Servus, :winke:
wer kann damit etwas anfangen?
Zum Größenvergleich erstmal der Spaten. Habs heute nicht mitgenommen, da mein Eimer schon voll war.
Aber ca. 30cm-40cm in den Ausmaßen. Auf einer Seite spitz, auf der anderen flach.
Das Ding ist massiv. Bei einer Tülle hätte ich ja an Pickel gedacht, aber so :nixweiss:
Wiegt bestimmt 3kg oder mehr.
Stammt von der Feuchtwiese, auf der ich meine letzten römischen Münzen gefunden habe.
Gruß Mike
Ein Steckamboss.
Mitnehmen!!11 :staun:
Servus!
Ja, das ist einer!
Holen!
Grüße Troy
:staun: Steckamboss :staun:
:ildf:
Natürlich wird der geholt.
Meint ihr, der könnte ins römische Fundspektrum passen :staun:
http://www.antike-tischkultur.de/werkzeugamboss.html
Gruß Mike
... oder keltisch...
nach unten scrollen. Gleicht sich ziemlich.
https://www.megalith-pyramiden.de/AB-010-A-Datierung.html
Gruß Mike
:smoke:
Sehr seriöse Seite
Zitat von: sauhund in 27. November 2020, 19:35:04
:smoke:
Sehr seriöse Seite
Es ging mir nur um den Vergleich des Bildes. Über Google Bilder gefunden.
Den Text habe ich nur überflogen und halte ihn auch nicht gerade für seriös.
Gruß Mike
Sooo, nun ist das Teil Zuhause.
Entschuldigt die nicht ganz optimalen Bilder, aber das grobe ist zu erkennen. :friede:
Lagert im destilierten Wasser.
Kopf: 32cm Länge, Höhe: insgesamt ca. 27cm
Stiel vierkantig, verjüngt sich nach unten ca. 3cm x 3cm, oben ca. 5cm x 5cm
Gewicht: ca. 4kg
Wagt jemand eine zeitliche Ansprache?
Gruß Mike
Ich glaube, sowas ist nur aus dem Kontext heraus halbwegs seriös zu datieren. Die Form ist sicherlich über mindestens 2000 Jahre halbwegs kontinuierlich geblieben.
Aus dem eher zierlichen Aufbau und dem fehlenden Bund am Fuß heraus würde ich das Stück als eher alt betrachten. :friede:
Zitat von: Ölfinger in 30. November 2020, 21:12:02
Ich glaube, sowas ist nur aus dem Kontext heraus halbwegs seriös zu datieren. Die Form ist sicherlich über mindestens 2000 Jahre halbwegs kontinuierlich geblieben.
Aus dem eher zierlichen Aufbau und dem fehlenden Bund am Fuß heraus würde ich das Stück als eher alt betrachten. :friede:
Dankeschön für deine Einschätzung.
Bin gespannt, was mein Archäologe dazu meint. Habe ihm auch die Bilder geschickt.
Ich berichte euch dann.
Gruß Mike
Moin,
da Du dort römische Münzen gefunden hast, kann es ein römischer "Reise-Steckamboss" sein.
Die wurden in einen Hartholzklotz geschlagen.
Ich such mal in meinem Archiv, ich meine ich habe da etwas.
Gruß
Jürgen
Zitat von: StoneMan in 01. Dezember 2020, 00:24:56
Moin,
da Du dort römische Münzen gefunden hast, kann es ein römischer "Reise-Steckamboss" sein.
Die wurden in einen Hartholzklotz geschlagen.
Ich such mal in meinem Archiv, ich meine ich habe da etwas.
Gruß
Jürgen
Bin gespannt.
Dankeschön für´s suchen :Danke2:
Gruß Mike
Moin,
Zitat:
"Deutlich leichter waren die römischen Steckambosse (Abb. 21, c).
Wie der Name bereits andeutet, besaßen sie einen langen Stift, der sich in einen Holzblock schlagen ließ.
Ein Absatz oder Widerlager, das allerdings oft nicht mehr erhalten ist, bewahrte den Amboss vor dem Einsinken in den Untergrund."
Zitat Ende
Quelle: Metallwerkzeuge - Spuren des römischen Handwerks in den Nordwestprovinzen, Julia L Becker (https://www.academia.edu/34376709/Metallwerkzeuge_Spuren_des_r%C3%B6mischen_Handwerks_in_den_Nordwestprovinzen)
Eine weitere Arbeit habe ich leider nicht gefunden, :kopfkratz: in der wurde der ~ "Reise-Steckamboss" (so o. ä.) erwähnt.
Aber ob Dein 4 kg-Teil dazugehört... :nixweiss:
Gruß
Jürgen
Danke Jürgen.
Der dort gezeichnete hat schon Ähnlichkeit.
Stutzig macht mich aber, daß meiner eher keine Spitze zum Einschlagen aufweist. :nixweiss:
Antwort meines Archäologen:
könnte durchaus römisch sein. Kann es aber nicht mit Sicherheit anhand der Bilder beurteilen.
Komisch ist der Fundort. Feuchtwiese nahe einer Quelle. Dort versenkt?
Vielleicht kommen noch Funde, um einen Zusammenhang herzustellen neben den Münzen.
Gruß Mike
Moin Mike,
Spitze kann beschädigt sein, Fundort muss nicht über die Zeiten Verlust-/ Lagerort sein :nixweiss:
Gruß
Jürgen
Zitat von: mike 81 in 01. Dezember 2020, 16:45:47
Komisch ist der Fundort. Feuchtwiese nahe einer Quelle. Dort versenkt?
Vielleicht kommen noch Funde, um einen Zusammenhang herzustellen neben den Münzen.
Ja-ja, die Archäologen und der heilige Fundzusammenhang :dumdidum:
Ich sehe das so wie StoneMan.
Es gibt auch den solitären Einzelfund, z.B. durch Verlust oder durch Erdumlagerung.
Gruß :winke:
Zitat von: stratocaster in 01. Dezember 2020, 17:00:09
Ja-ja, die Archäologen und der heilige Fundzusammenhang :dumdidum:
Ich sehe das so wie StoneMan.
Es gibt auch den solitären Einzelfund, z.B. durch Verlust oder durch Erdumlagerung.
Gruß :winke:
Gerade in Feuchtgebieten wurde oftmals aufgefüllt.
Cyper
Morgen, :winke:
guter Tipp mit dem Auffüllen / verlagerter Erde.
Mal sehen, ob noch was spezifisches dazukommt.
Gruß Mike