Hallo Leute,
habe diesen Fund anfangs keine Bedeutung beigemessen, aber vermute nun (nach durchstöbern des Forums), dass es sich um ein Bechergewicht handeln könnte. :idee:
Am Boden ist die Zahl 16 zu erkennen. Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen.
Danke im voraus!
Hallo Morfel,
ja es ist ein Becher oder Einsatzgewicht. Es gibt da eine schöne Seite. http://www.waagenundgewichte.de/main/index.htm (http://www.waagenundgewichte.de/main/index.htm)
Siehe links unten "Einsatz bzw. Bechergewicht" Dein Gewicht müssten Loth sein. Da aber die Gewichte in verschieden Ländern unterschiedlich waren solltest de dein Gewicht mal wiegen, wenn es nicht zu sehr abweicht, durch Korrosion oder Reste von Erde kann man ev. die Herkunft klären.
Hier am Beispiel der Sächsichen Gewichte. (Münzgewicht)
Quelle:http://www.die-sachsen-kommen.de/shtm/masze.htm (http://www.die-sachsen-kommen.de/shtm/masze.htm)
Das Münzgewicht war die Grundlage für die Gewichtseinteilung im Gold- und Silberhandel. Es wurde also für relativ geringe Menge verwendet. Ein Quent entsprach 3,650 g. Vier Quent waren ein Loth (14,599g) und sechzehn Loth eine Mark der Münze (233,5837g).
Das Pfund der Münze hatte eine Masse von 466,912g.
Gruß
Michael
Hmmm, das sieht wie 16 aus, was aber nicht sofort Sinn macht, das dies sicherlich keine 16 Lot sind oder :nono:? Das sieht dafür viel zu klein aus.
Wieviel wiegt es denn?
slowfood
Das Teil wiegt 4 Gramm.
An der Unterseite ist ganz schwach ein rundes Ornament zu erkennen.
Innen ist glaube ich die Zahl 15,16 oder 18 zu erkennen. Davor dürfte es sich um ein "R" oder anderen Buchstaben handeln. :idee:
LG
Morfel!
:kopfkratz: Sieht im Grunde in der Tat wie R 15 aus, was am ehesten für eine Eichmarke spräche. Beim schnellen durchblättern habe ich im EEZ nichts passendes für Deutschland gefunden. Aus welcher Region ist der Fund?
Mit vier Gramm ist das wohl ein Quent oder etwas entsprechendes. Über die Region kann man es evtl. noch weiter eingrenzen.
slowfoof
Hallo Slowfood,
das Teil stammt aus Österreich / Steiermark! :jump:
LG M.
Hallo Morfel,
aus der Steiermark :kopfkratz:, da gibt es ja leckeren Wein und gutes Kürbiskernöl, einladende Gegend deswegen.
Da wurde sicherlich auch das Wiener Pfund benutzt mit rund 560 gr, was heruntergerechnet für das kleine Teil ein Gewicht von rd. 4,4 gr bedeuten würde, läge ja so schlecht nicht.
Die R 15 macht dann immer noch keinen rechten Sinn, weil die Österreichischen Eichungen wohlbekannt und anders sind. Als Hauptstempel hier eine 3 (Steiermark und Kärnten), der Adler und dann eine weitere Zahl für das Eichmat, dazu Jahresstempel dreistellig, also ohne die 1 :irre:.
Italienisch ist das aber auch nicht. :nono:
Seltsam, seltsam...
slowfood
Danke Slowfood für deine Bemühungen!
Muss dir wohl mal einen Liter Kernöl zukommen lassen! :zwinker:
LG. M.
Immer gerne.
Kürbisse gibt es am Niederhein jetzt wohl auch schon, aber nichts zu vergleichen mit dem Ölkürbis, was halt das Öl angeht. Für die normale Küche gibt es andere Kürbisse, die interessanter sind.
slowfood