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Sondengehen => Für ein legales Hobby! Berichte, Erfahrungen und Hinweise unserer User => Thema gestartet von: Buddeltrulla in 13. Februar 2014, 20:10:23

Titel: Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Buddeltrulla in 13. Februar 2014, 20:10:23
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/barbarenschatz-in-der-pfalz-bei-germersheim-entdeckt--aber-raubgraeber-zerstoert-den-fundort_13872610.htm
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 13. Februar 2014, 20:19:23
Klasse  :irre:
Und wieder ein neuer Rückschritt und Wasser auf die Mühlen der Hardliner.
Fängt ja gut an mit dem neuen Chef.

Gruß :besorgt:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Harigast in 13. Februar 2014, 20:38:14
Das muss ein Römer geschrieben haben.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 13. Februar 2014, 20:48:57
Oh, wie hübsch...
http://www.sucherforum.de/index.php/topic,57826.0.html

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 13. Februar 2014, 22:10:39
War das SPB in Germersheim ?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 13. Februar 2014, 22:26:53
Ich mußte auch als erstes an den denken! :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 13. Februar 2014, 22:34:08
Ist er wohl leider und das mit dem Durchwühlen passt ja auch :wuetend:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 13. Februar 2014, 22:48:24
Zitat von: insurgent in 13. Februar 2014, 22:34:08
Ist er wohl leider und das mit dem Durchwühlen passt ja auch :wuetend:

Was heißt hier leider..........er wurde mehr als einmal darauf hingewiesen das dies nicht gut geht was er da anstellt und treibt.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 13. Februar 2014, 23:00:51
Zitat von: Merowech in 13. Februar 2014, 22:48:24
Was heißt hier leider..........er wurde mehr als einmal darauf hingewiesen das dies nicht gut geht was er da anstellt und treibt.


Leider in Bezug auf das durchwühlen und das Zerstören der Fundstelle, was für die Hardliner unter den Archäologen bedeutet, den Finger in die Wunde Sondengänger= gieriger Raubgräber legen zu können.

Sonst nicht :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 13. Februar 2014, 23:18:20
Hi

Wie ich hörte geht es hier um """unseren""" allseits bekannten super tollen Videosondler.

In einem anderen Forum rühmte er sich vor kurzem noch, dass er ja jetzt eine super Zusammenarbeit mit den
Archäologen hat und er einen Superfund gemacht hat, der demnächst öffentlich -evtl. sogar im Museum in Speyer--
ausgestellt wird.
Wie man so munkelt hat er da einiges missverstanden oder so verstanden wie er es sich erhofft hat.

Meines Wissens nach gab es da nie eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit mit den Archäologen und
so wie man erzählt hat die Kripo auch mit am Tisch gesessen.

Bin mal gespannt was da noch so auf den Tisch kommt.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 13. Februar 2014, 23:38:25
Auf einer allgemein bekannten Videoplattform antwortete der Kandidat gestern noch auf die Frage, warum man wenig von ihm hört, dass man ,,bald erfahren" werde, ,,welcher spektakuläre grund dahinter steckt". Als jemand, der offensichtlich weniger Insiderwissen zu dem Fall kennt, als die meisten anderen hier, bin ich sehr gespannt, wie sich das Ganze auflöst ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 13. Februar 2014, 23:52:22
Zitat von: lord3d in 13. Februar 2014, 23:38:25
Auf einer allgemein bekannten Videoplattform antwortete der Kandidat gestern noch auf die Frage, warum man wenig von ihm hört, dass man ,,bald erfahren" werde, ,,welcher spektakuläre grund dahinter steckt". Als jemand, der offensichtlich weniger Insiderwissen zu dem Fall kennt, als die meisten anderen hier, bin ich sehr gespannt, wie sich das Ganze auflöst ...

Steht oben in dem Link......
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Esmoker in 14. Februar 2014, 01:07:20
Na das wurde mal Zeit...schade das der Bugschuss so einen hohen Preis haben musste!
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 14. Februar 2014, 09:27:47
Zitat von: insurgent in 13. Februar 2014, 23:52:22
Steht oben in dem Link......

Dessen bin ich mir durchaus bewusst ... mir geht es um die Details, die zumindest mir nicht bekannt sind und die Frage, wie sich das aktuelle Verhältnis zwischen Amt und "geläutertem" Raubgräber nun genau gestaltet – da sind sich die Beteiligten ja scheinbar nicht ganz einig.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 14. Februar 2014, 09:48:49
Hi lord,
geläutert hin oder her (wenn er das überhaupt ist), manche angerichtete Schäden sind dann doch so immens, dass ein Verhältnis zu den Archäologen, auch wenn sie alle Augen zudrücken würden, sich nicht mehr einstellen kann.
Wenn die Kripo bei der Befragung dabei war, ist ein Verfahren nicht mehr abzuwenden.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 14. Februar 2014, 10:53:40
Der Zug ist für immer abgefahren... etwas anderes zu glauben ist absurd und spottet jeglicher Realität!

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 14. Februar 2014, 11:14:18
Da ist doch nun der Schatzfund um den Hadrians Erben gebettelt haben...  :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Belenos in 14. Februar 2014, 13:37:24
Zitat von: jansonde in 14. Februar 2014, 11:14:18
Da ist doch nun der Schatzfund um den Hadrians Erben gebettelt haben...  :dumdidum:

Nein,

wir brauchen einen Schatzfund, der nach der Entdeckung direkt dem Landesamt gemeldet wurde.

So eine Sache zu vertreten würde die Ausgangslage sehr verschlechtern. Das könnt gerne Ihr von der AA durchfechten.

Also entweder tatsächlichen Zufall oder entdeckt durch einen Berechtigten, also NFG-Inhaber.

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 14. Februar 2014, 18:05:16
Zitat von: Belenos in 14. Februar 2014, 13:37:24...

Das könnt gerne Ihr von der AA durchfechten.

...
Viele Grüße

Walter

Wer ist "AA" ?

Die SPB-Geschichte war/ist mal wieder der absolute Hammer.... Volltreffer !

Ich bin gespannt, ob Einzelkämpfer der "AA" noch weiter an ihrer Alibi-Version festhalten....

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 14. Februar 2014, 20:03:42
Caddy, das mußt Du schon klar formulieren das man dich auch versteht.

Also Gedanken noch mal sortieren und los gehts:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 14. Februar 2014, 20:04:45
So steht es heute übrigens in der Zeitung "Rheinpfalz" in der Rubrik "Kultur", siehe Anhang

Ich bin mal so frei und verschiebe den Beitrag zum legalen Hobby  :dumdidum:

Gruß  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 14. Februar 2014, 20:07:28
Zitat von: Belenos in 14. Februar 2014, 13:37:24
Nein,

wir brauchen einen Schatzfund, der nach der Entdeckung direkt dem Landesamt gemeldet wurde.

So eine Sache zu vertreten würde die Ausgangslage sehr verschlechtern. Das könnt gerne Ihr von der AA durchfechten.

Also entweder tatsächlichen Zufall oder entdeckt durch einen Berechtigten, also NFG-Inhaber.

Viele Grüße

Walter

Nene, das ist Sache der "Blauen Brief" Künstler... :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 14. Februar 2014, 20:10:34
Ihr sprecht alle in Rätseln.
Was ist AA ? Für mich ist das die Standard-Abkürzung für die Anonymen Alkoholiker.
Wer sind die Künstler des Blauen Briefs ? Die Künstlergruppe "Blauer Reiter" sagt mir was.
usw. usw.
Sprecht doch bitte Klartext oder lasst es sein  :belehr:
Nicht jeder ist ein Insider.

Gruß  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 14. Februar 2014, 20:18:53
Zitat von: stratocaster in 14. Februar 2014, 20:10:34
Ihr sprecht alle in Rätseln.
Was ist AA ? Für mich ist das die Standard-Abkürzung für die Anonymen Alkoholiker.
Wer sind die Künstler des Blauen Briefs ? Die Künstlergruppe "Blauer Reiter" sagt mir was.
usw. usw.
Sprecht doch bitte Klartext oder lasst es sein  :belehr:
Nicht jeder ist ein Insider.

Gruß  :winke:

Der Internetauftritt von "AA" ist schon lange offline ...

Aber anbei zur Hilfestellung:

http://archaeologik.blogspot.de/2012/05/aktion-archaologie-wolf-im-schafspelz.html

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: goldnasie in 14. Februar 2014, 20:46:32
Hmm, war doch nur eine Frage der Zeit bis es Stress mit den Behörden gibt. Ob das jetzt ein "Barbarenschatz" war oder nicht (zwei olle römische Bronzeteller) ist doch fast schon unerheblich. Grundsätzlich war in seinen Filmchen zu sehen, dass er eine Profilneurose und wenig Ahnung hat.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 14. Februar 2014, 20:53:04
Hi Andreas

Zu Blauen Brief schau dir die Videos von Benny an, er hat extra eines zum Blauen Brief gemacht.

Hi Micha

Genau !!!!!! Der Zug ist abgefahren.

Benny hat erst gemeldet, als er unter Druck stand, anders hätte er es nie gemacht.
Bin mal gespannt was mit den beiden anderen wird, die in einem andern Forum darauf bestanden haben,
dass sie auf alle Fälle als Finder mit genannt werden, da sie wohl an dem Sondeltag mit unterwegs waren.
Glaube, wenn sie das vorher gewusst hätten, hätten sie nicht darauf bestanden.

Und bezüglich der Läuterung, wenn ich mit dem Rücken zur Wand stehe sage ich alles was mir hilft.

Wenn er geläutert wäre, hätte er selbst aus eigenem Wirken heraus die Archäologen informiert. Wenn auch nicht gleich beim
Fund dann aber wohl spätestens kurz darauf nachdem ihm bewusst geworden ist was er da gefunden hat.
Da hätte er noch die Möglichkeit gehabt alles zu Guten zu wenden.

Aber jetzt noch, ne ne, dass haut nicht mehr hin.

Und das mit seiner ---seit der "Meldung"--- guten Zusammenarbeit und guten Verhältnis zu den Archäologen
hat er wohl geträumt. Das ist reines Wunschdenken.

Was er gemacht hat ist nicht gut für das Verhältnis Sondler / Archäologe, insbesondere nicht weil gerade in RLP jetzt
bald die Gespräche für eine landeseinheitliche Regelung anlaufen sollen.

Ich hoffe nur, dass die Archäologen, die seit Jahren mit ehrenamtlichen Sondler gute Erfahrungen gemacht haben dabei
auch zu Wort kommen. Und auch die Vorteile einer Zusammenarbeit anbringen können

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 14. Februar 2014, 20:55:14
Zitat von: Belenos in 14. Februar 2014, 13:37:24
Nein, wir brauchen einen Schatzfund, der nach der Entdeckung direkt dem Landesamt gemeldet wurde.
So eine Sache zu vertreten würde die Ausgangslage sehr verschlechtern. Das könnt gerne Ihr von der AA durchfechten.
Also entweder tatsächlichen Zufall oder entdeckt durch einen Berechtigten, also NFG-Inhaber.
Viele Grüße
Walter

Ein kompletter Realitätsverlust von Dir oder was?

Ein völlig verstörter  :staun:
Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 14. Februar 2014, 21:04:24
Ich stehe voll hinter deinen Äußerungen CR...!

Zitat von: Carolus Rex in 14. Februar 2014, 20:53:04
Ich hoffe nur, dass die Archäologen, die seit Jahren mit ehrenamtlichen Sondler gute Erfahrungen gemacht haben dabei
auch zu Wort kommen. Und auch die Vorteile einer Zusammenarbeit anbringen können
Gruß CR


Sie werden zu differieren wissen, keine Frage...!
Micha  :-)
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 14. Februar 2014, 21:09:15
Zitat von: Carolus Rex in 14. Februar 2014, 20:53:04
Bin mal gespannt was mit den beiden anderen wird, die in einem andern Forum darauf bestanden haben,

Tja, die werden wohl auch noch an die Reihe kommen.   :zwinker:
Haben ja alle selber Schuld. Immerhin erhielten die genug "Warnungen" aber wer nicht høren will, bekommt halt die Klatsche..

Zitat von: Carolus Rex in 14. Februar 2014, 20:53:04
Ich hoffe nur, dass die Archäologen, die seit Jahren mit ehrenamtlichen Sondler gute Erfahrungen gemacht haben dabei
auch zu Wort kommen. Und auch die Vorteile einer Zusammenarbeit anbringen können

Da wird sich nichts viel ändern, da schon genug gute Beispiele vorhanden sind, das die Zusammenarbeit
zwischen Sondengänger und Archäologie tatsächlich funktioniert.
Und anhand einiger Kommentare in den anderen Sondengängerforen, sind doch viele Sondengänger
eindeutig gegen das Vorgehen von diesem Sondelpowerbenny sehr negativ eingestellt.
Nur in zwei Foren ist man wohl tatsächlich auf seiner Seite und beschimpft mal wieder die
Archäologie, aber naja  :smoke:

Grüsse

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 15. Februar 2014, 00:13:47
Zitat von: jansonde in 14. Februar 2014, 20:07:28
Nene, das ist Sache der "Blauen Brief" Künstler... :dumdidum:

Und was ist das ??

http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=107613

Man beachte mal das Datum der Veröffentlichung ... und gewisse "Künstler", welche heute noch grosse Reden schwingen....
Auf gehts Herr "Bundespressesprecher", aber bitte nicht wieder im Kreise sabbeln.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 00:38:33
Na Caddy, dann lass mal einen konstruktiven Beitrag erscheinen... :narr:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 15. Februar 2014, 01:06:46
Zitat von: jansonde in 15. Februar 2014, 00:38:33
Na Caddy, dann lass mal einen konstruktiven Beitrag erscheinen... :narr:

Och, meine Frage an den Bundespressesprecher von AA hatte ich eigentlich gestellt.
Da aus dieser Richtung allerdings noch Mitgefühl zu "Raubgräbern" kommt, ziehe ich meine Frage gerne zurück und scheisse was auf Leute wie Mister "Konstruktiv".

Nur weiter so ...

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 04:05:15
Zitat von: Perun in 15. Februar 2014, 01:06:46
Och, meine Frage an den Bundespressesprecher von AA hatte ich eigentlich gestellt.
Da aus dieser Richtung allerdings noch Mitgefühl zu "Raubgräbern" kommt, ziehe ich meine Frage gerne zurück und scheisse was auf Leute wie Mister "Konstruktiv".

Nur weiter so ...

Caddy

Wenn Du die Bedeutung des Wortes Objektivität auf Mitgefühl ausweiten willst, dann solltest Du dich z.B. an den Verlag des Duden wenden.
So wie Du versuchst den Sachverhalt hier darzustellen geht es doch mehr in den Bereich der üblen Nachrede.

Im Übrigen finde ich die Ausdrucksweise wie: "scheisse was auf" recht flach.

Eine Münze hat immer zwei Seiten...

das Leben und der Rechtsalltag hat noch mehr Seiten zu bieten.

Davor kann man die Augen verschließen, aber dadurch erschließt sich Dir nicht unbedingt ein Sachverhalt.

Ich habe lediglich die Vorverurteilung bemängelt und finde es interessant wie schnell von Amtsseite und von Seiten einiger User in verschiedenen Foren klargestellt werden kann das es sich um einen Raubgräber handelt...

:kopfkratz:Wurde die Unschuldsvermutung abgeschafft?
:kopfkratz:Sind alle Sachverhalte hinlänglich bekannt?
:kopfkratz:Gab es gar schon einen Richterspruch?
:kopfkratz:Mache sich jeder ein mal ein paar Sekunden Gedanken darüber er sei noch mal um die 20 Jahre alt... ein Schwenk mit dem Detektor, gleich 3,4 oder 5 gute Signale unter der Spule und der erste angegrabene Fund ist: Gold...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 15. Februar 2014, 09:29:27
Hi jansonde
Zitat von: jansonde in 15. Februar 2014, 04:05:15

Ich habe lediglich die Vorverurteilung bemängelt und finde es interessant wie schnell von Amtsseite und von Seiten einiger User in verschiedenen Foren klargestellt werden kann das es sich um einen Raubgräber handelt...

:kopfkratz:Wurde die Unschuldsvermutung abgeschafft?
:kopfkratz:Sind alle Sachverhalte hinlänglich bekannt?
:kopfkratz:Gab es gar schon einen Richterspruch?
:kopfkratz:Mache sich jeder ein mal ein paar Sekunden Gedanken darüber er sei noch mal um die 20 Jahre alt... ein Schwenk mit dem Detektor, gleich 3,4 oder 5 gute Signale unter der Spule und der erste angegrabene Fund ist: Gold...
Im vorliegenden Fall ist das ein guter Witz.
Ich verfolge die Aktivitäten des SPB schon seit über einem Jahr.
Wer hier noch die Unschuldsvermutung unterstellen will, muss blind und taub sein. Haben wir doch einen, der die Aktivitäten nicht nur bezeugt, sondern sogar dokumentarisch aufgezeichnet hat....... Benny selbst!!!!
Wie oft wurde das Unschuldslamm darauf hingewiesen, dass seine Aktivitäten illegal, ja sogar strafbar sind. Eingeredet hat man auf ihn wie auf einen kranken Gaul. Reaktion von Benny beratungsresistent und mir kann keiner was.
Man kann ihm also nicht die Ahnungslosigkeit eines Sondenanfänges unterstellen der zufällig einen spektakulären Fund macht.
Die Einsicht kam erst nach der Hausdurchsuchung, wobei er sich da noch der Sicherstellung der Funde durch verstecken entziehen konnte und die erst dann freiwillig herausrückte als er mit dem Rücken zu Wand stand.
Da wird auf einen Anwalt aber viel Arbeit zukommen.
Ich mache mich übrigens nicht der üblen Nachrede schuldig, da er es so bereits selbst öffentlich geäußert hat.

Gruß Jörg 
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 15. Februar 2014, 09:33:46
Fast schon legendär seine Aussagen im Internet. :belehr:

Da ist nix, da kommt nix und es wird auch nix kommen,
da alles was ich mache legal ist und mir und anderen Sondlern genau so wenig passieren kann.
Ich suche nun mal nicht für das Amt und werde dies auch nie tun. Eher Tanz ich mit dem Teufel.


Jugendlicher Größenwahn gepaart mit Realitätsverlust? :kopfkratz:
Vielleicht sollte man ab und zu weniger irgendwelchen selbsternannten Experten oder "Vertretern" trauen
und lieber auf das eigene Bauchgefühl und den eigenen Verstand hören.
Er wurde über Jahre in etlichen Foren wegen seiner Vorgehensweise gewarnt, jetzt hat er den Salat!
Leute,die es gewagt haben,ihn auf sein handeln hingewiesen haben,wurden von ihm und seinem Fanclub
lieber als Gutmenschen,Blockwarte, Arschkriecher vor dem Amt und dergleichen Nettigkeiten betitelt. :irre:
Also ich denke, Mitleid darf er bei den wenigsten erwarten.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 11:29:12
Ja, Benny hat in fast schon exhebitionistischer Art sein Hobby dargestellt.

Ich habe das auch über 2 Jahre lang in verschiedenen Foren verfolgt...

Aber wer kann denn schon sagen wann er seinen scheinbar späktakulären Fund gemacht hat?

Vor der Hausdurchsuchung?
Nach der Hausdurchsuchung?
Ich kann es nicht sagen und hier kann es wohl auch niemand sagen...

Aber wir alle maßen uns an ein Vorurteil in die Welt zu tragen.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 16:42:33
Zitat von: Lojoer in 15. Februar 2014, 09:29:27
Wer hier noch die Unschuldsvermutung unterstellen will, muss blind und taub sein. Haben wir doch einen, der die Aktivitäten nicht nur bezeugt, sondern sogar dokumentarisch aufgezeichnet hat....... Benny selbst!!!!
Richtig  :super:

Zitat von: Lojoer in 15. Februar 2014, 09:29:27
Wie oft wurde das Unschuldslamm darauf hingewiesen, dass seine Aktivitäten illegal, ja sogar strafbar sind. Eingeredet hat man auf ihn wie auf einen kranken Gaul. Reaktion von Benny beratungsresistent und mir kann keiner was.
Richtig!  :super: Darunter befanden sich auch zahlreiche Archäologen aber deren Kommentare wurden
dann von SPB auf YouTube ganz schnelll wieder gelöscht. Warum wohl?!  :zwinker:

Zitat von: Lojoer in 15. Februar 2014, 09:29:27
Die Einsicht kam erst nach der Hausdurchsuchung, wobei er sich da noch der Sicherstellung der Funde durch verstecken entziehen konnte und die erst dann freiwillig herausrückte als er mit dem Rücken zu Wand stand.
Richtig!  :super: Immerhin erhielt er in einigen Sondengängerforen (die übrigens auch von der
StA mitgelesen wurden) sogar die "Tipps" dazu, alles an Fundobjekten zu verstecken.
Das machte absolut keinen guten Eindruck und ihm blieb wirklich nichts mehr anderes übrig, als
die Fundobjekte "freiwillig" zu übergeben.

Zitat von: Lojoer in 15. Februar 2014, 09:29:27
Da wird auf einen Anwalt aber viel Arbeit zukommen.
Richtig!  :super: Der wird sich vermutlich schon über seinen Mandanten die Haare raufen,
da er während gegen in ermittelt wird, schon wieder mal seine "Hilfe" bei einer Suche
angeboten hatte.  :nono:

Zitat von: Lojoer in 15. Februar 2014, 09:29:27
Ich mache mich übrigens nicht der üblen Nachrede schuldig, da er es so bereits selbst öffentlich geäußert hat.
Richtig!  :super:

Hätte SPB tatsächlich seine Einstellung (Archäologie und Polizei können mich mal am Ar*** lecken) frühzeitig
eingestellt und sofort seinen "Zufallsfund" gemeldet, dann hätten man vielleicht gleich beide Augen zugedrückt und
ihn als "Finder" gefeiert. Aber obwohl er wusste, was er da tat, interessierte ihm das alles nichts.
Ich kann mich an keinem weiteren Fall erinnern, wo ein Sondengänger so oft und mehrfach davor gewarnt worden
ist und dann doch einfach weitermachte?! Wenn es sich in diesem Zeitungsbericht tatsächlich um SPB
handelt, dann wusste er das, das er durch seine "Grabungen" sämtliche Fundzusammenhänge zerstören wurde.

Wer diesen Fall "SPB" tatsächlich seit seinen Anfängen beobachtet hat und immer noch auf seiner Seite
steht, kann in meinen Augen kein ehrlicher Sondengänger sein, der sich bei seinen Suchaktionen für die
Geschichte interessiert, und nicht für seine Privatvitrine, bzw. eBay!
Das passt einfach nicht zusammen!

Und das SPB nun (angeblich) auf der Seite der Archäologie stehen will, glaube ich ihm einfach nicht!
Dafür hat er zu oft gegen die Archäologie und ehrenamtliche Denkmalschützer gewettert.
Ich glaube aber eher, das er nur deswegen sich als "geläutert" hinstellt, um später das Gericht zu
überzeugen, das er doch kein so "böser Raubgräber" sei.

Nein, dieser Zug ist für SPB schon lange abgefahren. Eigentlich kann ihn nur noch eines etwas
retten. Tatsächlich alle Karten offen auf dem Tisch auslegen. Aber vermutlich wird das einigen
Sondengänger sicherlich nicht recht sein.


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 16:47:18
Zitat von: jansonde in 15. Februar 2014, 11:29:12
Aber wir alle maßen uns an ein Vorurteil in die Welt zu tragen.

Das verstehe ich nicht. Bitte um Erklärung, was Du damit meinst.


Viele Grüße,

Jøran-Njål

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 16:54:58
Zitat von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 16:47:18
Das verstehe ich nicht. Bitte um Erklärung, was Du damit meinst.


Viele Grüße,

Jøran-Njål



Das Du vieles nicht verstehst... zeigen Deine Kommentare hier.

Machst Dich wichtig und plauderst als sei der Staatsanwalt und die Denkmalschutzbehörde auf allein Deinen Zuspruch und Deine wachsamen Augen angewiesen...  :narr:
Da muss man Die doch nicht mehr erklären.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 17:07:18
Æhm, ja viel Text von Dir aber:

Zitat von: jansonde in 15. Februar 2014, 11:29:12
Aber wir alle maßen uns an ein Vorurteil in die Welt zu tragen.

Das verstehe ich nicht. Bitte um Erklärung, was Du damit meinst.


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 15. Februar 2014, 17:08:09
Jansonde,
ich muss Dir in so fern recht geben, dass die Staatsanwaltschaft kaum auf unsere Hilfe angewiesen sein wird.
Da ja bei der Hausdurchsuchung auch PC´s beschlagnahmt werden, dürften wohl Zugangspassworder zu einige Sondengängerforen bekannt sein.
Dort entsprechende Daten zu erhalten ist dann für die Staatsanwaltschaft wohl kaum schwierig.
Ich gehe davon aus, dass die Nummer noch Kreise ziehen wird und einige Sondengänger wohl unruhige Nächte haben werden.

Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 15. Februar 2014, 19:35:23
Zitat von: jansonde in 15. Februar 2014, 04:05:15...

Ich habe lediglich die Vorverurteilung bemängelt und finde es interessant wie schnell von Amtsseite und von Seiten einiger User in verschiedenen Foren klargestellt werden kann das es sich um einen Raubgräber handelt...

:kopfkratz:Wurde die Unschuldsvermutung abgeschafft?
:kopfkratz:Sind alle Sachverhalte hinlänglich bekannt?
:kopfkratz:Gab es gar schon einen Richterspruch?
:kopfkratz:Mache sich jeder ein mal ein paar Sekunden Gedanken darüber er sei noch mal um die 20 Jahre alt... ein Schwenk mit dem Detektor, gleich 3,4 oder 5 gute Signale unter der Spule und der erste angegrabene Fund ist: Gold...

Mit den Gepflogenheiten zur Suche in RP müsstest speziell Du Dich doch eigentlich wunderbar auskennen Jan.
Das Du nach dieser Geschichte jetzt wieder anfängst im Kreise zu sabbeln, mögliche Rechtslücken versuchst einzubringen und möglichst noch ein Schulterklopfen für den "Benny" hast .... übermittelt mir ein ganz schlechtes Bild zu Deiner Person und dem Verband "AA".

Aber schaun wir mal, die Geschichte ist ja noch nicht zu Ende....

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 19:55:00
Zum Thema Funde und melden...

da müßtest Du dich doch traumhaft in Bennys Situation versetzen können.

Es kommt im Übrigen darauf an was ich geschrieben habe und weniger darauf wie Du das gerne auslegen würdest.

Frage Dich doch erst mal warum Du aus so vielen Foren geflogen bist.

Wegen Deinem Realitätsbezug? 
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 15. Februar 2014, 20:01:58
 :cop:
Regelt Euren Privatkrieg über PN!!  :belehr:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 20:15:07
 :cop: :winke: :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 15. Februar 2014, 20:26:59
Zitat von: Daniel in 15. Februar 2014, 20:01:58
:cop:
Regelt Euren Privatkrieg über PN!!  :belehr:

Das ist kein Privatkrieg.

Wenn gewisse Vereine/Verbände ständig "Öffentlich" mit grosskotzigen Parolen ins Rennen gehen, sich anschliessend lächerlich machen ... dann denken wohl so einige Sondengänger über dieses Theater nach....

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 15. Februar 2014, 20:34:22
Dann mach ein eigenes Thema dazu auf!
Hier in dem Beitrag hat´s nichts verloren! :belehr:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 15. Februar 2014, 20:39:49
Nehmt es Perun, alias Caddy, nicht krumm...

vor einiger Zeit hat er Aktion Caddy gegründet  :narr:

Ihm ging es noch nie um ein Thema. Konstruktives ist da aus der Richtung nicht zu erwarten.

Wie setzt man hier so einen interessanten Zeitgenossen auf die Ignorierliste?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 15. Februar 2014, 20:45:16
Zitat von: Daniel in 15. Februar 2014, 20:34:22
Dann mach ein eigenes Thema dazu auf!
Hier in dem Beitrag hat´s nichts verloren! :belehr:

Du hast Recht, ich mach mal was auf.

Aber nicht gleich wieder rausschmeissen, Antworten würden mich schon interessieren. :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 21:41:53
Da Jansonde meine Frage wohl vermutlich nicht beantworten kann, gehe ich weiterhin davon aus, das er selber manchmal seine eigenen Kommentare hinterher nicht versteht und daher Nachfragen durch weitere Kommentare, die aber die Fragen nicht beantworten, gerne ausweicht.

Schade eigentlich, da ich das gerne gewusst hätte, welches Vorurteil ich durch die Welt trage.  :nixweiss:


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 15. Februar 2014, 21:43:59
Zitat von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 21:41:53
Da Jansonde meine Frage wohl vermutlich nicht beantworten kann, gehe ich weiterhin davon aus, das er selber manchmal seine eigenen Kommentare hinterher nicht versteht und daher Nachfragen durch weitere Kommentare, die aber die Fragen nicht beantworten, gerne ausweicht.

Schade eigentlich, da ich das gerne gewusst hätte, welches Vorurteil ich durch die Welt trage.  :nixweiss:


Viele Grüße,

Jøran-Njål

Sehr schön :narr: aber "soweit" reicht es wohl nicht  :smoke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 15. Februar 2014, 21:46:42
Hin und Her
Und
Hin und Her
Und
Hin und Her

Das nenne ich die unendliche Geschichte
(ohne jeglichen Fortschritt)

Gruß :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 15. Februar 2014, 22:15:31
Zitat von: jansonde in 15. Februar 2014, 20:39:49
Nehmt es Perun, alias Caddy, nicht krumm...

vor einiger Zeit hat er Aktion Caddy gegründet  :narr:

Ihm ging es noch nie um ein Thema. Konstruktives ist da aus der Richtung nicht zu erwarten.

Wie setzt man hier so einen interessanten Zeitgenossen auf die Ignorierliste?

http://www.servahistoria.de/forum/viewtopic.php?f=68&t=5437

Und nu ??
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Furchenhäschen in 15. Februar 2014, 22:16:10
Zitat von: stratocaster in 15. Februar 2014, 21:46:42
Hin und Her
Und
Hin und Her
Und
Hin und Her

Das nenne ich die unendliche Geschichte
(ohne jeglichen Fortschritt)
Gruß :winke:

genau so ist es!  :super:
:winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 22:17:14
Zitat von: insurgent in 15. Februar 2014, 21:43:59
Sehr schön :narr: aber "soweit" reicht es wohl nicht  :smoke:


Bløde nur, das ich ein "Sondengängerhasser" bin und daher Dich am "Tag der Archäologie" nicht mehr begrüssen darf.
Ich hoffe mal, Du kannst mir das verzeihen.  :friede:


Gruß

Jøran-Njål

PS: Ach was, bei Dir mach ich mal ne Ausnahme.  :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 15. Februar 2014, 22:45:20
Hi

Was mich mal interessiert ist wie hier und in anderen Foren im Zusammenhang
mit dem Barbarenschatz der Begriff ----GOLD---- ins spiel kommt.
Wenn ich alles was bisher ins Netz gestellt wurde richtig gelesen habe stand
da nichts von ---GOLD---.
Sondern wird immer auf die Veröffentlichung verwiesen.

Oder habe ich was überlesen ???

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 15. Februar 2014, 23:07:17
Hallo carolus,
von Gold war nirgends die Rede. Das haben irgendwelche Schwachmaten hineingeheimnisst....ist doch klar, wenn es die Archäologen interessiert muss es ja Gold sein.
Wahrscheinlich handelt es sich um ein Sammelsurium von verschiedenen Metallobjekten. Von Interesse ist offenbar die Zeitstellung und die Art des verbergens....also der wissenschaftliche Wert. Das haben viele eben offenbar immer noch nicht kapiert, dass der interessanter ist als der materielle Wert.
Bei einem einzelnen Topf mit Gold wäre der Befund auch weniger interessant.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 16. Februar 2014, 01:13:39
Wahrscheinlich haben ein paar Leute einfach persönlichen Kontakt mit dem Finder, und von ihm zusätzliche Informationen bekommen.

Davon abgesehen finde ich es als Sucher sehr motivierend, dass auch heute noch solche Schätze gefunden werden können (ich hoffe mal es ist auch einer und es sind nicht nur 3 Löffel) . Ich kann ebenfalls nur begrenzt nachvollziehen, warum so ein Drama aus dieser Geschichte gemacht wird. Da hat jemand anscheinend einen ziemlich genialen Fund gemacht, diesen den Archäologen angezeigt und hoffentlich können sich zukünftig alle dran erfreuen. Was der Finder für eine Vorgeschichte hat, interessiert mich da nur bedingt - das Ergebnis zählt. Und ob man jetzt noch feststellen kann, ob der Schatz in einem Sack aus Ziegenleder oder doch eher Rindsleder verborgen war, ist ehrlich gesagt akademische Kaffeesatzleserei und für die Bewertung dieses Fundes ziemlich unerheblich. Es sei denn man ist natürlich Archäologe und will auf Biegen und Brechen seine Existenzberechtigung nachweisen.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 16. Februar 2014, 01:48:57
Zitat von: Bert in 16. Februar 2014, 01:13:39
Und ob man jetzt noch feststellen kann, ob der Schatz in einem Sack aus Ziegenleder oder doch eher Rindsleder verborgen war, ist ehrlich gesagt akademische Kaffeesatzleserei und für die Bewertung dieses Fundes ziemlich unerheblich. Es sei denn man ist natürlich Archäologe und will auf Biegen und Brechen seine Existenzberechtigung nachweisen.

Also ich finde die Erforschung der Vergangenheit hat am wenigsten mit Kaffeesatzleserei zu tun aber wer sich nicht mit Archäologie beschäftig hat, der versteht das halt nicht. Und wer sich nicht für die Vergangenheit interessiert, der will sich damit auch nicht beschäftigen und verstehen.

Ich habe Ausgrabungen miterlebt, gesehen was da an Arbeit dahintersteckt. Beobachtet wie die Befunde und Funde dokumentiert worden sind. Und dann später, als alles ausgewertet worden ist auf einer Veröffentlichung gewartet und mich sehr darüber gefreut, wenn tatsächlich ein Verlag dazu bereit war.
Aber leider sehen viele Leser dieser Publikationen nicht, was an vorherige Arbeit dahinter steckt.

Raubgräber machen es sich da einfacher, sie graben einfach alles aus und zerstören dabei mutwillig die Befunde.
Sie berauben den Funden ihre Geschichten und der Allgemeinheit werden dadurch Puzzelstücke aus dem Gesamtpuzzel weggenommen und zwar für immer!
Und genau das tat dieser Raubgräber in dem Zeitungsartikel. Und wenn es sich dabei um SPB handelt, dann sogar bewusst.

Ich gehe mal davon aus, das Du (hoffentlich) kein Sondengänger bist.


Viele Grüße,

Jøran-Njål

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 16. Februar 2014, 09:25:54
Die Barbaren hatten wir doch schon mal hier?
http://www.youtube.com/watch?v=gG62zay3kck
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: fafnir in 16. Februar 2014, 09:53:42
@Jøran-Njål

Du scheinst sehr erfahren und kompetent bezüglich der Themen Archäologie und Raubgräber zu sein.
Es wäre schön, wenn du uns Sondengänger mit den wertvollen Erkentnissen deiner Beobachtungen etwas sensibilisieren würdest, mit den Relikten unserer Vergangenheit verantwortungsbewusster umzugehen und uns von den unsere Geschichte zerstörenden Raubgräbern zu distanzieren.

Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Archäologen und würde mich freuen eines Tages auch mal die Gelegenheit zu haben so eine Ausgrabung mitzuerleben und zu lernen was es mit diesen Befunden, die immer wieder erwähnt werden, eigentlich auf sich hat.  :nixweiss:
Aber wahrscheinlich würde ich mich gar nicht trauen nachzufragen.

Auf jeden Fall bin ich immer ganz doll vorsichtig wenn ich etwas ausgrabe, weil ich wirklich keines der Puzzleteile unserer Vergangenheit kaputtmachen will.
Wenn ich mal so einen Sack aus Ziegen- oder Rinderleder finden würde, das wäre echt ein Traum! Da würde ich den Leuten beim Verlag aber was erzählen, wenn sie nicht bereit wären soetwas tolles zu veröffentlichen. :wuetend:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 16. Februar 2014, 10:01:51
Man sollte da als Sondengänger schon einmal selbst auf einer Grabung mitmachen,sofern man die Möglichkeit bekommt.
Teilweise werden solche Laiengrabungen auch von der VHS unter Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt angeboten.
Spätestens dann macht man sich so seine Gedanken, was man wohl bisher falsch gemacht hat und vor allem,
wieso die Archäologen so auf die "Funsondler" reagieren.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Derfla in 16. Februar 2014, 10:04:18
 Hallo Jøran-Njål!
Ob ein Befund, wenn er richtig ergraben wird an Hand moderner wissenschaftlicher Methoden
banal oder wissenschaftlich wertvoll ist, d.h. neue Erkenntnsse bringt, läßt sich leider erst nach der
Grabung feststellen. D.h.aber, selbst wenn alles penibel ergraben und dokumentiert wurde, kann eine Auswertung insofern erfolgen. Hier ist es schon möglich daß Sachen reininterpretiert werden, die vielleicht nicht so in Realiter waren, wie es gesehen wird. Ich glaube, daß es so Bert gemeint hat. Und Bert zu unterstellen, er habe keine Ahnung von Archäologie und seinen Methoden, da wirst Du äußerst schief liegen. Barbarenschätze kennen wir ja aus der Rheinebene, die da an den Altrheinen in Kiegruben zu Tage kamen. Da haben halt unsere Vorfahren groß linksreinisch geplündert und mußten dann wieder den Rhein überqueren, was uns wahrscheinlich diese Hortfunde beschert hat, weil sie entweder auf der Flucht waren und Balast abwerfen mußten, oder ihr Schiffchen ist bei der Überfahrt gesunken oder sie wurden von der römischen Rhein-Flotte, wie bei einem Fund von den Archäologen angenommen wird, aufgelauert. Manche Annahmen sind in dieser Hinsicht auch Kaffeesatzlesereien, denn wir wissen es nicht genau und wir waren auch nicht dabei. Sind halt dann nur Vermutungen. Wie es sich jetzt in diesem Fall verhält weiß ich auch nicht. Waren diese Teile, von denen wir ja am Dienstag vielleicht mehr erfahren werden ,vergraben worden oder sind sie auf die Schnelle schnell versteckt oder auch vielleicht gar auf der Flucht verloren worden, es war Winter und lag Schnee. All das kann möglich gewesen sein. Habe die Plünderer untereinander Streit bekommen und sich selber bekämpft. So wie ich das veröffentlichte Bild der Stelle interpretiere, waren diese Teile auf einer größeren Fläche verteilt, was auf eine sekundär gestörte Deponierung hinweisen kann aber auch auf ein Verlieren. Scheinbar lagen diese Teile gar nicht so tief. Warten wir mal die weiteren Informationen ab.
Derfla  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 16. Februar 2014, 11:46:28
Zitat von: Jøran-Njål in 15. Februar 2014, 22:17:14

Bløde nur, das ich ein "Sondengängerhasser" bin und daher Dich am "Tag der Archäologie" nicht mehr begrüssen darf.
Ich hoffe mal, Du kannst mir das verzeihen.  :friede:


Gruß

Jøran-Njål

PS: Ach was, bei Dir mach ich mal ne Ausnahme.  :dumdidum:

Das war aber nicht auf Dich bezogen sondern auf denjenigen, der Deine Frage nicht verstanden hat :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: quink in 16. Februar 2014, 12:43:17
ZitatDavon abgesehen finde ich es als Sucher sehr motivierend, dass auch heute noch solche Schätze gefunden werden können (ich hoffe mal es ist auch einer und es sind nicht nur 3 Löffel) . Ich kann ebenfalls nur begrenzt nachvollziehen, warum so ein Drama aus dieser Geschichte gemacht wird. Da hat jemand anscheinend einen ziemlich genialen Fund gemacht, diesen den Archäologen angezeigt und hoffentlich können sich zukünftig alle dran erfreuen. Was der Finder für eine Vorgeschichte hat, interessiert mich da nur bedingt - das Ergebnis zählt. Und ob man jetzt noch feststellen kann, ob der Schatz in einem Sack aus Ziegenleder oder doch eher Rindsleder verborgen war, ist ehrlich gesagt akademische Kaffeesatzleserei und für die Bewertung dieses Fundes ziemlich unerheblich. Es sei denn man ist natürlich Archäologe und will auf Biegen und Brechen seine Existenzberechtigung nachweisen.

Adios, Bert

Man kann nicht besser ausdrücken  :super:

Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man hier wieder auf die pöhsen Sondler schimpft, das ohne ihn das Zeug gar nicht gefunden wäre und es weiter im Boden verrotten würde. Philosophische Frage: Wer hat mehr Schuld, der Sondler die heimlich sucht oder der Archäologe der keine Ausgrabungen und Suchen durchführt oder das Land das dem Archäologe keine Geld für Ausgrabung bewilligt?

Dazu ab, gibts Bilder von dem "Barbarenhort" ?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 16. Februar 2014, 15:35:39
Hallo,

Zitat von: fafnir in 16. Februar 2014, 09:53:42
Du scheinst sehr erfahren und kompetent bezüglich der Themen Archäologie und Raubgräber zu sein.
Es wäre schön, wenn du uns Sondengänger mit den wertvollen Erkentnissen deiner Beobachtungen etwas sensibilisieren würdest, mit den Relikten unserer Vergangenheit verantwortungsbewusster umzugehen und uns von den unsere Geschichte zerstörenden Raubgräbern zu distanzieren.
ich bin zwar mit der Archäologie aufgewachsen aber in diesem Forum findest Du genug kompetente Ansprechpartner und zwar Sondengänger, wie Du einer bist. Deren Fachkompetenz ist ein Hauptgrund, warum ich mich hier im Forum aufhalte. Nutze das! :winke:

Zitat von: Daniel in 16. Februar 2014, 10:01:51
Man sollte da als Sondengänger schon einmal selbst auf einer Grabung mitmachen,sofern man die Möglichkeit bekommt.
Teilweise werden solche Laiengrabungen auch von der VHS unter Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt angeboten.
Ich hoffe, das wird noch häufiger angeboten. Das Problem ist ja, das die Archäologen die Freiwilligen gerne in die Grabung komplett einbinden möchten. Quasi wie Studenten. Nur müssen die dafür auch viel Zeit aufbringen, was leider aufgrund der eng gesetzten Grabungszeiten kaum möglich ist. Lehrgrabungen für den Bürger müssen endlich auch mal wieder politisch gewollt werden aber die Politik liefert da lieber Brot & TV.  :besorgt:

Zitat von: Derfla in 16. Februar 2014, 10:04:18
Ob ein Befund, wenn er richtig ergraben wird an Hand moderner wissenschaftlicher Methoden
banal oder wissenschaftlich wertvoll ist, d.h. neue Erkenntnsse bringt, läßt sich leider erst nach der
Grabung feststellen.
Daher ist jede Grabung, jeder Befund besonders Wertvoll und auch so zu behandeln. Und ob Bert das so gemeint hatte, na irgendwie glaube ich das nicht. Dafür waren seine Worte zu eindeutig. Und wenn er sich tatsächlich mit Archäologie auskennen sollte, dann sogar sehr dramatisch und übel.

Zitat von: quink in 16. Februar 2014, 12:43:17
Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man hier wieder auf die pöhsen Sondler schimpft, das ohne ihn das Zeug gar nicht gefunden wäre und es weiter im Boden verrotten würde. Philosophische Frage: Wer hat mehr Schuld, der Sondler die heimlich sucht oder der Archäologe der keine Ausgrabungen und Suchen durchführt oder das Land das dem Archäologe keine Geld für Ausgrabung bewilligt?
Hurra!  :Danke2: Auf diese Kernaussage habe ich nur noch gewartet. Irgendwann kommt das immer von einer gewissen Sondengängerecke. Damit werdet ihr euch noch das Genick brechen.  :winke: Und falls Du nun denkst:  :nixweiss: um so besser!


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 16. Februar 2014, 16:04:51
 :narr: :narr: :narr:

Wer über eine Weile lang die Beiträge dieses "Fachmanns" mit besten Beziehungen verfolgt hat...

kann euch bestimmt auch sagen wo sein Kernproblem liegt.

Aber, laßt ihn nur Honig schmieren um andere dann ungestört diskreditieren zu können.  :narr:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 16. Februar 2014, 16:10:03
Zitat von: jansonde in 16. Februar 2014, 16:04:51
:narr: :narr: :narr:

Wer über eine Weile lang die Beiträge dieses "Fachmanns" mit besten Beziehungen verfolgt hat...

kann euch bestimmt auch sagen wo sein Kernproblem liegt.

Aber, laßt ihn nur Honig schmieren um andere dann ungestört diskreditieren zu können.  :narr:


:narr: Es soll auch Leute geben, welche Dein "Wirken" über gut zwei Jahre verfolgt haben ...  :narr: :narr:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 16. Februar 2014, 16:54:22
Zitat von: jansonde in 16. Februar 2014, 16:04:51
Aber, laßt ihn nur Honig schmieren um andere dann ungestört diskreditieren zu können.  :narr:

Vermutlich wirst Du Deine persönliche Vendetta gegen mich wohl nie einstellen. Aber in Deinem komischen Verein will ich halt nun mal nicht dabei sein.  :-D
Dich jedenfalls muß niemand diskreditieren, da Du es schon selber erledigst. Mal sehen, wann Du all Deine Beiträge in den anderen Sondengängerforen löschen wirst.  :zwinker: Und die Diskreditierung andere Personen scheint ja wohl Dein beliebtes Vorgehen in den Sondengængerforen zu sein.


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 16. Februar 2014, 23:18:33
Ich mag nur keine Schwätzer die sich mit falschen Lorbeeren schmücken, mit nicht vorhandenen Kenntnissen und Kontakten prahlen... :nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 16. Februar 2014, 23:24:22
Zitat von: jansonde in 16. Februar 2014, 23:18:33
Ich mag nur keine Schwätzer die sich mit falschen Lorbeeren schmücken, mit nicht vorhandenen Kenntnissen und Kontakten prahlen... :nono:

Stimmt, das geht mir mit Dir genau so :nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 17. Februar 2014, 00:07:12
Zitat von: jansonde in 16. Februar 2014, 23:18:33
Ich mag nur keine Schwätzer die sich mit falschen Lorbeeren schmücken, mit nicht vorhandenen Kenntnissen und Kontakten prahlen... :nono:
Du solltest man besser mehr Tee trinken als das, was Du da sonst evtl. trinkst.  Ich prahle nicht mit meinen Kontakten herum.  :nixweiss:
Beende doch endlich mal Deine Vendetta gegen mich und höre mit der Hetze gegen mich auf.
Wird ja langsam mehr als langweilig und letztendlich ist das nur Oberpeinlich.

Aber das kapierst Du so oder so nicht und nun gehe zu Deinem Freund, den SPB.  :zwinker:


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 17. Februar 2014, 00:37:16
Aber sucht ihr nur nach einer XXXLösung...

Welchen Schaden ihr damit letztendlich dem Denkmalschutz zufügt, das können einige nur beurteilen wenn sie sich erst mal ein kleines Stück vom Thema Claimdenken lösen.

Eigenständige Lösungen scheinen wohl weniger gefragt zu sein... oder wäre das eine Brüskierung des Amtes?

Kritik scheint ja schon fast ehrrürig zu sein; zumindest zeigen das einige Reaktionen.

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ratze in 17. Februar 2014, 00:42:48
Zitat von: Derfla in 16. Februar 2014, 10:04:18
So wie ich das veröffentlichte Bild der Stelle interpretiere, waren diese Teile auf einer größeren Fläche verteilt..

Hallo Derfla,
ich dachte es wurde noch kein Bild veröffentlicht?

Ich frage mich, wenn der Fund schon einige Monate her ist (sprich, vor der Hausdurchsuchung) und die Angabe der Zeitung - Barbarenschatz im Acker - stimmt, wie kann dann noch zu sehen sein, dass die Fundstelle regelrecht durchwühlt worden war?
Nunja - beim Amt werden sie schon wissen, dass die Angaben mancher Personen besser einmal zu viel als zu wenig überprüft werden sollten...  :dumdidum:

:winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: StoneMan in 17. Februar 2014, 00:53:07


Beitrag auf Wunsch des Users entfernt.

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Archaeoflieger in 17. Februar 2014, 01:18:34
Also im BFF wurde was von einigen kilo gold gemunkelt
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 17. Februar 2014, 08:24:20
Ich hoffe sehr, dass morgen zum angekündigten Termin ein wenig Klarheit geschafft wird ... über nichts dürfte sich eine selbstdarstellerische Persönlichkeit mehr erfreuen, als Spekulationen, die über ihn verfasst werden - und dann davon gibt's derzeit reichlich.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Belenos in 17. Februar 2014, 08:58:35
Moin,

ein Schatz von Germanen zusammengeraubt und verloren.

So wird es dargestellt, aber ist das eigentlich eine wissenschaftliche Aussage?

Möglich, dass er von Germanen zusammengeraubt wurde, aber war es so? Wir sind im 5. Jh. Das Römische Reich in Auflösung. Der Schatz könnte von Römern selbst stammen, von römischen Truppen, die seit Monaten keinen Sold mehr bekommen haben und raubend duch die Landes streifen wie im 30-Jährigen Krieg, von einer zusammengewürfelten Räuberbande, der vielleicht noch nicht mal ein Germane angehört hat.

Ist eine Annahme eine wissenschaftliche Aussage?

Welche wissenschaftliche Erkenntnis hätte durch eine archäologische Grabung bringen können?

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 17. Februar 2014, 09:09:01
Am Dienstag sollen die Details öffentlich gemacht werden. Du bist zwar ein älteres Semester, aber 24 Stunden sollte man schon noch warten können, bis man vermeintlich offene Fragen stellt.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 17. Februar 2014, 10:44:51
Zitat von: Belenos in 17. Februar 2014, 08:58:35
...

Welche wissenschaftliche Erkenntnis hätte durch eine archäologische Grabung bringen können?

...


Genau die, die Du beschrieben hast.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Belenos in 17. Februar 2014, 12:11:19
Okay,

dann anders gefragt.

Wie wären wissenschaftliche Erkenntnisse durch eine archäologische Grabung erbracht worden?

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 17. Februar 2014, 12:39:28
Zitat von: Belenos in 17. Februar 2014, 12:11:19
Okay,

dann anders gefragt.

Wie wären wissenschaftliche Erkenntnisse durch eine archäologische Grabung erbracht worden?

Viele Grüße

Walter

So wie Wissenschaftler immer arbeiten (sollten  :dumdidum:)

Genaue Lage der Fundstücke um z.B. festzustellen 1) War der Fund in einer sorgsam ausgehobenen Grube verborgen, 2) wurden Stücke später hinzugefügt oder entnommen, 3 ) Hölzerne Kiste, Beutel oder lose verborgen, 4) Waren die Stücke gar nicht verborgen sondern nur mit Laub bedeckt, 5) Gab es eine oder mehrere Verbergungen, zeitgleich oder nacheinander etc, etc

Aufgrund der Ergebnisse kann man dann weitere Fragen formulieren wie 1) Germanen auf der Flucht, 2) Erdtresor eines (oder mehr) dort noch wohnenden Römers etc, etc

Aber wer sich nicht mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt, wird auch keine finden  :kopfkratz: :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: RichardJ in 17. Februar 2014, 12:46:27
Zitat von: insurgent in 17. Februar 2014, 12:39:28
So wie Wissenschaftler immer arbeiten (sollten  :dumdidum:)

Genaue Lage der Fundstücke um z.B. festzustellen 1) War der Fund in einer sorgsam ausgehobenen Grube verborgen, 2) wurden Stücke später hinzugefügt oder entnommen, 3 ) Hölzerne Kiste, Beutel oder lose verborgen, 4) Waren die Stücke gar nicht verborgen sondern nur mit Laub bedeckt, 5) Gab es eine oder mehrere Verbergungen, zeitgleich oder nacheinander etc, etc

Aufgrund der Ergebnisse kann man dann weitere Fragen formulieren wie 1) Germanen auf der Flucht, 2) Erdtresor eines (oder mehr) dort noch wohnenden Römers etc, etc

Aber wer sich nicht mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt, wird auch keine finden  :kopfkratz: :dumdidum:

Besser kann man es nicht formulieren!! :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 17. Februar 2014, 12:54:24
Moin moin,

irgendwie nervt dieser Thread etwas.

Zum Einen wird sich hier über ungelegte Eier der Kopf zerbrochen und zum Anderen dissen sich hier Leute, die sich eigentlich per PM schreiben sollten. Es interessiert wirklich niemanden, was ihr für Problem mit einander habt.

So nun zum Thema....

Ist es denn so schwer erst mal zu warten bis es eine Veröffentlichung oder Stellungnahme gibt?

Und selbstverständlich lassen sich bei einer systematischen Ausgrabung von einem Befund oder Fundkomplex, wie einem Schatzfund wissenschaftlich relevante Aussagen treffen.
Wenn es die Zeit erlaubt bin ich am ehesten für eine Blockbergung wo anschließend mit einem CT oder einem ähnlichen Bildauflösenden verfahren gearbeitet wird.

Es ist aber immer die Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Es ist recht sinnlos wenn ein Archäologe oder Ehrenamtlicher bei einer Notgrabung den Maßstab einer Lehrgrabung oder einer Langzeitgrabung anlegt. Meist geht es nur darum innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Befunde zu dokumentieren und Funde zu bergen.  In dem Besagten Fall fehlen leider noch zu viele gesicherte Informationen um eine Aussage treffen zu können.

Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass wenn ein Sondler oder Augensucher erst mal so einen Fund gemacht hat, dass es dann sehr schwierig sein mag, einfach den Befund unberührt im Boden zu belassen. Eine Fundmeldung abzugeben und eventuell bei der eigentlichen Fundbergung nicht mal anwesend zu sein.

Ich für meinen Teil habe immer alle Nummern (auch Privatnummer meines Archäologen)  im Handy und wenn sich ein guter Befund abzeichnet, der zumindest wissenschaftlich relevant sein könnte, wird umgehend zum Telefon gegriffen.

Ich bin ebenso gespannt wie ihr auf die Veröffentlichung des Fundes, aber es sollte doch zu schaffen sein, sich mit Spekulationen noch etwas zurückzuhalten.

Für mich ist es immer sehr schwer bei solchen Diskussionen eine Stellung zu beziehen, da ich beide Seiten sehr gut  verstehen kann.  Ich für meinen Teil habe mich aber für eine möglichst produktive Zusammenarbeit mit der Archäologie entschieden.  Auch wenn ich in der Vergangenheit schon mehrere Probleme hatte, versuche ich dennoch ein möglichst positives und optimales Verhältnis mit dem Landesamt zu aufrecht zu erhalten.



Zitat von: insurgent in 17. Februar 2014, 12:39:28
So wie Wissenschaftler immer arbeiten (sollten  :dumdidum:)

Genaue Lage der Fundstücke um z.B. festzustellen 1) War der Fund in einer sorgsam ausgehobenen Grube verborgen, 2) wurden Stücke später hinzugefügt oder entnommen, 3 ) Hölzerne Kiste, Beutel oder lose verborgen, 4) Waren die Stücke gar nicht verborgen sondern nur mit Laub bedeckt, 5) Gab es eine oder mehrere Verbergungen, zeitgleich oder nacheinander etc, etc

Aufgrund der Ergebnisse kann man dann weitere Fragen formulieren wie 1) Germanen auf der Flucht, 2) Erdtresor eines (oder mehr) dort noch wohnenden Römers etc, etc

Aber wer sich nicht mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt, wird auch keine finden  :kopfkratz: :dumdidum:

sehr schön, so schaut es aus.  :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 17. Februar 2014, 18:52:28
Zitat von: insurgent in 17. Februar 2014, 12:39:28
Aufgrund der Ergebnisse kann man dann weitere Fragen formulieren wie 1) Germanen auf der Flucht, 2) Erdtresor eines (oder mehr) dort noch wohnenden Römers etc, etc

Jetzt bin ich aber mal gespannt: Bei welchem nach archäologischen Gesichtspunkten geborgenem Hortfund hat man denn diese Fragen aufgrund der Analyse des Befundes zuverlässig beantworten können? Nimmt man z.B. mal den kürzlichen BZ-Goldfund von Syke: Da wurde so ziemlich alles aufgefahren, was die derzeitige Technik zu bieten hat, der Hort wurde im Block aus ungestörtem Boden geborgen, geröntgt, schichtweise freigelegt, chem. Analyse inklusive. Welche Informationen konnten nun aus dem Befund gewonnen werden?

Zitat 1: "Ursprünglich scheint das Gold in einem Beutel gelagert worden zu sein, wie kriminaltechnische Untersuchungen von Faserresten andeuten. Es ist aber auch möglich, dass es einfach hastig in ein Tuch eingeschlagen worden ist, z.B. im Zusammenhang mit einem räuberischen Überfall." http://www.archaeologikon.de/bronzezeit/goldschatz_von_gessel.htm
Zitat 2: "...könnten alle gängigen Interpretationen als Händlerversteck, Versteckfund, Weihefund oder Selbstausstattung in Frage kommen..." (In: Der bronzezeitliche Hortfund von Gessel, Stadt Syke, Landkreis Diepholz)

Na Wahnsinn. Resourcen im 5 bis 6-stelligen Bereich verbraten, Erkenntnis zu den Verbergeumständen = 0. Alle relevanten Infos kommen aus den Fundobjekten selbst. Bis zur Schweins- vs. Rindslederfrage hat man sich nicht einmal vorgetraut. :narr: Diese dürftige Erkenntnisslage ist typisch für Schatzfunde, sei es der Münzhort von Natters/Tirol, der Bronzedepotfund vom Piller Sattel/Tirol oder die archäologisch ergrabenen Hortfunde aus dem Ausseer Land (http://www.via-historia.at/sites/depotfunde.html): Die Erkenntnisse kommen entweder aus den Objekten + Fundort - oder gar nicht.

Natürlich wollen das die Archäologen nicht gern hören, versuchen sie doch krampfhaft sich mit CSI-Methoden als exakte + unersetzliche Wissenschaft zu etablieren. Keiner getraut sich zu sagen, dass der Kaiser eigentlich nackt ist und die gewünschten Informationen überhaupt nicht mehr da sind (bzw. nie da waren). Und dabei war der Syker Hort schon tief in ungestörtem Boden, also eigentlich ein optimales Objekt für chem. Analysen. Ein oberflächennaher Hort im Wald ist durch natürliche Bodenverlagerung von Hause aus idR schon erheblich zerlegt.

Es ist nun eine Sache, für solche Spielereien öffentliche Mittel einzusetzen (ich habe persönlich volles Verständnis für die exzessive Verwendung von technischem Spielzeug, wenn man die Möglichkeit dazu hat). Aber wenn man Finder kriminalisiert, weil sie die Gewinnung solcher Nicht-Erkenntnisse erschweren, dann hat der Spass wirklich ein Loch.

Adios, Bert

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Corax in 17. Februar 2014, 19:50:47
 :super: du schreibst mir, wie schon so oft, aus der Seele.. :Danke2:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 17. Februar 2014, 21:15:16
Zitat von: Bert in 17. Februar 2014, 18:52:28

Na Wahnsinn. Resourcen im 5 bis 6-stelligen Bereich verbraten, Erkenntnis zu den Verbergeumständen = 0.
Und dies rechtfertigt in Deinen Augen das Handeln von dem Kerl? :kopfkratz:
Nix für ungut aber da verplempert die Regierung mehr Geld für wesentlich "unsinnigere" Sachen.
Oder möchtest Du den Hansel gar noch mit den Jungs von der von Dir verlinkten Seite http://www.via-historia.at/sites/depotfunde.html vergleichen?
Die Leute arbeiten mit dem dortigen Denkmalamt recht gut zusammen und ungenehmigte Sondler haben bei denen wohl schlechte Karten.
Zitat: auf Seite http://www.via-historia.at/sites/taetigkeiten.html
Wir distanzieren uns klar von Raubgräbereien und illegalen Handlungen.
Vorherige Absprachen mit den Grundeigentümern bzw. dem Bundesdenkmalamt sind unsere Verpflichtung.
Prospektionen und Bergungen führen wir als Mitarbeiter archäologischer Institutionen (vor allem des Bundesdenkmalamtes) durch.
Die Verantwortung im Sinne des Denkmalschutzgesetzes liegt bei den ArchäologInnen dieser Institutionen, die auch die fachliche Koordination übernehmen.

Wir weisen darauf hin, dass nicht berechtigte Sondengeher (welche sich in unserem Suchgebiet bewegen)
ohne Genehmigung der Grundeigentümer (bzw. des Bundesdenkmalamtes) auf freien Fuß angezeigt werden.
Alle Grundeigentümer sind sensibilisiert und berechtigt nach einer Autorisierung zu verlangen.
Diese Maßnahmen sind leider nötig um eine lückenlose Dokumentation auch weiterhin zu gewährleisten.


Gruß Daniel
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 17. Februar 2014, 21:27:21
Ich bin etwas verwirrt von euren Aussagen. :kopfkratz: Ihr könnte also, wenn ihr euch an ein goldscheinendes Objekt herangrabt, zielsicher erkennen, dass es sich um einen – unter welchen Umständen auch immer – niedergelegten Hortfund handelt, der eben keine oder kaum befundrelevante Informationen birgt und deshalb von Laien ausgegraben, in eine Kiste gepackt und dem Archäologen auf den Tisch geknallt werden kann? Bspw. bei der Himmelsscheibe war die Form der Niederlegung sehr aufschlussreich und konnte nur dank Glück (Kollege Raubgräber traf mit seiner Hacke an der ,,richtigen" Stelle die Scheibe, weshalb deren Ausrichtung rekonstruiert werden konnte) bzw. der späteren Aussagen einer der Finder halbwegs nachvollzogen werden. Hinzu kommt doch ganz einfach: Wenn ein Sondengänger einen Schatz ausgräbt, mit nach Hause schleppt und schonmal ein bisschen googelt, was er da so hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es nie in die Hände von Wissenschaftlern schafft, doch viel größer, als wenn dem Menschen eingehämmert wird, dass er das alles so lassen und sofort seinen Archäologen anrufen soll.

Bzgl. des Fundes von Gessel ist es sicherlich so, dass der zentrale Befund nicht sonderlich erkenntnisreich ist, die Möglichkeit, einen Schatzfund auf diese Art und Weise zu erforschen (in-situ-Scans, 3D-Druckermodelle ...) ist doch aber sensationell. Die Ausgaben dafür dürften über die Ausstellung übrigens gut wieder erwirtschaftet worden sein ... dumm ist nur, dass die Schwachköpfe im Kreis Diepholz jetzt Millionen in ein Museum investieren, anstatt mal eine Kreisarchäologe aufzubauen, aber ... andere Geschichte.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 17. Februar 2014, 21:32:44
Zitat von: Bert in 17. Februar 2014, 18:52:28
Jetzt bin ich aber mal gespannt: Bei welchem nach archäologischen Gesichtspunkten geborgenem Hortfund hat man denn diese Fragen aufgrund der Analyse des Befundes zuverlässig beantworten können? Nimmt man z.B. mal den kürzlichen BZ-Goldfund von Syke: Da wurde so ziemlich alles aufgefahren, was die derzeitige Technik zu bieten hat, der Hort wurde im Block aus ungestörtem Boden geborgen, geröntgt, schichtweise freigelegt, chem. Analyse inklusive. Welche Informationen konnten nun aus dem Befund gewonnen werden?

...


Z.B. das er uzusammenhängend verborgen wurde :smoke:

Sorry, aber bei dem besprochenden ist alles weg ist, was eine Aussage machen könnte,da ist Dein Beitrag nur Kaffeesatz Leserei.

Es gibt natürlich noch aus der Zusammensetzung einiges an wissenswerten Informationen.

Beim Schatzfund von Ralswiek z.B. konnte man durch Röntgen des Befundes genau feststellen in welcher Reihenfolge die Münzbehältnisse in den Topf gelegt wurden und durch die Zusammensetzung der einzelnen Behältnisse wie lange der Topf im Boden als Tresor genutzt wurden. War ein in einer Grabung entdeckter Schatzfund.

Das was gefunden hätte werden können, habe ich oben beschrieben.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 17. Februar 2014, 22:11:09
Zitat von: insurgent in 17. Februar 2014, 12:39:28
So wie Wissenschaftler immer arbeiten (sollten  :dumdidum:)

Genaue Lage der Fundstücke um z.B. festzustellen 1) War der Fund in einer sorgsam ausgehobenen Grube verborgen, 2) wurden Stücke später hinzugefügt oder entnommen, 3 ) Hölzerne Kiste, Beutel oder lose verborgen, 4) Waren die Stücke gar nicht verborgen sondern nur mit Laub bedeckt, 5) Gab es eine oder mehrere Verbergungen, zeitgleich oder nacheinander etc, etc

Aufgrund der Ergebnisse kann man dann weitere Fragen formulieren wie 1) Germanen auf der Flucht, 2) Erdtresor eines (oder mehr) dort noch wohnenden Römers etc, etc

Aber wer sich nicht mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt, wird auch keine finden  :kopfkratz: :dumdidum:

Super geschrieben!  :super:


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 17. Februar 2014, 22:33:41
Zitat von: insurgent in 17. Februar 2014, 21:32:44
...
Das was gefunden hätte werden können, habe ich oben beschrieben.

Entscheidend ist aber, ob das schon jemals (auch unter optimalen Bedingungen) tatsächlich gefunden werden konnte. Und da sieht es ziemlich düster für die Archäologen aus. Ob die Verbergung mit Laub abgedeckt wurde oder nicht kann man sich vielleicht bildlich vorstellen, aber nach 2000 Jahren niemals seriös nachweisen. Es ist diese Diskrepanz zwischen öffentlich verbreiteter Erwartungshaltung und den tatsächlichen Möglichkeiten, die dieses "aber der ganze Befund ist doch zerstört" speziell bei Schatzfunden so lächerlich macht. Der Mainzer Archäologe fing auch gleich wieder an "der Befund ist wichtiger als der Schatzfund selbst" - das ist pure Wichtigtuerei von Seiten der Archäologen. Liest man dann tatsächlich die Veröffentlichungen über solche Schatzfunde, kommen 95% der Informationen aus den Fundstücken und der Lage der Fundstelle.

@Daniel: Da liegt ein Missverständnis vor. Der Verweis auf die Seite von via-historia soll zeigen, dass man auch bei archäologischen Ausgrabungen von Schatzfunden unter optimalen Bedingungen (ungestörte Verbergung in Felsspalte im Wald) kaum mehr Informationen bekommt als von den Fundstücken und der Topographie der Fundstelle selbst.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 17. Februar 2014, 23:33:54
Zitat von: Bert in 17. Februar 2014, 22:33:41
.. Liest man dann tatsächlich die Veröffentlichungen über solche Schatzfunde, kommen 95% der Informationen aus den Fundstücken und der Lage der Fundstelle.

..

Sorry, Du bist ungenau. Fast alle Veröffentlichungen haben keinen ergrabenen Befund oder sind schon so alt, dass es keine Befunde zum beschreiben mehr gibt und dann kann es nur um die Fundstücke gehen.

Ich würde nie eine Chance verschwenden um an unwiederbringliche Informationen zu kommen.

Und willst Du Wissenschaft immer nach dem Motte "hat zweimal nichts gebracht, also wird ein drittes Mal nichts mehr untersucht" bewerten :kopfkratz:

Und sicher wird man noch ein ganze Menge aus den Funden rauslesen können.

Die klassischen Archäologen machen das ja fast nur :smoke:

:winke:

PS: In diesem Fall wäre es wirklich fantastisch, wenn er von der Bergung ein gutes Video gedreht hätte  :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 00:53:06
Ich rede schon von den Veröffentlichungen, wo Schatzfunde unter archäologischen Bedingungen geborgen wurden. Teilweise unter optimalen Bedingungen, nicht verlagert, in gutem Boden, das gibt es hier in Österreich öfters in den Bergen, und auch in D werden hin und wieder Horte bei Ausgrabungen gefunden. Trotzdem sind die Informationen, die nicht aus den Funden selbst abgeleitet werden können, meist erschreckend dürftig und trivial.

Meinetwegen kann man diese Informationen ruhig gewinnen, wenn man die Möglichkeit dazu hat, dazu kann ich die Faszination von technischem Männerspielzeug nur zu gut nachvollziehen. Nur muss man objektiv genug sein einzusehen, dass sich der Verlust sehr in Grenzen hält, wenn man auf diese Informationen verzichten muss. Sich wie die Mainzer Archäologen hinzustellen und so zu tun, als wäre der ganze Hortfund jetzt wissenschaftlich wertlos, weil man keine Pollenanalyse mehr durchführen kann, ist einfach extrem unehrlich: Die Jungs wissen ganz genau, wie wenig ihre Befundanalysen bei Hortfunden bisher gebracht haben.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: atrebates in 18. Februar 2014, 07:40:25
Zitat von: Jøran-Njål in 16. Februar 2014, 16:54:22
Vermutlich wirst Du Deine persönliche Vendetta gegen mich wohl nie einstellen. Aber in Deinem komischen Verein will ich halt nun mal nicht dabei sein.  :-D
Dich jedenfalls muß niemand diskreditieren, da Du es schon selber erledigst. Mal sehen, wann Du all Deine Beiträge in den anderen Sondengängerforen löschen wirst.  :zwinker: Und die Diskreditierung andere Personen scheint ja wohl Dein beliebtes Vorgehen in den Sondengængerforen zu sein.


Viele Grüße,

Jøran-Njål

http://423930.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=search2&cron=1&entryid=993964&search_source=author&search_mode=1&page=1&USER=user_423930&threadid=1181191151

atrebates


Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Belenos in 18. Februar 2014, 07:48:47
Danke Bert,

sehr gut ausformuliert. Bei dem Fund von SPB, der auf einer großen Fläche verteilt war, ist also kaum ein aussagekräftiges und vorallem belastbares Befundergebnis zu erwarten gewesen.

Bei einem Schatzfund, der in situ entdeckt wird, sind die Erkekenntnismöglichkeiten natürlich größer, da gebe ich insurgent Recht, das war aber bei dem Fund bei Germersheim nicht der Fall.

Viele Grüße


Walter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 18. Februar 2014, 08:18:51
Hallo Walter,
gerade weil der/die Fund/e über eine größere Fläche verteilt waren wären weitere Erkenntnisse möglich gewesen. Z.B. waren es mehrere Depos, wie lagen sie zusammen usw. Dies Erkenntnisse ermöglichen verschieden Thesen hinsichtlich der Umstände der Verbergung anzustellen (z.B. Flucht, Verlust, gezielte Deponierung usw.).
Ob derartige Befunde möglich gewesen wären kann man nun natürlich nicht mehr feststellen.......aber sie wären möglich gewesen.
Bezweitelt wird von mir auch, das SPB überhaupt eine Einmessung der einzelnen Fundplätze vorgenommen hat.
Hinsichtlich seines Auftretens und seiner Aussagen in den Videos ist sein geschichtlicher Horizont doch wohl eher als beschränkt eizuschätzen.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 18. Februar 2014, 12:17:13
Huhu,

auch wenn es momentan etwas so scheint, als ob wir unterschiedlicher Meinung sind. Denke ich, wir sind nicht so weit von einander entfernt mit unseren Meinungen.  :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 12:26:35
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/raubgraeber-findet-schatz-fundstuecke-erstmals-oeffentlich-gezeigt/-/id=1682/did=12894886/nid=1682/46xkwq/index.html
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 18. Februar 2014, 12:51:01
Anhand der bisherigen Beschreibung und der Bilder scheint mir der Wert wohl etwas hoch gegriffen.

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 18. Februar 2014, 12:54:34
Wenn das alles Gold ist was dort so glänzt - kann man zwischen einer halben bis ganzen Mill. schon anlegen.....historischer Wert versteht sich.
Andere Bemerkungen spare ich mir besser.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 18. Februar 2014, 13:04:24
Hi

Es sollte nur ein kleiner Teil in Mainz vorgestellt werden.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 18. Februar 2014, 13:16:08
Der Materielle Wert liegt bei ca. 15.000 Euro.

Hätte man den Finder ausbezahlen müssen hätte man den Wert also bei 15.000 Euro angesetzt oder eher bei weniger.

Aber jetzt wo ein Verfahren eingeleitet wurde liegt er bei weit über 1.000000 Euro?

Kommt mir doch noch sehr bekannt vor, es gab da doch diverse Verfahren gegen Münzsammler wo der Wert auch recht hoch angesetzt wurde.

Nun bin ich doch etwas verwundert, ein Schelm wer da böses denkt.   :kopfkratz:

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 13:22:07
Hier noch ein kurzer Videoclip:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/landesschau-aktuell-rheinland-pfalz-in-100-sekunden-18/-/id=1682/did=12896598/nid=1682/cy1v4c/index.html

Sieht schon sehr hochwertig aus das Zeug.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 18. Februar 2014, 13:31:54
Zitat von: Bert in 18. Februar 2014, 13:22:07

Sieht schon sehr hochwertig aus das Zeug.

Adios, Bert

Zweifellos !
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Corax in 18. Februar 2014, 13:38:58
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 13:16:08
Der Materielle Wert liegt bei ca. 15.000 Euro.





Wie kommst du auf 15.000€??  :kopfkratz:

Grüße Corax
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 18. Februar 2014, 13:41:54
Zitat von: Corax in 18. Februar 2014, 13:38:58
Wie kommst du auf 15.000€??  :kopfkratz:

Grüße Corax

Ist die Aussage des Finders.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 18. Februar 2014, 13:44:08
Zitat von: Perun in 18. Februar 2014, 13:41:54
Ist die Aussage des Finders.

Und woher weiß der Finder das ?  :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 13:47:01
Zitat von: Merowech in 18. Februar 2014, 13:44:08
Und woher weiß der Finder das ?  :kopfkratz:

Ich denke hier ist der reine Materialwert gemeint. Den kriegt man ja leicht raus, wenn man das Goldgewicht mit 30k€/kg multipliziert.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 18. Februar 2014, 13:52:24
Zitat von: Bert in 18. Februar 2014, 13:47:01
Ich denke hier ist der reine Materialwert gemeint. Den kriegt man ja leicht raus, wenn man das Goldgewicht mit 30k€/kg multipliziert.

Adios, Bert

Das war ironisch gemeint Bert.  :-)
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 18. Februar 2014, 14:21:25
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/Spektakulaerer-Schatz-aus-der-Zeit-der-Voelkerwanderung-gefunden;art1161,4752079

Könnte spannend bleiben und für den Finde noch nicht ganz durchgestanden sein.

Zumindest lässt es erahnen, das er auf den erhofften Ruhm noch etwas warten muss.


"Womöglich habe der Finder auch bereits einen Teil des Schatzes beiseite geschafft. ,,Wir sind der Meinung, da fehlt schon einiges", sagte von Berg."

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jason in 18. Februar 2014, 14:33:52
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 14:21:25

"Womöglich habe der Finder auch bereits einen Teil des Schatzes beiseite geschafft. ,,Wir sind der Meinung, da fehlt schon einiges", sagte von Berg."

Auch für Archäologen gilt das rechtsstaatliche Prinzip der Unschuldsvermutung.

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 18. Februar 2014, 14:36:17
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 14:21:25
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/Spektakulaerer-Schatz-aus-der-Zeit-der-Voelkerwanderung-gefunden;art1161,4752079

"Womöglich habe der Finder auch bereits einen Teil des Schatzes beiseite geschafft. ,,Wir sind der Meinung, da fehlt schon einiges", sagte von Berg."

Also ich bin kein Freund von Benny, aber dass will ich jedoch jetzt nicht für ihn hoffen. Glaube ich auch nicht.
Höchstens dass ein Teil bei einem Kollege, den er dabei hatte ist und den er nicht verpfeifen will. Auch das eher unwahrscheinlich.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: fafnir in 18. Februar 2014, 15:30:39
"historisch weitgehend wertlos"  :dumdidum:

http://www.welt.de/geschichte/article124967023/Barbarenschatz-neben-alter-Roemerstrasse-entdeckt.html (http://www.welt.de/geschichte/article124967023/Barbarenschatz-neben-alter-Roemerstrasse-entdeckt.html)

und noch ein paar Bilder:

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Raubgraeber-entdeckt-wertvollen-Barbarenschatz-id28867537.html (http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Raubgraeber-entdeckt-wertvollen-Barbarenschatz-id28867537.html)
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 18. Februar 2014, 15:40:06
Zitat von: fafnir in 18. Februar 2014, 15:30:39
"historisch weitgehend wertlos"  :dumdidum:

[
Wenn man den ganzen Satz hat,sieht das etwas anders aus. :dumdidum:
Fundzusammenhänge werden dabei zerstört,
was die Stücke – unabhängig von ihrem Materialwert –
historisch weitgehend wertlos macht.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: fafnir in 18. Februar 2014, 15:58:59
 :kopfkratz:
Was sieht jetzt anders aus?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 18. Februar 2014, 16:05:59
Zitat von: fafnir in 18. Februar 2014, 15:58:59
:kopfkratz:
Was sieht jetzt anders aus?

Dein Satz :  "historisch weitgehend wertlos"

Originalsatz : Fundzusammenhänge werden dabei zerstört,
was die Stücke – unabhängig von ihrem Materialwert –
historisch weitgehend wertlos macht.  :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 18. Februar 2014, 16:11:38
Hi

Mit der Million ist der Verkaufswert gemeint.
Damit rechnet der Staatsanwalt.

Ist schon der Hammer was da gezeit wurde.

Wenn man sich überlegt welchen Dienst Benny sich selbst und
allen anderen Sondler erwiesen hätte,  wenn er den Fund nach seiner
Entdeckung in Situ belassen hätte und alles unverzüglich gemeldet hätte.

Dann wäre er der King und hätte bestimmt eine Genehmigung erhalten und
das mit allen Ehren.
Aber so ??

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 16:14:49
Zitat von: Merowech in 18. Februar 2014, 16:05:59
Originalsatz : Fundzusammenhänge werden dabei zerstört,
was die Stücke – unabhängig von ihrem Materialwert –
historisch weitgehend wertlos macht.  :zwinker:

Wenn der Originalsatz auf den präsentierten Hortfund bezogen war, ist dieser Satz trotzdem Käse hoch 3.  :zwinker: Einer Gräserpollenanalyse würde auch nicht klären können, "wie der Schatz in die Südpfalz gekommen ist. Gehörte er einem hohen römischen Beamten oder einem Häuptling? Oder trug der Häuptling bereits einen römischen Titel? Haben plündernde Germanen den Schatz geraubt oder wurde er vergraben, um ihn vor Räubern zu schützen? Oder handelt es sich gar um Stücke, die von Raubgräbern oder Händlern später vergraben wurden?"

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 18. Februar 2014, 16:20:19
Und wenn der Hund nicht gschisse hät,hät er au der Haas erwischt!
Bert,ich frag mich weshalb Du so darauf rumreitest.
Fakt ist,der Finder hat Schxxxx gebaut und allen Sondlern einen Bärendienst erwiesen! :wuetend:
Da hilft auch kein Schönreden oder verharmlosen!

Gruß Daniel
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 16:26:25
Zitat von: Carolus Rex in 18. Februar 2014, 16:11:38
Wenn man sich überlegt welchen Dienst Benny sich selbst und
allen anderen Sondler erwiesen hätte,  wenn er den Fund nach seiner
Entdeckung in Situ belassen hätte und alles unverzüglich gemeldet hätte.

Das ist aber nur eine theoretische Möglichkeit, die praktisch gesehen nicht besteht. Wahrscheinlich wurde der Hort am Wochenende entdeckt. Selbst wenn Benny einen direkten Kontakt zu einem Archäologen gehabt hätte, ist es sehr unwahrscheinlich dass die gleich mit der Kavallerie eingeritten wären (siehe den Hortfund von Pottina mit 8000 Münzen, oder die Reaktion der Archäologen auf den BZ-Barrenfund von Kirchseeon in Bayern). D.h. da wäre frühestens am Montag jemand von den Archäologen rausgekommen, wahrscheinlich eher noch später. Wenn man bedenkt, dass da 2 Mitfinder dabei waren: Die Chance, dass der Hort auch nur 24h im Boden überlebt ist gleich 0. Und wie oben schon diskutiert, die zusätzlichen Erkenntnisse aus blockgeborgenen Hortfunden sind so dürftig, da lohnt es sich nicht, irgendein Risiko einzugehen.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 16:33:18
Zitat von: Daniel in 18. Februar 2014, 16:20:19
Und wenn der Hund nicht gschisse hät,hät er au der Haas erwischt!
Bert,ich frag mich weshalb Du so darauf rumreitest.

Ich bin sicher nicht derjenige, der darauf rumreitet, dass angeblich so wichtige Fundzusammenhänge zerstört wurden. :zwinker: Ich freue mich einfach, dass so ein genialer Fund 1. überhaupt gefunden wurde, und 2. publik gemacht wurde. Bei den pseudo-betroffenen Tönen der Archäologen, wenn ihnen die ach so bösen Raubgräber kiloweise FMA Gold und Silber übergeben, fällt es nur ein wenig schwer ernstzubleiben.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 18. Februar 2014, 16:37:54
Zitat von: Bert in 18. Februar 2014, 16:33:18
Ich freue mich einfach, dass so ein genialer Fund 1. überhaupt gefunden wurde, und 2. publik gemacht wurde.

Adios, Bert

ich freue mich auch - aber nicht über die Umstände.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: goldnasie in 18. Februar 2014, 16:49:45
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-rheinland-pfalz-raubgraeber-entdeckt-barbarenschatz-a-954236.html

Ei, das ist ja tatsächlich ein richtiger Schatz! Ist halt nicht toll, dass der Benny ihn gefunden hat. Und es natürlich wie zu erwarten verbockt hat.

Mit der Presse wird man dann in der nächsten Suchsaison einmal mehr von aufgebrachten Spaziergängern angesprochen werden.... .
Schlecht auch, dass er seine ganze Sucherkarriere im Internet veröffentlich hat. Angefangen von den Videos bei den er erstaunterweise Reichspfennige ausgegraben hat bis zu den besseren Funden. Jetzt denken viele, dass ist die Regel und alle haben ein römisches Tafelservice zu hause.... .
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Pantherchamäleon in 18. Februar 2014, 17:27:40
Da gibt es was zu sehen!  :glotz: Der Schatz! (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/spaetroemischer-fund-raubgraeber-entdeckt-barbarenschatz-12808281.html)
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 18. Februar 2014, 17:37:05
Hi Bert

Seh ich anders, da ich die Leute aus Speyer kenne.
Bei sowas wären die auch am Sonntag gekommen.
Vielleicht nicht zum Bergen aber zumindest um Sicherungsmaßnahen zu veranlassen.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 17:38:44
Zitat von: Carolus Rex in 18. Februar 2014, 17:37:05
Hi Bert
Seh ich anders, da ich die Leute aus Speyer kenne.
Bei sowas wären die auch am Sonntag gekommen.
Vielleicht nicht zum Bergen aber zumindest um Sicherungsmaßnahen zu veranlassen.
Gruß CR

Und zwar ganz sicher...!

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: goldnasie in 18. Februar 2014, 17:56:55
Hmm naja. Die archäologischen Erkenntnisse / Werte eines Hortfundes stehen oft nicht in Korrelation zu dem materiellen Wert. Es sei denn es liegt mal gleich eine Himmelsscheibe mit dabei :).
Ausgrabungen in Ablagerungsschichten bringen halt mehr Erkenntnisse aber oft keine außergewöhnlichen Einzelfunde. Ein Schatz wir halt meist schnell in den Boden befördert und das war es dann. Man kann dann halt noch über die "Verpackung" nachdenken.... .

Aber es wird der Verdacht geäußert es wären Funde verkauft worden... Upps.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 18. Februar 2014, 17:58:13
Das ist der absolute Volltreffer für Rheinland Pfalz, schlimmer/dümmer gehts kaum noch...

Da bin ich mal gespannt, wie sich die Sache so weiter entwickelt.

Aus gewissen "Sondler"-Kreisen kommen ja schon Glückwünsche an den Raubgräber. ... ach nee  :kopfkratz:, Raubgräber gibts ja nicht, "Sondler" sind ja alles ganz ehrliche Leute, welche in ihrer Freizeit die Natur geniessen und niemals nicht nach Bodendenkmalen suchen, sondern sich über jedes Schlüsselbund und Meteoriten freuen....  :irre:

Gruss nach RP  :kopfkratz: :winke:
Caddy

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: atrebates in 18. Februar 2014, 18:18:25
Zitat von: insurgent in 17. Februar 2014, 23:33:54
Sorry, Du bist ungenau. Fast alle Veröffentlichungen haben keinen ergrabenen Befund oder sind schon so alt, dass es keine Befunde zum beschreiben mehr gibt und dann kann es nur um die Fundstücke gehen.

Ich würde nie eine Chance verschwenden um an unwiederbringliche Informationen zu kommen.

Und willst Du Wissenschaft immer nach dem Motte "hat zweimal nichts gebracht, also wird ein drittes Mal nichts mehr untersucht" bewerten :kopfkratz:

Und sicher wird man noch ein ganze Menge aus den Funden rauslesen können.

Die klassischen Archäologen machen das ja fast nur :smoke:

:winke:

PS: In diesem Fall wäre es wirklich fantastisch, wenn er von der Bergung ein gutes Video gedreht hätte  :dumdidum:

Frag doch mal den Dr.Dr.van Berg wie er vor wenigen Jahren
einen oder sogar zwei? spätantike Münzschätze geborgen hat.

Wie ich gehört habe muß es nicht viel anders abgelaufen sein wie bei SPB.

Es soll sogar Fotos davon geben.(leider nicht im www)

Gruß,Arda
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 18. Februar 2014, 18:40:16
Landesschaufilm
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/antiker-barbarenschatz-praesentiert-hobbyarchaeologe-hat-millionenfund-ausgebuddelt/-/id=1682/did=12894886/nid=1682/46xkwq/index.html
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jason in 18. Februar 2014, 19:21:05
Zitat von: Perun in 18. Februar 2014, 17:58:13

Aus gewissen "Sondler"-Kreisen kommen ja schon Glückwünsche an den Raubgräber. ... ach nee  :kopfkratz:, Raubgräber gibts ja nicht,....


Ja genau, Du hast recht, Raubgräber gibt's nicht.

§ 249 Raub
(1) Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen,.....

Hat jemand hier Gewalt angewendet ?  Wie beraubt man eigentlich ein Loch?

Fragen über Fragen....

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 18. Februar 2014, 19:29:38
Zitat von: jason in 18. Februar 2014, 19:21:05
Ja genau, Du hast recht, Raubgräber gibt's nicht.

§ 249 Raub
(1) Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen,.....

Hat jemand hier Gewalt angewendet ?  Wie beraubt man eigentlich ein Loch?

Fragen über Fragen....



Immer wieder dieselbe Leier ...

Bin mal gespannt, wann zu Spendenaktionen für erwischte Raubgräber in den Foren aufgerufen wird ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 18. Februar 2014, 19:39:17
Dürfte hier wohl weniger der Fall sein! :-D
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 18. Februar 2014, 20:00:30
Es ist fast zu befürchten, das der aktuelle Fall die Sondengänger Gemeinde noch weiter von einander entfernt.

Die Pro Archäologie Sondler, die mit der Archäologie zusammenarbeiten bzw. eine NFG haben.

Und die Sondler die nur auf schöne Funde hoffen und kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Amt haben.

Die Krux an diesem Fall erscheint mir, dass vermutlich beide Lager in ihrem Handeln und in ihrer Meinung bestärkt werden.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 20:04:34
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 20:00:30
Es ist fast zu befürchten, das der aktuelle Fall die Sondengänger Gemeinde noch weiter von einander entfernt.
Die Pro Archäologie Sondler, die mit der Archäologie zusammenarbeiten bzw. eine NFG haben.
Und die Sondler die nur auf schöne Funde hoffen und kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Amt haben.
Die Krux an diesem Fall erscheint mir, dass vermutlich beide Lager in ihrem Handeln und in ihrer Meinung bestärkt werden.

Eben diese Befürchtung ist gerechtfertigt, gerade wenn man sich die momentanen Diskussionen über
Kittekatbenny in anderen Foren zu Gemüte führt...

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 18. Februar 2014, 20:06:32
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 20:00:30
Die Krux an diesem Fall erscheint mir, dass vermutlich beide Lager in ihrem Handeln und in ihrer Meinung bestärkt werden.
Da dürfte was dran sein!
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Buddeltrulla in 18. Februar 2014, 20:14:24
Hier nochmal ein Bericht aus der Landeshauptstadt in der heutigen AZ.

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rheinhessen/archaeologen-praesentieren-einzelstuecke-in-mainz-barbarenschatz-in-der-pfalz-von-raubgraebern-entdeckt_13887089.htm

Leider wirds so kommen, dass alle in einen Topf geworfen werden  :heul:

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 18. Februar 2014, 20:17:35
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 20:00:30
Es ist fast zu befürchten, das der aktuelle Fall die Sondengänger Gemeinde noch weiter von einander entfernt.

Die Pro Archäologie Sondler, die mit der Archäologie zusammenarbeiten bzw. eine NFG haben.

Und die Sondler die nur auf schöne Funde hoffen und kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Amt haben.

Die Krux an diesem Fall erscheint mir, dass vermutlich beide Lager in ihrem Handeln und in ihrer Meinung bestärkt werden.

Klasse  :super:
Das nenne ich echtes schwarzweiß-Denken. :irre:
Mehr Varianten gibt es nicht ?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:13:58
Ich lese ja jetzt ausnahmsweise mal im Detektorforum mit...
Jetzt wollte ich was über den dortigen Diskussionsverlauf schreiben... aber ich lasse es besser...
Was für unterprivilegierte Katzenfutter-Arschlöcher laufen in diesem Staat eigentlich frei herum???
Ah ein Zibärtle zum testen, Kappelrodeck... leckeres Stöffchen...

Micha!
(Bin mit was anderem beschäftigt...!)
Und im Übrigen: Die Geschichte geht mir jetzt auch an die Fresse, weil es in meinem Umkreis durchaus einige
Sondler gibt, die gerne mit dem Amt zusammenarbeiten würden.
Der Typ wird nie wieder eine Sonde von weitem sehen, seine "Fans" werden ebenso gehängt werden, das ist sicher!
Wie jemand in einem anderem Forum schrieb: Benny (und seine Kumpanen) sollen ihren kurzzeitigen Ruhm geniessen,
mehr wird nicht übrig bleiben... ich werde euch in Frankenthal beim Prozess in die Augen schauen, ihr lächerlichen Gestalten...!

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 18. Februar 2014, 21:22:38
Zitat von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:13:58
Ah ein Zibärtle zum testen, Kappelrodeck... leckeres Stöffchen...

Aaaaah.
Ein Kenner der Schwarzwälder Edelwässerchen. :prost:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:23:53
Ich werde gerade böse, mein Freund...

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 18. Februar 2014, 21:27:52
Zitat von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:13:58
Ich lese ja jetzt ausnahmsweise mal im Detektorforum mit...
Jetzt wollte ich was über den dortigen Diskussionsverlauf schreiben... aber ich lasse es besser...
Was für unterprivilegierte Katzenfutter-Arschlöcher laufen in diesem Staat eigentlich frei herum???
Ah ein Zibärtle zum testen, Kappelrodeck... leckeres Stöffchen...

Micha!
(Bin mit was anderem beschäftigt...!)

:-) Jau, ist schon interessant dort mitzulesen.  :zwinker:

Aber egal, zumindest gibt es jetzt eine Definition für das Wort "Raubgräber".

Gabs ja bisher nicht, aber über die SuFu im DF, unter "Sondelpowerbenny", sollte es jetzt geklärt sein.

Lange hats gebraucht ...

Caddy





Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:38:57
Es ist gut, das es das Detetektorforum gibt...
da sind soviele Kopfgranaten unterwegs, die können wir hier einfach nicht brauchen...!
Im Endeffekt muß man etwa 70% der Leute dort einen klaren Verstand absprechen, weil sie sich auf Seite des SPB schlagen,
na ja, die Zeiten sind halt nicht mehr die gleichen...

Micha  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 18. Februar 2014, 22:59:47
Zitat von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:13:58
Wie jemand in einem anderem Forum schrieb: Benny (und seine Kumpanen) sollen ihren kurzzeitigen Ruhm geniessen,
mehr wird nicht übrig bleiben... ich werde euch in Frankenthal beim Prozess in die Augen schauen, ihr lächerlichen Gestalten...!

Evtl. fahre ich auch dahin. In welchem Forum wurde das geschrieben? Habe zurzeit keine Zeit mich durch alle Foren zuklicken.


Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 23:14:49
Zitat von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:38:57
Es ist gut, das es das Detetektorforum gibt...
da sind soviele Kopfgranaten unterwegs, die können wir hier einfach nicht brauchen...!
Im Endeffekt muß man etwa 70% der Leute dort einen klaren Verstand absprechen, weil sie sich auf Seite des SPB schlagen,

Diskussionen, die in anderen Foren geführt werden, sollte man auch dort lassen, wo sie geführt werden. Es hat sich in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass alle nur verlieren können, wenn man anfängt in einem Forum über ein anderes herzuziehen.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 18. Februar 2014, 23:30:57
Zitat von: Bert in 18. Februar 2014, 23:14:49
Diskussionen, die in anderen Foren geführt werden, sollte man auch dort lassen, wo sie geführt werden. Es hat sich in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass alle nur verlieren können, wenn man anfängt in einem Forum über ein anderes herzuziehen.

Adios, Bert

Och naja ... solange die ganze Welt mitlesen darf, habe ich für gewisse Sachen kein Verständnis.

"Noch schlimmer:

Auf Grund des sogenannten Ermittlungsdrucks wäre es für Benny persönlich besser gewesen den Schatzfund zu verschweigen.

Die Hausdurchsuchung verlief erfolglos. Niemals hätte man ihm einen solchen Schatzfund nachweisen können.
Selbst wenn sich 10 Leute durch alle Foren getrommelt hätten und das behauptet hätten, kein Mensch hätte es geglaubt...

Jetzt soll Benny für diese Ehrlichkeit als Raubgräber bezeichnet und abgestraft werden????"


http://www.schatzsucher.org/forum/viewtopic.php?f=108&t=3301&p=25053#p25053

Tja Herr Mister "Konstruktiv" , jetzt hats mal ordendlich gekracht, und die roten Köppe, inkl. Deinem, sind nicht zu übersehen.

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: AndiObb in 18. Februar 2014, 23:44:07
Zitat von: Perun in 18. Februar 2014, 23:30:57
"Noch schlimmer:

Auf Grund des sogenannten Ermittlungsdrucks wäre es für Benny persönlich besser gewesen den Schatzfund zu verschweigen.

Die Hausdurchsuchung verlief erfolglos. Niemals hätte man ihm einen solchen Schatzfund nachweisen können.
Selbst wenn sich 10 Leute durch alle Foren getrommelt hätten und das behauptet hätten, kein Mensch hätte es geglaubt...

Jetzt soll Benny für diese Ehrlichkeit als Raubgräber bezeichnet und abgestraft werden????"


http://www.schatzsucher.org/forum/viewtopic.php?f=108&t=3301&p=25053#p25053

Das ist auch noch unterschrieben mit
"Aktion Archäologie
Verband zur Erforschung, Dokumentation und Erhaltung des geschichtlichen Erbes"

In diesem Forum bin ich allerdings nicht angemeldet. Und im DF habe ich soeben meinen ersten und damit auch letzten Beitrag geschrieben.

Und wie ich es schon in anderen Bereichen bzw. auf anderen Seiten geschrieben habe: Es muss differenziert werden! Weder hilft eine Verteufelung, noch eine Vergötterung - und das von beiden Seiten!

Es gibt Regeln und Gesetze. Diese gefallen nicht jedem, sind aber Fakt. Und wenn nun jemand kommt, dass ich hier in Bayern nur Wasser predige und Wein trinke: mir wäre es lieber, wenn ich in einem "vernünftig reguliertem" Bundesland mit einer NFG tätig wäre! Und dann sehe ich schon die Diskussion: was heißt denn "vernünftig reguliert"  :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 18. Februar 2014, 23:51:28
http://www.youtube.com/watch?v=ZNoEVuubO8E

Der Kollege legt schonmal eine öffentliche Pressemappe an. :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Bert in 18. Februar 2014, 23:53:05
Zitat von: Perun in 18. Februar 2014, 23:30:57
Tja Herr Mister "Konstruktiv" , jetzt hats mal ordendlich gekracht, und die roten Köppe, inkl. Deinem, sind nicht zu übersehen.

Redest du mit mir? Weder mit dem zitierten Beitrag noch mit dem verlinkten Forum habe ich etwas zu tun. Wenn du auf den zitierten Beitrag antworten möchtest, musst du das auch in dem entsprechenden Forum tun, nicht hier.

Adios, Bert
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 19. Februar 2014, 00:02:44
Zitat von: Bert in 18. Februar 2014, 23:53:05
Redest du mit mir? Weder mit dem zitierten Beitrag noch mit dem verlinkten Forum habe ich etwas zu tun. Wenn du auf den zitierten Beitrag antworten möchtest, musst du das auch in dem entsprechenden Forum tun, nicht hier.

Adios, Bert

Nein, ich rede nicht mit Dir.  Mister "Konstruktiv" ist aber einigen bekannt.  :smoke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Gratian in 19. Februar 2014, 00:08:08
Auch dem Heute Journal im ZDF war der Fund heute ein Filmbericht wert...immerhin nach den eskalierten Unruhen in der Ukraine leider mit mehreren Toten und dem neuen/alten Streit in der GROKO ging's dann um Raubgräber und den Sensationsfund wobei gleich wieder die Spekulationen genährt wurden das es sich hier um Teile des sagenhaften Nibelungenhortes handelt....zart unterlegt mit schönsten Wagnerklängen

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2093064/Raubgraeber-stoesst-auf-Barbarenschatz
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ratze in 19. Februar 2014, 00:25:38
Zitat von: lord3d in 18. Februar 2014, 23:51:28
http://www.youtube.com/watch?v=ZNoEVuubO8E

Der Kollege legt schonmal eine öffentliche Pressemappe an. :kopfkratz:

Das wird einige aber freuen, wenn seine Plünderer-(An)werbung auf YouTube auch noch mit dem Barbarenschatz "gesponsert" wird...
:nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 19. Februar 2014, 01:17:20
Zitat von: jason in 18. Februar 2014, 19:21:05
Ja genau, Du hast recht, Raubgräber gibt's nicht.

§ 249 Raub
(1) Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen,.....

Hat jemand hier Gewalt angewendet ?  Wie beraubt man eigentlich ein Loch?

Fragen über Fragen....



Mann nimmt ihm die Unschuld...


Aber die Unschuldsvermutung wird hier leider von einigen schon lange mit Füßen getreten.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 19. Februar 2014, 01:25:52
Zitat von: Levante in 18. Februar 2014, 20:00:30
Es ist fast zu befürchten, das der aktuelle Fall die Sondengänger Gemeinde noch weiter von einander entfernt.

Die Pro Archäologie Sondler, die mit der Archäologie zusammenarbeiten bzw. eine NFG haben.

Und die Sondler die nur auf schöne Funde hoffen und kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Amt haben.

Die Krux an diesem Fall erscheint mir, dass vermutlich beide Lager in ihrem Handeln und in ihrer Meinung bestärkt werden.

Mit diesen zwei Fraktionen wäre ja quasi nur Licht und Schatten betrachtet...

Was ist denn mit den vielen Gränzgängern mit NFG und Bundesländer übergreifender Suchtätigkeit?

Was ist mit den Sondengängern welche zwar keine NFG besitzen aber keine Scheu haben wichtige Funde zu melden?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 19. Februar 2014, 01:26:50
Zitat von: jansonde in 19. Februar 2014, 01:17:20
Mann nimmt ihm die Unschuld...


Aber die Unschuldsvermutung wird hier leider von einigen schon lange mit Füßen getreten.

Schaue mal auf Deine Rechtschreibung, könnte unter Umständen verkehrt rüber kommen.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 19. Februar 2014, 01:50:20
Zitat von: Perun in 19. Februar 2014, 01:26:50
Schaue mal auf Deine Rechtschreibung, könnte unter Umständen verkehrt rüber kommen.

Mann war schon richtig....

Man muß es nur verstehn (wollen).
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 19. Februar 2014, 02:07:28
Zitat von: jansonde in 19. Februar 2014, 01:50:20
Mann war schon richtig....

Man muß es nur verstehn (wollen).

:-D Soviel zu Presseberichten .  :kopfkratz:

Gute Nacht Jan.  :winke:

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Belenos in 19. Februar 2014, 06:53:09
Zitat von: Carolus Rex in 18. Februar 2014, 16:11:38
Hi

Mit der Million ist der Verkaufswert gemeint.
Damit rechnet der Staatsanwalt.

Gruß CR


Moin,

womit rechnet der Staatsanwalt? Benny hat das Zeugs doch abgegeben. Es wird geprüft ein Verfahren einzuleiten, vielleicht wird es auch eingeleitet, aber verm. dann eingestellt. Das hat nichts mit den früheren Funden zu tun, weswegen die HD angesetzt war.

