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Restauration / Handwerk / Methodik => Experimentelle Archäologie => Thema gestartet von: Steinkopf in 25. September 2016, 16:27:52

Titel: ungewollte Metallschmelze
Beitrag von: Steinkopf in 25. September 2016, 16:27:52
Hallo,

für meine Birkenpech-Herstellung habe ich mir einen neuen Topf vom Schrottplatz geholt:
Schnellkochtopf - wohl mit 'Sandwichboden'.

Die Teer/Pechgewinnung lief auch ganz gut.
Zu meiner Überraschung lag ein geschmolzener Metallklumpen in der Asche.
Ein Teil des Bodens (Sandwichboden) war der Hitze des Lagerfeuers wohl nicht gewachsen.
Welche Metalle lassen sich schon im Holzfeuer schmelzen?
Es war zunächst silbrig und wenig angelaufen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG

Jan
Titel: Re:ungewollte Metallschmelze
Beitrag von: Daniel in 25. September 2016, 19:24:29
Hatte der Topf einen Alu Boden?
Titel: Re:ungewollte Metallschmelze
Beitrag von: mike 81 in 25. September 2016, 19:49:24
Ich denke auch, dass es sich um Aluminium handelt.
Schmelzpunkt von Aluminium liegt bei ca. 660 grad.
Holzfeuer können um die 850 grad entwickeln.

Gruss Mike
Titel: Re:ungewollte Metallschmelze
Beitrag von: Marienbad in 25. September 2016, 22:14:41
ganz sicher war es Aluminium, habe gleiche Erlebnisse erlebt.  :-D
Titel: Re:ungewollte Metallschmelze
Beitrag von: Marienbad in 25. September 2016, 22:18:08
Zitat von: mike 81 in 25. September 2016, 19:49:24
Ich denke auch, dass es sich um Aluminium handelt.
Schmelzpunkt von Aluminium liegt bei ca. 660 grad.
Holzfeuer können um die 850 grad entwickeln.

Gruss Mike


richtig, so ist es.  :super:
Titel: Re:ungewollte Metallschmelze
Beitrag von: Steinkopf in 25. September 2016, 22:57:27
Vielen Dank Daniel, Mike und Manfred für Eure Antworten.

So kann ich die Schmelze auch sachgerecht entsorgen, wenn ich wieder zum Schrotthändler gehe.

Töpfe mir den dicken, Wärme leitenden Böden sind dann wohl nicht so fürs offene Feuer geeignet.

Merci 

Jan