Hallo Leute!
Ich interessiere mich sehr für die Schlacht von Hastenbeck (Landkreis Hameln- Pyrmont) und möchte deswegen gerne eine Suchgenehmigung (für das Suchen mit Metalldetektor) für das ehemalige Schlachtfeld beantragen.
Nun wüsste ich gerne, an wen ich mich dafür wenden kann, und ob es überhaupt möglich sein wird, für das genante Schlachtfeld eine Suchgenemigung zu bekommen. Selbstverständlich würde ich alle Funde entsprechend mit Gps-Gerät einmessen, kartografieren, reinigen, melden, alle so bekommenen Informationen auswerten etc. :super:
Hier noch einige Informationen zur Schlacht, falls sie nicht ohnehin schon bekannt sein dürfte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Hastenbeck
http://www.figuren-modellbau.de/schlacht-von-hastenbeck-1757.html
Liebe Grüße, :winke:
HansPeter
P.S. Haltet ihr es für ein Problem, dass ich erst 13 bin? Bzw. könnte es sein, das man mich deshalb nicht ernst nimmt? :kopfkratz:
Zitat von: HansPeter in 26. August 2011, 19:40:48
[...]
P.S. Haltet ihr es für ein Problem, dass ich erst 13 bin? Bzw. könnte es sein, das man mich deshalb nicht ernst nimmt? :kopfkratz:
Moin HP,
nein, sicher nicht Deines Alters wegen. :winke:
Gruß
Jürgen
Schlachtfeldarchäologie ist eine spannende Sache erfordert aber ein hohes Maß an Disziplin und systematischen Vorgehen. Sonst sind die Funde nicht aussagekräftig.
Mein Kollege untersucht das Schlachtfeld von Minden und in den nächsten Wochen ist eine Untersuchung geplant. Dort kannst Du dir mal ansehen wie so etwas gemacht wird. (Kann Dir seine Tel. Nummer geben)
Ansonsten habe ich hier etwas dazu geschrieben (wenn auch schon etwas älter :engel:)
http://www.sh4851.de/home.html
Und im Oktober kommt ein Sonderband der AID zu dem Thema raus
Hier was zur Auswertung von Musketenkugeln
http://www.battlefieldstrust.com/media/762.pdf
Ansonsten steht hier auch einiges drin.
http://cairnworld.free.fr/guidehistory.php
Schöne Grüße vom Insurgenten
Moin,
ein GPS-Gerät ist für Streufunde, also Funde, die irgendwann einmal jemand verloren hat, völlig aussreichend.
Bei einem Schlachtfeld oder bei Funden die untereinander in einem Zusammenhang stehen reicht ein GPS nicht, da selbst die besten Geräte nur auf 3 Meter genau messen.
Funde auf einem Schlachtfeld müssen mit Vermessungsgeräten eingemessen werden. Wir haben im Verein deshalb einen Richtkreis 76 A 1, ein Diopterlineal, Maßbänder, einen Messtisch und Fluchstangen. Vier Leute bilden den Vermessungstrupp.
Schachtfeldsuche ist deshalb nur etwas, was man im Verein machen kann, eine Einzelperson bekommt das nicht hin.
Ich fürchte, dass Du deshalb auch keine NFG erhalten wirst.
Viele Grüße
Walter
Stimme Walter völlig zu.
Verwende auch Maßbänder oder ein D-GPS vom Amt.
Hier mal Bilder wie man sich so eine abgesteckte, vorbereitete Fläche vorstellen muß.
Ist aber kein Projekt von mir, war nur daran beteiligt :smoke:
Zitat von: insurgent in 27. August 2011, 09:33:45
Mein Kollege untersucht das Schlachtfeld von Minden und in den nächsten Wochen ist eine Untersuchung geplant. Dort kannst Du dir mal ansehen wie so etwas gemacht wird.
Zu Spät ! Wir waren
heute mit 4 Sondengängern mit dem Schlachtfeldarchäologen vor Ort! Aber er hat heute wieder "Geschmack" an dem Schlachtfeld von Minden gefunden :dumdidum:. Nun plant er weitere Untersuchungen dort anzustellen.
Weitere Infos zum Suchgang Minden gibt es auf unserer Seite, die von heute allerdings erst nächste Woche.
Gruß Stephan
Danke für eure sehr hilfreichen Antworten :winke:
werde trotzdem mal versuchen, wenigstens ein nettes Gespräch mit dem Amt zu führen :-D
Zitat von: HansPeter in 28. August 2011, 13:54:55
Danke für eure sehr hilfreichen Antworten :winke:
werde trotzdem mal versuchen, wenigstens ein nettes Gespräch mit dem Amt zu führen :-D
Moin,
versuche das auf jeden Fall mal.
In Hessen gibt es ein Projekt für "Junge Archäologen". Damit möchte man Jugendliche an die Archäologie heran führen. Vielleicht gibt es so etwas ja auch in Deinem BL.
Viel Erfolg
Walter
Hi Leute, ich bins nochmal! :winke:
Könnte jemand vlt. mal eine beispielhafte Anfrage für eine Suchgenehmigung einstellen? Bin nämlich noch ein bisschen am überlegen mit der Formulierung usw.
Nett wäre auch, wenn vlt. jemand eine Fundmeldung einstellen könnte, würde nämlich gerne noch (wenn auch nicht hierzugehörend) einige steinzeitliche Lesefunde melden.
Liebe Grüße,
HansPeter
Moin,
wir haben in Hessen ein Antragsformular für eine NFG, das Kann ich Dir per E-Mail zusenden, da es neutral gehalten ist, ggf. müsst Du den eingetragenen § 21 HDSch G durch den § aus dem NDSchG austauschen. Auch ein Fundmeldungsformblatt kann ich Dir zusenden.
Schreib mir einfach eine E-Mail an Redaktion@das-schatzsucher-magazin.de, die landet direkt bei mir und ich kann Dir dann an die Antwort die beiden Vordrucke anhängen.
Viele Grüße
Walter
Anbei ein Beispielantrag zum Herauskopieren. Allerdings geht dieser davon aus, dass man vorher tel. Kontakt mit dem Amt aufgenommen hat.
http://www.suchgenehmigung.de/antrag_suchgenehmigung.shtml
@ Belenos und Detektix
Vielen Dank euch beiden. Belenos, könntest du mir das ganze vielleicht auch als Pm schicken :nixweiss: Wäre echt lieb von dir, habe nämlich zur Zeit keine Mailadresse :nono:
Liebe Grüße, :winke:
HansPeter
Zitat von: insurgent in 27. August 2011, 12:24:06
Verwende auch Maßbänder oder ein D-GPS vom Amt.
Hat Euer Amt einen mobilen Sender oder benutzt Ihr nur einen DGPS/WAAS kompatiblen Empfänger?
Die meisten besseren GPS Geräte beherrschen heutzutage differentielle Korrektur, die in D frei empfangbaren Korrekturdaten stammen aber allesamt von der WSV. Deren Genauigkeit hängt entsprechend von der Entfernung zum Sender ab.
Die mobilen DGPS Sender haben den großen Nachteil, dass man in erst aufwendig aufmessen muss, da seltenst der TP direkt am Suchort steht.
Würde mich mal interessieren.
Gruß
Hannes