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Sondenfunde => Eisenfunde => Thema gestartet von: Bernwart in 28. September 2003, 21:49:39

Titel: Kleines Hufeisen
Beitrag von: Bernwart in 28. September 2003, 21:49:39
Hallo,

habe dieses kleine Hufeisen auf einem Feld bei Bayreuth/Oberfranken gefunden. Stark korrodiert. Drei Nagellöcher sind noch erkennbar (s. Markierungen).

Die Höhe und Breite beträgt jeweils nur 7 cm. Kann das von einem Esel oder Maultier stammen? Kann jemand was über das Alter sagen ?

Vorab besten Dank!  

Gruß,
Bernwart

Titel:
Beitrag von: Daniel in 28. September 2003, 22:03:44
Hab ein ähnliches.
Meines ist 8cm hoch.
Vermute,daß es ein Absatzeisen von einem Stiefel ist.

Gruß Daniel:hallo:
Titel:
Beitrag von: grindling in 29. September 2003, 17:31:38
Daniel vermutet richtig.
Diese Mistdinger tauchen auch immer wieder auf..:wuetend3:
Titel:
Beitrag von: Bernwart in 11. Oktober 2003, 19:32:00
Danke Leute,

auch wenn ich ein Eselshufeisen cooler gefunden hätte...


Gruß,
Bernwart
Titel:
Beitrag von: spürsauf in 04. November 2003, 10:15:35
Hi, ja die Stiefeleisen findet man oft. Ich nehm sie immer mit, man kann ja nie wissen. Eins hab ich, das ist hinten ganz abgelaufen... muss wohl einem "fahrenden" Händler gehört haben.:lol:
Titel:
Beitrag von: Spuernase in 05. Januar 2004, 10:58:32
Habs auch schon bei Heimdall geschriebn, dass mir da ne neue Idee zu den kleinen Hufeisen gekommen ist, zumindest vielleicht für die Dinger ohne Nagellöcher!
Zitat:

Zu dem anderen kleinen habe ich letztens in einem Film gesehen, wie sich eine Frau auf einem Holz-Herd genau so ein "Hufeisen" warm machte und es sich anschließend in die Haare steckte! Bzw. sie wickelte ihre Haarpracht drumrum um es in Locken zu zwingen!
Dabei frage ich mich nun, da schon öfter so kleine Hufeisen gefunden wurden, die dann in der Regel als Esel-Eisen bestimmt werden, ob es sich nicht wirklich teilweise um Haarwickler (Haar-Ondulierer) handelt?
Hat vielleicht jemand ne Abbildung von so einem antiken Lockenwickler?

Was meint ihr dazu???

Grüßlis
Titel:
Beitrag von: Daniel in 05. Januar 2004, 11:13:18
Diese Lockenwickelart kenne ich noch nicht.:lol:
Meine Oma hatte,als ich noch ein kleines Kind war(Ende der 60er Jahre.),eine Art Rundzange aus Eisen von früher,die dann auf dem Herd erwärmt wurde.
Anschließend kam daß in die Haare,zusammenkneifen und das ganze drehen und auskühlen lassen.:icon_eek:
Da wurde mir dann schon in jungen Jahren bewußt,daß Frauen pervers sein können.:lol:
Von dem her,würde es mich aber auch nicht wundern,wenn sie sich zur Not als Stiefeleisen in die Haare gewickelt haben.:-D

Gruß Daniel:hallo:
Titel:
Beitrag von: Spuernase in 05. Januar 2004, 17:39:48
:-D:-D
War wirklich ernst gemeint!
Die hat ja das Eisen auf der einen Seite festgehalten, auf der anderen Seite die Haare drumrum gewickelt! Ist natürlich sehr mühsam und die Stückzahl, die man halten kann, ist dann wohl auch arg begrenzt!
Nichts desto trotz könnte ich mir aber vorstellen, das arme Leute so verfahren haben und dann auch die "Lockenwickler-hufeisen" auf dem Feld irgendwann auftauchen!

Grüßlis Nase
:wink3: