..... aus der heutigen Ausgabe der Zeitung "Rheinpfalz"
Moin!
Wie immer wenn solche Artikel die darbende Sommerlochwelt der Presse erreichen, inspririeren sie Kreti und Pleti zur eigenen Schatzsuche. So werden Rheinufer von gut meinenden Menschen mit ausgeprägten fachlichen Unwissen abgeräumt und weg ist der archäologische Kontext, falls ein blindes Huhn mal ein Korn treffen sollte.
Diese Welle rollt gerade ganz gewaltig den Niederrhein entlang. Und ich meine nicht mal die so inspirierten neu geworbenen illegalen Sondengänger.
lG Thomas :winke:
Hallo Thomas,
deinen momentanen Niedrigwasserseelenzustand hast du gerade sehr schön rübergebacht.
Gruß Heino
Servus,
um die Stimmung etwas zu lockern, der aktuellste Fund eines Schiffes.
Gruß Shard
Ich musste das, was Thomas geschrieben hat, erst mal sacken lassen.
Vor allem das mit "Krethi und Plethi".
Haben wir mit unserem schönen Hobby nicht alle mal klein angefangen ?
Anbei noch ein Bild einer Rhein-Kreuzfahrt in der nahen Zukunft :narr:
Bild aus "Der Postillon"
Moin!
Es geht mir um die Wirkung solcher Artikel, die mit unserem Hobby gar nichts zu tun haben. Sie vermitteln Schätze die JEDER suchen kann. Somit gehen nicht Hobbyarchäologen auf "Reisen" sondern, wer eben mal etwas an "Schätzen" finden will. Das erlebe ich in verschiedenen Foren jeden Tag. Wir leben nicht mehr in unseren frühen Jahren sondern in der heutigen Zeit, in der so ziemlich Alles zum Konsumartikel wird, auch die "Schätze" des Rheins.
lG Thomas :winke:
Zitat von: thovalo in 18. August 2026, 10:53:44Wir leben nicht mehr in unseren frühen Jahren sondern in der heutigen Zeit, in der so ziemlich Alles zum Konsumartikel wird, auch die "Schätze" des Rheins.
Das deckt sich natürlich auch mit Deiner Signatur unten im Beitrag. :dumdidum:
Ich denke halt anders :winke:
Beste Grüße Andreas
Schwarze Schafe, die ohne Genehmigung mit der Sonde auf unwissenschaftliche Schatzsuche gehen, gibt es und wird es auch immer geben. Die werden auch nicht durch solche Zeitungsberichte inspiriert, sondern sie sind es bereits.
In dem Bericht wurde meines Dafürhaltens dargestellt, wie es richtig zu laufen hat, nämlich Dokumentation des Fundortes und der Fundumstände, Meldung an die Landesarchäologie und sogar Abgabe des Fundes. Und natürlich nur mit vorheriger Nachforschungsgenehmigung. Ich finde den Bericht daher ganz gut.
Die Ämter sind auf die Mitarbeit der Ehrenamtlichen angewiesen. Zum Beispiel wären Entdeckungen wie im Tollensetal oder am Harzhorn nicht erfolgt.
LG Holger
Heute im GA Bonn, Thema römische Brücke
"Bonns historische Chance" Zitat: Es wäre eine späte Genugtuung wenn Bonn sich endlich einmal profilieren könnte, und sei es schon wieder durch eine Brücke, die es gar nicht mehr gibt. Doch wer geht jetzt in den Schotter, um zwischen Tellerminen und Weltkriesschrott nach alten Pfählen zu suchen. Vermutlich geht auch diese historische Chance ungenutzt vorüber.
Gruß Heino
Und der Schatz der Niebelungen wurde gestern Nacht in einer geheimen Bergungsaktion durch staatliche Institutionen geborgen und wurde zum Bundessondervermögen erklärt. Hilfreich waren dabei schon pensionierte Mitglieder der alten Bonner Fraktionen und auch der Abteilung Aufklärung des ehem.Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Wie man sieht, klappt die Zusammenarbeit auch noch nach Jahrzehnten. Nun, werden nun Löcher im Rentensystem, im Gesundheitswesen oder im Ausbau der Infrastrutur gefüllt? Oder geht das alles woanders hin...?? :narr: .. :staun: