Sucherforum

Sondenfunde => Eisenfunde => Thema gestartet von: Jotonius in 03. Juni 2002, 00:17:45

Titel: Kanonenkugel
Beitrag von: Jotonius in 03. Juni 2002, 00:17:45
Vermutlich 12-Pfünder (mindestens 11 Pfünder) aus dem 30-jährigen:

Titel:
Beitrag von: Jotonius in 03. Juni 2002, 00:18:18
...und nach einem kurzen Boxenstop beim Jojo: :wink3:

Titel:
Beitrag von: Spuernase in 04. Juni 2002, 13:55:16
Das ist ja mal ein geiles Teil!" RESPÄÄÄÄKT! :irre:

KAnn man bestimmt auch als Grundblei verwenden :-D
Titel:
Beitrag von: Fridel in 25. Oktober 2002, 20:37:24
Das ist ja ein schönes Stück. So ein Glück möcht ich auch mal haben. Wo findet man sowas?

Weiß jemand über welche Distanzen solche Kanonenkugeln flogen (im 30jährigen, zur Napoleonzeit usw.), man benutzte diese Distanzen in der Militärsprache ja auch als Entfernungsangabe (...einen Kanonenschuß weit entfernt...)

Fridel
Titel:
Beitrag von: Jotonius in 25. Oktober 2002, 23:24:27
Kanonenkugeln findest Du am ehesten auf alten Schlachtfeldern, wo sie abgeschossen wurden.
Diese lag 30m neben dem abgestellten Auto.

Wie weit die fliegen können, weiß ich nicht, würde mich aber auch interessieren.
Titel:
Beitrag von: Jojo in 27. Oktober 2002, 21:10:02
Hi,

je nach Pulverladung lag die praktische Reichweite für Zwölfpfünder bei ca. 900m (durch Bogenschuß bis 1800m), für Achtpfünder 800m (im Bogenschuß 1500m), für Vierpfünder 600m (im Bogenschuß1200m), Haubitzen mit Sprenggranaten ca. 600m.
Bei festem Boden konnte man beim Kern- bzw. Visierschuß (also nicht im hohen Bogen) die Schußweite durch Abprallen vom Boden vergrößern. So konnten bis zu sieben Aufschläge die Reichweite um etwa 50 bis 70 Prozent verlängern (erreichbar waren so bis zu ca. 1800m).
Alle Angaben beziehen sich auf die Zeit der Revolutionskriege (um 1800 herum).

Gruß,

Jojo:jumpg: