Hallo,
der Nagel war zuvor im Feuer.
Warum ist der Nagel so seltsam grün?
Warum hat der Nagel die Struktur ?
Danke für mögliche Antworten
Gruß
Marie
Grünliche Färbung: eventuell eine Legierung die Kupfer o.ä. beinhaltet???
Ich würde sagen es ist ein Hufeisennagel.
danke für die Antwort ......
Könnte das Grüne auch von einem extrem saueren Boden kommen?
Ähnlich dem Eisenteil dem ich Salzsäure aufgetreufelt hatte. Die Flüssigkeit wurde grün...
Gruß Maria :friede:
DIe Struktur ergibt sich weil früher der Stahl mehrfach gefaltet und ggf kombiniert wurde um die gewünschte Stahlqualität zu erzeugen.
Und das mit der Säüre hättest du uns ja uach früher sagen können :winke:
Hallo Schlumpfstampfer,
an dem Nagel habe ich keine Salzsäure benutzt ...das war ein anderes Metallteil.
Säure im Boden war ein Gedanke
Gruß Marie
Hallo Maria,
Eisenvitriol wird das Salz Eisensulfat auch genannt. Ea ist grün. Sulfat entsteht zusammen mit Schwefelsäure.
Ich denke das dein alter handgeschmiedeter Nagel mit Schwefelsäure zusammen gekommen ist. Wie, wo, wann auch immer.
Eisenvitriol (http://de.wikipedia.org/wiki/Eisen(II)-sulfat)
Gruß
Michael
Hallo Michael,
super ...danke für deine Antwort.
Dem Eisenvitrol gehe ich auf den Grund....
Jetzt habe ich zwei von den "Nägeln" :cool1:
Gruß Maria
Hallo,
da hätte ich noch eine Frage.
Entsteht Eisenvitrol nur dann wenn Eisen mit Salzsäure in Verbindung kommt ...also aufträufeln
oder aber auch durch Humussäure wenn das Eisen lange genug im Boden lag?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
Hallo,
Eisenvitrol ..hmmm ...anderer Gedanke ....aber bitte seid gnädig mit einem Nixwiss :friede:
Bestimmte Ackerflächen sind sauer ... das ist gut an dem Geröll zu erkennen das mit dabei liegt. In einer dieser Fläche habe ich grünliche Schlacke gefunden
schaffeld_eisenstein 071 ....lässt sich von einem Magneten sehr gut anziehen
Und mir liegen Eisenstücke vor die grünlich "bluten" eisen 017.JPG
Ich lese das bei Magnetitverwitterung grüner Rost (green rust) entsteht.
Wenn Schlacke und Eisenteil Magnetit enthalten würden.....
wäre das eine mögliche Alternative zu Eisenvitrol?
Oder hat dieser grüne Rost nichts mit all dem zu tun?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
Hallo Maria,
hab deine Fragen erst heute gesehen. Sorry.
Also: Auf Eisenvitriol bin ich gekommen weil die Salze (Eisen+Schwefelsäure) grün sind.
Da ich eine Legierung Eisen/Kupfer bei so einem "Trumm"gänzlich ausschließe hatte ich überlegt was denn da grün sein könnte.
Wenn du schreibst das du Eisen mit Salzsäure beträufelt hast und das grün wurde so hat sich da ein Eisenchlorid gebildet ist auch grün. Wenn es auskristallisiert ist dunkle, hexagonale, in der Aufsicht grüne, in der Durchsicht rote Blättchen.
Das Eisenchlorid ist aber leicht wasserelöslich. Das Vitriol ist nicht so wasserlöslich. Daher bin ich eher von Vitriol ausgegeangen.
Schwefelsäure ist nun nicht unbedingt eine Säure die natürlich vorkommt. (Ist die Säure in Autobatterien) Einzig der sogenannte saure Regen entsteht aus dem Schwefel der aus den Schornsteinen im Rauch enthalten ist. In hohen Luftschichten entseht da Schwefelsäure und regnet dann zu Boden. Die ist nicht sehr konzentriert und es würde wohl lange dauern den Nagel anzuknabbern.
Aber so wie er aussieht hatte er Zeit.
Dein Bild auf dem du mit einer Nadel Eisenfäden aufspleisst ist typisch für ein altes geschmiedetes Eisen.
Die Frage zum Magnetit kann ich dir leider nicht beantworten. Aber wenn es "blutet" müsste es ein durch Wasser angelöstes Salz sein.
Nun zur Humussäure. Humussäure gibt es so nicht wie Salzsäure oder Schwefelsäure. Humussäure oder Huminsäure ist ein Gemisch vieler verschiedenen Säuren (von der chemischen Formel her gesehen) Was sie gemeinsam haben ist das sie viele COOH-Gruppen in der Formel haben und da gehören sie in die Familie der Carbonsäuren (z.B. Buttersäure), da auch aus Pflanzen und Tierresten mit Hilfe von Bakterien entstanden. Hier sollte Eisen keine Verbindung eingehen. Sie sind zu schwach, sauer, aber schwach.
Mein erstes Bauchgefühl beim Anblick der Nägel war übrigens Schienennägel im weitesten Sinn. Bevor Schienen geschraubt wurden benutzte man so Nägel immer abwechseln links und rechts einer Schiene um sie zu fixieren. Für ne richtige Eisenbahn scheinen mir deine Nägel zu klein. Aber vielleicht für eine Lohrenbahn. Also Bergwerk oder Tontransport, oder Torftransport. Hier wurden Loren eingesetzt.
Aber wie gesagt Bauchgefühl und ich weiß nicht wo solche "Schienennägel" sonst noch genutzt werden.
Grüße vom
Michael
der es toll findet wie du dich immer richtig tief in alles reinkniest.
Es ist ein erfrischendes <WARUM?> das auf eine Antwort kommt, auf die wieder ein <WARUM?> folgt. Bewahr dir diese Neugier und gib sie auch weiter. Wirklich wissbegierige <WARUM?> hört man heutzutage leider selten.
Hallo Michael,
danke für deine informative Antwort .... ich werde deine Worte in Ruhe verinnerlichen.
Und herzlichen Dank für deine letzten Sätze .... ab und zu fehlt mir der Mut offen die Dinge zu hinterfragen.
LG
Maria
gut das du die Lore ansprichst....
....dieser Nagel kommt er dem "Lorenagel" nahe?
Hallo Maria,
ich glabe nicht das das ein "Schienennagel" ist. Er ist zu flach. Den würde ich eher in die Ecke Maueranker/Mauerhaken packen.
Ich hab mich nach Schienennagel wunggegoogelt abr das was ich gesucht habe nicht wirklich gefunden. Vielleicht heißen die nicht wirklich Schienennagel. Ein Bild hab ich gefunden. Hier geht es aber um Modelleisenbahn, aber weil die ja immer versuchen der Wirklichkeit nahe zu kommen setz ich den link hier rein. Schienennagel (http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.us-train-store.de/images/product_images/thumbnail_images/1565_0.jpg&imgrefurl=http://www.us-train-store.de/product_info.php/info/p1557_Weinert-HO-Weichenlaterne-direkt-ansteuerbar.html&usg=__rYuQven7JVMCGHGW1SPX1CQ3agw=&h=150&w=141&sz=9&hl=de&start=21&um=1&tbnid=A2YGko6XZIfu5M:&tbnh=96&tbnw=90&prev=/images%3Fq%3Dschienennagel%26ndsp%3D20%26hl%3Dde%26rls%3DSUNA,SUNA:2006-05,SUNA:de%26sa%3DN%26start%3D20%26um%3D1) Ein wenig runterscrollen. Das Beispiel ist auch noch von einer US -Eisenbahn. Aber ich finde nichts Besseres.
Gruß
Michael
Hallo Michael,
danke für deine Mühe und die Zeit die du für mich geopferst hast.
Ja ich weis das man sich den Hintern wund googeln kann .... ich hatte auch nichts über einen solchen Nagel gefunden. Dieser "Lorenagel" ...ihn würde ich nicht als besonders alt bezeichnen ...
Ich habe mich ins Rostverhalten von Eisen eingelesen. Ich habe die Eisenteile die ich vorliegen habe mit allen mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten "zerlegt" und Merkmale gesucht. Da gibt es so manche....
Die Suche nach einer Beschreibung für dieses Rostverhalten das auf dem anstehenden Bild zu sehen ist ..... ist gescheitert
Der Rost auf diesem Eisenteil hinterlässt keine Löcher. Unter der Rostfläche finde ich "Wurmspuren".
Keine Löcher sondern Beulen.
Was könnte das für ein Rohstoff sein der Metall so vewittern lässt?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
Hallo Maria,
den Nagel Bild: Nagel186 halte ich auch nicht für so alt. Wobei alt natürlich Ansichtssache ist. Auf jeden Fall nicht so alt wie Nagel: Bild sutte04.
Die Frage der "Wurmspuren" hab ich so noch nicht gesehen. Weil ich so genau nicht hingeschaut habe wie du. :staun: Sowas ist mir einfach noch nicht aufgefallen. Ich kenne nur Rostbeulen. Im Fundzustand enthalten sie meistens Wasser. Wenn getrocknet enthalten sie Luft und platzen ab und hinterlassen einen Krater. Mehr oder minder tief.
Hast du so ein "Würmchen" mal versucht aufzumachen? Ist es nur eine Sonderform Beule?
Oder ist es ein Stück Eisen das angerostet ist an das Teil? Müsste sich dann abbrechen lassen. Also so wie ein Stückchen Draht das bei dem Eisen lag und sich durch rosten mit diesem verbunden hat?
:friede: Ich fabuliere und hab keine Ahnung!!
:irre: Michael
Hallo Michael,
der Wurm lässt sich nicht lösen. Er ist "angewachsen".
Und ich jetzt wieder ..Achtung...
Magnetit ist hier im Boden der zenrale Punkt.
Ich habe gelesen das bei Magnetitverwitterung bei den gegebenen Umständen Wüstit entstehen kann.
Nun bin ich Laie und kann das nicht bestimmen
Im Mineralatlas habe ich ein Bild von Wüstit gesehen augenscheinlich ähnlich ........
Das Bild ist von einem Meteorit
xxxxx/lexikon/index.php/ImageFlow?mineralid=4103&rockid=&fossilid=&lokationid=&agestart=&ageend=&anzview=50&nofixed=
Mir geht es hier nur um den Wüstit!
Wäre das eine Möglichkeit?
Gruß Maria
Hallo Maria,
ich glaube jetzt müssen wir anfangen zu sortieren.
Wenn mich meine vor über 30 Jahren gelernten Formeln jetzt nicht im Stich lassen.
Chemisch gesehen:
Rost= Fe2O
Magnetit= Fe3O4 genauer ein Gemisch aus Eisen II und Eisen III oxyd FeII(FeIII)2O4
Wüstit= Fe2O +O2
Magnetit zerfällt in Wüstit 2FeII(FeIII)2O4 <<-->> 6 Fe2O +O2 und umgekehrt
Das ganze aber nur unter Extrembedingungen. Im Erdmantel und auch in Kometen.
Nie beim einfachen rosten von Eisen.
Rost wird vom Magneten angezogen
Magnetit ist ein Magnet und zieht Rost oder Eisen an.
Ob Wüstit selber anzieht oder angezogen wird weiß ich nicht.
Problem ist Eisen kann magnetisch werden durch ausrichten im Magnetfeld. Wenn man einen Eisenstab in einem ca 45 ° Winkel zum Boden hin hält und mit dem Hammer hinten drauf haut (mehrmals) richten sich Eisenatome aus und er wird magnetisch.
Wenn man einen Permanentmagneten einige Zeit an Eisen hält richten sich auch die Atome aus und es wird magnetisch. Nimm einen Schraubenzieher und lass ihn von einem Magneten anziehen. Nach kurzer Zeit kannst du mit dem Schraubenzieher (ohne anhängendem Magneten) Schräubchen aufheben.
So hast du ein Problem mit deinem Schaffeld Eisenstein. Ist er magnetisch, weil Magnetit?
Wird er vom Magneten angezogen weil Eisen drin? Zieht er Eisen an weil er aus Magnetit, oder da schlackeartig, ist das Eisen darin ausgerichtet (Schlacke= heiß geworden) und er zieht deshalb Eisen und natürlich einen Magneten (wer wen) an? :kopfkratz: :staun: :irre:
So kommen wir nicht weiter.
Puhhhh
Grüße vom
schweißvonderstirnabwischenden
Michael
Hallo Michael,
danke für deine wortreiche Erklärung. Ja ich sehe ein so kommen wir nicht weiter.
*lach dann halte ich mich mit meinen Fragen zu dem noch anstehenden Eisenteil zurück bis ich weiter Fakten zusammen getragen habe.
Der Austausch mir dir hat mir viele gedankliche Verknüpfungen vorgegeben denen ich nach gehen kann.
Somit war kein Wort für mich umsonst :-)
Gruß Maria
Hallo,
auf der Seite:
http://www-user.tu-chemnitz.de/~fna/14adamstaron.pdf
Dipl.-Min. KERSTIN ADAM-STARON (Freiberg)
Vom Probierwesen
auf Seite 7 ist ein Bild zu sehen unter dem steht ...Zitat:
Metallisches Blei (schwarz) wandelt
sich durch das stark oxidierende Milieu in Bleioxid umDazu fällt mir ein Metallstück ein
enge_weg 002.jpg Es läuft recht schnell schwarz an ...die silbrige Fläche etwas langsamer
Augenscheinlich eine Legierung.
Der Rost auf und um die silbrige Fläche ist gelb.
Liegt es im Bereich der Möglichkeit das dieser gelbe Rost die Folge von einer Legierung mit Blei ist?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
Ich halte Deine "Wurmspuren" für Schmelzreste.
Ergo wird es auf der "Wiese" vielleicht mal heftiger gebrannt haben.
Hallo Juppo,
danke für deine Antwort .... Feuer ...hmmm wäre möglich .....
Der wurmigeTeil ist nur auf eine Fläche begrenzt.
Bild dorfwiese_stempel_ 013_e.JPG zeigt im Anschliff unterschiedliche Flächen .....
Meine Vermutung war das es sich um ein Schmiedeverfahren mit unterschiedlichen Metallen handelt
da die erhobene Schicht ein anderes Rostverhaten zeigt.
Gruß Maria
...oder ein Roheisen aus einem Rennofen. Das hatte dann herstellungsbedingt unterschiedliche Kohlenstoffanteile im Eisen.
Mit Geduld lässt sich doch so manches einkreisen.... :glotz:
Gruß Maria :winke:
einkreisen ....ein gutes Stichwort
...und wenn das nicht ein Zufall der besonderen Art ist!
Der Ring liegt in dem Kistchen mit den Fragezeichen ...bei ihm habe ich nach einem "Verschluß" gesucht ...und beim drehen und wenden .... hat es blink gemacht :idee:
Auf Bild schaffeld 169.jpg erste Reihe ...das lange Ding ....
von der Machart gleicht es augenscheinlich
dem Ring und irgendwie dem Nagel von oben. Am Ring blitzen noch silbrige Stellen während der Rest schwarz ist.
Und tatsächlich
den Ring an dem langen Teil entlang gerollt .... passt ...der Kreis schließt sich.
Purer Zufall?
....
Zitat von: jupppo in 14. Dezember 2009, 16:27:06
...oder ein Roheisen aus einem Rennofen. Das hatte dann herstellungsbedingt unterschiedliche Kohlenstoffanteile im Eisen.
Hallo,
von dem "Roheisen" habe ich noch welches. An ihnen ist zu erkennen das sie "geschichtet" verrosten ... so sieht es aus. 1dorfwies_3
Nach dem Reinigen bildete sich auf dem einen Teil
nach dem trocknen innerhalb kurzer Zeit ein "bläulicher" milchiger Belag. Er ist calcit
ähnlich ??!
1dorfwies_3_ 1
Ich bin Laie ....keine Ahnung was da passiert ... möglicherweise hat von euch jemand ein "Plan"
An dem nächsten Metallteil
kohlb_eisen 028_k
das hat ebenfalls eine "lang gedellte" Verrostung"
und wird schwarz
kohlb_eisen 028_j
Und meine Frage steht mir ins Gesicht geschrieben
Ob die wohl eine Verbindung haben?
Danke für Hilfe
Gruß Maria :winke:
Das Geschichtete dürfte aber kein Roheisen, sondern bereits ausgeschmiedet sein. Bezügl. der chem./mineralischen Verbindungen bin ich überfragt.
Ist ja einiges an Eisen auf der Dorfwiese. Hast Du das vielleicht mal kategorisiert, heißt nach Form, Größe und anderen Merkmalen sortiert? Wie groß ist die Dorfwiese und gibt es von dort noch weitere Funde (Scherben, Buntmetalle)?
Hallo Juppo,
ich sortiere alles was ich aufhebe.
Auf dem Acker gibt es jede Menge
ver ..gebrannter Lehm ....
unter anderem auch das
http://www.sucherforum.de/index.php/topic,40074.0.html
Gruß Maria
Zitat von: mc.leahcim in 11. Dezember 2009, 15:22:51
Magnetit zerfällt in Wüstit 2FeII(FeIII)2O4 <<-->> 6 Fe2O +O2 und umgekehrt
Das ganze aber nur unter Extrembedingungen. Im Erdmantel und auch in Kometen.
Nie beim einfachen rosten von Eisen.
Rost wird vom Magneten angezogen
Frohe Weihnachten :prost:
Hallo Michael,
bitte ärgere dich bitte nicht wenn ich weiter das Thema Wüstit hinterfrage. Ich habe einen Link gefunden der Reiterhelmmasken und seine Verrostungen beschreibt.
Auf Seite 8 wird Wüstit erwähnt.
Gruß Maria :friede:
http://www.uwepeltz.de/pages/veroeffentlichungen/publikationen/gesichtshelme/reiterhelmmasken.pdf
Untersuchungen zu römischen Reiterhelmmasken
Hallo,
ich lese das die Sonde bei Schlacke einen Pips gibt. Verhält sich Eisenschlacke grundsätzlich so oder gibt es auch Schlacke die sich nicht "zuckt" und dennoch von einem Magneten angezogen wird?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
Hallo,
ich habe mir einen Dedektor ausgeliehen und habe meine Schlacke vorgehalten. Sie piepst nicht, zieht aber einen Magneten an. Jetzt bin ich etwas irritiert. Bei dem kleinsten Eisenfuzzel schreit der Dedektor. Wenn ich Gonzenerz dem Dedektor vorhalte schweigt er ebenfalls.
Was ist das für eine Schlacke die nicht piepst?
Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
hi, marie...wenn der detektor bei schlacke piepst ist die nicht unbedingt magnetisch. kommt auf die art der schlacke an. einige metalle sind eben nicht oder nur ganz schwach magnetisch aber der detektor zeigt die dann trotzdem an.
Hallo MacBain,
danke für deine Antwort.
Gruß Maria
Hallo,
wo eine Frage ist ...ist eine Antwort ...der Zufall hat sie mir beschert.
Bei einer Schlacke die einen Magneten anzieht aber unter der Sonde keinen Piesps von sich gibt
da war der Rohstoff wohl Roteisenstein der unter der Hitze zu Magnetit wurde.....
da hätt ich auch von alleine drauf kommen können :irre:
Gruß Marie :winke:
Hallo Maria,
du erwischt mich jetzt auf dem linken Bein und ich weiß echt nicht weiter. Ansich ist Wüstit eine Mineral Guckst du auch hier: Wüstit (//xxxxx/lexikon/index.php/MineralData?mineral=W%FCstit)
Und entstehen tut es "eigendlich" unte randerem im Erdmantel in ca 1700 m tiefe. Guckst du hier:Wüstit 2 (http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCstit)
Mir ist nicht bekannt das es beim rosten entsteht, bzw entstehen kann.
Die Sache mit dem Detektor und Schlacke ist auch nicht so einfach. Es wird vom Detektor ein Signal ausgesendet (wie Radio) mit ca 18 kHz oder 14 (glaub ich) das Fundstück reflektiert das Signal und die Elektronik macht das hörbar wenn es eine bestimmte Dichte hat. "PieP"
Aus eigener Erfahrung weiß ich das z. B. Basalt einen Ton gibt und auch koksartige Schlacke. Beides ist nicht magnetisch und hat nichts mit Eisen zu tun und trotzdem meldet der Detektor. Er ist somit nie ein Nachweis für Metall. Das du die umgekehrte Version hast. Kein Ton aber vom Magneten angezogen wundert mich und ich bin endgültig :irre: verwirrt.
Ein gutes und gesundes neues Jahr wünscht dir
Michael
der eine Zeit lang nicht online war
Hallo Michael,
mich wundert nicht das du dich wunderst. Bist nicht der erste :-)
Und ich bin wieder fündig geworden ...sehr interessant und auch noch mit Bildern...toll
http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/CAR_151_71_0081-0087.pdf
Aufbau dreier römischer Eisenluppen und der
damit verbundenen Schlackenbestandteile vom
Magdalensberg, Kärnten
Von Georg K h e v e n h ü l l e r , Roland M i t s c h e
und Felix T r o j e r
Hier wird kugeliger Wüstit beschrieben.
Mal sehen ob ich dem "Ding" nicht auf die Fersen komme :irre:
Dank dir :-)
Wünsche dir auch ein sorgenloses frohes neues Jahr
Gruß Maria
Zitat von: Schlumpfstampfer in 29. November 2009, 21:11:21
DIe Struktur ergibt sich weil früher der Stahl mehrfach gefaltet und ggf kombiniert wurde um die gewünschte Stahlqualität zu erzeugen.
Und das mit der Säüre hättest du uns ja uach früher sagen können :winke:
Hab mal gehört dass dieses gefaltete Eisen dann mindestens 500 Jahre auf dem Buckel hat, kann das jemand bestätigen?
Gruß cyper
Hallo
Zu deinen Nägeln sowie dem Splint.
Habe die allergleichen aus einer garantiert römischen Fundstelle. Erstes und drittes Bild. Die Schlacke passt auch dazu.
Schau mal ob an deiner Fundstelle Ziegelstücke mit einer Dicke von ca 2cm zu finden sind.
Hallo Jolinar,
danke für deine Antwort.
Ja da habe ich auch flache Ziegelfragmente gefunden.
Gruß Maria :winke:
Hallo
so eine weitere Frage ist geklärt.
Diese Teil im anstehenden Bild ... ist weder noch
sondern einfach ein
verrosteter Roteisenstein ...Hämatit
bestätigt durch einen Geophysiker und Schmied
und die neue Frage
ei wo kommt das Geraffel her?
:staun: :heul: :staun: :heul: :irre:
bald werd ich :hilfe3: :hilfe3: :hilfe3:
Marie :winke:
Ist das nicht die Wiese, wo Du eine Verhüttung angenommen hast? Prima Ausgangsmaterial für einen Rennofen :smoke:
richtig .... :-)
Schlacke einmal in der unteren Dorfwiese und einmal in der oberen
Gruß Marie :winke:
Dann werden es wohl jene dorthin geschafft haben, welche aus dem Roterz Schlacke machten :idee:
oder
Wolltest Du wissen wo es geologisch her kommt?
Interessant wäre jetzt in welcher Zeit die verhüttung stattgefunden hat, dazu müsste man ber die Plätze genauer eingrenzen..
Zitat von: jupppo in 06. Mai 2010, 08:18:36
Wolltest Du wissen wo es geologisch her kommt?
Ja das würde mich sehr interessieren ...
Zitat
Interessant wäre jetzt in welcher Zeit die Verhüttung stattgefunden hat, dazu müsste man ber die Plätze genauer eingrenzen..
Hmmmm ja eingrenzen wäre gut ....
geschichtlich in Akten gibt es keinen Hinweis .... Ab 1600 ist doch einiges gut beschrieben aber keinen Hinweis ...weder als Flurname noch sonst was ...
Und ein Kohlemeiler ..der fehlt mir völlig und ganz .....
Gruß Marie
Köhlerhütten gab es überall, selbst dort wo nicht verhüttet wurde. Die dürften relativ schwer nachzuweisen sein.
Was die Öfen betrifft, bist Du bei den Wiesen schon in der richtigen Gegend sein. Am besten wäre eine Untersuchung der fundträchtigsten Stellen (Schlacke, Erz, Keramik) mit einem Magnetometer. Ansonnsten bleibt nur ein genaues Kartographieren (am besten mit 1 m2 Raster) der funddichte, um weitere Anhaltspunkte zu sammeln.
Zitat von: jupppo in 06. Mai 2010, 13:27:36
Magnetometer.
Aha.... und was ist das? Muss ich doch mal guge.... :glotz:
Zitat
Ansonnsten bleibt nur ein genaues Kartographieren (am besten mit 1 m2 Raster) der funddichte, um weitere Anhaltspunkte zu sammeln.
Ja das wäre doch eine Aufgabe die ich in Angriff nehmen kann ...
Danke
Gruß Marie