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Sondenfunde => Eisenfunde => Thema gestartet von: dappeler in 02. Mai 2002, 23:21:26

Titel: Hufeisenfragment?
Beitrag von: dappeler in 02. Mai 2002, 23:21:26
Wer bestätigt mir anhand des Bildes ein Hufeisenfragment?
Bringt das auch Glück oder muß da noch mehr Masse vorhanden sein?:narr:
Titel: Hier !
Beitrag von: Tomcat in 02. Mai 2002, 23:27:29
...von Tomcat , der allerdings zu 60 % ein Ochseneisen erkennt !

Grüßles
Tct
Titel:
Beitrag von: dappeler in 02. Mai 2002, 23:36:40
Es wurden nicht nur Pferdehufe sondern auch dies von Ochsen beschlagen??
Titel:
Beitrag von: Tomcat in 02. Mai 2002, 23:39:50
Yep !
aber für nen  paarhufer [bzw paarzeher? (ohoh , ich sollt mal wieder inn stall gehen)] musste das eisen zweigeteilt sein !
wurde dann mit nägeln und einer lasche an der front befestigt !

vgugf
Tct
Titel:
Beitrag von: Spuernase in 03. Mai 2002, 08:21:51
So siehts heile aus:
Titel:
Beitrag von: dappeler in 03. Mai 2002, 23:57:30
Der Fundort (Acker) muss demnach schon eine Weile lang bearbeitet worden sein, bei einer 2. Suche habe ich noch eine abgebrochene Spitze einer Egge entdeckt.
Titel: Hufeisenfragment?
Beitrag von: urs-imhof in 23. Oktober 2002, 14:55:11
Lieber dappeler,
Es handelt sich wirklich, wie Spürnase feststellt, um ein Klaueneisen eines Rindes (Kuh, Ochs oder Rindli). Beim Arbeitseinsatz einer Kuh oder eines Ochsen war die Klauenabnutzung eben grösser als wenn das Tier nur im Stall steht. Auch Rinder, die z.B. von der Innerschweiz über die Alpen auf den Markt nach Mailand getreiben wurden, benötigten einen Klauenschutz. Es genügte ein Klaueneisen auf der äusseren Klaue.
Wenn Du Dein Eisen noch besser reinigst, kommen am Aussenrand (dem stärker gekrümmten) insgesamt 5-7 Nagellöcher zum Vorschein.
Klaueneisen aus der Zeit vor 1250 weisen wie die Hufeisen am Aussenrand einen Wellenrand auf.