moin Leute,
nun möchte ich ein weiteren Langzeitversuch beginnen und einen Kernstein über eine längere Zeit benutzen.
Hierbei werde ich nur auf Schiebemühlen "Einschlagen" :zwinker:
Das Nacharbeiten von den Unterliegern und Oberliegern ist ja bekanntlich eine sehr wichtige Arbeit für einen effektiven Gebrauch
der Mahlsteine. Diese "Pflege" ist unumgänglich und daher wird für die Wartungsarbeit ein wichtiger und immer wieder verwendeter
Schlagstein gebraucht.
Da bei dieser gleichen Arbeit an modernen Mühlsteinen ein Stahlhammer, Bickhammer genannt, gebraucht wurde, werde ich im
Folgenden nicht von Schlagen oder Picken sondern Bicken schreiben.
Die Bicke = Stahlhammer modern oder Bickstein vorzeitlich.
Mit den folgenden Fotos zeige ich einen Flintkernstein an dem ich fast alle seitlich vorhandenen scharfen Kanten abgearbeitet habe.
Ihr werdet sicher eine extra stehengelassene Stelle mit den scharfen Kanten erkennen.
Bisher habe ich mit dem Kernstein (Bickstein) :zwinker: nur einmal den gezeigten Oberlieger nachgeschärft, so das dieser wieder "Griff" bekommt.
:winke: Manfred
gestern bin ich angefangen die Mahlwanne mit dem Kernschlagstein aufzurauen, es hatte 2,5 Std. gedauert.
Beim streifenden Schlagen sollte der Mahstein hochkant liegen, es lässt sich so kräftesparender Arbeiten.
Die Schläge werden quer zur Mahlrichtung eingearbeitet, so ist der Erfolg beim Reiben größer. An einigen Fragmenten von
Unterliegern von den Feldbegehungen konnte ich genau diese quer geschlagenen Spuren sehen. Dieses sind dann Beweise
von den "Wartungsarbeiten" an den Mahlwannen.
Hier schon mal einige Fotos, es geht anschließend weiter.
hier sind die schon nachgeschärften Flächen (sind heller) schön zu erkennen, auch der Abfall von der Bickarbeit.
hier der sich immer weiter ab arbeitende Flint Bickstein :winke:
Schöne, eindrucksvolle Bilder Manfred :super:
Danke für`s zeigen :winke: