, OR) fliegen.

Wenn Du nur auf Frage 2 mit JA antwortest, dann schließ Dich mit Nasduck zusammen,
denn geteiltes Leid ist halbes Leid....

Wenn Du auf alle 3 Fragen mit NEIN antwortest, dann kauf Dir bei Goldblitz ein Starter-
paket und fahr nach Belgien oder an die Eder.....

MoReGoLd


Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 20. Dezember 2007, 12:43:05
Hi Moregold,

2-3 kann ich mit JA beantworten.

Gold habe ich auch schon gefunden, aber nicht sonderlich viel. Ich habe in Schweden
mit einer 5Inch Dredge letztes Jahr etwa 2 Monate gearbeitet. Naja, hab da etwa eine
Unze rausbekommen, also noch nichteinmal kostetdeckend. Hatte aber trotzdem Spass
gemacht.

Ansonsten nur in D mit Schleuse und Pfanne

Das man sich vorher vor Ort umsehen muss ist klar, nur muss man erstmal vorher
ein paar Infos sammeln wo es lohnende Abbaugebiete usw. gibt.


Von dem Goldbeach habe ich auch schoneinmal etwas gehört, habe aber leider keiner-
lei Infos über evtl. Claims, Goldkonzentration usw. gefunden. Kennst du evtl. Internet-
seiten wo man sich hierüber informieren kann?

Von Meeresseifen in Indonesien habe ich aber noch nichts gehört?
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 20. Dezember 2007, 14:00:17
Suuuper,
MoreGold hat es mal wieder auf den Punkt gebracht!   :-)

Ich hab auch so meine Probleme gehabt herauszufinden, was der Martin eigentlich will.

Z. Bsp. könntest Du mir mal erklären was das heissen soll:  >>>Gibt es dort Goldgehalte die man auch mit Hobbygeräten sinnvoll abbauen kann?<<<

Was bedeutet für dich "sinnvoll"?

Gruss jason
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: toru2000 in 20. Dezember 2007, 14:19:06
Hallo goldenmining,

ich kann Dir leider nicht wirklich mit Rat helfen, aber vielleicht Du mir :) Könntest Du mir noch ein bisschen mehr erzählen über Dein Dredgingerlebnis in Schweden? Wo warst Du, wo kann man sich schlau machen, wie siehts mit Bewilligungen aus, was für Gold findet man dort usw. Das wäre toll, wenn Du mir da ein bisschen helfen könntest. Wir können natürlich auch via private Nachrichten weiterplaudern, weil es ein anderes Thema ist. Wieviele Stunden warst Du ca am dredgen für die Unze? War es das erste Mal dass Du gedredgt hast, bzw. warst Du alleine am werkeln, oder hattest Du jemand Erfahrenes dabei? Vielen Dank im Voraus für ein paar Tips.

Gruss

ps: bevor es Fragen gibt: ich bin reiner Hobbygoldsucher, mir gehts nur um die persönliche Sammlung
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 20. Dezember 2007, 14:47:05
Um es kurz zu erklären,

Ich suche eine Gegend wo ich mit Hobbygerät ein bis zwei Monate auf Goldsuche gehen kann,und zumindest die Kosten Decken kann. (Also den Sprit muss ich mindestens raus haben), wenn es sich dort wirkliche lohnt möchte ich dort später wenn möglich mit besserer Ausrüstung und Kapitalisierung wieder kommen und dort vielleicht ein Viertel bis halbes Jahr arbeiten.

Daher hört sich Nome für mich recht interessant an, da man dort (bei Sturm) mit nem Hightbanker an die 100$ machen können soll, wenn ich nur 30$ schaffe wärs auch schon ganz gut. So kann man sich in der Gegend etwas umsehen, kann sich mit anderen Goldschürfern austauschen usw.

Danach kann man sehen was sich in der Gegend noch mach lässt, nur möchte ich mich hier vorher informieren wo es sich überhaupt lohnt sich umzuschauen...

@toru2000

In Schweden war ich seches Woche, habe aber davon nur etwa die Hälfte mit der Dredge gearbeitet, und auch nicht jeden Tag Vollschicht

Stunden: Grob geschätz 100 Stunden in den auch noch betstimmt 150 Liter Sprit durch die Leitung gegangen sind.

Es war auch das erste Mal das ich mit ner Dredge gearbeitet habe, war alleine

Dredgen ist in Schweden überall erlaubt, ich war einmal in der Nähe von Ädelfors (Süden) und dann oben im richtigen Schweden

In Ädelfors waren es sehr kleine Flitter, hoch im Norden schon etwas größer.

Wenn du noch Fragen dazu hast kannst mir ne PM schicken
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 20. Dezember 2007, 16:12:33
Ich habe nocheinmal ein paar Fragen zu den Strandseifen:

Wo kommen diese vor?

Bei Sturm Sturm direkt im Brandungsbereich, soweit hab ich es verstanden

Dann soll es noch im Offshore Bereich und im näheren Hinterland Strandseifen geben (zumindest in Nome), trifft das auch auf andere Strände (Oregon) zu, oder findet sich dort nur im Brandungsbereich etwas?

Wieviel schwarzer Sand sammelt sich im Brandungsbereich? Ist da genug für jeden da, oder wird sich darum geprügelt?

Lässt sich im normalen Strandsand auch was finden?

Gruß Martin
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 20. Dezember 2007, 18:10:29
Schau mal auch die alten Beiträge an:   http://www.sucherforum.de/index.php/topic,8852.msg45093.html#msg45093   

Eine Theorie der Entstehung von Strandseifen: (es gibt mehrere)  nur schnell ganz kurz-kurz-kurz
Sollte der betreffende geologische Aufbau des Wirtgestein im Meer goldhaltig sein > bei relativ flachen (nicht zu tiefen) Küstenverlauf > in Verbindung von wirksamen erosionalen Effekte (Herausspülen des goldhaltigen Materials) durch Wellenbewegung in nicht zu tiefen Gewässern  > schwere Stürme....;

Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 20. Dezember 2007, 23:37:03
Da ich einige das Thema mit dem "erfinden" etwas belächelt haben, habe ich mal nem Link von ein paar Dredgen von ein paar Einheimischen die ein paar Modifikationen gemacht haben...

http://bb.bbboy.net/alaskagoldforum-viewthread?forum=2&thread=160

Das Letzte Bild was aussieht wie ein Haufen Schrott ist ne Amphiebien Dredge

Genau sowas habe ich mir vorgstellt... :belehr: :frech:

Aber wenn ich dort wirklich was machen möchte gibt es ein Problem:
Wie kriegt man dort Ausrüstung hin? Ein kleiner Highbanker geht ja mit Luftfracht, aber schon eine vernüftige Pumpe wiegt locker 70kg :wuetend:
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: MoReGoLd in 21. Dezember 2007, 01:49:57
Richtigstellung:
in meinem letzten mail setze Malaysia anstatt Indonesien
guckt Ihr:
http://www.iol.co.za/index.php?click_id=29&set_id=1&art_id=nw20071122093338167C449676
Da dieser Strandplacer erst kürzlich entdeckt wurde, gibt´s noch viel Gold dort zu
holen, also nichts wie hin!
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 21. Dezember 2007, 08:13:21
 :idee: Na dann auf zum nächsten Flieger :frech:

Ne, ich glaub das ist keine so gute Idee, denke mal der Strand ist voll von armen Einheimischen. Und scheinbar ist dort auch nicht viel zu holen, aber für die Einhemischen ist ein halbes Gramm am Tag bestimmt schon viel... Aber dsa finde ich zur Not auch am Rhein.

"It's gold dust actually," the officer said. "It's not economically worthwhile."

Oder die haben dort vieleicht nicht die richtigen Mittel um den Goldstaub raus zubekommen. Auf www.cleangold.com gibts ne extra Sluice um Feingold aus dem Konzentrat zu gewinn, wofür es sonst nen Jig oder Quecksilber braucht.

Hat jemand eine Vorstellung wieviel da wohl zu holen ist?

@jason

"Übrigens, ich kenn mich ein bisserl aus dort und ich tät schon noch ein paar andere Stellen wissen. Das Problem ist nur, dass man dort Gezeitenströmungen bis zu 10 Knoten hat.
Und mit 5 Knoten am Strick hinter einem Schiff hergezogen und dir zieht es die Badehose aus. Da geht nix mit dredgen. Leider.
Ja ne gute Stelle ist das grösste Problem, aber ich will dich ja nicht entmutigen."


Da ich mir ernsthaft überlege im Juni/Juli mal in Nome vorbeizuschauen (4 Wochen), würde ich mich auch gerne dort in der Gegend mal etwas umsehen. Mietwagen soll es ja dort für etwa 100$ geben. Hast du ein paar Tipps welche Ecken man mal genauer unter die Pfanne nehmen soll.

Auch die Ecke mit den Gezeitenströmungen würde mich interessieren. Den bei den Gezeitenströmungen gibt es ja zwei mal am Tag nen Totpunkt wo für etwa 20 Minuten so gut wie keine Strömung vorherscht. Zuminest für ein paar Proben sollte es reichen...
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 21. Dezember 2007, 15:08:32
Hallo Goldenmining,

cleangold.com ?    Goldstaub ?   > Das kannst selber billiger machen >  auch das hatten wir schon mal im Forum >     

         http://www.sucherforum.de/index.php/topic,9019.msg49719.html#msg49719


Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 21. Dezember 2007, 15:49:02
Zitat von: goldenmining in 21. Dezember 2007, 08:13:21
Auch die Ecke mit den Gezeitenströmungen würde mich interessieren. Den bei den Gezeitenströmungen gibt es ja zwei mal am Tag nen Totpunkt wo für etwa 20 Minuten so gut wie keine Strömung vorherscht. Zuminest für ein paar Proben sollte es reichen...

goldenmining,

an die Stelle kommst Du nur mit dem Boot hin (ca 4-5 Stunden). Ausserdem musst Du berücksichtigen, dass man sinnvollerweise nur während Niedrigwasser arbeitet. Besorg Dir eine Seekarte und einen Stromatlas beim USGS. Dann kennst Du auch gleich die Wassertiefen soweit sie vermessen sind.

Damit Du ohne Ärger zu kriegen Deinem Hobby nachgehen kannst empfehle ich Dir Dich über die Claims beim Bureau of Land Management (BLM) in Nome zu informieren.
Die sagen Dir dann auch, welche der Claims für die Öffentlichkeit zugänglich sind weil die Claimowner nicht drauf aufpassen.

Jetzt es gibt da aber auch andere, teils überraschende Probleme, an die man zu Hause in der warmen Stube gar nicht gedacht hat, beispielsweise Unmengen von Magnetit im Alluvium. Man braucht geriffelte Saugschläuche und Rohre mit rauher Wandung die Turbulenz erzeugen denn sonst gibts gleich Verstopfung. Weil sich die Magnetit-Partikel in der Strömung orientieren und sofort verklumpen.

Ausserdem ist der Meeresboden mit Algen und ähnlichem bewachsen, die meisten haben deshalb einen Weedcutter davor.

Wenn Du Dir dort was zusammenbauen willst musst Du schon zu Jahresanfang dasein und nicht erst wenn das Eis weggeht. Zwar gibt es in Nome einen Hardwarestore aber was dort nicht zu kriegen ist muss bestellt werden und wird per Luftfracht eingeflogen.

Wenn Du von Anchorage aus Gerät mitnehmen willst dann ist das kein Problem, Alaska Airlines ist auf solche Fälle eingestellt. Du musst nur den Tank deiner Motorpumpe vorher leeren und eine Weile belüften. Man hilft Dir dann beim Einpacken am Flugplatz.

Gruss jason

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 21. Dezember 2007, 20:55:38
Das man möglichst früh da sein sollte ist mir klar, ich will auch nichts überstürzen und hab mir daher folgenden Zeitplan vorgestellt,

Sommer 2008: Lage sondieren, ein wenig prospektieren, sich umhören usw.

Wenn (!) es vielversprechend ist:

Herbst/Winter 2008: Vorbereitung und bau

Und Anfang Feburar gehts dann rüber...



"an die Stelle kommst Du nur mit dem Boot hin (ca 4-5 Stunden)"

Würde mir das gerne mal genauer ansehen. Boot sollte sich sicher machen lassen...

Also gibt mir mal nen Tipp wo ich suchen muss... Nach Norden, Süden oder rauf aufs Meer

Hast du ein paar Infos wann dort die Eisschmelze einsetzt?


Martin
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 21. Dezember 2007, 21:41:23
@Jason,

Meinst die etwas vom Meer abgetrennten Buchten etwa 25-30 Meilen östlich von Nome?
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 21. Dezember 2007, 23:28:22
Sieht es an den Stränden von Nome immer noch so aus? :narr:

Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 21. Dezember 2007, 23:41:04
Na das schaut doch schon mal lustig aus :prost:

Ne, mal im Erst, ist das nen Sluice Verleih? Weil es alles die gleichen Geräte sind...

Das dort viele Leute Sand schauffeln ist klar (ist aber wohl genug für alle da) , aber die haben meist eigene Ausrüstung dabei.
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 22. Dezember 2007, 12:36:28
Hallo goldenmining und andere Nome-Fans,

erstmal ein Bild von den Beachlines.  Leider ist die Auflösung begrenzt, man kann ja nur max 100 kb laden.

Natürlich gab es mehrere parallele Beachlines abhängig vom der Höhe des Meeresspiegels. Auch ist die Linie der Vergletscherung zu sehen.
Die gepunkteten Linien sind untermeerische Beachlines.

Diejenigen Beachlines, die im Hinterland liegen werden mit grossen Dredges bearbeitet, wobei der Aufwand gross ist, denn das ist eine Permafrost-Region, erst muss der Boden mal mit Heissdampf aufgetaut werden.

Gruss jason
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 22. Dezember 2007, 12:59:14
Hallo goldenmining und andere Nome-Fans,

jetzt ein Bild von der Goldverteilung am Meeresgrund.  Nome ist rechts neben der Mündung des Snake Rivers zu finden.

Die höchsten Konzentrationen sind westlich Nome so etwa zwischen einer Meile und drei Meilen weit draussen.

Da sind auch die meisten Dredges zu sehen, das wissen die Jungs schon lange.

Gruss jason

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 22. Dezember 2007, 15:41:31
Hi Jason,

Vielen Dank für die Karten, leider kann man die Legende und einige Details nicht richtig erkennen.

Könntest du mir evtl. die Karten in voller Auflösung zumailen?
( martin.dormschell@yahoo.de )
Hast du evtl. auch Angaben in welcher Tiefe die Goldführenden Schichten liegen. Ich habe hierzu
bereits ein Quelle (1-2 Meter) bin mir aber nicht sicher ob das stimmt.

Was mich außerdem wundert, laut und Internetinfos ist das Gold ziemlich um Nome konzentriert,
aber müsste es nichtauch 50km westlich oder östlich auch Gold geben?

Zu den Schläuchen: Habe leider nirgendwo im Net Infos zu Schläuchen mit rauer Wandung gefunden.
Bzw. hat irgendjemand Infos dazu, Hersteller usw.

PS: Habe auf einer Seite für Miningequipment ein Angebot für eine gebrauchte Offshore Dredge gesehen,
NP: 150000$ gebraucht: 50000$  Das Teil steht sogar in Nome. Werde abererstmal klein anfangen...
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 23. Dezember 2007, 22:57:12
Servas zusammen!

Hier eine kleine Information zur Geschichte von Nome!
Weiters eine Info zum Thema Gold am Meeresgrund.
Und außerdem ein Bild einer Schwermineralienkonzentration An einem Ostseestrand:

Gruß woodl
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 24. Dezember 2007, 00:26:48
Hier die Infos!
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 24. Dezember 2007, 00:28:46
Nome !
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 24. Dezember 2007, 00:31:08
Eldorado am Meeresgrund!
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: highbanker in 24. Dezember 2007, 09:12:55
Auch ein Interessanter Beitrag zu diesem Thema von mir:

http://www.goldmineworld.net/quantum1.html

Dort geht es um ein Gerät das Gold welches in Wasser gelöst ist wiedergewinnen kann!!!!

Kann sowas sein? Ist das wirtschatlich, oder sind die Betriebskosten höher?
(Angeblich kein Strom notwendig!, nur eine Pumpe)
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: highbanker in 24. Dezember 2007, 10:04:09
Ich habe jetzt auch eine Selbstbauanleitung für ein System mit 250 Litern/ Minute gefunden!

Also 15 Tonnen / Stunde

Das Gerät sammelt nicht nur gelöstes Gold sondern auch extrem feinen Goldstaub.

Es kann sogar funktionieren, ich habe auf einer deutschen Goldwaschseite eine Video gesehen wo
es um das Goldwaschen im Rhein ging. Dort hatte jemand ein Stück Metall gefunden an den
sich Gold angesammelt hat.

Würde jetzt mal gerne wissen wie hoch den so der Goldgehalt in Goldführenden Flüßen sein
kann? Im Meer sind es 0,00005 Gramm die Tonne, das würde hier also 0,00075 Gramm /
Stunde oder 0,18 Cent (während die Pumpe für 100 Cent Benzin geschlungen hat)
ergeben :narr: :narr: :narr: grob gerundet also nichts!

Aber im Meerwasser geht es nur um gelöstes Gold, in einem Fluss werde ja auch kleinste
Goldpartikel mitgespült.

Und Interessant wird es ja erst jetzt:

Das ganze System ausgelegt für 1500 Tonnen (hört sich viel an, wenn man sich aber
überlegt was ein Fluß an Durchfluß hat) die Stunde und das ganze nur durch die
Flußströmung abgetrieben. Ergebe 1,8 Euro die Stunde also rund 30 Euro am Tag :narr:
----> Immer noch zuwenig für den Aufwand!

Aber gesetzt den Fall der Goldgehalt ist in Flüßen mindestens 10x hoch wie im Meer,
dann hört es sich ganz interessant an.

Wenn jamand Angaben zum Goldgehalt im Flußwasser hat würde ich das ganze gerne
mal ausprobieren und ein kleines System für vielleicht 100 Liter/Minute im Rhein
oder so versenken. Das schöne ist ja das es keine Betriebskosten. Und dann mal
nach ein paar Monaten schauen ob ich nen halbes Gramm hab :narr:

Noch nen interessanter Link: http://www.goldmineworld.net/Gold_leaves.html

Gold aus Blätter von Bäumen die an Goldflüssen gewacchsen sind :cool1: :cool1:




Highbanker
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: woodl in 24. Dezember 2007, 12:30:26
Hallo Highbanker!

Meine Empfehlung: Nach einem Pilzgericht die Sch.... nochmals aufbereiten!! :engel:

Gruß woodl
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: eldo6000 in 24. Dezember 2007, 12:46:58
hi highbanker

erst vor wenigen tagen muß mich der blödsinn, der hier oft geschrieben wird, mich irgendwie auf den gedanken gebracht haben "fehlt nur noch, dass die über gold im meerwasser schreiben"

tja, und nun ists wirklich so, und ich finde, es ist tatsächlich mit der größte schwachsinn, den ich hier gelesen habe.

wenn du schon so viel mit diesem thema rechnest, dann rechne besser in km³, m³ und tagen, dann brauchste nicht mehr fragen ob sichs lohnen könnte.
mein englisch ist leider katastrophal, aber wies aussieht, wird ja auf der webseite direkt das dazugehörige gerät zur förderung verklopt. das muß ja edler als gold, und härter als diamant sein, aber ich fürchte, es wird dem gelösten gold wohl eher gesellschaft leisten, bevor auch nur ein einziges gramm gold reduziert wird.  :narr:  :narr:

ich hab mal im tv gesehen, dass es in der tiefsee nicht nur manganknollen usw geben soll, sondern auch erhöhte goldkonzentrationen, entstanden durch reduktion von gelöstem gold in millionen von jahren.

ich möchte hier aber lieber themen finden, die man auch praktisch anwenden kann.

mfg
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: highbanker in 24. Dezember 2007, 14:38:26
Naja,
Ganz so ein Schwachsinn ist es nicht, solche Systeme werden in größerem Maßstand in alten
überfluteten Minen und ähnlichem angewand.

Auch soll dies teilweise bei Grundwasser bereits angewand werden.

Schau dir mal das Video auf http://www.goldsucher.de/ ist ganz aus der
Prakis :belehr:

Finde es halt erstmal nur Interessant wo es überall Gold gibt

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Silberlocke in 24. Dezember 2007, 16:55:12
Hallo eldo6000

Du darfst dich nicht beklagen es hat auch gute Beiträge hier im Forum obwohl die meisten Autoren keine grosse Ahnung haben. Die Goldsuche in Europa wird ja nur als Hobby betrieben und einige Flitter findet auch blindes Huhn oder wie heisst das geflügelte Wort. Schlimmer finde ich, wenn selbsternannte Experten Kurse veranstalten und Goldwaschergeräte verkaufen die nichts taugen. Für einige spielt das sicher keine Rolle, die wollen nur Lagerfeuerromantik und Bier saufen aber ich finde wenn für ein Kurs bezahlt wird, sollte auch die Leistung stimmen.

Zum Film auf Goldsucher.de: Der Film ist gut gemacht aber wenn mir ein Goldsucher mit so einer Schaufel am Bach begegnet, bin ich sicher der arbeitet an der ersten Unze, sonst könnte er vor Rückenschmerzen nicht mehr laufen. Bitte an alle Golder aus Germany und Austria probiert doch mal eine ganz normale Schaufel, wie sie jeder Grabencowboy schwingt der Rücken wird s euch danken.

Zum Film http://www.goldwaschkurse.at/images/videos/dreging_teil1.wmv : Auch hier die deutsch österreichische Schaufel und warum muss denn gerade an der Aussenseite der Flusskurve gewaschen werden.

Auch wenn viel Unsinn im Forum steht, ich bleibe ein begeisterter Leser.


Gruss Silberlocke

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Goldminer in 24. Dezember 2007, 21:00:19
Zitat von: Silberlocke in 24. Dezember 2007, 16:55:12
Schlimmer finde ich, wenn selbsternannte Experten Kurse veranstalten und Goldwaschergeräte verkaufen die nichts taugen. Für einige spielt das sicher keine Rolle, die wollen nur Lagerfeuerromantik und Bier saufen aber ich finde wenn für ein Kurs bezahlt wird, sollte auch die Leistung stimmen.

