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Sondengehen => Anfängerfragen => Thema gestartet von: pfannenwäscher in 10. August 2003, 23:44:34

Titel: Ackerbesitzer ausfindig machen - aber wie???
Beitrag von: pfannenwäscher in 10. August 2003, 23:44:34
Hi,

theoretisch sollte man doch vor jeder Suche den Besitzer des Grundstücks, auf dem man zu suchen gedenkt, ausfindig machen, um eine Erlaubnis einzuholen.

Im Wald ist dies meist der Förster, dessen Forsthaus auf den meisten Karten eingezeichnet ist, also kurz vorbeischauen, guten Tag sagen und um Erlaubnis fragen (hat bis jetzt problemlos geklappt:-)).:super:



Aber was ist auf Äckern/ Feldern? :-(
Wie findet ihr da die Grundstückseigentümer heraus?

Die Bauernhöfe sind doch oft recht weit entfernt, fragt ihr euch da bei den benachbarten Wohnhäusern durch, oder sucht ihr schon mal, geht dann zum Bauern, wenn dieser mal mit dem Traktor vorbeikommt, zeigt ihm den mitgenommenen Schrott und sprecht dann mit ihm?
Wie wird eure Bitte von den Bauern normalerweise aufgefasst?

Gibt es sonst noch etwas zu beachten ?

P.S.: ich will z.B. nach neuzeitlichen Münzen/Musketenkugeln suchen

Gruß und gut Fund!
Andy:winke:
Titel:
Beitrag von: Ruebezahl in 11. August 2003, 06:57:38
Wenn die Felder nicht bestellt bzw. nicht zur Aussaat vorbereitet sind dürfte es keine Probleme geben. Ich hatte jedenfalls noch keine. Wenn der Bauer vorbeikommt fragen, meist gibt es noch ein paar gute Tipps dazu. :cool1:
Titel:
Beitrag von: pfannenwäscher in 11. August 2003, 09:55:31
zur Aussaat vorbereitet


Meinst du damit z.B. frisch gegrubbert?

Danke für dei schnelle Antwort:super:

Gruß und gut Fund!
Andy:winke:

[Bearbeitet am 11-8-2003 von pfannenwäscher]
Titel:
Beitrag von: Ruebezahl in 11. August 2003, 14:15:11
Jein :-D
So ab September werden die Felder gepflügt. (zur Aussaat von Wintergetreide) Danach wird die Erde noch mal ganz fein gegrubbert.
Es sind dann keine Reste mehr von Stoppeln uä. zu sehen, als Erkennngsmerkmal.

Manche Bauern mögen es halt nicht, wenn man auf solchen Feldern rumläuft.
Titel:
Beitrag von: Jotonius in 11. August 2003, 16:37:24
Theoretisch _muß_ man immer vorher fragen.

Praktisch fragen wir inzwischen nicht mehr. Man wird ja schier von den Bauern ausgelacht, wenn man sich die Mühe macht, sie zu finden und dann frägt!

Ich frage halt dann, wenn ich den Bauer kommen oder auf dem Acker nebenan sehe. Eingesäte bzw. bewachsene Äcker sind natürlich tabu.

Kannst ja ein paar typische Fundstücke mitnehmen, damit er sieht, warum Du auf dem Acker suchst: Knöpfe, Schnallen, Musketenkugeln, ein paar Reichsmünzlein.
Titel:
Beitrag von: pfannenwäscher in 12. August 2003, 21:50:10
@jotonius, Rüebezahl

Da bin ich aber erleichtert:-)

hab ja sonst auch nicht gefragt, und wenn, dann haben die Bauern...naja, eben gelacht
:lol::lol::lol:
Münzen??? auf meinem Acker???
:lol::lol::lol::lol::lol::lol:

Naja, soll mir recht sein, denn xind die Erwartungen in Bez. Funde beim Bauern etwas runtergeschraubt:-):-D:engel:

GugF
Andy:-D:engel:

[Bearbeitet am 12-8-2003 von pfannenwäscher]
Titel:
Beitrag von: Coinsearcher in 01. September 2003, 12:03:10
Es gibt leider auch ein paar Bauern, die sehr wohl ein Problem damit haben, wenn man über ihren Acker läuft. Drohen dann mit Anzeige....

Sind aber zum Glück nur Ausnahmefälle!

Titel:
Beitrag von: Iggi in 01. September 2003, 14:58:03
Ich gestehe auch das ich eigentlich nicht mehr frage ob ich suchen darf oder nicht. Wenn den Bauern was missfällt kommen die sowieso von alleine.
Früher habe ich immer gefragt wurde dann aber teilweise von Pontius nach Pilatus geschickt.
Zitat: " Nee das Feld habe ich verpachtet da musste Bauern X in Y fragen".
Dann bei Bauer X :" Von mir aus wohl aber ich habe es halb unterverpachtet ....." usw.

MfG Iggi
:bandit:
Titel:
Beitrag von: alibaba in 01. September 2003, 16:08:37
ja das kenn ich, hab mir auch shcon die hacken abgelaufen. die die ich kenne frag ich, bei den anderen wart ich bis sie kommen. hat bisher auch imemr gut geklappt :)
alibaba