Hallo zusammen,
mit diesem Fund komme ich nicht weiter. Gemacht wurde er im nördlichen Niederösterreich auf einem Acker, der Funde von Steinzeit, Bronzezeit, Germanen und Mittelalter bereit hält (Neuzeit auch).
Anhand der unregelmäßigen Fertigung glaube ich an etwas Älteres, allerdings erschließt sich mit die Funktion nicht ganz. Das Ding hat keine Tülle, Größe ist am Foto ersichtlich. Ich glaube jedenfalls nicht an ein Maschinen-Bruchstück, dafür ist es viel zu archaisch und unregelmäßig gefertigt.... dachte schon an einen Aalstecher, aber dafür fehlen die Widerhaken...
Vielleicht fällt Euch etwas dazu ein...
Danke und liebe Grüße,
Crapi
Moin Crapi,
dachte spontan an eine dreizackige, vergammelte Heugabel aber dafür fehlt ja die Tülle und die Zinken sind dick.
Für einen Aalstecher, finde ich sie auch zu massiv.
Grabegabel ?
Leider auch keine Ahnung. :nixweiss:
Gruß
Gabi
Hallo Gabi,
danke für Deine Vermutung, daran hab ich auch schon gedacht, aber ohne Tülle wahrscheinlich nicht... und außerdem ist das Ding relativ klein und plump... ok, zum Graben nur mit der Hand ohne drauf zu steigen ging das schon, aber irgendwie glaub ich nicht recht daran...
Würd mir echt taugen, wenn sich dieses Rätsel lösen ließe...
liebe Grüße,
Crapi :winke:
Hallo,
der erste Eindruck als ich das Bild gesehen habe, war der eines Dreizacks eines Gladiators.
Vielleicht könnte das ja passen....sieht mir ganz danach aus, weil die äußeren Zacken so nach außen stehen.
Gruß Vasa
das wär ja ein Ding....
gibt es Fotos von solchen Gladiator-Dreizacks?
Danke und lg,
Crapi
https://www.miocasa.de/bronzefiguren/fantasy/gnom-mit-dreizack.php
Gruß cyper :smoke:
Servus Eva,
ich denke über diesen Teil dass er rund 200 Jahre altes Bauerngerät ist - brav, aber nicht besonders geschmiedet, die "Zacken" ungleichförmig weil egal weil sie in Holz eingeschlagen waren, um dem Zapfen halt zu geben. Eventuell von einem Nachläufer eines Wagens zur Holzernte (was 90% der bäuerlichen Arbeit da oben), wo der Zapfen in einen Drehkranz eingreift, sowas.
Du musst den Zapfen denken um die Funktion zu finden, nicht die bemitleidenswerten Zacken - denk ich mir.
Liebe Grüße! Clemens
Hallo Clemens,
das ist ein guter Ansatz, auch wenn das Ding von einem Acker stammt, auf dem ich eine Menge Römerzeugs gefunden habe und da natürlich Hoffnung aufkeimte, es könne etwas Älteres sein.
lg,
Crapi
Servus Leute,
ich könnte mir sogar vorstellen, dass es vorteilhaft war die Zacken für ein Einschlagen in Holz abgestuft zu machen. Die mittlere Spitze zentriert und gibt schon halt bevor man mehr Kraft aufwenden muss um den 2. und dann final den 3. einzuschlagen. Nur mal so fantasiert.
Liebe Grüße Daniel