Ich finde der Stefan Grossenbacher ist so ziemlich der einzige der berechtigt ist irgendwelche Kurse abzuhalten, der hat es nämlich von der Pike auf gelernt und weis wovon er spricht. Alles andere ist doch nur Touristen-Verarsche, da hilft auch kein Goldwäscher Zertifikat/Diplom. Hab mal geschrieben die Goldblitzer sollen keine Kurse abhalten sondern erst mal einen besuchen, es reicht halt nicht einfach nur ne Pfanne schwingen zu können. :frech: :frech: :frech:

Zum Video Dredging_teil1 ist zu sagen, unter dredging verstehe ich etwas anderes aber zumindest ist das Wort mal richtig geschrieben. Man kann also noch hoffen.  :super:
Außerdem sehe ich es immer wieder gerne wenn ein paar 10-12 jährige Indianer spielen, und die Zeitlupenaufnahme der geschwenkten Pfanne mit dieser Hintergrundmusik, das hat so was vom Death Valley, da spürt man den wilden Westen, damals als er noch so richtig wild war, sind halt die letzten echten Helden, keine Goldsucher und auch keine Schürfer und Miner sondern eben nur Wäscher.
:narr: :narr: :narr:
Und das mit der Kurvenaußenseite ist ganz einfach: Straßenseite, so wie immer und überall wenn sogenannte Experten am Werk sind.
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 24. Dezember 2007, 23:46:38
Hallo Goldminer,

  :-D  Denkste,  im angegebenen Link wurde aber das Wort Dredging aber doch falsch geschrieben  siehe > .....waschkurse.at/images/videos/dreging_teil1.wmv :   :-D


Zitat von: Silberlocke in 24. Dezember 2007, 16:55:12
ein Goldsucher mit so einer Schaufel am Bach begegnet, bin ich sicher der arbeitet an der ersten Unze, sonst könnte er vor Rückenschmerzen nicht mehr laufen. Bitte an alle Golder aus Germany und Austria probiert doch mal eine ganz normale Schaufel, wie sie jeder Grabencowboy schwingt der Rücken wird s euch danken.

Hallo Silberlocke,

da hast Recht mit der Schaufel, diese auch in Amerika üblichen Armee-Schaufeln mit kurzen Stil nerven mich auch.  Den Schaufel-Form-Typ (ein Kompromiss natürlich) den wir mehr beim Kies verwenden, ist dagegen eine eher spitz zulaufende Schaufel mit langem Stil (1.8 m lang) Zur besseren Haltbarkeit ist die schaufel geschmiedet - und statt einem Holzstil wird ein Metallrohr direkt an die Schaufel angeschweisst. Damit ist ein ermüdungsfreies- und kreuzschonendes Arbeiten möglich.
Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Rheindigger in 25. Dezember 2007, 10:49:15
Hallo Miteinander!

Auch wenn das Thema hier wieder von dem ürsprünglichen abschweift....

Doch, es gibt in Europa kommerziellen Goldabbau, auch von Flußseifen. (Die Bergwerke in Rumänien usw lassen wir jetzt mal weg).
Und zwar in Deutschland,Frankreich und in Spanien. Wenn jemand mehr kennt-klärt mich auf!

Daher kenne ich niemanden außer o.g. der Goldsuche kommerziell betreibt. (Verkauf der den Lebensunterhalt bestreitet wie Obertüfer z. Bsp mal ausgenommen. Oder lebst auch nur davon,Goldminer?)
Mit kommerziell meine ich damit nämlich finanziell lohnend. Daher macht es vom finanziellen keinen Unterschied mehr, ob ich mit Pfanne oder Highbanker oder was auch immer Gold wasche. Es lohnt sich nicht.

Ja, es geht um ein bischen Gold, Lagerfeuerromantik und ums Biersaufen.
Deswegen ist unsere Goldwäscherei hier einfach nur Hobby! Begriffen!?  Und deswegen ist es auch völlig egal von welcher Flußseite jetzt jemand wäscht der ein kleines Video einstellt. :waschen:

Die die sich immer hier mokieren, das ist wie jemand der sich beim Gotcha-Spiel beschwert, daß da keine echten Kugeln rauskommen und niemand wirklich stirbt.
Wem das nicht passt soll seine Zeit hier nicht im Forum vertrödeln sondern sollte schon längst auf seinem Claim wo auch immer sein.

Und, @Goldminer:
Deine ständige Wadenbeißerei gegen die Goldblitzer nervt und ist nur noch ermüdend.
Vielleicht haben die Goldblitzer das Waschen nicht neu erfunden, aber meiner Meinung nach sind sie ein Gewinn für die deutsche Goldwasch-Szene.

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Goldminer in 25. Dezember 2007, 17:11:47
Zitat von: Rheindigger in 25. Dezember 2007, 10:49:15
Ja, es geht um ein bischen Gold, Lagerfeuerromantik und ums Biersaufen.
Deswegen ist unsere Goldwäscherei hier einfach nur Hobby! Begriffen!?  Und deswegen ist es auch völlig egal von welcher Flußseite jetzt jemand wäscht der ein kleines Video einstellt.

Nein eben nicht, es geht hier nicht um Lagerfeuerromantik und Bier saufen, sondern wie der Name des Forums schon sagt (Sucherforum/Goldsuche/Goldgräber) einzig und alleine ums Gold. Es geht darum, aufzuklären, Anfängern zu helfen, Erfahrungen auszutauschen, Techniken zu verbessern und um den Ertrag zu steigern. Auch wenn es nur ein Hobby ist.