Was aber aus rechtsstaatlicher Sicht viel Verwerflicher ist, sind die öffentlichen Aussagen einiger Archäologen, die ihm eine Unterschlagung weiterer Teile des Schatzes unterstellen und dies ohne jede einigermaßen gesicherte Grundlage. So eine Aussage obliegt in der Öffentlichkeit alleine der Staatsanwaltschaft und auch nur dann, wenn die o. a. Prüfung zu dem Ergebnis kommt, dass ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.

Leider muss ich immer wieder bei Archäologen feststellen, dass es einige von ihnen mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so genau nehmen und gegen Gesetze verstoßen.

Viele Grüße


Walter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ratze in 19. Februar 2014, 08:51:42
Zitat von: Belenos in 19. Februar 2014, 06:53:09


Leider muss ich immer wieder bei Archäologen feststellen, dass es einige von ihnen mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so genau nehmen und gegen Gesetze verstoßen.


Ups, ist ja fast wie bei den Sondengängern!   :irre:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: vincevega in 19. Februar 2014, 08:53:46
Nun die Frage wie sie darauf kommen das noch mehr da war, kann natürlich völlig aus dem leeren kommen oder aber sie haben wirklich ein gewisses Fundament.
Ich kann nur spekulieren, aber eventuell fand sich im nachuntzersuchten Fundort noch Kennzeichen (event. Abdrücke) von Objekten die nicht abgegeben wurden oder andere Hinweise die sich mir nicht erschliessen.

Was ich sagen will das dieser Vorwurf aus der Luft gegriffen ist, kann sein, muss er aber bei weitem nicht. Gerade wegen der dreistikeit des Vorwurfes, müsste man davon ausgehen, dass er auch Begründet ist.

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 19. Februar 2014, 10:28:30
Zitat von: jansonde in 19. Februar 2014, 01:17:20
Mann nimmt ihm die Unschuld...


Aber die Unschuldsvermutung wird hier leider von einigen schon lange mit Füßen getreten.

Er hat es doch selber eingestanden
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 19. Februar 2014, 10:49:54
Zitat von: Belenos in 19. Februar 2014, 06:53:09

Moin,

womit rechnet der Staatsanwalt? Benny hat das Zeugs doch abgegeben. Es wird geprüft ein Verfahren einzuleiten, vielleicht wird es auch eingeleitet, aber verm. dann eingestellt. Das hat nichts mit den früheren Funden zu tun, weswegen die HD angesetzt war.

Was aber aus rechtsstaatlicher Sicht viel Verwerflicher ist, sind die öffentlichen Aussagen einiger Archäologen, die ihm eine Unterschlagung weiterer Teile des Schatzes unterstellen und dies ohne jede einigermaßen gesicherte Grundlage. So eine Aussage obliegt in der Öffentlichkeit alleine der Staatsanwaltschaft und auch nur dann, wenn die o. a. Prüfung zu dem Ergebnis kommt, dass ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.
=====================================================================================================




Hi

Bei der Unterschlagung spielt der evtl. Verkaufswert schon eine erhebliche Rolle.
Wenn er die Funde freiwillig abgeben hätte wäre es auch anders.
Hat er aber nicht.
Und wie die Gespräche im Amt gelaufen sind weiß auch nur wer dabei war.

Die paar Münzen, die er vorher ausgegraben hat sind für der StA nicht die Relevanz.
Da es diesbezüglich aber schon Anfragen bzw. Anzeigen bei der StA gab wird er dies
schon berücksichtigen.

Wegen der Äußerungen der Archäologen, dass evtl. schon ein Teil verkauft wurde kann viele Gründe haben.
Zum einen war er nicht alleine, obwohl sich das in den Berichten so darstellt.
Zweitens sind evtl. doch noch Erkenntnisse aus der Nachgrabung ergangen.
Weiterhin spielt das Gesamtverhalten von Benny da eine große Rolle.
Seine Glaubwürdigkeit lässt ja sehr zu wünschen übrig und das merken selbst die Archäologen und der StA.
Und ich kann mir gut vorstellen, dass er auch bei diesen Gesprächen seiner Profilneurose nachgegangen ist.

Bin nur mal gespannt was sein Kumpel und dessen Frau, die so wie man in einem älteren Beitrag von Benny im DF
lesen kann, mit dabei waren.

Die StA wird sich bestimmt auch einige Erkenntnisse aus diversen Foren holen in denen Benny unterwegs war/ist.
Wenn ich alleine sehen bei welchen Beiträgen er sich im DF bedankt, kann ich nur feststellen,  das er nichts gelernt hat.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass er noch nicht verstanden hat worum es geht.

Was letztendlich dabei raus kommt ist nur eine Spekulation.
Ich mag Benny und erst recht seine Art und Aktion nicht und befürwortet sie auf keinster Weise. Aber er kann von Glück
sagen wenn er da einigermaßen sauber raus kommt.
Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass hier hart durchgegriffen wird um ein Exempel zu statuieren.

Aber wie gesagt, dass werden wir im nächster Zeit sehen.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 19. Februar 2014, 12:47:10
Dieser zerstörte Hort zeigt eindeutig wie wichtig eine ordentliche Grabung gewesen wäre.

Frage 1: Wurde das Gewand dort verborgen oder nur die vorher abgetrennten Aplikationen? Wenn das Gewand dort gelegen hätte, könnte man bei einer Grabung die originale Lage der Aplikationen am Gewand feststellen und es rekonstruieren. So kann man nur mutmaßen :nixweiss:

Frage 2: Wurde der Klappstuhl zerlegt oder als Ganzes niedergelegt? (Beuteverteilung ja oder nein?)

Nur mal auf die Schnelle zwei Fragen, die nicht mehr zu klären sind :wuetend:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 19. Februar 2014, 13:10:09
 :super: :super: :super: :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 19. Februar 2014, 13:27:16
Zitat von: Carolus Rex in 19. Februar 2014, 10:49:54

Die StA wird sich bestimmt auch einige Erkenntnisse aus diversen Foren holen in denen Benny unterwegs war/ist.
Wenn ich alleine sehen bei welchen Beiträgen er sich im DF bedankt, kann ich nur feststellen,  das er nichts gelernt hat.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass er noch nicht verstanden hat worum es geht.


Mein Eindruck ist das auch!

Aber offenbar hat nicht nur Benny nichts gelernt. Es gib noch genug andere, die in seine Fußstapfen treten.

Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Archaeoflieger in 19. Februar 2014, 14:26:07
Zitat von: DonCordoba in 18. Februar 2014, 21:13:58
.. ich werde euch in Frankenthal beim Prozess in die Augen schauen, ihr lächerlichen Gestalten...!

Micha

Ich komm dann auch Micha und mach mit dem neuen Taschenschwenker Würstchen und bringst paar von deinen besten Räucherwaren mit  :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 19. Februar 2014, 14:26:28
Zitat von: Lojoer in 19. Februar 2014, 13:27:16
Es gib noch genug andere, die in seine Fußstapfen treten.

Gruß Jörg


Und Leute, von denen man dies nicht annähernd erwartet hätte.
Nun denn !....... da kannste nischt machen.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 14:34:49
Zitat von: Archaeoflieger in 19. Februar 2014, 14:26:07
Ich komm dann auch Micha und mach mit dem neuen Taschenschwenker Würstchen und bringst paar von deinen besten Räucherwaren mit  :super:

Klar, gerne... nur, ist der Rost nicht ein wenig klein geraten  :glotz:  :narr:

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Archaeoflieger in 19. Februar 2014, 14:52:46
Zitat von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 14:34:49
Klar, gerne... nur, ist der Rost nicht ein wenig klein geraten  :glotz:  :narr:

Micha

Der is extra so klein, hab noch nen 60er aber der is zu groß, den hab ich extra so kompakt gebaut weil der als mit soll zum Brennholz machen ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 15:01:52
Dann bring lieber die 60er Variante mit Heiko...  :dumdidum:

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Archaeoflieger in 19. Februar 2014, 15:08:17
Zitat von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 15:01:52
Dann bring lieber die 60er Variante mit Heiko...  :dumdidum:

Micha

Der ist aber zu groß, deshalb hab ich ja den 37er gebaut, bei dem großen ist das Dreibein über 2m lang  :nono:, so, zurück zum Thema, schau mer wie die Sache endet  :nixweiss:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: goldnasie in 19. Februar 2014, 18:05:59
Bei der Bewirtung kann man ja direkt mal über eine Reise in die Pfalz nachdenken.  :-D
Und wenn es länger geht... . Gehen wir eine Runde suchen oder machen ein argentinisches Asado.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 19. Februar 2014, 18:09:00
Es wird schon jemand vor Ort sein der beratend bei der Auswahl des Suchbereiches behilflich sein kann... :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 18:18:05
Zitat von: jansonde in 19. Februar 2014, 18:09:00
Es wird schon jemand vor Ort sein :dumdidum:
Ist ja auch kein Geheimnis... aber auf deine Anspielung mit dem Suchbereich... nein!
Hier gehe ich mit offizieller Genehmigung und niemand sonst!
Gemeindschaftssondeln ist nicht mein Ding... das zur Klarstellung!


Micha  :-D
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Archaeoflieger in 19. Februar 2014, 18:21:19
Zitat von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 18:18:05
Ist ja auch kein Geheimnis...

Micha  :-D

Ich bin dann aber raus, keine Genehmigung da unter, und Rüdiger wird nach der Story auch nicht gerade aufgeschlossener sein  :nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 19. Februar 2014, 19:06:09
Zitat von: Archaeoflieger in 19. Februar 2014, 18:21:19
Ich bin dann aber raus, keine Genehmigung da unter, und Rüdiger wird nach der Story auch nicht gerade aufgeschlossener sein  :nono:
Damit haben beide doch aber auch recht!
Deine Wortstellung irritiert ein wenig...
Es tut mir Leid um diejenigen, die eine Zusammenarbeit suchen...!

Micha
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Nanoflitter in 19. Februar 2014, 20:05:26
Nach dem wievielten ausgegrabenen Teil ist es eigentlich für den normalen genehmigten Sondengänger mit mittelmässigen
archäologischen Kenntnissen erkenntlich, das das was man gefunden hat, ein Schatz ist, und die Archäologie hinzugezogen werden sollte? Ich meine den Zeitpunkt, wo man sich sagt, oh lala, da hab ich jetzt was richtig fettes gefunden. Eine oder zwei oder drei
Münzen oder Teile? Wann hört man auf mit graben? Ohne Graben, kein Fund. Wird auf dem Acker, wo man darf, wohl eh selten der
Fall sein. Und Wald ist eh tabu. Finden heißt in der Regel graben, und graben ist immer irgendwie Zerstörung, unvermeidlich.
Ohne Graben aber kein Fund. So Schätze können leider!! im Moment nur von Raubgräbern gefunden werden, da der genehmigte,
wie ich, nicht in den Wald darf, wo der Boden ungestört ist. Archäologen haben auch für solche großflächigen Waldprospektionen kein Personal und keine Zeit. Habe da kein Problem damit, da es bei mir eh keinen Wald gibt. Aber den Zeitpunkt, wo ihr dann aufhört mit buddeln, könnt ihr den festlegen? Den Benny lassen wir jetzt mal aussen vor, ich bin für eine Zusammenarbeit mit den
Archäologen und will hier solchem Treiben keinerlei Unterstützung gewähren. Wann also weis man, das das was man gefunden hat,
wirklich was tolles ist und aufhört mit graben. Hängt sicher auch von der Fundsituation ab. Liegen die Teile direkt übereinander sofort ersichtlich, oder etwas gestreut....
Hoffentlich ist jetzt keiner sauer, wegen meiner Fragen.
Richtig gut finde ich ja den Fund vom Levante und seine Arbeit, die er da getan hat. Hut ab, so soll es sein. Vielleicht hab ich ja auch mal so ein Glück...
Gruss...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 19. Februar 2014, 20:38:31
Hallo Nannofilter,
wenn Du Dich auf dem Acker in dem Pflughorizont bewegst kannst Du grundsätzlich keine Erdbefunde zerstören. dann ist alles nicht so kritisch.
Wenn Du durch den Pflughorizont durch bist merkst Du das schon. Der Boden wird fester und es können z.T. auch deutliche Verfärbungen anstehen.
Jetzt muss man besonders vorsichtig sein, Spaten und Hacke haben dann nichts mehr im Loch zu suchen.
Ist mir mal so bei einem Latenegrab so gegangen. Im Übergang zum ungestörten Boden legte ich ein Hals- und Armreif frei mit den entsprechenden Knochen.
Dann ein wenig Nachdenken -ups- das ist interessant, auf das ganze eine Plastiktüte legen und das Loch wieder zugemacht.
Unter Beisein eines Vertreters des LDA habe ich und ein paar Freunde das Grab dann ein paar Tage später mit Planum freigelegen, Zeichnungen und Fotos angefertigt sowie das Sklett und die Funde geborgen.
Das Ganze wurde dann sowohl in AiD und der Hessenarchäologie veröffentlicht.
Man muss halt nicht immer nur den Fund sehen sondern manchmal auch ein wenig denken, das ist schon alles.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Nanoflitter in 19. Februar 2014, 20:50:07
Hallo Jörg,

ist also situationsabhängig und etwas nachdenken, klar. Na ja, wird einem wohl niemand die Rübe abreisen, wenn
man den Gesamtbefund etwas angekratzt hat. Über 40cm hab ich eigentlich eh noch nie graben müssen. Da muss schon
ein fettes Teil liegen... weiter darf ich auch nicht...

Gruss...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 19. Februar 2014, 21:49:34
Hi

Ich hatte von 10 Jahren einen Bronzekessel.
Der Acker wo er lag wurde bedingt durch eine sehr dünne Humusschicht nur 15cm gepflügt, die Äcker drumherum 30-40cm.
Das mit den 15cm  habeb wir aber erst später erfahren.
Ich hatte ein super Signal und habe den üblichen 4eckigen Spatenstich gemacht. Und nix war zu sehen mit dem PP auch noch kein Siegnal. Nochmal 10cm rausgenommen. Dann die ersten Siegnale mit dem PP. NACH 3-4cm ganz vorsichtig mit der kleinen Gartenschaufel. Dann mit den Fingern und es wurde grün.  Vorsichtig seitlich etwas weggenommen und das grüne wurde größer.  Natürlich fiel dann der Rand zusammen und was war da? Ein rautenförmiger Eisenring. Darauf die Seitenwände des Lochs mit dem PP getestet und es piepst weiter.
Da ich schon mal einen Kessel mit diesem Eisenring gesehen hatte wusste ich was es ist.
Das Loch wieder zu gemacht und die Stelle mit einem Stein markiert und ab nach hause.
Am nächsten Tag -Sonntag- war eine Ausstellungseröffnung im Museum.  Und dort wurde ein kürzlich restaurierter Kesselfund vorgestellt.
Dort habe ich dann den zuständigen Archäologen informiert.  Was glaubt ihr wie der geguckt als ich ihm sagte, dass ich am Vortag auch so einen gefunden habe. Und erst als ich ihm sagte, dass noch alles im Boden ist.

Wir sind dann am Montag gleich hin um den Kessel zu bergen. Naja daraus wurden 10 Tage Grabung.
Mit einer steinernen Urnenkiste vielen Grabbeigaben usw.
Ein Jahr später wurde dann weiter gegraben und es wurde ein kleines Gräberfeld mit Grabgarten und 3 Wochen Grabung.

War echt super das ganze. Und es läuft bestens mit den Archäologen und Grabungstechnikern.
Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Nanoflitter in 19. Februar 2014, 22:26:08
Feine Geschichte! Ich lese sowas immer gern. Von sowas träumt wohl jeder.
So soll es sein. Vorsicht ist die Mutter der Porzellan...ääh...Schatzkiste!

Gruss... :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 20. Februar 2014, 08:30:54
Bei dem Fund von Benny bin ich mir auch nicht sicher, ob der Klappstuhl und anderes nicht beim Ausgraben zerstört wurden.
Das ganze ist übrigens sowieso sehr Mysteriös. Wenn die zerhackte Schale nicht vorhanden wäre hätte ich es eher für ein Grab als für einen Hort gehalten.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 21. Februar 2014, 14:26:44
Zitat von: Lojoer in 20. Februar 2014, 08:30:54
Bei dem Fund von Benny bin ich mir auch nicht sicher, ob der Klappstuhl und anderes nicht beim Ausgraben zerstört wurden.

Da ist man sich wohl auch nicht so sicher. :kopfkratz:
http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article125060133/Einzigartig-und-doch-wenig-wert.html
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Derfla in 21. Februar 2014, 16:55:13
Hallo Lojoer!
Daß das mal ein Grab gewesen sein soll ist mit Sicherheit auszuschließen. Wenn man das vom LDA veröffentlichte Bild der Grabung betrachtet, so ist die Planung höchstens 30 cm tief von der Laubgrenzschicht ausgehend, nur im hinteren linken Bereich haben wir einen klar umgrenzten Bereich wo die Grabung sicherlich auf 50 cm Tiefe angebracht wurde. Wäre es ein Grab gewesen hätten wir auf der Planungsebene sicherlich noch andere Verfärbungen gehabt. Das ist aber nicht der Fall.Knochen wurden auch nicht gefunden. Ein Grab in dieser Tiefe ist in der Regel auch auszuschließen, da wir uns nicht auf einer Abtragungsebene befinden. Auch kann man von einem Fund nicht unbedingt den Schluß ziehen, daß dieser aus einem Grab stammt.Was interessant ist, daß der Fund scheinbar auf 2 verschiedenen Ebenen anzutreffen war. Vielleicht hatten diejenigen die es vergraben hatten schon eine Grube ausgehoben und sind dann gestört worden, oder Fund selber wurde nicht zeitgleich deponiert. Alles lauter Fragen, die leider nicht mehr beantwortet werden können. Bei einer Planungsebne von 30 cm gehe ich davon aus, daß die Teile in großer Eile nur unter dem Laub möglicherweise noch mit Astwerk abgedeckt, versteckt wurden. Diese 30 cm entsprechen ungefähr einer Bodenauffüllung in 1500 Jahren. Im Übrigen konnte ich monatelang bei der Grabung an einem fränkisch-merowingerzeitlichen Gräberfeld als Zaungast teilhaben. Da hatte ich doch auch sehr vieles gesehen. Spekulationen zu Gunsten oder Ungunsten des Ergräbers bringen uns aber nicht weiter und sind in jedem Falle zu unterlassen, so dumm das klingen mag.Der Krug ist halt schon in den Brunnen gefallen!
Derfla  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 21. Februar 2014, 17:22:57
Hallo Derfla,
ist mir schon klar, dass das kein Grab gewesen war. Aber ich bin mir ziemlich sicher das es auch kein Beutehort einer marodierenden germanischen Horde war. Es sind praktisch nur hochwertige Edelmetalle vorhanden. Barbarenhorte, die von Beutezügen kommen, enthalten alle möglichen Metalle bis hin zum Eisen. Metalle hatten eine enorm hohe Wertstellung.
Hier liegt was anderes vor. Die höhere Wahrscheinlichkeit spricht für die Beute aus einem gezielten Überfall. Eine kleine Gruppe überfällt einen wohlhabenden Reisenden (möglicherweise auch mit Anhang) auf der in der Nähe verlaufenden Römerstraße. Schnell zuschlagen und nur hochwertige Beute mitnehmen.
Die Aufteilung war noch nicht beendet (zerteilte aber noch komplette Schale) als man sie verstecken musste.
Nur eine der denkbaren Möglichkeiten, aber wie gesagt germanische Horde ist eher unwahrscheinlich.
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Derfla in 21. Februar 2014, 20:29:24
So sehe ich das ja auch. Es kommt jetzt aber tatsächlich Schwung in die Sache. Da haben doch scheinbar die Mitstreiter Fotos der Ausgrabung gemacht und auch scheint`s auch GPS-Daten darüber gewonnen. Jetzt wird es sehr spannend. Vielleicht ist es jetzt doch noch möglich noch mehr zum Fundzusammenhang herauszubekommen. Ich persönlich kann diese Leute nicht verstehen, Vielleicht bin ich auch da zu alt dazu. War es der Kick es selber zu ergraben?
Derfla  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 21. Februar 2014, 21:11:32
Hallo,

hier ein Blogeintrag zum Thema Raubgräber SPB von einem Archäologen:

21-02-2014: Ein Räuber im Zauberwald - die Vernichtung einer Quelle zur Völkerwanderungszeit  (http://archaeologik.blogspot.de/2014/02/ein-rauber-im-zauberwald-die.html)

Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: fafnir in 22. Februar 2014, 01:22:00
"Sein Experten-Wissen machte sich bezahlt."
"Archäologen beneiden ihn um den Fund."   :narr:

Quelle: Bild
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 22. Februar 2014, 10:08:38
http://www.bild.de/news/inland/diebstahl/barbarenschatz-gefunden-34788644.bild.html

Hi

Jetzt hat er die Plattform, die er immer suchte.

Wird den StA bestimmt beeindrucken.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 22. Februar 2014, 10:13:56
Ich bekomme das kotzen - echt !
Tut mir Leid diese Ausdrucksweise kann es aber nicht anders beschreiben.  :irre:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Lojoer in 22. Februar 2014, 11:10:18
Zitat von: Carolus Rex in 22. Februar 2014, 10:08:38

Jetzt hat er die Plattform, die er immer suchte.

Wird den StA bestimmt beeindrucken.


Zitat von: Merowech in 22. Februar 2014, 10:13:56
Ich bekomme das kotzen - echt !
Tut mir Leid diese Ausdrucksweise kann es aber nicht anders beschreiben.  :irre:

Ich lach mich Schlapp.
Es tut mir leid merow. Aber was dem einen zum Kotzen ist, ist für den anderen besser als jede Sitzung bei den Karnevalisten.
CR beide Aussagen treffen voll in´s Schwarze  :narr:
Gruß Jörg
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 22. Februar 2014, 11:13:44
Zitat von: Merowech in 22. Februar 2014, 10:13:56
Ich bekomme das kotzen - echt !
Tut mir Leid diese Ausdrucksweise kann es aber nicht anders beschreiben.  :irre:

Wieso, die Ausdrucksweise ist doch OK. Andere Worte wären mir auch nicht eingefallen.

Da scheint aber noch ein Rattenschwanz dranzuhängen, mal abwarten ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: thovalo in 22. Februar 2014, 11:50:20
 

:super:


Wenn man ein schönes Beispiel für die Redewendung:

"einen Bärendienst erweisen"

suchen sollte, ist das hier ein hervorragendes.  :nono:


Der Held hat sogar ein Gesicht.
Zwar nicht gerade das von einem Bären, aber es passt ganz hervorragend zu den Umständen!


Gerade hat sich eine Neuvorstellung mit dem begeisterten Wunsch nach der "Schatzsuche" per Sonde mit seinem 10jährigen Sohn vorgestellt.

Das klingt vor dem hier gegebenen Hintergrund ja schon wie die klare Ankündigung einer Straftat, was selbstverständlich nicht so gemeint ist, aber das Bild prägt, gegen das hier Viele mit Mühe, Engagement und hoher Fachlichkeit angearbeitet haben.


http://www.sucherforum.de/index.php/topic,62073.0.html



Benny C.:  

dieses Forum und viele Andere werden es Dir noch lange Danken!  

:huepf2: :laola: :huepf2:



Genau so hab ich mir das vorgestellt ..... mitten im Wald .... der Schatz ..... für die Kollegen im Schatzsucherforum

http://www.youtube.com/watch?v=OAKndyN4MWQ



Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 22. Februar 2014, 12:25:02
Zitat von: thovalo in 22. Februar 2014, 11:50:20
Wenn man ein schönes Beispiel für die Redewendung:

"einen Bärendienst erweisen"

suchen sollte, ist das hier ein hervorragendes.  :nono:

Unglaublich, soll ich nun eine Sektflasche öffnen oder mich über die ganze Dummheit nur wundern?!

In Schleswig-Holstein steht ein Gesetz vor dem Abschluss, das für viele Sondengänger das Ende von ihrem Hobby bedeuten würde und der SPB sowie seine "Fangemeinde" sorgen sogar aktiv noch dafür, das selbst die letzten Zweifler dafür stimmen werden?!

Strange  :irre:


Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 22. Februar 2014, 12:27:58
Zitat von: Jøran-Njål in 22. Februar 2014, 12:25:02
Unglaublich, soll ich nun eine Sektflasche öffnen oder mich über die ganze Dummheit nur wundern?!

In Schleswig-Holstein steht ein Gesetz vor dem Abschluss, das für viele Sondengänger das Ende von ihrem Hobby bedeuten würde und der SPB sowie seine "Fangemeinde" sorgen sogar aktiv noch dafür, das selbst die letzten Zweifler dafür stimmen werden?!

Strange  :irre:


Grüße,

Jøran-Njål

Öffne die Sektflasche.  :zwinker:

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: fafnir in 22. Februar 2014, 14:57:10
Am Montag wird das Volksschatzsuchgerät präsentiert.  :super:  :engel:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 22. Februar 2014, 15:05:41
Zitat von: fafnir in 22. Februar 2014, 14:57:10
Am Montag wird das Volksschatzsuchgerät präsentiert.  :super:  :engel:

Ja, ich bin auch schon ganz kribblig. Das Teil soll 12 Meter tief gehen und findet immer ... naja, wahrscheinlich fast immer.  :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: mc.leahcim in 22. Februar 2014, 15:44:22
Zitat von: fafnir in 22. Februar 2014, 14:57:10
Am Montag wird das Volksschatzsuchgerät präsentiert.  :super:  :engel:

und das kann man bei Bild-Online bestellen und bei Conrad und bei Amazon und bei.....

Michael
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 22. Februar 2014, 21:19:22
Jetzt ist er sogar Hobby-Raubgräber! :narr:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/antiker-barbarenschatz-ruelzheimer-raubgraeber-kommt-offenbar-aus-speyer/-/id=1682/did=12924134/nid=1682/irlc6v/
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 22. Februar 2014, 21:33:04
Zitat von: Daniel in 22. Februar 2014, 21:19:22
Jetzt ist er sogar Hobby-Raubgräber! :narr:


:narr: :narr: :narr: Ich lieg flach.  :narr: Jaja, die Medien ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 22. Februar 2014, 21:59:10
Zitat von: Caddy in 15. Februar 2014, 00:13:47
Und was ist das ??

http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=107613

Man beachte mal das Datum der Veröffentlichung ... und gewisse "Künstler", welche heute noch grosse Reden schwingen....
Auf gehts Herr "Bundespressesprecher", aber bitte nicht wieder im Kreise sabbeln.


Das hat aber nichts - rein gar nichts mit dem Thema Barbarenschatz in der Pfalz zu tun.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 22. Februar 2014, 22:12:09
Zitat von: Merowech in 22. Februar 2014, 21:59:10
Das hat aber nichts - rein gar nichts mit dem Thema Barbarenschatz in der Pfalz zu tun.

Seite 1 und den Zusammenhang verstehen Mero. (Schlechte Laune ? )

Gruss Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 22. Februar 2014, 22:21:09
Zitat von: Caddy in 22. Februar 2014, 22:12:09
(Schlechte Laune ? )

Gruss Caddy

Ne .................bin relativ entspannt  :smoke: ohne Zigarette.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 22. Februar 2014, 23:13:47
Zitat von: Merowech in 22. Februar 2014, 22:21:09
Ne .................bin relativ entspannt  :smoke: ohne Zigarette.

Da muss ich auch noch durch, habs noch nicht geschafft.... :besorgt:

Aber zurück zum Thema, da kommt sicherlich noch ne ganze Menge mehr an Rattenschwanz hoch ...

Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 10:11:29
Ich hab mal eine Frage zu dem Thema.

Wenn Benny den Fund ohne weiteres Graben usw. gemeldet hätte, also alles richtig gemacht hätte.
Was währe dabei herraus gekommen?
Man hört ja Geschichten von gemeldeten Funden, da streuben sich einem die Nackenhaare.

Ganz direkt was währe für ihn herrausgesprungen (Finderlohn, Ein feuchter Hände druck und ein Lächeln? )?
Hätte man ihn als Finder überhaupt erwähnt?
Hätte sich ein Archäologe damit gebrüstet?
Wäre trotzdem das Haus durchsucht worden auf verdacht er könnte was unterschlagen?
Wäre er trotzdem von den Medien fertig gemacht worden?

Ich will nur mal durchspielen was gewesen währe! Und wie er sich verhalten hätte sollen.


Ich bin neu bei dem Hobby und verfolge das Thema recht gespannt.

Fals ich mal über das Nazi-gold stolper will ich alles richtig machen  :-D

Danke für eure Antworten.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: thovalo in 23. Februar 2014, 12:22:50
Zitat von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 10:11:29
Ich hab mal eine Frage zu dem Thema.

Wenn Benny den Fund ohne weiteres Graben usw. gemeldet hätte, also alles richtig gemacht hätte.
Was währe dabei herraus gekommen?
Man hört ja Geschichten von gemeldeten Funden, da streuben sich einem die Nackenhaare.

Ganz direkt was währe für ihn herrausgesprungen (Finderlohn, Ein feuchter Hände druck und ein Lächeln? )?
Hätte man ihn als Finder überhaupt erwähnt?
Hätte sich ein Archäologe damit gebrüstet?
Wäre trotzdem das Haus durchsucht worden auf verdacht er könnte was unterschlagen?
Wäre er trotzdem von den Medien fertig gemacht worden?

Ich will nur mal durchspielen was gewesen währe! Und wie er sich verhalten hätte sollen.


Ich bin neu bei dem Hobby und verfolge das Thema recht gespannt.

Fals ich mal über das Nazi-gold stolper will ich alles richtig machen  :-D

Danke für eure Antworten.



Die Antwort ist einfach:

Sondeln ohne jede erforderliche Genehmigung ist grundsätzlich illegal!
Damit bestanden vom ersten Moment an keine Voraussetzung Irgendetwas "richtig" zu machen!


In diesem Fall ist das Sondeln in einem Wald und bei hier sogar unterstellten vollem Bewusstsein des unrechtmäßigen Handelns,
eine vorsätzlich begangene Straftat. Da gibt es keinen "Rücktritt" von der Absicht oder irgendeine emotional klärende oder entschuldigende Komponente. Die Tat ist vollständig vollzogen. Wer bei einem Raub Güter und Werte an sich bringt erwirbt daraus kein Anrecht an dem geraubten Gut. Eine solche Regelung würde jeden Bankräuber freuen! Sollten Funde bereits veräußert worden sein erfüllen sich weitere Straftatbestände.

Selbst "Nichtwissen" schützt nicht vor klarer und konsequenter Strafe.


Niemand kann ohne die Rückversicherung und des Bestehens einer offiziell abgestimmten Genehmigung mit einer Sonde "zufällig" auf spätantike Funde oder Nazi-Gold stoßen.


Der "Dank" ist immer eine hohe Geldstrafe, die Beschlagnahme von Funden und die Einziehung aller Detektoren und sonstiger mit dem Tatbestand illegaler Raubgrabungen verbundener Gerätschaften.

Wenn es dicke kommt folgt auch der Eintrag einer Vorstrafe in das polizeiliche Führungszeugnis.


"Benny" hat auf kriminelle Art und Weise "sein Glück" gefunden!

Er steht damit klar und wenig glänzend in einer Reihe mit den Personen die die "Himmelsscheibe" von Nebra und deren Beifunde unrechtmäßig an sich genommen, unterschlagen und damit Hehlerei betrieben haben.

Um eine gleichartige Strafen zu bekommen muss man nicht eimal etwas auch nur annähernd vergleichbar Herausragendes gefunden haben. Das läuft dann allerdings ohne öffentliche Anteilnahme ab. Nur die Nachbarn werden sich über die spontane Hausdurchsuchung wundern die in der Regel immer recht deutlich wahrnehmbar vorgenommen wird.


Es handelt sich bei Feststellung der Schuld durch ein Gericht um nicht weniger als gezielt kriminelles und strafbares Handeln eines voll verantwortlichen Erwachsenen.


lG Thomas   :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: goldsack in 23. Februar 2014, 12:51:35
Schon klar das dieser SPB was auf die Mütze bekommt!
Er hat ja regelrecht darum gebettelt.  :narr:

Die Archäeologen sind ja jetzt richtig sauer auf die Sondengeher was man so liest.
http://archaeologik.blogspot.de/2014/02/ein-rauber-im-zauberwald-die.html
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: thovalo in 23. Februar 2014, 12:54:31

Und der passende Umkehrschluss ist:

Jeder Sondengeher ist richtig sauer auf "Benny"!    :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 13:25:46
Ok das verstehe ich. Ohne genehmigung kein Sondeln klar!

Wenn ich aber auf einem Grundstück Sondeln gehe auf dem ich Sondeln darf. Erlaubnis vom Bauern usw.
Und kein BD in der nähe ist, und auf diesem dann zufällig auf den Rest des Barbarenschatzes stoße.
Ich die Grabung einstelle und den Fund ordnungsgemäß melde.

Gehört dann der Schatz 50-50 dem Bauern und mir, oder dem Staat? (Bayern)
Werde ich dann ebenso als Verbrecher behandelt?

Das Benny sich das selbst zu zu schreiben hat ist klar.
Aber jeder andere Sondler der was Großartiges findet ist doch kein Verbrecher, wenn alles mit rechten Dingen zu geht!?
Für mich als Neuling stellt sich halt die Frage, wenn ich ein Schatz finde und dann so oder so als Krimineller behandelt werde, sollte ich das dann überhaupt melden?
Oder einfach Erde wieder drauf und Gut, ne Schatzkarte zeichnen und die in einer Flasche den Fluß hinunter lassen. :-D

Gruß Andi

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: thovalo in 23. Februar 2014, 13:48:52

Es gibt nur die rechtlich einwandfreie Genehmigungen bei den Archäologischen Landesämtern oder Außenstellen.
Die werden für bestimmte klar definierte Flächen erteilt.

Dabei wird auch abgestimmt wie Du selber vorgehen kannst und darfst!
Sobald Du den "Mutterboden" verlässt und tiefer gräbst bist Du auch in Deinen dann erteilten Befugnissen an einer klaren Grenze.

Unter solchen Bedingungen bist Du immer abgesichert und wirst nach dem "wissenschaftlichen Wert" an dem Fund beteiligt.
Der Grundstückeigentümer ist genau so an diese Begrenzung gebunden!

Dessen Einverständnis ist grundlegend voraus zu setzen.


lG Thomas   :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Esmoker in 23. Februar 2014, 14:10:25
Zitat von: thovalo in 23. Februar 2014, 13:48:52
Es gibt nur die rechtlich einwandfreie Genehmigungen bei den Archäologischen Landesämtern oder Außenstellen.
Die werden für bestimmte klar definierte Flächen erteilt.

Dabei wird auch abgestimmt wie Du selber vorgehen kannst und darfst!
Sobald Du den "Mutterboden" verlässt und tiefer gräbst bist Du auch in Deinen dann erteilten Befugnissen an einer klaren Grenze.

Unter solchen Bedingungen bist Du immer abgesichert und wirst nach dem "wissenschaftlichen Wert" an dem Fund beteiligt.
Der Grundstückeigentümer ist genau so an diese Begrenzung gebunden!

Dessen Einverständnis ist grundlegend voraus zu setzen.


lG Thomas   :winke:

Die Aussage gillt in der kompletten Ausführung aber nur für dein Bundesland ;)
In Bayern benötigt man keine gesonderte Genehmigung und man darf überall sondeln wo der Bayernviewer nicht rot zeigt.

In NRW gillt die Grabungserlaubnis für Kreisfreie Städte und  Kreise... natürlich sind auch das klar definierte Flächen, aber nicht so wie du das meinst ;)

:winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 23. Februar 2014, 14:48:05
Hei Ag- andi,

ich setz mir mal Kaffee auf und dann werde ich all Deine interessanten Fragen beantworten.


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 23. Februar 2014, 15:41:17
Zitat von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 10:11:29
Wenn Benny den Fund ohne weiteres Graben usw. gemeldet hätte, also alles richtig gemacht hätte.
Was währe dabei herraus gekommen?

OK, gehen wir mal einfach davon aus, das SPB ein Sondengängerneuling ist, der ahnungslos durch die Wälder auf der Suche nach "Schätzen" läuft.
Dabei auf diesen "Barbarenschatz" gestoßen ist, sofort die Grabung eingestellt und den Fund mit Fundort bei dem Landesarchäologen
gemeldet hatte.

Hat er dabei alles richtig gemacht? Nein, da in seinem Bundesland, wenn die Angabe der Landesarchäologen richtig ist, schon alleine
das Suchen in den Wäldern nach "Schätzen" verboten ist. Und auch hier muss man dann klar sagen: Dummheit schützt vor Strafe nicht!
Wer sich ein Metalldetektor zum Zweck von "Schatzsuche" kauft, sollte die Gesetze in seinem Bundesland kennen.

Nun gut, was aber wäre nun wirklich mit SPB passiert? Es hängt dabei um den Menschen, der hinter dem Archäologe steht, ab.
Wenn das ein Archäologe ist, der zwar über die Sucherei nicht glücklich war, aber sich über die Fundmeldung gefreut hätte.
Und die Freude wäre vermutlich auch noch heftig angestiegen, wenn durch die Notgrabung neue Erkenntnisse gewonnen werden konnte.
Dann hätte man vermutlich (und das passiert häufiger als man denkt) beide Augen zugedrückt und SPB sogar für seinen Fund gratuliert.
Denn letztendlich ist am Ende dem Archäologen nur wichtig, das er die Befunden sowie Funde für die Auswertung retten konnte.

Zitat von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 10:11:29
Man hört ja Geschichten von gemeldeten Funden, da streuben sich einem die Nackenhaare.

Ganz direkt was währe für ihn herrausgesprungen (Finderlohn, Ein feuchter Hände druck und ein Lächeln? )?
Hätte man ihn als Finder überhaupt erwähnt?
Hätte sich ein Archäologe damit gebrüstet?
Wäre trotzdem das Haus durchsucht worden auf verdacht er könnte was unterschlagen?
Wäre er trotzdem von den Medien fertig gemacht worden?

Finderlohn abhängig von dem Denkmalschutzgesetz in seinem Bundesland und diesem Fall auch
abhängig, wie der Archäologe darüber denkt, ob er das "Vergehen" sühnen sollte oder nicht.
Ja, als Finder hätte man ihn erwähnt. Das passiert ja auch häufig, das Sondengänger (aber nicht nur die,
es gibt ja auch sehr viele Fundmeldungen von ehrenamtlichen Denkmalpfleger, Hobbypilzsammler, etc.), etwas finden
und dann auch erwähnt werden. Die Namen der Finder stehen ja auch in den Grabungstagebüchern, bzw. in den
Aufzeichnungen von den Fundobjekten.

Es gibt  Archäologen, die sind menschlich gesehen unter aller S**. Archäologen sind halt auch nur Menschen.
Und die "vergessen" schon gerne mal die "Finder" zu erwähnen. Aber das ist nicht nur ein typisches Sondengängerproblem,
sondern darunter leiden gelegentlich auch die ehrenamtliche Denkmalpflegern, sogar Grabungstechniker, bzw. Archäologiestudenten.
Wichtig ist aber eher, das die Namen der "Finder" in den Aufzeichnungen festgehalten werden.

Übrigens, in dem Fall SPB wurde sein Name aufgrund der laufenden Ermittlungen zu seinem Schutz nicht genannt.
Immerhin steht er unter dem Verdacht einiger Straftaten und da mag es eigentlich niemand besonders, wenn er seinen
Namen in der Presse wiederfindet. Vermutlich hat sein Anwalt aufgrund seiner Selbstdarstellung in BILD und YouTube schon graue Haare bekommen.

Nein, sein Haus wäre nicht durchsucht worden, da er ja die Fundstelle unberüht gelassen und gemeldet hatte.

Nein, er wäre von den Medien als "Entdecker" gefeiert worden. Er persönlich wurde von den Medien auch
nicht fertiggemacht, sondern nur ein (bisher unbekannter) Raubgräber.

Zitat von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 10:11:29
Ich will nur mal durchspielen was gewesen währe! Und wie er sich verhalten hätte sollen.

Er hätte diese Fundstelle einfach nur melden müssen.
Und falls er die Berfüchtung hatte, das der Landesarchäologe sehr Sondengängerfeindlich eingestellt ist,
dann einfach über einen Anwalt, oder falls vorhanden über einen Sondengängerverein gemeldet.
Oder in einem Forum, wo sich viele ehrenamtliche Sondengänger aufhalten, einfach mal gefragt, wie er
nun weiter vorgehen sollte.

Achtung, das wäre vermutlich alles so ausgegangen, wenn SPB tatsächlich als unbedarfter Neuling unterwegs war.
Aber er wusste genau, was er da tat.


Viele Grüße,

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ag-andi in 23. Februar 2014, 20:17:05
Vielen herzlichen Dank für die tolle Antwort. :super:
Ich werde mich auf jedenfalls mal erkundigen wer in meinem Landkreis
der zuständige Archäologe ist und ihn einfach mal fragen wie er es gern hätte.
Dann kann ich schon mal abschätzen wie der so tickt und was er gerne hätte.
Hier in Bayern gibt es ja Gott sei dank sehr viele Landwirte die gut drauf sind und mich suchen lassen würden. Ich glaub das ist für mich erstmal der beste Weg in das Hobby einzusteigen.

Ich kann jetzt beruhigt suchen gehen und mich daran erfreuen.

Gruß an alle Gleichgesinnte euer Ag-Andi
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Furchenhäschen in 23. Februar 2014, 20:26:08
Zitat von: Esmoker in 23. Februar 2014, 14:10:25
Die Aussage gillt in der kompletten Ausführung aber nur für dein Bundesland ;)
In Bayern benotigt man keine gesonderte Genehmigung und man darf überall sondeln wo der Bayernviewer nicht rot zeigt.

In NRW gillt die Grabungserlaubnis für Kreisfreie Städte und  Kreise... natürlich sind auch das klar definierte Flachen, aber nicht so wie du das meinst ;)

:winke:
Hallo,
und nicht vergessen, dies gilt auch für Bayern,
der Grundstückseigentümer hat per Gesetz einen 50% Anspruch auf die Fundstücke die auf seinem Grundstück gemacht wurden!!
Handelt man anders wäre dies auch als Fundunterschlagung zu bewerten!

Grüße
Peter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Esmoker in 23. Februar 2014, 21:41:26
Zitat von: Furchenhäschen in 23. Februar 2014, 20:26:08
Hallo,
und nicht vergessen, dies gilt auch für Bayern,
der Grundstückseigentümer hat per Gesetz einen 50% Anspruch auf die Fundstücke die auf seinem Grundstück gemacht wurden!!
Handelt man anders wäre dies auch als Fundunterschlagung zu bewerten!

Grüße
Peter

So sieht es aus  :super:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Suchfinder in 23. Februar 2014, 22:03:42
Also Leute, fest entschlossen mir Anfang März endlich mal so einen Detektor zuzulegen und auszuprobieren, ob das Sondeln überhaupt etwas für mich sein könnte, bin ich mir jetzt vollkommen sicher, auch in Zukunft die Finger davon zu lassen.

Endlose Stunden habe ich in diesem und anderen Foren damit zugebracht, alles über den Fall Benny zu lesen. Ich habe mir seine Filmchen bei Youtube komplett angesehen, sämtliche Pressemitteilungen verfolgt und mir alles reingezogen, was es sonst noch darüber zu erfahren gab.
Und nun muss ich mir als Quintessenz die Frage stellen, ob ich hier einem Forum beigetreten bin, in dem sich Kriminelle nur so tummeln, denn, egal wie du dich beim Sondeln verhältst, irgendwie begehst du anscheinend immer eine Straftat. Zumindest stellt sich das für mich so dar.
Mir ist das einfach alles zu blöd. Die unterschiedliche Rechtslage in den einzelnen Bundesländern zu studieren, ohne letztendlich wirklich absolute Rechtssicherheit zu erlangen.
Ich wohne in Mannheim und bin in der Lage, innerhalb weniger Minuten zu Fuß nach Rheinland Pfalz zu wechseln. Ebenfalls zu Fuß erreiche ich in weniger als einer halben Stunde hessische Gemarkung. Ich kann mich also ohne großen Aufwand zwischen drei Bundesländern bewegen. Will ich mich tatsächlich damit auseinander setzen, was ich im jeweiligen Land darf und was nicht? Ganz  klar – nein! 
Denn meine Kenntnisse, was die rechtliche Situation beim Sondeln angeht, sind durch das Lesen keineswegs befriedigend besser geworden. Im Gegenteil, meine Verunsicherung hat sogar noch zugenommen.
Es gibt hier eine Fraktion der ,,Angstmacher" (Das meine ich wertfrei). Wenn man sich an deren Aussagen und Einschätzungen halten wollte, lässt man den Detektor am besten wirklich gleich im Laden und fängt damit gar nicht erst an.
Auch lese ich, dass Sondler, bevor sie über einen Acker ziehen zunächst den Bauern aufsuchen, um sich wenigstens seine Genehmigung zu besorgen (Die aber wiederum nicht rechtsverbindlich ist). Und wie bitte soll das in der Praxis aussehen? Einen Grundstückseigentümer ausfindig zu machen ist nicht so einfach. Ich wüsste gar nicht, wie ich das angehen sollte. Es sei denn, der liebe Landwirt wäre mir bekannt oder ich würde ihn zufällig auf seinem Feld antreffen. Die zuständigen Ämter, das weiß ich aus einem anderen Zusammenhang, dürfen gar keine Auskunft über Grundstückseigentümer erteilen.
Kurz: Ich glaube es den meisten einfach nicht, dass sie, bevor sie losziehen, sich jeweils die Zustimmung des Bauern einholen. Wäre ja meist auch viel zu aufwendig und sie hätten dann weniger Zeit zum Sondeln.
Nirgendwo, so erscheint es mir momentan zumindest, scheint es eine absolut verbindliche Rechtslage zu geben. Noch nicht einmal beim Absuchen von öffentlichen Badestränden an Seen.
Ganz ehrlich: Ich kann es nicht einschätzen, ob es sich hier um Panikmache handelt oder wirklich hinter jedem Baum die Legislative lauert.
Und was Benny angeht, der erscheint mir doch eher naiv als gezielt kriminell zu sein.
Wie auch immer: Mir ist die Lust am Sondeln vergangen, ohne dass ich jemals damit begonnen habe.
Nichts desto trotz werde ich mit viel Interesse eure Beiträge im Sucherforum weiter verfolgen.
Gruß Suchfinder
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Furchenhäschen in 23. Februar 2014, 22:14:43
@Suchfinder,
das Interesse an der Geschichte und deren Hinterlassenschaften sollte ja generell nicht von einer Sonde abhängen, oder?
Du kannst auch ohne Sonde geschichtlich aktiv sein.
Beispielsweise gibt es in Bayern ehrenamtliche Sammler bzw. Mitarbeiter der Denkmalpflege. Das setzt aber eine enge Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden voraus, soweit dies Personell von den abgespeckten Behörden noch zu stemmen ist.
(Früher war dies deutlich stressfreier, 70-er;80-er Jahre)
Ich sehe darin keinerlei Nachteile, im Gegenteil Du bewegst dich auf sicherem Terrain und die Freude aktiv an der Vor- und Frühgeschichtserforschung in abgesteckten Rahmen teilzuhaben ist doch befreiend.
Kontakdaten zu den zuständigen Archäologen sind Online jederzeit zu greifen, da gibts keine Ausreden.
Gruß
Peter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Suchfinder in 23. Februar 2014, 22:40:46
@ Furchenhäschen
Danke, wäre ne Möglichkeit. Ich denke darüber nach.
Gruß Suchfinder
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 23. Februar 2014, 23:15:58
Zitat von: Suchfinder in 23. Februar 2014, 22:03:42Und nun muss ich mir als Quintessenz die Frage stellen, ob ich hier einem Forum beigetreten bin, in dem sich Kriminelle nur so tummeln, denn, egal wie du dich beim Sondeln verhältst, irgendwie begehst du anscheinend immer eine Straftat. Zumindest stellt sich das für mich so dar.

Man sucht und gräbt nach Dingen, die man nicht kennt, bis man sie in der Hand hat, die einem nicht gehören, auf einer Fläche, deren Eigentümer man nicht ist. Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine fettnäpfchenfreie Zone. :-)

ZitatIch wohne in Mannheim und bin in der Lage, innerhalb weniger Minuten zu Fuß nach Rheinland Pfalz zu wechseln. Ebenfalls zu Fuß erreiche ich in weniger als einer halben Stunde hessische Gemarkung. Ich kann mich also ohne großen Aufwand zwischen drei Bundesländern bewegen. Will ich mich tatsächlich damit auseinander setzen, was ich im jeweiligen Land darf und was nicht? Ganz  klar – nein!

Es zwingt dich niemand, in dem Bundesland zu suchen, in dem du wohnst - ich bin auch nur im Nachbarbundesland unterwegs. In Baden-Württemberg gibt es keine Genehmigungen für eigene Flächen, einfacher gelangst du in Hessen oder in RP an eine NFG. Wie man in den jeweiligen Fällen vorgehen muss, findest du ja im Netz, sonst kannst du mir auch eine PN schreiben, wenn es dich noch interessiert.

ZitatAuch lese ich, dass Sondler, bevor sie über einen Acker ziehen zunächst den Bauern aufsuchen, um sich wenigstens seine Genehmigung zu besorgen (Die aber wiederum nicht rechtsverbindlich ist). Und wie bitte soll das in der Praxis aussehen? Einen Grundstückseigentümer ausfindig zu machen ist nicht so einfach. Ich wüsste gar nicht, wie ich das angehen sollte. Es sei denn, der liebe Landwirt wäre mir bekannt oder ich würde ihn zufällig auf seinem Feld antreffen. Die zuständigen Ämter, das weiß ich aus einem anderen Zusammenhang, dürfen gar keine Auskunft über Grundstückseigentümer erteilen.
Kurz: Ich glaube es den meisten einfach nicht, dass sie, bevor sie losziehen, sich jeweils die Zustimmung des Bauern einholen. Wäre ja meist auch viel zu aufwendig und sie hätten dann weniger Zeit zum Sondeln.

Jeder Landwirt weiß, wem welche Flächen gehören. Du musst nur einen erwischen, am besten auf dem Feld. Wenn du eine Karte mitnimmst, kannst du dir gleich aufschreiben, wem welcher Acker gehört. Ohne Genehmigung auf einen Acker zu gehen, ist eine ganz dumme Idee.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 24. Februar 2014, 01:56:28
http://www.youtube.com/watch?v=chuN9vkdfag
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: hubsi336 in 24. Februar 2014, 09:27:45
Hallo alle miteinander!
Ich schreibe zwar wenig hier, bin eher in einem der Nachbarforen unterwegs. Was Suchfinder schreibt und die Bedenken die Er hat sind für mich absolut nachvollziehbar. Ich habe ca. 18 Jahre mit der Sonde in Wald Feld und Flur verbracht und selbstverständlich meist ohne Genehmigung gesucht. Aus genau von Suchfreund genannten Gründen ist es zu 80% der Fälle gar nicht möglich den Eigentümer zu fragen ganz einfach weil er nicht "da" ist. Ich habe das  immer so gehalten wenn der Bauer auf seinem Acker war bin ich auf Ihn zugegangen und habe gefragt was in über 90% der Fälle positiv verlief. Da wir aber meist Sonntags Suchen waren, waren diese Kontakte sehr selten. Wenn man nun niemand auf dem betreffenden Grund antrifft (so wie fast immer) weiß noch nicht mal ob der Grund überhaupt Privatbesitz ist oder öffentlich. Man weiß auch nicht wirklich ob man sich auf einem Bodendenkmal befindet oder nicht da auch Flächen im Nachhinein zum BD erklärt werden können! Doch wenn man zufällig einen Archäologisch wertvollen Fund machen sollte steht man im selben Moment auf einem BD!! usw usw...
Ich kann Suchfinders Bedenken absolut nachvollziehen, in diesem Hobby bewegt man sich IMMER in einer Grauzone, jeder muss für sich selbst entscheiden ob er das machen will oder nicht. Fakt ist auch, je mehr Sucher es gibt desto stärker wird reglementiert und bereits geltendes Recht angewandt. Die Aktionen mit den dämlichen  YT Videos (SPB) locken immer mehr Teenager und sonstige Kasperle auf den Plan so dass man sich schon fast wünschen muss das die Gesetze strenger gehandhabt werden.
Das war mal mein Mostrich zum Thema, ich hoffe Ihr seid gnädig mit mir... :friede:



Ich habe mal kurz deine Schreibfehler berichtigt  :zwinker:

Gruß
Mero
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: hubsi336 in 24. Februar 2014, 09:30:48
wie korrigiert man im Nachhinein seine Rechtschreibfehler?
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: mc.leahcim in 24. Februar 2014, 09:39:20
Wenn es noch nicht lange her ist das du auf schreiben geklickt hast kannst du über den Button Ändern noch korrigieren. Ich weiß aber im Moment nicht wie lange das wirklich geht. Ansonsten lass die Schreibfehler doch einfach drin. Wenn man hier so vor sich hinschreibt passiert das schon mal. Wichtig wird es erst wenn ein Satz durch ein ev. fehlendes Komma einen völlig anderen Sinn ergibt. :smoke:

Michael der sein Geschreibsel auch nicht immer auf Fehler anschaut bevor er es abschickt. :-D
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: hubsi336 in 24. Februar 2014, 10:09:22
danke erstmal! Ich hab den Button nur nicht gefunden...ich schreib schon ganz gern so wie ichs mal in der Schule gelernt hab, aber mit der Tipperei geht eben viel daneben. Was manche so schreiben ohne drüber nachzudenken ob es der Andere dann auch lesen kann, empfinde ich manchmal schon als Beleidigung. Deswegen versuche ich schon drauf zu achten dass das Geschreibsel halb wegs passt. Wie gesagt entweder erblinde ich langsam oder der Button versteckt sich vor mir... :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Suchfinder in 24. Februar 2014, 11:40:05
@ Caddy
Eindrucksvoller Song.
Ich habe ihn umgehend meiner Favoritenliste hinzugefügt.
Gruß Suchfinder
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: mc.leahcim in 24. Februar 2014, 12:58:09
Hallo hubsi336,
Zitat von: hubsi336 in 24. Februar 2014, 10:09:22
Wie gesagt entweder erblinde ich langsam oder der Button versteckt sich vor mir... :dumdidum:
Hmmm, wie sag ich es einem Blinden. :narr:  :ironie:
Auf der eigendlichen Threadseite auf der dein fertiger Beitrag steht gibt es über dem Beitrag die Möglichkeit:
Zitat---- Ändern und bei mir als Mod ----Löschen-- und Thema teilen  :-D
Aber zumindestens die ersten zwei Möglichkeiten hat jeder. Mit Zitat kannst du den gesamten Beitrag eines Users in das Feld Schnellantwort übernehmen, dort weiterschreiben oder das Zitat in deine Antwort kopieren (markieren, rechte Maustaste--> Kopieren auf Antwort und da Einfügen) wo es grau unterlegt als Zitat erkennbar ist.
Klickst du auf Ändern springst du wieder in dein Editierfeld zurück in dem du den Beitrag geschrieben hast. Dort kannst du Ändern und wieder Abspeichern (Schreiben) In deinem Beitrag erscheint dann sowas wie Beitrag geändert von am Uhr.

Michael
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 24. Februar 2014, 14:23:50
Guckst du unten !  :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Merowech in 24. Februar 2014, 14:30:29
Ich habe deine Fehler berichtigt Hubsi - siehe oben. :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: mc.leahcim in 24. Februar 2014, 15:03:03
Hallo Merowech,
Zitat von: Merowech in 24. Februar 2014, 14:23:50
Guckst du unten !  :zwinker:

Oder so! :schaem: Auf die Idee hätte ich auch kommen können.  :dumdidum:

Michael
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: hubsi336 in 24. Februar 2014, 17:19:43
Danke Euch allen!! :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 24. Februar 2014, 20:16:06
http://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/archaeologie-experte-hobbyarchaeologe-haette-finderlohn-bekommen-koennen_id_3638681.html

Hi

Hier mal was neues.
Genau so hätte es kommen können und dann wäre er der King und er hätte uns und sich einen guten Dienst erwiesen.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 24. Februar 2014, 20:52:20
Tja, ist es aber nicht...  :nono:

Micha  :heul:

Und es geht weiter mit dem Mist:
http://www.bild.de/bild-plus/news/ausland/schatzsuche/plus-legendaere-schaetze-der-menschheit-34762044,var=a,view=conversionToLogin.bild.html

Herzlichen Glückwunsch, eine fürwahr sagenhafte Berichterstattung und Animation...!
Ich bin ausser mir vor Freude... ich weiß gar nicht mehr wohin...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Buddeltrulla in 24. Februar 2014, 21:21:43
Ja, super, der Bild-Artikel.  :irre:  Da gibts dann wirklich bald die Volkssonde.

Gibts eigentlich jemand, der für so einen Artikel Geld ausgibt ? :kopfkratz:

Im Übrigen finde ich es schade für jeden, der sich ein Vertrauensverhältnis mit einem Archäologe aufgebaut hat. Da wirste eventuell wieder mit so einem "Spaßsucher" gleichgestellt.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 25. Februar 2014, 05:04:56
Oha,

So langsam reicht es.
Und auf wen fällt das mal wieder zurück. 

Kein Wunder,  dass die Archäologen sauer werden.

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: vincevega in 25. Februar 2014, 13:46:50
Was ihr alle habt.... Ich arbeite mit Archäologen zusammen.... Wieso genau sollte dieser Fall das Vertrauensverhälniss das ich habe stören?
Weil ein illegaler (mehr) unterwegs war?
Sicher nicht.

Das schlechte an der Geschichte ist, das Leute die nicht Wissen wie und ob man legal unterwegs ist einen nun wohl mehr nerven.
Aber für die Archäologen ändert sich da rein gar nichts.

Wer das abstreiten soll dann bitte gleich ein erlebtes Beispiel anführen und nicht traumtänzerische Mutmassungen anführen.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: hubsi336 in 25. Februar 2014, 13:54:36
@vincevega, ich denke mal das es ganz einfach jetzt schwieriger für diejenigen wird die eine NFG oder generelle Zusammenarbeit mit den Archäologen anstreben...aber das ist latürnich nur eine Mutmassung.
Hier in Bayern, zumindest in meiner Umgebung ist das eher so dass es genug Ehrenamtliche gibt und Neubewerbungen so gut wie chancenlos sind...
Gruss aus München
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: vincevega in 25. Februar 2014, 14:00:03
Das hat aber mit dem Fall rein gar nichts zu tun...
ist eigentlich auch gar nicht der Rede wert, habs jetzt aber schon ein paar mal zuviel gelesen.
Darum musst ichs mal schreiben... Die Klimaerwährung ist übigens auch nicht auf Benny zurückzuführen.
Sogar nicht mal auf die Menscheit, aber das ist eine andere Geschichte  :narr:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Pfälzer in 25. Februar 2014, 17:28:15
Zitat von: Carolus Rex in 25. Februar 2014, 05:04:56
Oha,
So langsam reicht es.
Und auf wen fällt das mal wieder zurück. 
Kein Wunder,  dass die Archäologen sauer werden.
Gruß CR

Servus Harald. Dein Beitrag war nur einer von vielen und ist nicht alleine gemeint.  :friede:

Ganz ehrlich Leute. Wenn ihr immer wieder "meint", quasi herbei betet :
Ein Vollpfosten wie Benny bringt die ganzen "Errungenschaften" zum einstürzen !
Na, dann war wohl das ganze "Bauwerk" nur ein Kartenhaus und die Statik hat von Anfang an nicht gestimmt.

Diese Ängste von einigen sind schon manisch.  :nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 25. Februar 2014, 17:37:22
Meine Befürchtungen beziehen sich nicht auf die Zusammenarbeit mit den Archäologen,
die wissen schon, was sie an uns haben.
Nein, meine Angst resultiert auf der Berichterstattung, insbesondere der Bild-Zeitung
und deren Auswirkungen:
Da wird ein neuer Volkssport heraufbeschworen, mitsamt Karten zum Schatzsuchen.
Was meint ihr, wieviele Vollpfosten in den nächsten Monaten Wälder und Äcker schänden werden
auf der Suche nach dem großen Schatz.

Micha  :nono:

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Furchenhäschen in 25. Februar 2014, 17:47:42
Zitat von: DonCordoba in 25. Februar 2014, 17:37:22
Da wird ein neuer Volkssport heraufbeschworen, mitsamt Karten zum Schatzsuchen.
Was meint ihr, wieviele Vollpfosten in den nächsten Monaten Wälder und Äcker schänden werden
auf der Suche nach dem großen Schatz.  Micha  :nono:



Hallo,
:super:
genau so wird es wohl kommen.

Gruß
Peter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Pfälzer in 25. Februar 2014, 18:10:01
ZitatNein, meine Angst resultiert auf der Berichterstattung, insbesondere der Bild-Zeitung
und deren Auswirkungen:
Da wird ein neuer Volkssport heraufbeschworen, mitsamt Karten zum Schatzsuchen.
Was meint ihr, wieviele Vollpfosten in den nächsten Monaten Wälder und Äcker schänden werden
auf der Suche nach dem großen Schatz.

Servus Micha - Gruß in die Heimat  :winke:

Das wird auch immer wieder hochbeschworen und tritt dann doch nicht so extrem ein.

Und wenn doch: Wer hat das Ding denn BARBAREN-SCHATZ getauft und warum ?

Wir alles wissen doch - nur auf außergewöhnliche Namen und Bezeichnungen springt die Boulevardpresse an und die braucht der neue Herr Landesarchäologe dringend am Anfang. Hat doch bisher gut geklappt.
Mit der Vermarktung sollte er sich besser mit Meller austauschen. Der weiß wie man Geld mit solchen Dingen macht.   :-)

Das kann und darf alles nicht das Problem von uns sein.

In 2 Wochen ist sowieso wieder alles vergessen. :irre:

ZitatWas meint ihr, wieviele Vollpfosten in den nächsten Monaten Wälder und Äcker schänden werden

Immer noch besser als Frauen und Kinder. Und das meine ich wirklich so.  :belehr:


Nachtrag:


Und das wird das Thema in der Presse gegen Ende der Woche.........

http://www.kopp-verlag.de/Der-neue-Tugendterror.htm?websale8=kopp-verlag&pi=119880&ref=portal%2fmeinungNL25_02_14&subref=michael-grandt/sarrazin-wo-er-recht-hat-hat-er-recht.html
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Nebelsonne in 25. Februar 2014, 19:11:22
Zitat von: DonCordoba in 25. Februar 2014, 17:37:22

Da wird ein neuer Volkssport heraufbeschworen, mitsamt Karten zum Schatzsuchen.
Was meint ihr, wieviele Vollpfosten in den nächsten Monaten Wälder und Äcker schänden werden
auf der Suche nach dem großen Schatz.





Das befürchte ich auch  :nono: :besorgt:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Ratze in 25. Februar 2014, 22:05:10
Zitat von: DonCordoba in 25. Februar 2014, 17:37:22

Da wird ein neuer Volkssport heraufbeschworen, mitsamt Karten zum Schatzsuchen.
Was meint ihr, wieviele Vollpfosten in den nächsten Monaten Wälder und Äcker schänden werden
auf der Suche nach dem großen Schatz.

Micha  :nono:


Michas Bedenken sind absolut gerechtfertigt, wie ich erst gestern (wieder) erfahren musste. Einer meiner Keramik-Äcker (röm. + vermutlich auch fränkische Siedlungsstelle, daneben röm. Gräberfeld) wurde bis aufs letzte Sandkorn durchwühlt. Ich suche dieses Gebiet seit nem Jahr regelmäßig nach Keramik ab und wollte mir nun das Ok zum Begehen mit Detektor einholen. Das ist mir jetzt fast vergangen.
Egal wo man hier ist, früher oder später werden einem die Pläne durchkreuzt. Und der große Run auf die Äcker wird jetzt erst noch losgehen... 

Grüße   :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Belenos in 27. Februar 2014, 06:17:28
Zitat von: Carolus Rex in 24. Februar 2014, 20:16:06
http://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/archaeologie-experte-hobbyarchaeologe-haette-finderlohn-bekommen-koennen_id_3638681.html

Hi

Hier mal was neues.
Genau so hätte es kommen können und dann wäre er der King und er hätte uns und sich einen guten Dienst erwiesen.

Gruß CR


Moin,

ja, wäre besser gewesen, aber er wird auch so einen Finderlohn bekommen. In Hessen hätte er den Schatz z. B. selbst ausgraben müssen um eine Belohnung zu bekommen, da dort nur Finder nicht aber Entdecker eine Belohnung erhalten. (War zwar so sicher nicht gedacht, aber steht nun so im Gesetz !!!)

Die Erfahrungen in RP mit dem Bitburger Römermünzenschatz belegen doch, dass es in RP besser ist ersteinmal mit der Behörde über die Übergabemodalitäten zu verhandeln als einen Fund gleich zu melden. Als entdecker möchte man auch tatsächlich in den Genuss einer Belohnung kommen und nicht von den 21.000 Euro Fundprämie 20.000 Euro an Restaurierungskosten abgezogen bekommen. Das Geld hat die Behörde zwar einbehalten, aber die 50 kg Münzen wurden dann doch unrestauriert in eine Vitrine gekippt.

In RP kann man also nur den Fund komplett ausbuddeln, dann zum RA, der muss mit der Denkmalschutzbehörde einen Übergabevertrag aushandeln in dem die Höhe der Fundprämie enthalten ist und den Fund kann man dann erst herausgeben, wenn die Fundprämie auf einem Anderkonto eines Notars überwiesen ist, sonst darf man in RP jahrelang Prozesse führen um zu seiner Fundprämie zu kommen.

Vielleicht sollte die Behöre erst einmal in ihrem Land eine Rechtssicherheit herstellen, wie sie die SG in England, Wales oder Dänemark geniesen, dann aber auch nur dann kann man darüber reden, ob ein Funde nach seiner Entdeckung besser im Boden verbleibt und durch die Archäologie geborgen werden kann.

.... und natüprlich muss sichergestellt sein, dass die Fundprämie auch für die Funde gilt, die von der Behörde geborgen werden und nicht wie beim Gräberfeld in der Wetterau und beim Gräberfeld bei Düsseldorf die Entdecker bei der Vorfinanzierung der Gerichtskosten Probleme bekommen.

Viele Grüße


Walter

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 27. Februar 2014, 08:58:09
Zitat von: Belenos in 27. Februar 2014, 06:17:28
In RP kann man also nur den Fund komplett ausbuddeln, dann zum RA, der muss mit der Denkmalschutzbehörde einen Übergabevertrag aushandeln in dem die Höhe der Fundprämie enthalten ist und den Fund kann man dann erst herausgeben, wenn die Fundprämie auf einem Anderkonto eines Notars überwiesen ist, sonst darf man in RP jahrelang Prozesse führen um zu seiner Fundprämie zu kommen.
Walter

Au weia!

Micha  :nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Prospekteur in 27. Februar 2014, 11:17:40
In RP kann man also nur den Fund komplett ausbuddeln, dann zum RA, der muss mit der Denkmalschutzbehörde einen Übergabevertrag aushandeln in dem die Höhe der Fundprämie enthalten ist und den Fund kann man dann erst herausgeben, wenn die Fundprämie auf einem Anderkonto eines Notars überwiesen ist, sonst darf man in RP jahrelang Prozesse führen um zu seiner Fundprämie zu kommen.
Walter




......jetzt kotze ich auch gleich!!! Um was geht es Euch eigentlich??????? :nono:

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 27. Februar 2014, 11:36:18
Zitat von: Prospekteur in 27. Februar 2014, 11:17:40
In RP kann man also nur den Fund komplett ausbuddeln, dann zum RA, der muss mit der Denkmalschutzbehörde einen Übergabevertrag aushandeln in dem die Höhe der Fundprämie enthalten ist und den Fund kann man dann erst herausgeben, wenn die Fundprämie auf einem Anderkonto eines Notars überwiesen ist, sonst darf man in RP jahrelang Prozesse führen um zu seiner Fundprämie zu kommen.
Walter




......jetzt kotze ich auch gleich!!! Um was geht es Euch eigentlich??????? :nono:



Bei manchen,allem Anschein nach,um das Finanzielle,
wie man schon in der Vergangenheit sehen konnte.
Dafür wird notfalls auch geklagt.
Natürlich alles unter dem Deckmäntelchen der Geschichtsforschung und zu Lasten anderer ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: lord3d in 27. Februar 2014, 12:50:28
Zitat von: Daniel in 27. Februar 2014, 11:36:18
Bei manchen,allem Anschein nach,um das Finanzielle,
wie man schon in der Vergangenheit sehen konnte.
Dafür wird notfalls auch geklagt.
Natürlich alles unter dem Deckmäntelchen der Geschichtsforschung und zu Lasten anderer ...

Quatsch, es ging bei der Gräberfeldklage doch gar nicht um Geld, sondern nur um den moralisch vollkommen unangreifbaren Wunsch, einen halben Friedhof in Besitz zu nehmen. :frech:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 27. Februar 2014, 13:42:19
Dachte da jetzt mehr an die Trajanstatue.
Das Gräberfeld hast Du jetzt gebracht! :narr:
Aber Dein Beispiel lasse ich notfalls auch gelten. :dumdidum:
Letztendlich geht es bei den ganzen Prozessen um die Rechte am Fund und deren Vermarktungsrechte.
Somit spielt das finanzielle immer eine Rolle!
Kann nicht einmal ein Lord abstreiten. :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Carolus Rex in 27. Februar 2014, 14:23:39
Hi

Kann mich Micha nur anschließen

:platt: :platt: :platt: :platt: :nono:  :nono: :nono:

Gruß CR
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 27. Februar 2014, 17:35:25
Ich finde also in Hessen einen Schatzfund, grabe ihn nicht aus, melde ihn und habe somit keinen Anspruch auf den Fund, weder einen angemessenen Finderlohn noch Publikationsrechte?

Und wenn ich zu meinem Recht kommen möchte brauche ich langes Durchhaltevermögen und muss klagen?

Und da kommt ihr mit "nur finanzielles Interesse" ???

Da geht mir aber langsam der Hut hoch...

Hinterfragt mal bitte eure Reaktionen und Antworten und versucht auch mal die anderen Sucher ein wenig zu verstehen, die zwar ehrenamtlich tätig sind, jedoch mit der Situation nicht zufrieden sind und ggf. auch über Veränderungen, Verbesserungen nachdenken. Und diese auch herbeiführen wollen, aber bei gewissen Leuten wird jeder ihrer Kommentare so ausgelegt, wie es ihnen in den Kram passt.

Da kann man sicherlich verzweifeln oder der Resignation anheimfallen.   


Es scheint langsam jegliche Kommunikation und Argumentation nur noch so ausgelegt zu werden wie es euch in den Kram passt.  :ehefrau:


Ich bin sehr dankbar für Menschen wie Walter, die eben nicht alles fressen, sondern ihre rechtlichen Möglichkeiten auch mal nutzen und ausschöpfen.



So nun habe ich mir Luft gemacht.   :frech:

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jabberwocky666 in 27. Februar 2014, 17:44:36
Zitat von: Levante in 27. Februar 2014, 17:35:25
Ich finde also in Hessen einen Schatzfund, grabe ihn nicht aus, melde ihn und habe somit keinen Anspruch auf den Fund, weder einen angemessenen Finderlohn noch Publikationsrechte?

Du siehst im See eines Anglervereins einen rekordverdächtigen Wels. Damit hast Du jedoch auch keinen Anspruch auf den Fisch an sich und bekommst auch kein Welsfilet ab und darfst Dich auch in den Anglermagazinen nicht mit dem Fisch brüsten. Vermutlich würdest Du auch nicht auf diesen absurden Gedanken kommen. Andererseits meinst Du jedoch bei dicken Fischen in Staatsgewässern (respektive dicken Funden im Bundesland), daß Dir da bei allen genannten Punkten das Recht zustehen sollte? Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.

LG Jan
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Pfälzer in 27. Februar 2014, 18:33:32
Ich persönlich suche auch nicht aus monetären Gründen, habe es nie und habe es auch nicht vor.
Allerdings sehe ich es nicht so krass wie einige hier. Es gibt wahrscheinlich z.B. mehr Suchtsondler als vermutet. Denen geht es überwiegend nicht um Profit, sondern um ihr Geltungsbedürfnis, aus welchem Grund auch immer, zu befriedigen. Solange sie den Gesetzen nachkommen, kann man sich vielleicht wundern, muss es aber nicht in höchstem Maße kritisieren. Solche Leute wie der Vorderpfälzer und sein Schatz sind vielleicht nur die schwärzesten der schwarzen Schafe. Ob er vorsätzlich gehandelt und Straftatbestandsmerkmale im Sinne des Strafgesetzbuches erfüllt hat - das kann und wird nur ein Gericht erörtern und bewerten können. Vielleicht hat er auch "nur" gegen das Denkmalschutzgesetz in Rheinland-Pfalz verstoßen ?

Allerdings möchte ich auch gerne mal folgendes in die Waagschale werfen:

Die Denkmalschutzgesetze in den Bundesländern gelten für alle Menschen, welche auf dem jeweiligen Hoheitsgebiet einen Gegenstand etc. im Sinne des jeweiligen Denkmalschutzgesetzes finden.

Die Sondler (oder insgesamt alle Sucher, Entdecker, Finder  :smoke:  nach verlorenen alten oder auch nur neuzeitlich verlorenen Gegenständen) werden wohl im höchsten Fall 0,03 % - 0,1 % der Gesamtbevölkerung in Deutschland sein.

Meint ihr wirklich der Rest der Menschen in Deutschland möchte die bedingungslose und entschädigungsfreie oder nach Haushaltlage entschädigte (quasi die Willkür pur) Fundabgabe/Herausgabe an den Staat wirklich haben ?- gerade wenn es unter Umständen um Millionen geht. Die kann man auch nicht einfach als raffgierig etc. abstempeln. Das wäre unfair und zu kurz gedacht.

Und die historischen Hintergründe würden die meisten nur als bessere Ausgangsbasis zum Abfindungspoker interessieren. Solche Dinge sollten die Gesetzgeber der Bundesländer mal ordentlich berücksichtigen. So wie es sich heute darstellt - leider ist da nur die staatliche Gewalt raffgierig - aus vielen Gründen.


Wir sollten nicht immer nur von uns aus gehen.......................................; es gibt auch eine andere Welt am Ende des Horizonts ............... :zwinker: :-)





Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Derfla in 27. Februar 2014, 20:29:19
Hallo Walter, Levante und Pfälzer!
Ich bin sehr froh von euch auch Anderes zu hören. Die allgemeine Auffassung Alles würde der Allgemeinheit gehören wage ich sehr in Zweifel zu ziehen. Gehen wir mal von dem Schatzfund in Dreissen aus mit diesen vielen Münzen. Der Finder selber, das Haus seiner Mutter und er selber der Finder hatten den Schatz ja zur Bearbeitung abgegben. Dann hat sich die Denkmalbehörde im Grunde nach den Schatz selber erschlichen, indem sie ihn als höchst wissenschaftlich wertvoll eingestuft haben. Grund war einerseits, Stempelkopplungen gewisser Münzen zu studieren, andererseitz Goldmünzen von Württemberg, die nicht bekannt waren. Jetzt konnte der Besitzer nicht nachweisen, daß das Haus zu Verbergungszeit im Besitz der Familie war, geht nur um einige Jahre. Vor Gericht behauptet die Denkmalbehörde, es handele sich um einen Schatz der dem Militär ( Kriegskasse) zugeordnet wurde.Der Besitzer selber, wohl versichert seine Mutter nicht, klagen nicht wegen den enormen Kosten und das wußte das Amt auch. Hier war das Schatzregal für das Amt ja sehr willkommen. Da hat man ja die Möglichkeit rasch zuzugreifen. Da wird dann auch kein Interesse mehr da sein, weitere Nachforschungen über den ehemaligen Besitzer des Hauses zur damaligen Zeit herauszubekommen, das Gegenteil ist zu vermuten. Das wird ja von einem Schatzregal explixit suggeriert. Der heutige Besitzer selber hat nämlich gar nicht die Möglichkeiten dazu. Sind doch alle diese Unterlagen hauptsächlich in öffentlicher Hand wenn es sie noch gibt. Ach und wie schnell kann dann mal ein Papier hinter die Schublade fallen. Das soll keine Unterstellung sein. Bei einer Taskschau im Fernsehen mit dem Finder und auch Herrn Meller meinte dieser dazu " ist wohl dumm gelaufen". Solch ein Geschwätz halte ich ja nicht für äußerst intelligent. Im Übrigen habe ich noch nichts darüber gelesen, daß dieser doch so sehr wissenschaftliche Schatz bearbeitet und veröffentlicht wurde. Vielleicht werden hierzu auch noch Unterlagen gefunden, die dem wahren Besitzer des Schatzes zugeordnet werden könnten, vielleicht sogar bei den Ämtern selber!!!