Deshalb ist auch die Frage von Silberlocke warum ausgerechnet auf der Außenseite durchaus berechtigt, weil es eben (wenn man es ernsthaft betreibt) nicht völlig egal ist wo man gräbt.

Ein Forum ist außerdem dazu da um Fragen zu stellen auf die Jeder antworten kann und auch seine Meinung kundtut, dass nennt sich dann Diskussion. Diskussion heißt aber auch Kritik, und die verträgt halt nicht jeder, aber ohne Kritik gibt es keinen Fortschritt. Das ist auch der Grund warum sich so manche in den letzten Jahren nicht einen Millimeter weiterentwickelt haben. Manche erwecken sogar den Eindruck die wollen gar nicht ernsthaft nach Gold suchen, die wehren sich gegen jeden brauchbaren Tipp, die sabotieren sich sogar selber, die brauchen nur irgendein Hobby als Ausrede, um von Zuhause wegzukommen weil sie mit ihren Weibern nicht klarkommen, oder einfach nur einen Grund zum saufen. Wenn es euch nur darum geht dann gründet doch ein Säuferforum mit den Unterforen: besoffen am Lagerfeuer, Cowboys unter sich, wie mache ich mich als Westernfigur zum Deppen, usw. Aber nennt euch bitte nicht Goldwäscher oder Goldgräber, das wirft nur ein schiefes Licht auf diejenigen die dieses Hobby ernsthaft betreiben.
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Au in 25. Dezember 2007, 17:51:10
Zitat von: Silberlocke in 24. Dezember 2007, 16:55:12


Zum Film http://www.goldwaschkurse.at/images/videos/dreging_teil1.wmv : Auch hier die deutsch österreichische Schaufel und warum muss denn gerade an der Aussenseite der Flusskurve gewaschen werden.

Auch wenn viel Unsinn im Forum steht, ich bleibe ein begeisterter Leser.


Gruss Silberlocke



warum aussenseite?
ganz einfach:
weil es keine aussenseite ist, sondern am ende einer innenkurve. kommt im film eventuell etwas schlecht rüber, aber ich denke das foto beendet alle spekulationen.
es sei den einer glaubt wieder das  die kleinen steinchen im bild typisch für eine aussenkurve sind. :narr:

aber eine frage ob aussen- oder innenkurve hätte hätte uns sicher einiges an dummen äusserungen erspart.
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Silberlocke in 25. Dezember 2007, 20:12:54
Hallo zusammen

Rheindigger hat sicher recht für einige geht es wirklich mehr ums Zusammensein, Kameradschaft und Gaudi aber einige wollen auch mehr übers Goldsuchen lernen. Für mich sind Beiträge von geoexploration oder Goldminer interessanter, weil manchmal Tipp s dabei sind die mich weiter bringen. Goldminer ist nur manchmal ein Giftzwerg wenn einer aus Blechen und Sondermüll zusammen geschraubte Goldsucher Geräte vorstellt. Ein Schmunzeln wäre manchmal eher angebracht aber das scheinen persönliche Kriege zu sein. Für mich ist goldwaschen nicht Lagerfeuerromantik, für mich ist wichtig wie bekomme ich die Krümel am besten aus dem Bach. Leider vertragen sich die verschiedenen Golder nicht weil jeder meint er sei der Experte, auch ich bin nicht besser, ich habe Mühe, wenn ich Bilder sehe mit kostümierten Männern in einer Reihe an Waschbecken stehend, die versuchen möglichst schnell einige Flitter zu finden. Bei der Liebe und beim Goldwaschen möchte ich mich nicht beeilen. Es ist ja gut wenn nicht alle das Gleiche machen aber wenn man nicht ab und zu einem ans Bein pinkelt, läuft hier im Forum nichts und das wollen wir ja auch nicht.

Gruss und schöne Sunden am Lagerfeuer Silberlocke
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: eldo6000 in 25. Dezember 2007, 20:26:32
hallo goldwaschkurse.at,

also da kanns ja nur ärger geben.
für mich treffen da 2 völlig unterschiedliche oder besser sehr unterschiedliche "gruppen" aufeinander.
ich sehe mich selbst als sucher, und würde nie auf idee kommen an eurem 40€ kurs teilzunehmen.
da gönne ich mir doch lieber passende literatur zum thema.
und wenns wirklich nur ums goldsuchen, spass usw ginge, dann würden termine nicht platzen, weil teilnehmerzahl x nicht erreicht wurde.
soviel von mir zu den leuten, die in irgeneiner form an oben erwähnter webseite mitmischen.

mfg
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: jason in 25. Dezember 2007, 22:54:11
Hallo zusammen,

ich ärgere mich schon ein wenig darüber, dass der Thread jetzt völlig entgleist ist.

Das Thema hiess doch ursprünglich "Gold am Meeresgrund / Stränden" oder nicht?

Highbanker, Du hättest besser nen eigenen Thread aufgemacht, etwa mit dem Titel "Danziger Goldwasser" oder so, und wie man
das Gold da wieder rauskriegt.

Vielleicht würde es ja helfen, wenn alle diejenigen, die zu einem Thread was schreiben wollen, vorher drüber nachdenken ob das eigentlich zum Thema passt.