Ein weiteres Beispiel:
In vielen Bundesländern werden Fossilien, wenn sie von hervorragendem wissenschaftlichen Wert sind auch von den jeweiligen Schatzregalien erfaßt. Da hatte ich mal ein sehr interessantes Gespräch mit meinem Referenten beim Museum. Es ging um die Ichtiosaurier. Er war der Auffassung,  wenn solch ein Skelett nicht außerordentliche Merkmale (z.B. Weichteilerhaltungen) aufweist, daß es dann nicht mehr von hervorragendem wissenschaftlichen Wert ist. Finde ich jetz solch ein Skelett und es enthält nicht solche besonderen Merkmale, so müßte ich eigentlich Eigentümer werden können ( ob das dann so von Seiten der Ämter gehandhabt wird, steht natürlich in den Sternen). Find ich aber ein ganz besonderes mit solchen Merkmalen, dann greift das Schatzregal, d.h. aber, wenn ich etwas Besonderes finde werde ich benachteiligt. Da braucht man sich nicht wundern, wenn der Souverain das nicht kapieren kann. Man beachte auch, daß der wissenschaftliche Wert immer abhängig von dem jeweiligen zeitlichen Wissen ist. Das heißt aber auch, den ersten Finder beißen die Hunde. Denkmal hin oder her!
Derfla :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: RichardJ in 27. Februar 2014, 22:09:03
http://archaeologik.blogspot.de/2014/02/das-nennt-sich-fieldwork-ihr.html
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: stratocaster in 27. Februar 2014, 22:44:19
Zitat von: RichardJ in 27. Februar 2014, 22:09:03
http://archaeologik.blogspot.de/2014/02/das-nennt-sich-fieldwork-ihr.html


Danke für diesen Link.
War interessant zu lesen.
Meinungsvielfalt pur  :super:

Gruß  :winke:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: logo103d in 28. Februar 2014, 00:56:21
Zitat von: thovalo in 22. Februar 2014, 11:50:20

...

Gerade hat sich eine Neuvorstellung mit dem begeisterten Wunsch nach der "Schatzsuche" per Sonde mit seinem 10jährigen Sohn vorgestellt.

Das klingt vor dem hier gegebenen Hintergrund ja schon wie die klare Ankündigung einer Straftat, was selbstverständlich nicht so gemeint ist, aber das Bild prägt, gegen das hier Viele mit Mühe, Engagement und hoher Fachlichkeit angearbeitet haben.


http://www.sucherforum.de/index.php/topic,62073.0.html
Genau so hab ich mir das vorgestellt ..... mitten im Wald .... der Schatz ..... für die Kollegen im Schatzsucherforum


Ich bin der Meinung, dass du hier ein wenig zu viel Wind machst.
Es mag natürlich sein, dass die Sondengänger im Moment ein wenig angefasst sind, aber du dichtest in meine Vorstellung gleich mal eine Begeisterung hinzu.

Das ist überhaupt nicht so!

Ich schlage vor zu lesen UND zu verstehen.

Ich denke übrigens gerade darüber nach, ob ich mich auch in meiner Freizeit mit der Gesetzeslage auseinandersetzen will...ich denke eher nicht.

Sei also ganz beruhigt, ich werde nichts zerstören  :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Nanoflitter in 28. Februar 2014, 12:09:40
Ich glaub auch, das viele hier vergessen, wie sie selbst mal angefangen haben...

Gruss...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 28. Februar 2014, 21:33:46
Zitat von: Nanoflitter in 28. Februar 2014, 12:09:40
Ich glaub auch, das viele hier vergessen, wie sie selbst mal angefangen haben...

Gruss...

Das ist richtig, da gebe ich Dir Recht. Ich habe auch mal völlig bescheuert angefangen, mit dem Piepstock zu laufen. Habe mich in Internetforen umgeschaut und sogar mitgewettert über die bösen Archäologen ....
Irgendwann kam mir die ganze Sache "spanisch" vor und ich habe mir mal selbst ne Platte gemacht.
Die ganze Sache sah plötzlich ganz anders aus!

Zu dem "Raubgräber" SPB (ja ich nenne ihn so) kann ich nur sagen: Er wusste ganz genau was er tut! Mitleid ist dort fehl am Platze.

Gruss aus MV
Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: AndiObb in 28. Februar 2014, 21:54:38
Zitat von: RichardJ in 27. Februar 2014, 22:09:03
http://archaeologik.blogspot.de/2014/02/das-nennt-sich-fieldwork-ihr.html


Vielen Dank, ich habe diese Plattform genutzt um meine Sicht der Dinge zu äußern. Noch ist der Beitrag nicht freigeschaltet. Da dort vermutlich auch nicht jeder mit liest, stehe ich auch gerne in diesem Forum zu meinen Worten:

"Dass zwischen ,,Hobby" und ,,Professionell" über Jahrzehnte eine tiefe Kluft entstand, ist an sich nichts Neues. Das Thema ,,Barbarenschatz" hat die Diskussion darüber nun von Neuem angefacht. Nun ist dies aber nur der Katalysator für das gleiche grundlegende Thema. Und was ich dazu von beiden Seiten (ja, es scheint sich tatsächlich um zwei Seiten zu handeln) lese ist derart polarisierend, dass ich meinen Kopf oftmals gar nicht so heftig schütteln kann wie ich wollte.

Einstellung
Sondengänger: undifferenziert, verbohrt, ignorant, aggressiv, uneinsichtig – das gilt für etwa 65%
Archäologen: undifferenziert, verbohrt, ignorant, aggressiv, uneinsichtig – das gilt für etwa 65%
Das allein sollte doch schon zu Denken geben. Aber was machen denn dann die jeweils anderen 35%? 15% davon melden sich schlicht nicht zu Wort. Entweder weil es ihnen egal ist, oder weil sie sich in der Vergangenheit den Mund schon fusselig geredet oder die Finger blutig geschrieben haben. Und die übrigen 20%? Tja, die arbeiten einfach vernünftig zusammen! Ja, ja, liebe Leser – sowas gibt´s tatsächlich!

Formulierungen
Um Sachverhalte deutlich herauszustellen, sind überspitzte Formulierungen oftmals eine gute Methode. Wenn ich mir die Kommentare beider Seiten durchlese, gewinne ich jedoch den Eindruck, dass diese durchgehend ernst gemeint sind, ohne jeglicher Ironie.

Vermischungen
Sondengänger: Museen, Archäologen, Schatzregal, Denkmalschutzgesetz
Archäologen: Sondengänger, Ehrenamtliche, Raubgräber, Hobbyforscher
Da sollten sich doch beide Seiten mal Gedanken machen ob man hier wirklich immer alles in einen Topf werfen kann.

Die Arbeit der Archäologen
Auch wenn das in diesem Zusammenhang politisch sicher nicht korrekt und produktiv ist, bei dem Satz mit dem Fieldwork und den Schnarchzapfen musste ich doch etwas schmunzeln. Auch wenn die Formulierung nicht sehr nett ist, so trifft sie doch des Pudels Kern. Und dennoch sollte man auch berücksichtigen warum das so ist: durch ständig weiter gestrichene Haushaltsmittel, stehen den Archäologen einfach nicht die Ressourcen und Mittel zur Verfügung um Grabungen in einem entsprechenden Umfang vorzunehmen. Ich kenne mindestens einen Archäologen, der lieber deutlich öfter ,,draussen" wäre, aber eben nicht kann. Grabungen werden an private Unternehmen beauftragt, weil´s einfacher und kostengünstiger ist. Und das schont dann im Endeffekt auch wieder das Steuersäckel. Als Archäologe verdient man sich auch nicht gerade eine goldene Nase, bei einigen würde ich auch eher von ,,brotloser Kunst" und ,,aus Liebe zum Thema" sprechen.

Stand/Status/Bildung
Da sträuben sich mir doch sehr die Nackenhaare. Wurde in Deutschland zwischenzeitlich das Kastenwesen eingeführt ohne dass ich es bemerkt hätte? Jemandem indirekt die Daseinsberechtigung absprechen zu wollen ist schon ein starkes Stück. Sich über jemand anderes zu stellen noch stärker. Da muss ich leider feststellen, dass sich keine der beiden Seiten etwas nimmt und man auf ähnlich niedrigem Niveau agiert.

Denkmalschutzgesetz
Denkmalschutzgesetze sind wichtig, das steht für mich ausser Frage. Der Plural, also dass diese auf Länderebene geregelt sind, birgt jedoch schon Zündstoff in sich. Auch das Schatzregal gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen und wird unterschiedlich gelebt. Leider können sich Gesetze nicht so schnell entwickeln wie die Gesellschaft und die ihr zur Verfügung stehende Technik. Das bedeutet, wenn man ein Gesetz schon einmal ändert, dann aber ,,so richtig mit dem Hammer" – Feingefühl und den Blick auf die Realität sucht man gelegentlich vergeblich.

Medien
Eine Schlagzeile ala ,,Raubgräber hebt Millionenschatz" ist nun mal wirksamer als ,,Ehrenamtlicher Sondengänger findet wichtige Spuren der Bronzezeit", da brauchen wir uns nichts vormachen. Wie reisserisch sich viele Blätter diesem Thema allerdings hingeben, hat mit seriösem Journalismus nicht mehr viel zu tun. Und die Archäologen? Die präsentieren sich mit den Funden und erzählen von den wichtigen Erkenntnissen, schimpfen dabei auf die Sondengänger im Allgemeinen. Und die Sondengänger? Nutzen ihr Medium Internet und schimpfen auf die Archäologen und verbreiten mancherlei anderen Unsinn, mit dem sie Neulinge gleich mal auf die falsche Bahn lenken. Und dieser Blödsinn des ,,Volksdetektors" gießt nur weiteres Öl ins Feuer, heizt die Probleme an und ist an Schwachsinnigkeit kaum zu überbieten.

Mein Fazit
Sondengänger: die meisten können Archäologen in ihrem Wissen nicht das Wasser reichen
Archäologen: sie sind nicht der Nabel der Welt und schon gar nicht gottgleiche Lichtgestalten
Und was nun? Ich komme zurück auf meine eingangs genannten 20% (ggf. etwas weniger), die vernünftig zusammenarbeiten, ein gemeinsames Ziel haben und deren Kooperation auch eine gewisse Vertrauensbasis hat. Sie zeigen, dass es durchaus möglich ist. Sondengänger sind nicht, bzw. nur rudimentär, organisiert. Daher liegt es an jedem Einzelnen, sich hier entsprechend vernünftig einzubringen. Und für die Archäologen sollte gelten: lassen sie dies zu, öffnen sie Schranken – auch in ihrem Kopf, gehen sie auch auf die andere Seite zu.

Mir ist bewusst, dass ich nun die grosse Zahl der schwarz-weiß-Denker gegen mich habe und Prügel von beiden Seiten zu erwarten ist. Und dennoch glaube ich, dass man Dinge zum Positiven wenden kann.

Und zu guter Letzt möchte ich mit einem salopp formulierten Satz enden: ,,Idioten gab es immer, gibt es und wird es auch immer geben – überall"."

Und wie ich eben einem lieben Mitglied dieses Forums mitgeteilt habe: Ich bin naiv bis ins Mark, glaube an das Gute im Menschen und dass man Dinge zum Positiven verändern kann. Der ewige Weltverbesserer eben. Und daher zieh ich mir jetzt nen Mini an, geh zur nächsten Miss-Wahl und plädiere für den Weltfrieden - der Sieg ist mir gewiss  :zwinker:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 28. Februar 2014, 22:13:37
Sauber Andy, Gruss nach Oberbayern.

Vielleicht sollte man noch anfügen, dass zwischen: "Suchen,Finden, Haben wollen"(Sondler) und "Suchen,Finden, Wissen wollen" (Sondengänger)... Welten liegen.

Vertrauen gegen Vertrauen, dann funktioniert das auch.

Gruss Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: AndiObb in 28. Februar 2014, 22:19:43
Zitat von: Caddy in 28. Februar 2014, 22:13:37
Sauber Andy, Gruss nach Oberbayern.

Vielleicht sollte man noch anfügen, dass zwischen: "Suchen,Finden, Haben wollen"(Sondler) und "Suchen,Finden, Wissen wollen" (Sondengänger)... Welten liegen.

Vertrauen gegen Vertrauen, dann funktioniert das auch.

Gruss Caddy

Hallo Caddy,

da hast Du grds. Recht. Die Frage ist nur: wo fängt man an und wo hört man auf? Ich denke dass man zu dem Thema ganze Bücher füllen kann. Das wurde auch schon getan, jedoch mit der jeweils einseitigen Meinung. Und je mehr man schreibt, desto schwieriger wird es dann auch die Balance zu halten. Zu dem ein oder anderen hätte es mir schon in den Fingern gekribbelt - allerdings hätte ich dann zwar meine Meinung kund getan... nur wäre diese deutlich pro oder auch deutlich contra dem ein oder anderen "Lager" gewesen. Und genau das ist es ja was nicht weiter hilft. Ausserdem hätte dann die jeweilige Partei eine eindeutige Angriffsfläche gehabt. Und schon zerpflückt man einen einzelnen Satz und vergisst die übrigen 70. Mein Beitrag sollte nicht Partei für eine Seite ergreifen - er sollte vielmehr beide Seiten zum Nachdenken bewegen. Und wenn ich kleines Licht das bei nur einem Archäologe und nur einem Sondler geschafft habe - hey... Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut  :zwinker:

VG
Andi
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Steinkopf in 28. Februar 2014, 22:31:11
Zitat Andi:

     "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut"

       Nein, aber an einem Tag abgefackelt!

LG

Jan

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 28. Februar 2014, 22:37:46
Zitat von: Merowech in 24. Februar 2014, 14:23:50
Guckst du unten !  :zwinker:

Bei mir gibts sowas nicht im Beitrag, oder ich bin zu blöde das zu verstehen....  :kopfkratz:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: AndiObb in 28. Februar 2014, 22:40:30
Zitat von: Steinkopf in 28. Februar 2014, 22:31:11
Zitat Andi:
     "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut"
       Nein, aber an einem Tag abgefackelt!
LG
Jan

Hallo Jan,

was genau möchtest Du mir damit sagen?

Ich trage mein geringfügiges Schärflein bei, welches sicher nicht jedem gefällt und keine großen Änderungen hervorrufen wird. Ich mache es trotzdem, wäre schön wenn es auch andere tun würden.

Ansonsten zitiere ich mich gleich mal selbst:
Zitat von: AndiObb in 28. Februar 2014, 22:19:43
Und schon zerpflückt man einen einzelnen Satz und vergisst die übrigen 70.

VG
Andi
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Thor in 01. März 2014, 09:14:19
http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schatzsuche-forscher-beklagen-zerstoerte-fundstaetten.78f43800-8746-4db6-a5ec-067344fc5566.html

Heute in den Stuttgarter Nachrichten :dumdidum:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 01. März 2014, 12:28:37
Zitat von: Caddy in 28. Februar 2014, 22:13:37
Sauber Andy, Gruss nach Oberbayern.

Vielleicht sollte man noch anfügen, dass zwischen: "Suchen,Finden, Haben wollen"(Sondler) und "Suchen,Finden, Wissen wollen" (Sondengänger)... Welten liegen.

Vertrauen gegen Vertrauen, dann funktioniert das auch.

Gruss Caddy

Warum gibst Du deinen Detektor denn nicht ab?

Mit jedem Spatenstich auf der Suche nach einem Signal bist auch Du auf dem BESTEN WEG einen Fundzusammenhang unwiederbringlich zu zerstören.

Bücher haben wir ja schon mal erfolgreich verbrannt in diesem Land...

Warum werden keine Detektoren verbrannt?

Sie entreißen dem Tresor Boden unwiederbringliche Kulturgüter, zerstören Fundzusammenhänge, bereichern einzelne Sucher, unermessliche Schätze könnten bewahrt werden...

Zumindest so lange diese Flächen nicht zur Errichtung von Verkehrswegen, Industriezonen, Wohnbereichen, Renaturierungen, Tagebau, Deponien, ... und X anderen Eingriffen missbraucht werden.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Daniel in 01. März 2014, 12:45:38
Zitat von: Caddy in 28. Februar 2014, 22:13:37


Vielleicht sollte man noch anfügen, dass zwischen: "Suchen,Finden, Haben wollen"(Sondler) und "Suchen,Finden, Wissen wollen" (Sondengänger)... Welten liegen.

Da ist wohl etwas dran ...
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Levante in 01. März 2014, 12:54:49
Test,

nur um zu schauen, ob der Beitrag von mir auch verschwindet.

Wäre dann der dritte auf Seite 9.  :frech:


Nur ein Schertz, die Zusammenhänge haben sich mir ja jetzt erschlossen.  :smoke:

Euch noch nen schönen Tag, geht wieder auf den Acker bei dem tollen Wetter.  :sondi:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 01. März 2014, 13:27:34
Zitat von: jansonde in 01. März 2014, 12:28:37
...

Bücher haben wir ja schon mal erfolgreich verbrannt in diesem Land...

Warum werden keine Detektoren verbrannt?

...

Bitte sachlich bleiben und keine Verschwörungstheorien am rechten Rand verwenden. :cop:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 01. März 2014, 13:39:02
Zitat von: insurgent in 01. März 2014, 13:27:34
Bitte sachlich bleiben und keine Verschwörungstheorien am rechten Rand verwenden. :cop:

Das hat doch nun nichts mit rechts oder links zu tun...

Ich wollte damit lediglich darauf anspielen das es nicht unbedingt angebracht ist sich vorbehaltlos der gerade pol. aufgezeigten Richtung vorbehaltlos anzuschließen.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: insurgent in 01. März 2014, 13:42:08
Zitat von: jansonde in 01. März 2014, 13:39:02
Das hat doch nun nichts mit rechts oder links zu tun...

Ich wollte damit lediglich darauf anspielen das es nicht unbedingt angebracht ist sich vorbehaltlos der gerade pol. aufgezeigten Richtung vorbehaltlos anzuschließen.

Derart politische Anspielungen und darausfolgene Diskussionen sind nicht sachdienlich und auch hier nicht erwünscht :cop:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 01. März 2014, 13:58:40
Alles was so im Leben auf uns zu kommt ist von politischen Hintergründen und Verpflechtungen durchdrungen.

Wie auch die gesamte Diskussion hier.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jason in 01. März 2014, 15:26:51
Der Begriff Politik und der Sondler:

Das Wort Politik bezeichnet sämtliche Institutionen, Prozesse, Praktiken und Inhalte, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen.

und

Es hat sich allgemein die Überzeugung durchgesetzt, dass Politik ,,die Gesamtheit aller Interaktionen definiert, die auf die autoritative verbindliche Verteilung von Werten (materielle wie Geld oder nicht-materielle wie Demokratie) abzielen"

Fazit: alles was wir tun ist Politik

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 01. März 2014, 15:58:19
Zitat von: jansonde in 01. März 2014, 12:28:37
Bücher haben wir ja schon mal erfolgreich verbrannt in diesem Land...

Warum werden keine Detektoren verbrannt?

:nono:

Aber von Jemanden, der mich als "Kapo" bezeichnet hatte, ist ja nichts anderes zu erwarten.



Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 01. März 2014, 17:37:00
Neee, den Kapo-Schuh hast Du dir angezogen.

Entweder kannst Du nicht richtig lesen oder es wird mal wieder was gebogen... beides ist bedenklich. :narr:

Zeig uns doch mal den Link :nono:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Jøran-Njål in 01. März 2014, 19:20:43
Zitat von: jansonde in 01. März 2014, 17:37:00
Neee, den Kapo-Schuh hast Du dir angezogen.

Dann schreib doch endlich mal, wen Du da als "Kapo" bezeichnet hast.
Aber in diesem Forum wirst Du als Feigling das sicherlich nicht machen.  :-D

Zitat von: jansonde in 01. März 2014, 17:37:00
Zeig uns doch mal den Link :nono:
Wenn ich es hier darf, gerne. Aber da Du diesen Link ja ebenfalls kennst, kannst Du es ja selber hier angeben.

Jøran-Njål
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Furchenhäschen in 01. März 2014, 19:23:51
 :gaehn:
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 01. März 2014, 19:26:16
@ Kai-Erik: Mit dem Jansonde ist jedes Gespräch sinnlos. Ignoriere ihn besser und zurück zum Thema.

Gruss Caddy
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 01. März 2014, 20:19:05
Zitat von: Caddy in 01. März 2014, 19:26:16
@ Kai-Erik: Mit dem Jansonde ist jedes Gespräch sinnlos. Ignoriere ihn besser und zurück zum Thema.

Gruss Caddy

Lieber Caddy, dafür das Gespräche sinnlos mit mir sein sollen...

zitierst Du mich ja recht oft :narr:
Zwar selten im passenden Zusammenhang, aber es scheint Dir wohl eine Herzenssache zu sein.

Wenn man nicht in der Lage ist ein konstruktives Statement mit einer eigenen Betrachtungsweise abzugeben ist das aber auch nicht hilfreich.
Das macht aber den kleinen Unterschied zw. Hetze und Argumentation aus.

@ Wiki Kai-Erik:
Wenn man schon so "starke" Behauptungen in die Welt setzt, wie ich hätte Dich als Kapo beschimpft...

dann sollte man das auch belegen können :narr:

Alles andere macht doch recht unglaubwürdig... :dumdidum:

Aber es geht ja hier nicht um einen gefrusteten Perun / Caddy und einen mit Falschaussagen hausierenden "Raubgräberterminator".

Das Thema ist doch wohl immer noch "Der Barbarenschatz in der Pfalz"
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Pfälzer in 01. März 2014, 20:21:20
@Jansonde

Solltest du nicht aufhören immer wieder Sätze in Richtung - RECHTS - von dir zu geben:

Dann wirst du kommentarlos gesperrt.

Deine Ampel steht auf GELB-ROT, tendenziell nach ROT.

Und es gibt darüber keine Diskussionen mit mir. Das ist mit einem Admin. bereits abgeklärt.

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Caddy in 01. März 2014, 20:35:20
Zitat von: Pfälzer in 01. März 2014, 20:21:20
@Jansonde

Solltest du nicht aufhören immer wieder Sätze in Richtung - RECHTS - von dir zu geben:

Dann wirst du kommentarlos gesperrt.

Deine Ampel steht auf GELB-ROT, tendenziell nach ROT.

Und es gibt darüber keine Diskussionen mit mir. Das ist mit einem Admin. bereits abgeklärt.



Ich würde das nicht so ernst sehen, er ist seit gut zwei Jahren als Schwätzer bekannt. Man nimmt ihn einfach nicht mehr für voll.
Was mich nur an ihm stört, er kämpft auch noch mit "schmutzigen Waffen" und droht mit Rechtsanwalt etc. . Ich hake da ab, mit dem bin ich durch.

Caddy

Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: jansonde in 01. März 2014, 20:46:36
Zitat von: Pfälzer in 01. März 2014, 20:21:20
@Jansonde

Solltest du nicht aufhören immer wieder Sätze in Richtung - RECHTS - von dir zu geben:

Dann wirst du kommentarlos gesperrt.

Deine Ampel steht auf GELB-ROT, tendenziell nach ROT.

Und es gibt darüber keine Diskussionen mit mir. Das ist mit einem Admin. bereits abgeklärt.



Ich hatte lediglich versucht an ein paar schmerzlich bekannten Beispielen Ausagen zu verdeutlichen.
Sicherlich bin ich auch in der Lage weitere Argumentationen ohne den Rückblick auf die Vergangenheit klar rüber zu bringen.
Im Übrigen war keines dieser Beispiele dazu gedacht jemandem hier auf die Füße zu treten.
Ich sehe das eher im Sinne des Brecht zugeschriebenen Zitates:

"Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu wiederholen"

...und mit Geschichte beschäftigen wir uns hier fast alle.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: Harigast in 01. März 2014, 20:51:45
Ich habe jetzt nicht die gesamte Diskusion hier verfolgt, aber wenn ich mir die letzte Seite ansehe denke ich, daß das Thema durch ist und hier dicht gemacht weden sollte.
Dann wird niemand ( :winke:) gesperrt und alle können sich beruhigen.
Titel: Re:Barbarenschatz in der Pfalz
Beitrag von: DonCordoba in 01. März 2014, 21:17:37
Zitat von: Harigast in 01. März 2014, 20:51:45
aber wenn ich mir die letzte Seite ansehe denke ich, daß das Thema durch ist und hier dicht gemacht weden sollte.

Du hast recht, alles ist gesagt...!

Micha