Gruss jason

Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 25. Dezember 2007, 23:55:44
Zitat von: jason in 25. Dezember 2007, 22:54:11
ich ärgere mich schon ein wenig darüber, dass der Thread jetzt völlig entgleist ist.
Das Thema hiess doch ursprünglich "Gold am Meeresgrund / Stränden" oder nicht?
Gruss jason

Hallo Jason,

sieh's nicht so eng :-D   Sonst müsste das ganze Forum, streng genommen themenorientiert sein, was es aber in der Praxis nicht ist. Da könnte ich 100erte Beispiele aufzählen  :-D    Es ist doch immer so, wenn sich eine Gruppe etwas zum erzählen hat, dann kommt man oft auch vom Thema ab... Aber so werden auch interessante Themen angesprochen, auf die man ansonst nicht gekommen wäre. Siehe nur die Schaufel.  Nirgend wo wurde hier im Forum, das wichtigste Grabgerät der Goldgräber erörtert, warum gerade immer beim Goldgräber nur der Schaufeltyp mit kurzem Stil?  Siehe Foto: 
Also, so ein kleiner (themenabweichender) Ausflug finde ich hin und wieder auch hilfreich.

Gruss
Geo
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 26. Dezember 2007, 09:59:57
Um einmal zu den Beach Placern zurück zukommen:

Soweit ich es jetzt herausgefunden habe gibt es allein in Alaska etwa einhunder Beach Placer Strände :staun:

An einigen diesen Stränden hat es anscheinent um 1900 enorme Konzentrationen, ein einzelner Arbeiter
konnte dort am Tag 100 Unzen machen. Wegen der schlechten Recovery kann man davon ausgehen
das er dafür Sand mit 300 Unzen geschaufelt hat. Das heißt eine Tonne muss dort wesentlich mehr
als 10 Unzen (300 Gramm) gehabt.  :staun: :staun: :staun: :staun:

Leider scheint das heutzutage nicht mehr so zu sein

Beach Placer bilden sich dort auch nur bei Stürmen:
Im Prinzip funktionieren die Wellen dann als Waschpfanne und spülen den leichten Sand weg.


Nur zwei Sachen wundern mich:

Warum hat Nome so eine Sonderstellung? Wenn man nach Beach Palcern sucht findet sich
dieser Name fst überall. Die vielen anderen Strände scheinen unwichtig zu sein?

In Nome lässt sich ja auch im Sommer ohne Sturm Goldfinden in dem am Strand etwas tiefer
gegraben wird. Oder draußen auf dem Meer gedredgt wird. So wie es aussieht ist man dort
nicht unbedingt auf starken Sturm angewiesen

Muss das dann nicht auch für die vielen anderen Strände gelten? Dort muss es doch auch
im offshore Berech Gold geben, genauso wie im Hinterland?


Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: MoReGoLd in 26. Dezember 2007, 10:03:16
Da diese Seite jetzt total im Science Fiction Bereich aufgeht möchte ich der Erste sein,
der erwähnt, daß es außerhalb der Erde viel mehr Gold gibt als auf der Erde. Die
18te Querstrasse hinter der Milchstrasse, ist das nicht die Goldstrasse?
Also, da hier jeder Scheiß gefragt und beantwortet wird:

KANN MIR JEMAND WAS SAGEN ÜBER DEN GOLDGEHALT DES MARS?

Ich vermute nämlich, daß die Amis nur auf den Mars wollen, um dort Gold abzubauen,
um dann nach der Währungsreform von 2045 den neuen UNO (neue globale Währung)
ans Gold zu koppeln. Die private FED wird übrigends dann den Auftrag zur Währungs-
hütung bekommen.

FROHE WEIHNACHTEN!
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldenmining in 26. Dezember 2007, 10:19:12

Gold in Ionenform ist nicht wirtschaftlich zugewinnen. Genauso wie Gold auf dem Mars!

Aber Gold in Strandseifen gibt es wirklich! Fast and er gesamten West Küste der USA, von Oregon
bis nach Alaska!

Martin
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: geoexploration in 26. Dezember 2007, 16:11:14
Hallo goldenmining,

also hartnäckig bist Du schon :prost:   Aber ich habe schon einmal weiter hinten in diesen Threat und auch in vielen Beiträgen geschrieben, worauf es da ankommt.  Du must systematisch vorgehen, z.B. die geologischen Strukturen vor Ort studieren - und fleissig explorieren, weil nicht jeder Strand (wirtschaftlich) goldhaltig ist. Auch neue noch nicht ausgetretene Pfade begehen und erforschen. @Jason hat auch nicht unrecht, wenn er schreibt, dass dort wo es etwas (bekanntermassenes) zu holen gibt - bestimmt schon andere Leute (auch Einheimische) am Werken sind. Man darf andere Leute, die ans Gold wollen daher nie unterschätzen  :-D  Bekannte Orte, wo es etwas zu holen gibt - oder einmal gab (wie Nome ...) scheint mir etwas uninteressant. Auch Orte die man im Internet er-googlen sind, sind als echter Tipp nicht recht viel wert, je älter die Information datiert ist - um so weniger Wert hat sie. Die Altvorderen haben da meist schon fleissig abgebaut.  :-D  Also vergiss es. Auch will ich Dir mit dem Foto anbei, keine Illusionen machen. Wirtschaftlich (tragfähig) betriebene Minen des Placergoldbergbau sind heute ziemlich rar geworden auf der Welt. Die Kosten der Investition (und operationeller Teil > Explotation) erreichen Dimensionen, die auch leicht an deren des Hardrock-Mining heranreichen - oder übertreffen, weil die Goldgehalte der Placer's in der Regel niedrig sind, je höher das Volumen der Reserven sind.  Und alles was man zur Explotation braucht ist verdammt teuer. :winke:

Gruss
Geo
Foto (c)  U.S. Geological Survey Information Services

ps.  Nachtrag:   ergänzende Auffassung por Rafael Swiecky:

Beach placers
Beach placers can be subdivided into two categories - modern and fossil. They are formed by the winnowing action of waves, undertow and alongshore currents along present and past shorelines bordering lakes, seas and oceans where a source of primary gold has been available for concentration.
Tidal movements and strong winds may accentuate the concentrating processes in some places. Beach placers tend to form predominantly along rectilinear shorelines; few are known along markedly broken and rocky shores. The source of the gold may be in the rocks along the shores; in sediments deposited by streams upon the coast; and in slightly auriferous stream or river terraces, sea terraces and gravel plains that border the coasts.

The constituents of beach placers are essentially the same as those in the alluvial category. Quartz pebbles and sand predominate, but on some beaches there may be considerable shingle composed of the pebbles and stones of the country rock of the adjacent region. Magnetite and ilmenite form the bulk of the heavy minerals in most deposits. Clay beds and hard pans are common in some beach deposits especially in those of a raised character. These may form false bottoms for pay streaks. Coquina accumulations may be present in some instances and may mark the lines along which the richest pay streaks occur in modem beach placers. In fossil beach placers coquina may be invaluable as marker horizons.

Most of the gold in beach placers is fine grained and generally of high fineness (greater than 900).  The richest pay streaks usually follow the strand lines; most are a few centimeters to a few meters in thickness and generally only a few tens to several hundred meters in width. Their continuity along the strandline is frequently erratic, and numerous cutouts are encountered. Elevation or depression of the land leads respectively to the formation of raised or deeply buried beach placers.


Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: DMarkcollector in 26. Januar 2008, 21:01:28
Hi Leute,
melde mich mal nach bestimmt 2 Jähriger abwesenheit zurück. Die Bundeswehr (Marine) hat meine Zeit doch ziemlich beschnitten....
Auch jetzt sitzte ich in Funchal auf Madeira und morgen geht es in richtung Acra in Ghana, aber Zeit zum suchen bleibt mir leider keine.

Ich habe in Cuxhaven am Strand schon Goldgewaschen wir ihr euch vielleicht erinnern könnt, ist aber schon 4-5 Jahre her.
Die Partikel sind allerdings so klein (0,01mm max) das es sehr schwirig sein dürfte das im größeren Maße zu gewinnen.

Ich melde mich wieder wenn ich in Südafrika bin.
bye bye Jens
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: Daniel in 26. Januar 2008, 21:15:02
Jaaaaaaaaa,er lebt noch,er lebt noch,er lebt noch! :winke:

Gruß Daniel
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: DMarkcollector in 07. März 2008, 15:32:27
Hi Leutz,
nach einem kleinen anstecher nach Namibia bin ich jetzt in Südafrika. Mit Goldsuchen ist leider nicht viel. 1 Weil ich meinen krempel nicht mitgenommen habe ( Warum hab ich das eigendlich nicht ? :nono:) und 2. weil mein oberster Chef unsere Freizeit hier ganzschön beschneidet, mit Landgangsschluss um 3 Uhr und so scherze. Na gut, es ist die gefährlichste Stadt der Welt aber na ja :-)

Hab mal versucht Rohdiamanten zu kaufen, da wurde ich mit großen Augen angeschaut und gefragt ob ich nicht wüßte das der Handel mit ungeschliffenen Steinen verboten ist....  :cop: man hat es schon echt nicht leicht.

Die nächsten Goldprovinzen sind fast 500km mit dem Auto... das ist an einem Tag hier leider nicht zu schaffen.

Ich wünsche euch diesen Sommer viel erfolg beim Waschen, und würde mich freuen wenn wir uns mal irgendwo treffen könnten. Ich bin am 14 Juni wieder da, aber da muss ich mich erstmal um meine Freundin kümmern :-)

Viele Grüße auch Südafrika/ Kapstadt ( 28°C und wolkenloser Himmel mit einem fantastischen Blick auf den Tafelberg  :frech:

bye Jens
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: eldo6000 in 07. März 2008, 16:22:26
hi DMarkcollector

unwissenheit schützt ja bekanntermaßen vor strafe nicht.
soviel ich weiß gibts für rohdiamanthandel in südafrika mehrere jahre knast.

(der besitz von rohdiamanten reicht schon aus um in den knast zu gehn, du darfst glaub ich nur geschliffene besitzen)
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: DMarkcollector in 12. März 2008, 20:28:59
Hi,
jo das ist richtg, nur geschliffene Steine. In Namibia ist es auch so, halt nur unter der Hand, aber ds will ich mir nicht antun. Mit 2000$ in einer dunkeln Ecker der Townships, einem der gefählichsten gebiete außerhalb von Krieggebieten, nur um dann vielleicht auchnoch über Ohr gehauen zu werden... ne Danke. Aber Diamanten von verschiedenen Fundstellen aus Afrika und Weltweit würden mich schon interessieren. Könnte mir auch vorstellen mal nach Kanada/USA zu fahren, da gab es irgendwo eine Stelle wo man selber waschen kann.

Hat dazu noch jemand irgendwelche Informationen, oder beim Waschen in Alaska oder Südamerika schon selber welche gefunden ?

MKG Jens
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden
Beitrag von: goldchaplin in 16. März 2008, 15:04:52
Hallo Goldenmining,
las auf diesen Seiten, dass du schön längere Zeit in Südschweden, Ädelfors , zum Goldwaschen warst. Will dieses Jahr mich dort umschauen. Kannst Du mir einige Tipps geben ?
Goldchaplin
Titel: Re: Gold am Meeresgrund / Stränden , Nome
Beitrag von: geoexploration in 03. Mai 2008, 19:25:55
Ich habe da noch Karten von Nome.

Referenz: 
Nelson, C.; Hopkins, D. 1972 Sedimentary Processes and Distribution of Particulate Gold of the Northern Bering Sea. U.S.  Geological Survey, Professional Paper 689, 27 p.

Gruss

Geo  :winke: